Grundstückseigentümer musste Gerichtsentscheidung abwarten

Es gibt immer wieder die Situation, dass ein öffentlich genutzter Weg über ein Privatgrundstück führt. Häufig sind die Eigentümer nicht damit einverstanden und prozessieren vor Gericht dagegen. Das ist ihr gutes Recht. Aber eines sollten sie besser nicht tun: den Weg eigenmächtig sperren, ohne dass ein entsprechendes Urteil ergangen wäre.

Im konkreten Fall hatte sich der Eigentümer sogar über einen Vergleich mit der Kommune hinweggesetzt, in dem man sich auf ein Abwarten bis zum Urteil geeinigt hatte. Stattdessen wurden auf dem Weg Zaunpfähle errichtet und vereinzelt sogar Stacheldraht angebracht, so dass der Durchlass teilweise nur noch weniger als zwei Meter breit war. Nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS sprach sich die Justiz gegen dieses Vorgehen aus. Es gebe „keine hinreichenden Anhaltspunkte“ dafür, dass es für den Grundstückseigentümer unzumutbar sei, die Entscheidung über die Zukunft des Weges abzuwarten. (Verwaltungsgericht Braunschweig, Aktenzeichen 6 B 116/09)
Quelle: LBS, Beratungsdienst Recht und Steuern.

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Eine Gaststätte musste erheblich um ihre Geschäfte bangen

Wenn eine Landstraße, die zu einem Ausflugslokal führt, gesperrt wird, dann kann das einen Mangel darstellen und zu einer Minderung der Miete berechtigen. Die Erreichbarkeit sei Grundlage der Attraktivität einer derartigen Wirtschaft, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt (Aktenzeichen 2 U 152/16).

Das Urteil im Detail
Der Fall: Der Pächter eines Ausflugslokals sah seine Geschäfte in höchster Gefahr, als die Behörden eine Teilsperrung der an der Immobilie vorbeiführenden Landstraße ankündigten und diese dann auch tatsächlich umsetzten. Der Gastwirt vertrat die Meinung, von ihm könne auf Grund dieser Gegebenheiten nicht der vertraglich vereinbarte Mietzins verlangt werden. Der Eigentümer verwies darauf, dass die Straßenbaumaßnahmen nicht in sein Risiko, sondern in das des Mieters fielen.

Das Urteil: Mit der Sperrung einer Zufahrt zu der Gaststätte liege eine erhebliche Beeinträchtigung ihrer vertraglich vereinbarten Nutzbarkeit vor, entschieden die Richter. Hierfür habe der Vermieter einzustehen. Im Wortlaut hieß es: „Bei der Teilsperrung der Straße handelt es sich um einen objektbezogenen Umstand, der dem Risikobereich der Beklagten als Vermieterin unterfällt, nicht um einen auf den Betrieb der Gaststätte selbst bezogenen Umstand, für welchen die Kläger als Mieter und Betreiber der Gaststätte einzustehen hätten.“ Deswegen durfte die Miete um ein Drittel gemindert werden.
Quelle: LBS, Infodienst Recht und Steuern

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Los geht’s mit zunächst vier Standorten –
Bauarbeiten erfordern teilweise kurzfristige Schließungen

Nachdem die Änderungen der Service- und Beratungszeiten inzwischen umgesetzt sind, modernisiert die Sparkasse Witten nun nacheinander alle zehn personalbesetzten Standorte.

Andrea Psarski, Marktvorstand der Sparkasse Witten: „Die neuen Service- und Beratungszeiten werden von unseren Kunden gut angenommen. So bieten wir nun für zuvor terminierte Beratungsgespräche einen zeitlichen Rahmen von montags bis freitags jeweils 9.00 bis 18.00 Uhr – das sind 45 Stunden pro Woche.“

Rolf Wagner, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Witten: „Nachdem wir uns in Sachen Service- und Beratungszeiten an den Bedarf unserer Kunden nach noch mehr Zeit für individuelle, maßgeschneiderte Beratung ausgerichtet haben, gehen wir nun den nächsten Schritt: Der Reihe nach werden wir unsere insgesamt zehn personalbesetzten Standorte in allen Wittener Stadtteilen modernisieren und zukunftsfit machen. Das ist übrigens ein klares Bekenntnis zu unserem nach wie vor engmaschigen Geschäftsstellennetz mit mehr Standorten, als alle anderen Kreditinstitute in Witten gemeinsam aufbieten.“

Im Wesentlichen umfassen die anstehenden Modernisierungen folgende Punkte:

  • Gestaltung von neuen Empfangsbereichen innerhalb der Filialen: An diesen Dialogpunkten werden unsere Beraterinnen und Berater künftig ihre Kunden begrüßen. Servicewünsche werden gleich hier erledigt. Für Beratungsgespräche ziehen sich Kunde und Berater an diskrete Beratungsplätze zurück.
  • Einbau von Informations-Displays: Hier werden aktuelle Informationen, wie z. B. Börsenkurse, Finanztipps und Nachrichten oder auch das Wittener Wetter präsentiert.
  • Neu- und Umgestaltung der Filialen mit einem zeitgemäß-frischen Farbkonzept und teilweise neuer Möblierung.

