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Datenschutz beim Online-Payment

E-Commerce ist längst ein Milliardengeschäft. Ein erfolgreicher Online-Shop muss seinen Kunden einen sicheren Bezahlvorgang ermöglichen. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Methoden und Verschlüsselungen vor.

Großes Vertrauen in die Online-Überweisung

Bei der Online-Überweisung sendet der Händler dem Kunden nach der Bestellung eine Rechnung zu. Nicht per Post, sondern digital, per E-Mail. Diese muss dieselben Bedingungen erfüllen wie eine Papierrechnung. Zusätzlich kann der Händler seinem Kunden direkt nach der Bestellung eine Seite in seinem Browser anzeigen und die Zahlungsbedingungen erläutern. Unter dem Aspekt des Datenschutzes gehört die Online-Überweisung zu den sichersten Varianten. Denn der Nutzer muss keine personenbezogenen Daten auf für ihn fremden Portalen hinterlassen, sondern kann alles auf der Webseite seiner Bank regeln. Das Vertrauen in eine Bank ist bei den meisten Kunden sehr groß, so dass die Hürde, einen Kauf zu tätigen, niedrig ist. Bei der Online-Überweisung tragen Sie als Händler keine Verantwortung für die Datensicherheit.

Lastschriftverfahren: der Klassiker

Das Lastschriftverfahren ist bei vielen Nutzern sehr beliebt. Sein größter Vorteil: Es ist bequem. Kunden müssen nur ihre Kontoverbindung angeben und können sich dann zurücklehnen. Sollten sie mit der Abbuchung nicht einverstanden sein, können sie innerhalb von acht Wochen und ohne Angabe von Gründen widersprechen. Das schafft Vertrauen. Zudem ist das Lastschriftverfahren durch die Umstellung auf SEPA sicherer geworden: Um eine Abbuchung auszulösen, muss der Zahlungsempfänger über ein SEPA-Mandat des Kunden verfügen. Trotzdem sehen es immer noch viele Verbraucher kritisch, ihre Kontodaten im Internet anzugeben. Als Händler müssen Sie sicherstellen, dass die personenbezogenen Daten nicht in falsche Hände geraten.

Kreditkarten bieten Händlern und Kunden Sicherheit

Ähnlich einfach wie das Lastschriftverfahren ist es, per Kreditkarte zu bezahlen. Mit wenigen Klicks hat der Kunde alle nötigen Angaben hinterlegt – und die Sicherheitsstandards sind höher, als viele denken: Kreditkarten verwenden das 3-D-Secure-Verfahren. Der Käufer gibt zunächst seine Kreditkartennummer ein. Dann verbindet sich die Karte mit dem Server ihres Herausgebers – beispielsweise der Sparkasse Witten – und der Kunde muss seine Identität durch die Eingabe eines Codes bestätigen. Erst dann wird die Kreditkartenzahlung ausgeführt. Für den Händler bedeutet das, dass er unter bestimmten Bedingungen eine Zahlungsgarantie erhält. Die Sparkasse haftet dann für Schäden, wenn Karten missbräuchlich eingesetzt werden. Ohne 3-D-Secure-Verfahren ist der Händler selbst in der Pflicht. Auf der anderen Seite genießt der Kunde mit der MasterCard Gold der Sparkasse Witten sogar Käuferschutz!

paydirekt – Online-Bezahlverfahren made in Germany

Noch einfacher und schneller geht es mit paydirekt, dem neuen Bezahlverfahren der Sparkassen-Finanzgruppe, der genossenschaftlichen Finanzgruppe und den privaten Banken. Die Kunden bezahlen mit Benutzername und Passwort direkt von ihrem Girokonto aus. Ganz ohne die Weitergabe von Daten an Dritte. Alles unterliegt dem deutschen Datenschutz, alles wird auf deutschen Servern abgewickelt.
Auch für Sie als Händler bietet paydirekt entscheidende Vorteile:
• Zahlungsgarantie: Der Betrag wird am Girokonto des Käufers geprüft und genehmigt.
• Reichweite: Kunden mit rund 50 Millionen online-fähigen Girokonten können paydirekt nutzen.
• Konversionsrate: Das Zahlen mit dem Verfahren der eigenen Hausbank gibt Ihren Kunden ein sicheres Gefühl und verhindert Kaufabbrüche. Zudem müssen sie keine TAN mehr eingeben, was die Konversionsrate erhöht.
• Einfache Integration: Ihnen stehen komfortable Zusatzmodule (Plug-ins) für die gängigen Shop-Systeme zur Verfügung. Für individuelle Systeme gibt es eine ausführliche Dokumentation der Schnittstellen sowie die Möglichkeit, Experten zurate zu ziehen.
• Einfache Altersverifikation: Da sich der Kunde mit seinem Girokonto anmeldet, ist es einfach, sein Alter zu überprüfen.
Seit dem Marktstart von paydirekt im April 2016 vertrauen bereits über 600 Händler auf den Zahlungsdienst. Dazu gehören zum Beispiel Media Markt, Saturn, dm-drogerie markt, Deichmann, Doc Morris, Alternate, aber auch zahlreiche regionale Händler. Händler, die paydirekt in Ihren Online-Shop einbinden möchten: Wir oder Ihr Payment-Service-Provider unterstützen Sie gerne bei der kaufmännischen und technischen Anbindung.

Verschlüsselung eines Online-Shops

Wer online einkauft, will nicht nur einen sicheren Bezahlvorgang, sondern auch, dass seine Daten geschützt sind. Dazu benötigt der Online-Shop eine Verschlüsselung. Das gängigste Verfahren, um den Datenschutz im Online-Payment zu gewährleisten, ist die Transport-Layer-Security-Verschlüsselung (TLS). TLS ist der Nachfolger des weitaus bekannteren Secure-Socket-Layer-Protokolls (SSL).
Aber wie bekommt der Händler die TLS-Verschlüsselung für seinen Web-Shop? Es gibt auf die Erstellung und Anbindung von TLS-Zertifikaten spezialisierte Firmen, über die die Zertifikate erworben werden können. Allerdings kommen immer wieder Updates für das Sicherheitszertifikat heraus. Für die Aktualisierung des Protokolls benötigt der Shop ebenfalls die Unterstützung der IT-Dienstleister. Deshalb ist es nicht mit dem einmaligen Kauf getan, sondern Online-Händler zahlen in der Regel monatliche oder jährliche Gebühren. Die Anbindung des TLS-Zertifikats ist im E-Commerce unerlässlich, um personenbezogene Daten bei der Übertragung vor unerlaubtem Zugriff zu schützen. Es hilft den Shops, Ihre Identität glaubwürdig zu bescheinigen und steigert das Vertrauen der Käufer. Zusammen mit einem zuverlässigen Bezahlsystem sind die E-Shops und Ihre Kunden so auf der sicheren Seite.