Hauskauf: Auch gebrauchte Immobilien haben ihren Charme - und Sie entgehen dem unvermeidlichen Stress in der Bauphase.

Hauskauf: Auch gebrauchte Immobilien haben ihren Charme – und Sie entgehen dem unvermeidlichen Stress in der Bauphase.

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden muss nicht zwingend mit einem Neubau verbunden sein. Auch gebrauchte Immobilien haben ihren Charme – und Sie entgehen dem unvermeidlichen Stress in der Bauphase.

Wer auf eine gebrauchte Immobilie setzt, der kann auch – unter Umständen – Geld sparen. Grund dafür sind die steigenden Preise für Grundstück und Neubau insbesondere in den Ballungsräumen. Natürlich muss das in Betracht kommende Objekt gründlich geprüft werden. Vor allem auf die Bausubstanz ist zu achten. Und natürlich muss auch hier die Finanzierung gründlich geplant und kalkuliert werden.

Zu Beginn muss geklärt werden, was genau Sie brauchen – auch für die Zukunft. Das Haus soll schließlich Ihren Grundvoraussetzungen (Zimmeranzahl, Fläche) entsprechen. Natürlich spielt auch die Lage der Immobilie eine wichtige Rolle. Schließlich sind Einkaufsmöglichkeiten, eine gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr oder auch die Erreichbarkeit von Schulen und Kindergärten wichtig. Für die Suche nach einer geeigneten Immobilie sollten daher mindestens sechs Monate eingeplant werden.

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Passen diese Kriterien zu einem Haus, so sollte man es sich von außen und innen sowie vom Keller bis zum Dach genauestens anschauen. Dabei müssen zunächst die Eckdaten wie Größe, Aufteilung und Ausstattung geprüft werden. Entspricht das Objekt Ihren Anforderungen, muss die Immobilie nun genauer und möglichst gemeinsam mit einem Fachmann überprüft werden. Wann wurde das Gebäude renoviert, liegt ein Energieausweis vor und wie dicht sind Fenster und Türen? Vorsicht ist bei aufwändig gestalteten Wand- und Bodenverkleidungen geboten. Hier könnte sich Schimmel verbergen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Baujahr des Gebäudes. Jede Bauepoche hat ihre eigenen Schwachstellen. So wurden Häuser aus den 1940er-Jahren auf Sand bzw. Schutt gebaut, während in den 1970er-Jahren häufig Asbest verbaut wurde. Zudem sind bei älteren Gebäuden fast immer die Wärmedämmung und der Schallschutz problematisch. Alle Mängel müssen in die Finanzierung als Modernisierungskosten einfließen und kalkuliert werden.

Sobald Sie sich mit dem Voreigentümer einig sind, müssen Sie einen notariellen Kaufvertrag aufsetzen lassen. Statt der gängigen Floskel „gekauft wie gesehen“ sollten Sie alle Mängel sowie die konkreten Größenangaben in den Vertrag übernehmen. Die Übergabe der Immobilie findet später an einem von beiden Parteien vereinbarten Termin statt. Dann muss auch, wenn nichts anderes vereinbart wurde, die Zahlung erfolgen.

Quelle: ÖRAG
Bild: LBS

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