Angesichts des Umfangs der anstehenden Arbeiten ist es erforderlich, einzelne Filialen samt deren Selbstbedienungscenter für jeweils wenige Tage komplett zu schließen: und zwar aufgrund coronabedingter Auflagen sowie weiterer Sicherheitsaspekte. Für drei Standorte der Sparkasse stehen diese umbaubedingten Schließungszeiten bereits fest:

  • Geschäftsstelle Rüdinghausen, Kreisstr. 99a:
    Montag, 15., bis Mittwoch, 17. Juni 2020
  • Geschäftsstelle Siegfriedstraße, Siegfriedstr. 1:
    Donnerstag, 18., bis Montag, 22. Juni 2020
  • Geschäftsstelle Crengeldanz, Hörder Str. 4:
    Montag, 29. Juni, bis Freitag, 03. Juli 2020

Die Renovierungs- und Umbaumaßnahmen an der Geschäftsstelle Stockum, Hörder Straße 327, erfordern keine temporäre Schließung.
Durch den Austausch von Technik kommt es darüber hinaus noch zu folgenden zwei, kurzzeitigen Serviceeinschränkungen:

  • An der Geschäftsstelle Herbede, Meesmannstraße 47, können die Mieter von Tresorschließfächern am Mittwoch, 17.06.2020, nicht auf ihre Wertfächer zugreifen.
  • Am Selbstbedienungs-Standort Pferdebachstraße 11 steht der Geldautomat am Dienstag, 23. sowie am Mittwoch, 24.06.2020, nicht zur Verfügung.

Andrea Psarski, Marktvorstand der Sparkasse Witten: „Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation macht unser neues Konzept Sinn. Demnächst können unsere Kunden an den Geldautomaten der Sparkasse Witten – und somit außerhalb unserer Servicezeiten – auch selbst Bargeldabhebungen in gewünschter Stückelung vornehmen. Und zwar bis zu 2.000 Euro. Darüber hinaus werden wir die Selbstbedienungsbereiche an allen zehn Standorten nach und nach mit jeweils mindestens einem Geldautomaten mit Einzahlfunktion ausstatten: So sind Bargeldeinzahlungen frühmorgens, abends oder sogar am Wochenende möglich. Damit ist unsere Kundschaft künftig noch unabhängiger von Öffnungszeiten – und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben mehr Zeit für die individuelle, qualifizierte Beratung ihrer Kunden – und derer, dies es werden möchten.
Kunden, die besondere Hilfe oder Unterstützung benötigen, wie etwa bei der Nutzung von SB-Geräten, stehen wir selbstverständlich im Sinne von ,bedienter Selbstbedienung‘ persönlich zur Seite.
Ansonsten empfiehlt es sich – gerade angesichts der aktuellen Corona-Pandemie – Bargeldauszahlungen direkt an den über 23.800 Geldautomaten der Sparkassen-Finanzgruppe vorzunehmen: auch außerhalb unser Servicezeiten. Gemeinsam mit unseren Geschäftsstellenteams bitte ich auf diesem Weg um Verständnis für einzelne umbaubedingte Schließungen, die jeweils nur wenige Tage dauern. Anschließend können wir uns mit unseren Kunden auf modernisierte, zukunftsfitte Standorte freuen.“

Ein Auszubildender der Sparkasse Witten berichtet

Die Sparkasse Witten ist für mehr als die Hälfte der Wittener Bevölkerung Ansprechpartner Nummer Eins, wenn’s um Geld, Finanzen, Vorsorge, Versicherungen und Immobilien geht.
Doch die Sparkasse Witten ist auch einer der größten Arbeitgeber im Dienstleistungsbereich vor Ort. Beinahe selbstverständlich, dass daher die Sparkasse unter anderem auch im Ausbildungsberuf „Bankkaufmann / –frau“ seit vielen Jahren qualifiziert und erfolgreich ausbildet.
Aber: Wie stellt sich eine Berufsausbildung bei Wittens größtem Finanzdienstleister der Sparkasse Witten dar?
Und vor allem: Welche Perspektiven bietet eine solche Ausbildung – und wie fühlt sich das aus Sicht eines Auszubilden an?
Darüber kann wohl am besten jemand berichten, der derzeit selbst die Ausbildung zum Bankkaufmann durchläuft.
Nils Jaeckel, Auszubildender zum Bankkaufmann, berichtet nachfolgend zu diesen Aspekten.

