Fenster abdichten

Richtig heizen

Kennen Sie das: Sie sitzen im beheizten Zimmer, aber Ihnen ist trotzdem kalt? Mit einer Kerze können Sie testen, ob Zugluft das Problem ist. Stellen Sie am besten ein Teelicht aufs Fensterbrett und beobachten Sie. Wenn die Kerze flackert, ist Ihr Fenster nicht optimal abgedichtet. Mit Dichtungsband aus dem Baumarkt können Sie das Problem selbst beheben.

Stoßlüften

Richtig heizen

Im Winter möchten viele die Fenster am liebsten nicht öffnen, damit keine kalte Luft reinkommt. Aber regelmäßiges Lüften ist wichtig, um Schimmelbildung zu vermeiden. Experten empfehlen das so genannte Stoßlüften. Dabei öffnen Sie die Fenster für fünf Minuten komplett. So kommt viel mehr Frischluft ins Zimmer als wenn Sie die Fenster nur kippen. Außerdem kühlen Ihre Wände nicht so stark aus wie bei der langen Kipplüftung. Damit verringern Sie das Schimmelrisiko weiter.

Dach und Wände dämmen

Richtig heizen

Ihre Energiekosten hängen in großem Maße davon ab, wie gut Ihr Haus oder Ihre Wohnung gedämmt ist. Denn eine moderne Dämmung sorgt dafür, dass die warme Luft in Ihren vier Wänden bleibt. Bei Neubauten können Sie sicher sein, dass sie die Mindeststandards der Energieeffizienz erfüllen, die der Gesetzgeber in der Energieeinsparverordnung (EnEV) festlegt. Wer schon vor Februar 2002 in seinem Einfamilienhaus gewohnt hat, ist nicht zur energetischen Sanierung verpflichtet. Dennoch bietet sich das Sanieren an, um Ihre Heizkosten zu reduzieren. Dafür können Sie Fördermittel beantragen.

Heizkörper entlüften

Richtig heizen

Mieter haben keinen Einfluss auf die Dämmung ihres Hauses oder ihrer Wohnung. Sie können aber die Leistungsfähigkeit ihrer Heizungen optimieren, indem sie sie entlüften. Dazu brauchen sie eine Schüssel und einen Entlüftungsschlüssel. Das Gefäß halten sie unter die Heizung und öffnen dann mit dem Entlüftungsschlüssel das Entlüftungsventil. Nun sollte ein leises Zischen zu hören sein. Wasser und Luft entweichen. Anschließend drehen sie das Entlüftungsventil wieder zu.

Wärmestau verhindern

Um die Heizleistung weiter zu steigern sollte die Wärme ungehindert in den Raum ziehen. Stellen Sie deshalb keine großen Möbel direkt vor die Heizkörper. Auch lange Gardinen und Vorhänge können verhindern, dass sich die warme Luft optimal im Raum verteilt.

Durchgängig heizen

Richtig heizen

Schalten Sie Ihre Heizung im Winter nie ganz aus. Wenn Sie gar nicht heizen, beispielsweise während Sie bei der Arbeit sind, kühlt die Wohnung stark aus. Dann brauchen Sie abends sehr viel Energie, um die gewünschte Raumtemperatur wieder zu erreichen. Stellen Sie die Heizung besser tagsüber auf 2 oder 3 und erhöhen Sie die Wärmezufuhr nach Feierabend nur ein wenig.

Modernisieren Sie Ihre Heizung

Mit modernen Heizungsanlagen und Heizkörpern können Sie Ihre Energiekosten um bis zu 40 Prozent senken. Neben Öl und Gas gibt es mittlerweile auch für Privathaushalte Alternativen, die auf regenerative Energien setzen. Welche Heizung für Ihre Zwecke die richtige ist, erfahren Sie in unserem Artikel zu den verschiedenen Heizsystemen.

Heizkosten sparen mit Pflanzen

Richtig heizen

Pflanzen tragen zu einem besseren Raumklima bei – und helfen sogar dabei, die Heizkosten zu senken. Denn Pflanzen geben 98 Prozent des Wassers, das sie aufnehmen, wieder an die Luft ab. So steigern sie die Luftfeuchtigkeit in einem Raum. Und Räume mit einer hohen Luftfeuchtigkeit empfinden Menschen als wärmer. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) empfiehlt Grünlilien, Zyperngras und Papyrus.

Heiznebenkosten sparen

Mit etwa 115 Euro pro Haushalt und Jahr spielen neben den Brennstoff- auch die Heiznebenkosten eine wichtige Rolle. Dazu zählen die Gebühren für Messdienstleister, Wartungskosten und die Ausgaben für den Betriebsstrom der Heizungsanlage.

Würde man immer das wirtschaftlichste Angebot für Dienstleistungen und Betriebsstrom auswählen, ließen sich jährlich ungefähr 40 Euro sparen. Denn oftmals sind die Wartungskosten unnötig hoch, da keine separaten Wartungsverträge abgeschlossen, sondern die Firmen beauftragt werden, die die Heizungsanlage eingebaut haben. Hier lohnt ein Anbietervergleich.

Ähnlich ist es mit Messdienstleistern, die einmal im Jahr die Heizungen ablesen. Ihre Preise unterscheiden sich häufig. Daher: Nicht automatisch auf denselben Dienstleister setzen, sondern ab und an Preis und Leistung überprüfen. Das ist nicht nur im Interesse der Eigentümer, sondern auch der Mieter, da die Heiznebenkosten direkt an sie weitergereicht werden. Sie können sich aber dagegen wehren, denn das Wirtschaftlichkeitsgebot im Bürgerlichen Gesetzbuch verbietet Vermietern und Hausverwaltungen, unnötig hohe Kosten weiterzugeben.

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