Sie träumen von den eigenen vier Wänden? Auch mit knappem Budget kann eine eigene Immobilie in greifbare Nähe rücken – wenn man rechtzeitig spart und die richtigen Geld- und Förderquellen kennt.

Für wen lohnt sich eine eigene Immobilie?

Das ist eine sehr individuelle Entscheidung. Denken Sie darüber nach, was Ihnen wichtig ist: beispielsweise Flexibilität, Fragen der Teuerung, Modernisieren, Nachbarschaft, Lage … Immerhin ist der Kauf oder der Bau einer Immobilie für die meisten Menschen die größte finanzielle Investition im Leben. Diese muss gut überlegt und vorbereitet sein. Vor allem die Finanzierungsstrategie spielt dabei eine wichtige Rolle. Als „Pi-mal-Daumen-Regel“ gilt: Mindestens 20 bis 30 Prozent Eigenkapital sollten Sie bereits angespart haben.

Wie kann man überhaupt für die eigenen vier Wände sparen?

Hier gibt es kein Patentrezept. Tages- oder Festgeld, ein Fondssparplan – lassen Sie sich am besten beraten. Wichtig ist vor allem, dass Sie früh starten, damit die Immobilie schuldenfrei wird, bevor Sie in den Ruhestand gehen. Experten rechnen mit einer durchschnittlichen Ansparphase von etwa zehn Jahren und einer Tilgungsphase von ungefähr 15 Jahren. Hier gibt es gerade in der heutigen Tiefzinsphase für Sie viele Stellräder. Eine passende Sparform ist auch ein Riester-Bausparvertrag. Mit der Förderung möchte der Staat Ihre Altersvorsorge unterstützen. Grundsätzlich hat jeder Anspruch auf die Riester-Förderung, der in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist, d. h. Arbeitnehmer, aber auch Azubis. Die staatlichen Zulagen (Grundzulage: 154 Euro pro Jahr) erhöhen die gesparte Summe. Berufsstarter unter 25 Jahren erhalten 200 Euro als Einmalzahlung im ersten Jahr. Einzahlungen auf Ihren Riester-Bausparvertrag können Sie als Sonderausgaben steuerlich absetzen – bis zu einer Obergrenze von 2.100 Euro jährlich. Gut für Familien: Auch nicht berufstätige Ehepartner mit eigenem Vertrag erhalten die Förderung. Für Kinder, die seit 2008 geboren sind, erhalten Sie 300 Euro Zulage jährlich. Einen solchen Vertrag können Sie ganz einfach bei uns abschließen.

Kann ich auch Vermögenswirksame Leistungen nutzen?

Wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber Vermögenswirksame Leistungen (VL) erhalten, können Sie diese auch für das Sparen für Ihr Eigenheim nutzen und in einen Bausparvertrag fließen lassen. Gut zu wissen: Liegt Ihr Einkommen unter einer bestimmten Grenze, profitieren Sie zusätzlich von der Arbeitnehmersparzulage als Bonus auf die VL. Für Unverheiratete liegt die Grenze z. B. bei 17.900 Euro – dann erhalten Sie bis zu 43 Euro Sparzulage (9 Prozent) pro Jahr.

Welche Geldspritzen sollten künftige Hausbesitzer noch kennen?

Wenn der Immobilienkauf schon konkret ist, können Sie Ihr Eigenkapital durch Kredite und Fördermittel aufstocken. Einer der wichtigsten Kreditgeber ist die KfW. Ihre Sparkasse berät Sie, welches der Programme für Sie geeignet ist, und beantragt den Kredit oder den Zuschuss direkt für Sie. Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), die Bundesländer, Kirchen und Gemeinden greifen Bauherren und Sanierern unter die Arme, sei es mit Zuschüssen oder zinslosen Krediten (Adressen für weitere Infos siehe Kasten „Linkempfehlungen“).

Wo kann ich noch finanzielle Unterstützung erhalten?

Manche Arbeitgeber bieten zinsgünstige Darlehen an. Auch Eltern oder Großeltern können Ihnen mit Schenkungen, Darlehen oder einer Hypothek unter die Arme greifen. Die „Muskelhypothek“, also Eigenleistungen beim Bauen oder Renovieren, spart ebenfalls Geld.

Beratung ist einfach!

Bei uns erhalten Sie eine solide Beratung von Fachleuten, die sich Ihre persönliche Situation genau anschauen. Baufinanzierung ist Spezialistensache – sie ist sogar das vorrangige sichere Fundament, das tragen muß. Rechnen Sie mit uns!

Linkempfehlungen

www.kfw.de: Förderungen vom Staat (Zuschüsse, günstige Darlehen)

www.bafa.de: besondere Förderungen z. B. von Energiesparmaßnahmen

www.aktion-pro-eigenheim.de/haus/foerderung: Zuschüsse von der Gemeinde (z. B. günstiges Bauland, Baugemeinschaften)

www.lbs.de/bausparen: u. a. ein praktischer Rechner, der ausrechnet, mit welchen Fördermitteln Sie planen können und ob Ihr Budget für Ihr Vorhaben ausreicht

 

 

Quelle: S-Pool – das Mehrwert-Portal für unsere Kunden

Dieser Beitrag steht unter der redaktionellen Verantwortung der Sparkasse Witten.

Das Impressum finden Sie hier: Impressum