Ausbildung bei der Sparkasse Witten – meine Chance
„Zunächst möchte ich mich kurz vorstellen: Nils Jaeckel, Auszubildender zum Bankkaufmann im dritten Ausbildungsjahr. Mein bisheriger Werdegang unterscheidet sich allerdings von denen der meisten anderen ,Azubis‘ der Sparkasse: Aufgewachsen in Düsseldorf, habe ich dort mit 21 Jahren meine erste Ausbildung als Mechaniker beendet. Danach schulte ich um – und arbeitete anschließend sechs Jahre lang als Fitness- und Personaltrainer bevor in mir der Wunsch nach einer anderen beruflichen Perspektive reifte.
Der Liebe wegen verschlug es mich nach Hagen – und vor dem bereits geschilderten Hintergrund wollte ich nun verbunden mit dem Ortswechsel auch meine beruflichen Weichen neu stellen.

Voraussetzung für die neue Tätigkeit war allerdings, dass ich die bereits erworbenen Erfahrungen und Fähigkeiten sinnvoll einbringen und weiter entwickeln kann. Dies und der Wunsch, auch künftig neue Herausforderungen – allein oder auch im Team – zu bewältigen, war schließlich der Grund für meine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz bei der Sparkasse Witten. Nach einem ausführlichen Bewerbungsgespräch erhielt ich bereits am Folgetag einen Anruf der Ausbildungsleiterin: Die Sparkasse Witten würde gern meine Bewerbung annehmen – schon bald würde die Ausbildung zum Bankkaufmann beginnen.
Nur einen 14-tägigen Sizilien-Urlaub später ging es frisch erholt an die neuen Herausforderungen: Kennenlernen meines Lehrjahres, was übrigens inzwischen zu neuen Freundschaften geführt hat, Einführung in den Ausbildungsplan und dessen weiteren Verlauf – und vieles mehr.

Inzwischen bin ich bereits im dritten Ausbildungsjahr – und habe bereits meine Abschlussprüfungen als nächstes klares Ziel vor Augen. Und die zwei Jahre seit meinem Ausbildungsstart sind – aufgrund der vielfältigen Aufgaben und Erfahrungen in den verschiedensten Fachabteilungen – wie im Flug vergangen. Dabei kann ich versichern, dass es bisher an noch keinem Tag dazu gekommen ist, dass ich meine Entscheidung „Berufsausbildung bei der Sparkasse Witten“ bereut hätte. Das hatte ich selbst so nicht erwartet.

Die Ausbildungsleitung unterstützt meine Azubi-Kollegen/innen und mich – und zwar seit dem ersten Tag: Gute Leistungen werden nicht einfach nur zur Kenntnis genommen, sondern auch immer mit Wertschätzung honoriert. So bekam ich bereits die Möglichkeit zur Teilnahme an Seminaren in der Sparkassen-Akademie in Dortmund mit Schwerpunkten im Bereich „Digitaler Auftritt“ und sogar an einer Vorstandsveranstaltung, die ich zusammen mit Frau Psarski als Mitglied unseres Vorstandes, zur Erarbeitung neuer Konzepte im Kreditbanking besuchen und aktiv mitgestalten durfte. Meine Ausbildung ist deutlich abwechslungsreicher als ich es erwartet hatte. Aber klar ist auch: Wir werden zwar nach Kräften gefördert, aber auch in vielerlei Hinsicht gefordert. Da wird einem schon so Einiges an Selbstdisziplin abverlangt. Klar, denn unsere Kunden erwarten von ihren Beraterinnen und Beratern umfassend professionelles Fachwissen und Know-how.

Mein Tipp:
Unbedingt über das Berufsbild ,Bankkaufmann / -frau‘ informieren – und bei der eigenen Berufswahl in Betracht ziehen. Für mich selbst kann ich sagen, dass ich als angehender Bankkaufmann die richtige Aufgabe für mich gefunden habe.“ Schon jetzt freue ich mich auf die weitere Zukunft und die folgenden beruflichen Perspektiven in meiner Sparkasse“.

