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Hagen, das Tor zum Ruhrgebiet, liegt ideal für Produktion, Handel, Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr. Reizvoll eingebettet in vier sanfte Täler und durchschnitten von vier Flüssen, bietet Hagen für die Einwohner und für Besucher einen schönen Anblick. Aus den Tälern wächst die Stadt auf die Berghänge.
Das Stadtbild ist geprägt von vielen Grünflächen und durch ihren Saum aus Feldern, Wäldern und Wiesen.
Gleichermaßen ist in Hagen die Hektik einer Metropole mit dem typischen urbanen Leben zu erleben, wie auch das Romantische der Historie zu entdecken und auszukosten ist. Die Vielfalt macht Hagen eben aus. Hagen ist weder ein reiner Industriestandort, noch eine ausgeprägte Universitätsstadt.
Durch ihre originäre Mittellage besitzt die Stadt Mittlerfunktion zwischen dem rasanten Ruhrgebiet und dem sanften Sauerland. Mitten in Deutschland; das ist eine gute Basis für Europa, Transport und Logistik. Als ehemaliger monostrukturierter Stahlstandort wird Hagen nun zum Motor für Innovation und Kreativität.
Die Stadt ist 250 Jahre jung und verändert stetig ihr Gesicht. Hagen kommt auch derzeit keineswegs zum Stillstand, sondern ist gerade in einem totalen Umbau begriffen.
Der Strukturwandel sowohl des Ruhrgebiets als auch der die Stadt Hagen umgebenden Region komprimieren sich in dieser Nahtstelle und bündeln hier die Energie für den Umbau zu einer High-Tech-Dienstleistungs-Weiterbildungs- und Kultur-Stadt.
Eine Hochblüte erlebte Hagen in der Gründerzeit und um die Jahrhundertwende: Ein Bürger als Mäzen, Karl Ernst Osthaus, holte aus ganz Europa Künstler, Baumeister und Architekten, um in Hagen ein Mekka für Stadtplanung, Architektur, Museen und Sammlungen zu schaffen. Bedeutende Sammlungen der zeitgenössischen Kunst entstanden. Aber Osthaus entwarf auch Verkehrswegenetze, Arbeitersiedlungen und plante ein Kunstzentrum. Die in der Zeit von 1900 bis 1920 geschaffenen exemplarischen Bauten, zwischen Jugendstil und Bauhaus, werden kunstgeschichtlich unter “Hagener Impuls” genannt und von Kunstliebhabern, Architekten und Städtebauern aus der ganzen Welt bewundert.
Geschichte
Erste Erwähnung: 11. Jahrhundert als Hof Hagen. Schloß Hohenlimburg erbaut im 13. Jahrhundert. Beginn der Eisenverarbeitung auf handwerklicher Basis um 1660 (Eilper Klingenschmiede). Erhebung zur Stadt durch königliche Anordnung eines Magistrats am 3. September 1746. Beginn der Industrialisierung: Anfang des 19. Jahrhunderts. Gründung der Provinzial-Gewerbeschule (heutige Fachhochschule): 1825. Großstadt Hagen: 1928. Vierflüssestadt im Norden des Sauerlandes.
Postleitzahl 58089-135
Ortstyp Stadt
Einwohner 196.934
- weiblich 52,0%
- männlich 48,0%
Fläche in km² 160,36
Einw. pro km² 1.228
Realsteuerhebesätze
- Grundsteuer A 245
- Grundsteuer B 495
- Gewerbesteuer 450
Alle Angaben ohne Gewähr.
