Sparkassen klicken sich mit chipTAN in ein neues Online-Banking-Zeitalter

Institute in Westfalen-Lippe führen das Verfahren flächendeckend ein

Münster (9. März 2010). Viele Sparkassen haben die neue Technik bereits eingeführt, weitere werden jetzt Schritt für Schritt folgen. Die 74 Sparkassen in Westfalen-Lippe führen für das Online-Banking flächendeckend das chip-TAN-Verfahren ein, das zwei Vorteile bietet: noch mehr Komfort und noch mehr Sicherheit. Das teilte der Sparkassenverband Westfalen-Lippe am Dienstag im Rahmen seiner Jahres-Pressekonferenz in Bochum mit.

Beim chipTAN-Verfahren benötigen Online-Banking-Kunden ihre SparkassenCard. Der darauf befindliche Multifunktionschip verhilft bereits zum sicheren Bezahlen sowie Bargeldabheben und nun auch zumsichereren Online-Banking: Die SparkassenCard wird dabei in ein kleines Gerät, den TANGenerator, gesteckt, der so handlich wie ein kleiner Taschenrechner ist. Er erzeugt mit einem optischen Verfahren eine TAN (Transaktionsnummer) und zeigt sie auf seinem Display an.

ChipTAN Lesegeraet Sparkassen klicken sich mit chipTAN in ein neues Online Banking Zeitalter

Das Vorgehen ist einfach: Zunächst gibt der Online-Kunde seiner Sparkasse wie gewohnt via Internet einen Auftrag. Dann wandelt die Banking-Anwendung die Auftragsdaten in eine bewegte Grafik um – ähnlich dem Prinzip des Strichcodes. Über optische Sensoren liest das chipTAN-Gerät die Daten aus, überträgt sie auf den Chip der SparkassenCard und verwendet sie, um eine individuelle TAN für die gewünschte Transaktion zu ermitteln.

Nach erfolgreicher Übertragung werden bestimmte Auftragsdaten zur Kontrolle und Bestätigung nochmals im Display des TAN-Generators angezeigt. Die Banking-Anwendung akzeptiert lediglich die aktuell erzeugte TAN für den erfassten Auftrag.

Die neuen Verfahren gehören bei der Sparkasse Witten schon zum Angebot

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