Die Sparkasse Witten – als einer der größten Wittener Arbeitgeber im Dienstleistungsbereich – verfügt noch über freie Ausbildungsplätze für den Beruf des/der Bankkaufmanns/-frau zum 01.08.2020.
Erste Infos dazu gibt’s gleich HIER.
Manuela Briele, Ausbildungsleiterin der Sparkasse Witten, freut sich auf Ihre Bewerbung – und steht selbstverständlich auch für Fragen zur Verfügung: Telefon: (02302) 174-1302, E-Mail senden

Nils Jaeckel (links) und Manuela Briele, Ausbildungsleiterin der Sparkasse Witten (rechts)

Erbe ließ sich zu lange Zeit mit dem Bezug des Familienheims

Unter bestimmten Bedingungen ist es für enge Angehörige eines Verstorbenen möglich, die geerbte Immobilie steuerbefreit zu erwerben. Der Gesetzgeber will damit verhindern, dass die Erben wegen hoher Steuerbelastung das Familienheim aufgeben müssen. Doch wer so etwas plant, der sollte sich nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS nicht allzu viel Zeit damit lassen.

Das Urteil im Detail
Der Fall: Der Eigentümer einer Doppelhaushälfte erbte von seinem Vater die benachbarte Doppelhaushälfte, welche dieser bis zu seinem Tode bewohnt hatte. Der Sohn plante nun, beide Immobilien so umzubauen, dass er sie als eine Einheit nutzen konnte. Das zog sich allerdings hin – unter anderem deswegen, weil er manche Arbeiten in Eigenleistung erbrachte. Nach drei Jahren war er damit fertig. Das zuständige Finanzamt erkannte die Erbschaftssteuerbefreiung jedoch nicht mehr an. Es könne nicht mehr davon die Rede sein, dass die Immobilie unverzüglich selbst genutzt worden sei.

Das Urteil: Die Finanzrichter schlossen sich der Rechtsmeinung des Fiskus an. Ein angemessener Zeitraum zur Selbstnutzung liege bei bis zu sechs Monaten. Es gebe nur eine Ausnahme – nämlich dann, wenn die Verzögerung dem Erben nicht anzulasten sei. Hier aber habe er es selbst zu verantworten, dass die nötigen Arbeiten nicht besser vorangetrieben worden seien. (Finanzgericht Münster, Aktenzeichen 3 K 3184/17)

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Vermieterin durfte bei Austausch keinen anderen Bodenbelag wählen

Wenn der abgenutzte Bodenbelag in einer Mietwohnung ausgetauscht werden soll, dann kann sich der Eigentümer nicht ohne weiteres für ein anderes als das bisher verwendete Material entscheiden. Nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS muss er Rücksprache mit den Mietern halten.

Das Urteil im Detail

Der Fall: Der Teppichboden einer vermieteten Wohnung – in Flur, Schlaf-, Wohn- und Kinderzimmer – war bereits über 17 Jahre alt und nicht mehr besonders ansehnlich. Er musste allmählich ersetzt werden. Darüber waren sich beide Parteien einig. Allerdings gab es Meinungsunterschiede in der Frage, wie denn der neue Bodenbelag beschaffen sein sollte. Der Eigentümer hätte einen Laminatboden bevorzugt, die Mieterin bestand erneut auf einem Teppichboden. Weil sich die Beteiligten nicht einigen konnten, mussten sich zwei Gerichtsinstanzen damit befassen.

Das Urteil: Eine Kammer des Landgerichts Stuttgart (Aktenzeichen 13 S 154/14) schlug sich auf die Seite der Mieterin. Bei der Beseitigung von Mängeln sei der Vermieter verpflichtet, möglichst den ursprünglichen Zustand der Mietsache wiederherzustellen. Der Wechsel von Teppich zu Laminat stelle „eine wesentliche Abweichung vom bisherigen Zustand“ dar, hieß es in der Urteilsbegründung. Das subjektive Wohngefühl verändere sich dadurch, weswegen die Mieterin ein berechtigtes Interesse an dieser Frage habe und in die Entscheidung einbezogen werden müsse.

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Sparkasse unterstützt Wittener Tafel mit Sachspende

Morgens ein Frühstück und eine weitere Mahlzeit am Tag sind – auch trotz Corona – für die meisten von uns selbstverständlich. Aber es gibt nicht wenige Menschen, die teilweise auch trotz Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohn- oder Elterngeld auf die Tafeln angewiesen sind.

Doch genau hier, bei den Tafeln vor Ort, hat die Corona-Pandemie durch die angeordneten Schutz- und Abstandsregelungen dazu geführt, dass das „normale“ Leistungsangebot eingeschränkt werden musste.

Ulrich Wolf, Vorsitzender der Wittener Tafel e. V. (Foto: Mitte): „Bis Mitte März konnten wir unseren Gästen – zusätzlich zum Angebot unseres Tafel-Lädchens – werktäglich Frühstück und Mittagessen servieren. Seitdem mussten wir auch aufgrund der Abstands- und Hygieneregeln das Angebot eines warmen Mittagessens komplett einstellen. Das Frühstück gibt es seitdem wenigstens noch in der ,to-go-Variante‘, also zum Mitnehmen. Denn leider können wir aufgrund der aktuellen Corona-Auflagen auch das Frühstück nicht mehr in unseren Räumen servieren. Als derzeit uneingeschränktes Angebot steht allerdings noch unser Tafel-Lädchen zur Verfügung, in dem wir gespendete Lebensmittel zu symbolischen Minipreisen ausgeben.“

Rolf Wagner, Vorsitzender der Sparkasse Witten (Foto: links) : „Innerhalb des Sparkassenvorstands war uns schnell klar, dass die Sparkasse hier helfen und unterstützen muss. Schließlich wird am Beispiel der Tafel eindrucksvoll deutlich, dass selbst ehrenamtliches Engagement aufgrund der aktuellen Abstandsregeln nicht mehr wie gekannt ausgeführt werden kann – und an bisher nicht gekannte Grenzen stößt. So sind die bedürftigen Gäste der Tafel gleich mehrfach durch die Auswirkungen betroffen, die Corona mit sich bringt: Für viele gibt es derzeit schlicht kein regelmäßiges Mittagessen.“

Andrea Psarski, Marktvorstand der Sparkasse Witten (Foto: rechts): „Nachdem wir uns mit dem Vorstandsteam der Wittener Tafel abgestimmt haben, wie wir Corona-spezifisch wirkungsvoll helfen können, überreichen wir heute sehr gern 1.000 Stück Mund-Nasenschutz, 1.000 lebensmittelechte Nitril-Einweghandschule sowie jeweils 20 Liter Hand- und Flächendesinfektionsmittel an das Tafel-Team. So können wir zielführend beim Helfen helfen.“

Ulrich Wolf: „Ich bedanke mich sehr herzlich für diese Sachspende der Sparkasse. Schließlich haben nicht alle unserer Gäste einen Mund-Nasenschutz verfügbar: Doch jetzt können wir unsere Besucher damit im Bedarfsfall vor Betreten unserer Räume ausstatten und zusätzlich am Eingang einen Desinfektionsmittelspender aufstellen. Dringend notwendig war auch der jetzt zur Verfügung gestellte Nachschub an Flächendesinfektionsmittel und lebensmittelechten Einweghandschuhen, die unsere Mitarbeiter und Helfer bei der Zubereitung und Ausgabe der Lebensmittel tragen. Danke Sparkasse Witten!“

Man kann es nicht sehen und so langsam auch nicht mehr hören – das Coronavirus. Die Politik hat entschieden, seine Ausbreitung verhindern zu wollen, und war bereit, dafür die Volkswirtschaften per Anordnung in eine tiefe Rezession zu schicken. Beides ist eingetreten: die Neuinfektionszahlen sind in vielen Ländern auf niedrige Niveaus abgesunken, und die wirtschaftliche Aktivität liegt am Boden. Noch dominiert die Corona-Pandemie die Weltwirtschaft und die Nachrichtenlage. Doch gilt es, den Kopf zu heben und den Blick nach vorn zu richten.

Bereit für die konjunkturelle Erholung

Die Beschränkungen für das öffentliche Leben werden gelockert, die Wirtschaft wieder hochgefahren und der Boden für die konjunkturelle Erholung bereitet. Dies ist die notwendige Bedingung für eine „U“-förmige Erholung, die nicht wie am Gummiband gezogen nach oben schießt („V“-Erholung), sondern allmählich und sukzessive die Unternehmen auf Touren bringt und das Bruttoinlandsprodukt in den meisten Industrieländern bis Ende 2021 wieder auf das Niveau von Ende 2019 ansteigen lässt. Hauptsache, es kommt kein „L“, also ein wirtschaftlicher Absturz ohne baldige Belebung.

Keine weiteren Panikwellen an den Märkten

Aber bleiben wir bei dem Hauptszenario der Deka-Volkswirte, der „U“-Erholung. Der April hat gezeigt, dass der Einbruch tiefer ausfällt als zunächst erwartet. Die Weltwirtschaft wird nun im Jahr 2020 um etwas mehr als 3 Prozent schrumpfen. Die anschließende konjunkturelle Erholung wird demgegenüber etwas dynamischer ausfallen als zunächst prognostiziert. Dazu tragen in hohem Maße die massiv unterstützenden Regierungen und Notenbanken bei. Alle Neuerungen finanz- und geldpolitischer Natur sind darauf ausgelegt, die Konjunktur wieder auf Trab zu bringen. Dies ändert zwar noch nichts daran, dass die Nachrichtenlage von der Konjunktur und aus den Unternehmen im April trist war und dies auch im Mai bleiben wird. Doch gewinnen die Marktteilnehmer zunehmend den Eindruck, dass die Hilfs- und Rettungspakete im Volumen angemessen sind und zur Not jederzeit nachgelegt werden wird. Die Panikwellen an den Märkten im März sind damit Vergangenheit.

Auf mittlere Sicht wieder höhere Kursniveaus

Doch sollten wir uns nicht zu früh freuen. In den kommenden Monaten kann es wieder Rückschläge geben bei der Überwindung der Corona-Pandemie. Zudem rücken Zweifel an der Schuldentragfähigkeit Italiens in den Fokus der Ratingagenturen, der Konflikt zwischen den USA und China flackert wieder auf, und der fast schon vergessene Brexit kommt zurück auf die Bühne der politischen Risiken. So bleiben die Deka-Volkswirte dabei, dass über den Sommer noch hohe Schwankungen die Aktien- und Rentenmärkte begleiten werden. Auf mittlere Sicht erwarten sie jedoch wieder höhere Kursniveaus insbesondere in den risikobehafteteren Anlagebereichen.

Die Langfassung dieser volkswirtschaftlichen Prognose der DekaBank finden Sie HIER

Quelle: DekaBank, Makro Research
Wichtige Hinweise: Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen und Analysen basieren auf Quellen, die das Makro Research der DekaBank als verlässlich erachtet. Das Makro Research der DekaBank leistet jedoch keine Gewähr für deren Aktualität, Genauigkeit oder Vollständigkeit und haftet nicht für irgendwelchen Schaden oder Verlust, der aus der Verwendung dieses Dokuments entsteht. Sämtliche Informationen und Meinungen können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern. Die enthaltenen Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung des Makro Research der DekaBank zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Die Einschätzung kann sich jederzeit ohne Ankündigung ändern.

Ergänzung der Sparkasse Witten:
Selbstverständlich stehen unsere Beraterinnen und Berater gern – auch vor diesem aktuellen Hintergrund – für Beratungsgespräche zur Verfügung. Einfach TERMIN VEREINBAREN!

Planer und Objektüberwacher hätten aufpassen müssen

Wenn ein Architekt zusätzlich mit der Objektüberwachung betraut ist, dann muss er auch darauf achten, dass die Bodenfliesen von den Handwerkern nicht zu früh verlegt werden. Sonst drohen ihm Regressforderungen.

Das Urteil im Detail:

Der Fall: Bei der Errichtung einer Werkshalle verzichtete man auf eine Trennschicht zwischen der Betonsohle und dem Verlegemörtel. Nach sechswöchiger Trocknungsfrist wurden die Fliesen verlegt, wiesen aber bereits zwei Jahre später Risse und Abplatzungen auf. Der Bauherr war der Meinung, der Objektüberwacher hätte ein so frühes Verlegen der Fliesen verhindern müssen. Ein Sachverständiger stellte fest, man hätte ohne Trennschicht etwa sechs Monate warten müssen.

Das Urteil: Der Architekt und Objektüberwacher hätte nach Ansicht des Zivilsenats vor der Verlegung den Trocknungsgrad des Betonbodens überprüfen müssen. Erst dann hätte er die Ausführung erlauben dürfen. Denn es sei klar, dass der Bodenbelag zu den schadensträchtigen Arbeiten am Bau gehöre. Man müsse dazu auch nicht über ausgesprochene Spezialkenntnisse verfügen. (OLG Hamm, Aktenzeichen 24 U 1/13)

Quelle: LBS-Infodienst Recht und Steuern

Grundstückseigentümer musste Eichenprozessionsspinner beseitigen

Wenn ein Grundstück von den Raupen des Eichenprozessionsspinners befallen wird, sieht das extrem beängstigend und bedrohlich aus: Tausende der Tiere siedeln sich in solchen Fällen auf Bäumen oder Hauswänden an. Nachdem die Verbreitung der Insekten verhindert werden soll, müssen solche sogenannte Gespinstnester wegen der damit verbundenen Gesundheitsgefahr für Anwohner und Passanten tunlichst entfernt werden. Die Brennhaare der Raupen können bei Kontakt zu Ausschlägen, Husten und sogar zu Asthma führen.
Die Behörden können den Eigentümer des Anwesens zur Beseitigung der Nester durch eine Fachfirma verpflichten – zumindest dann, wenn eine Absperrung des betroffenen Baumes nicht möglich ist. Die Ausgaben dafür muss der Grundstücksbesitzer selbst tragen und kann sie nicht der öffentlichen Hand in Rechnung stellen (Verwaltungsgerichtshof München, Aktenzeichen 10 CS 19.684).

Quelle: LBS-Infodienst Recht und Steuern

Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen international tätig sind, nutzen Sie Ertragschancen – und zwar auch über
Landesgrenzen hinaus. Sie sind sich aber auch bewusst, dass Auslandsgeschäfte oftmals mit besonderen Herausforderungen verbunden sind.

  • Wie ist die aktuelle Wirtschaftslage vor Ort?
  • Gibt es Sicherheitsbedenken?
  • Wie finde ich Geschäftspartner?
Andreas Aschemeier

Andreas Aschemeier, Abteilungsdirektor Firmenkunden bei der Sparkasse Witten: „Ja, selbstverständlich ist es für international agierende Unternehmer wichtig, aktuelle und zielführende Antworten auf die oben dargestellten Fragen zu erhalten. Doch das ist noch längst nicht alles: Ebenso wichtig ist es, über die Währungskurse auf dem Laufenden zu bleiben, international relevante Termine im Auge zu behalten sowie bei Fragen schnell einen Auslandsspezialisten der Sparkasse zu Rate ziehen zu können.
Und: Unternehmer, die wichtige Informationen und Tipps mobil und immer griffbereit abrufen können, sind zusätzlich im Vorteil.
Die neue, von uns kostenlos angebotene Firmenkunden-App ,S-weltweit‘ bietet genau diese Informationen: Damit sind unsere Kunden jederzeit auf dem neuesten Stand und finden alles Wichtige zum Auslandsgeschäft – und zwar ganz bequem und auf einen Klick.“

Kostenloser Download – sowohl für Apple-, als auch für Android-Geräte
Die App „S-weltweit“ steht für iOS im App Store von Apple und für die Android-Version im Google Play
Store kostenlos zum Download bereit:

Andreas Aschemeier: „Gerade für international agierende Unternehmen gehört es zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren, überall und ohne großen Zeitaufwand Zugang zu allen relevanten Informationenzu haben. Die
kostenfreie App „S-weltweit“ bündelt alles, was für Ihr Auslandsgeschäft von Bedeutung ist. Mit einem Knopfdruck auf dem Handy können Sie Daten zu über 150 Ländern abrufen.“

Hier ein Überblick über Funktionen und Inhalte, die Ihnen mit „S-weltweit“ zur Verfügung stehen:

  • Länderinformationen:
    Ländersteckbrief, Länderrisikoeinschätzung, Auslandsstandorte der S-Finanzgruppe
  • Newsticker:
    Regelmäßige Nachrichten und Termine zu Ihrem internationalen Geschäft
  • Währungsentwicklung:
    Aktuelle Devisenkurse inkl. Kurswecker, Charts und Devisenkommentar
  • Reiseinformationen:
    Reisezahlungsmittel, Sicherheitshinweise, deutsche Vertretungen im Ausland, Notfallrufnummern usw.
  • Interkulturelle Tipps:
    Regionale Bräuche des Ziellandes kennenlernen

Über „S-weltweit“ können Sie zusätzlich per Smartphone Ihre Ansprechpartner/Fachberater der Sparkasse Witten erreichen – und direkt Kontakt zu den Auslandsspezialisten unseres Hauses aufnehmen. Wir stehen Ihnen bei allen Fragen rund um Ihr Auslandsgeschäft schnell und kompetent zur Seite: an Ihrem heimischen Standort in Deutschland sowie auch unterwegs – mit der neuen App „S-weltweit“.

Die Sparkasse Witten wird ab Montag, 27. April 2020, wieder ihre Standorte in allen Wittener Stadtteilen für den Publikumsverkehr öffnen.
Somit stehen – neben der Sparkassenhauptstelle an der Ruhrstraße – auch alle neun Geschäftsstellen wie üblich für Kundenbesuche und persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung.
Bereits im Februar hatte die Sparkasse die Einführung neuer Service- und Beratungszeiten angekündigt, die teilweise seit Anfang März umgesetzt wurden. Ab dem 27. April gelten die neuen Service- und Beratungszeiten für alle zehn Standorte:

Die Öffnung erfolgt unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen, die sich in den letzten Wochen an der Sparkassenhauptstelle sowie den Geschäftsstellen Annen, Herbede und Heven bewährt haben.

Andrea Psarski,
Marktvorstand der Sparkasse Witten

Andrea Psarski, Marktvorstand der Sparkasse Witten: „In den letzten Wochen konnten wir an vier Standorten Erfahrungen mit den von uns getroffenen Schutzmaßnahmen sammeln, die wir nun auf alle Standorte übertragen. So wird auch weiterhin Personal dafür sorgen, dass sich jeweils nur eine vertretbare Anzahl an Personen in einer Filiale aufhält. Zusätzlich werden die Tastaturen der Geldautomaten und sonstigen Selbstbedienungsgeräte – genau wie auch die Beratungstische in den Geschäftsräumen – mehrfach täglich desinfiziert. Mit Plexiglaswänden schaffen wir weitere Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter. Selbstverständlich stehen wir für Beratungen rund um Geld und Finanzen sowie Vorsorge, Versicherungen und Immobilien auch in diesen Zeiten kompetent zur Verfügung; auf Wunsch auch gern persönlich. Und als Hausbank vieler Wittener Unternehmer und Freiberufler werden wir auch weiterhin die weitreichende Liquiditätsunterstützung für Unternehmen durch die Programme der staatlichen Förderbanken KfW und NRW.Bank abwickeln und begleiten. Schließlich gilt es, den betroffenen Unternehmen schnell Zugang zu den Stützungsprogrammen zu verschaffen. Unsere Firmenkundenbetreuer sind unter den jeweiligen Telefonnummern oder unter 174-3000 erreichbar.“

Personalbediente Bargeldauszahlungen sind Corona-bedingt auch weiterhin – und bis auf Weiteres – ausschließlich an folgenden Standorten möglich:

  • Kundencenter, Sparkassenhauptstelle, Ruhrstraße 45
  • Geschäftsstelle Annen, Annenstraße 172
  • Geschäftsstelle Heven, Friedrich-List-Straße 58 und
  • Geschäftsstelle Herbede, Meesmannstraße 47.

Die Selbstbedienungsbereiche mit Geldautomaten zur Bargeldversorgung sind selbstverständlich wie gewohnt an allen zehn Sparkassen-Standorten nutzbar. Sparkassenkunden können dort an den Geldautomaten Beträge von bis zu 1.000 Euro abheben. Für Mieter von Tresorschließfächern ist der Zugang zu den Schließfächern nach vorheriger Terminvereinbarung sowie mit Mund-/Nasenschutz möglich. An der Geschäftsstelle Hammertal und am Selbstbedienungscenter Witten-Ost sind die SB-Schließfächer ohnehin auch außerhalb der Service- und Beratungszeiten und somit rund um die Uhr verfügbar.

Rolf Wagner,
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Witten

Rolf Wagner, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Witten: „Ausdrücklich möchte ich an dieser Stelle auch ein Dankeschön an die vielen Sparkassenkunden richten, die sich in den letzten Wochen mit den erforderlichen Maßnahmen und Einschränkungen geduldig arrangiert haben. Darüber hinaus gilt ein besonderer Dank des gesamten Sparkassenvorstands unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auch in diesen Zeiten alles tun, um die individuelle Beratung und Betreuung unserer Kunden aufrecht zu erhalten, und zwar per Telefon oder über digitale Kanäle – und zukünftig auf Wunsch auch wieder persönlich; natürlich mit dem notwendigen Abstand. Auch in schwierigen Zeiten stehen wir fest an der Seite unserer Kunden. Dennoch sind auch in den nächsten Wochen einige Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie notwendig.“

Als eine von gleich zehn Service-Garantien bietet die Sparkasse übrigens auch derzeit den Bargeld-Bringservice an: Auf Wunsch liefert die Sparkasse innerhalb des Wittener Stadtgebiets Bargeld vom Privatgirokonto nach Hause, oder in die Pflegeeinrichtung. Gegen eine Kostenbeteiligung in Höhe von 10 Euro liefert ein Bote Beträge von bis zu 1.000 Euro bis an die Haus-, bzw. Wohnungstür. Einfach unter Telefon (02302) 174-0 beim freundlichen Team des Kunden-Service-Centers anrufen – und montags bis freitags, von jeweils 8.00 bis 18.00 Uhr, einen entsprechenden Auftrag erteilen.

Bargeld-Bringservice der Sparkasse Witten
eBay-Template - kieskemper1928
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<-Stammname->

<-StammBeschreibung->

Altershinweis:

Nicht für Kinder unter 3 Jahren

Nur für Erwachsene