Mit unserem Sparkassenkalender 2019 mit dem Titel „Wittener Idyllen“ möchten wir Ihnen die – manchmal etwas verborgenen – Schönheiten unserer Heimstadt zeigen. Monat für Monat laden wir Sie ein, die wunderbaren Seiten der heimischen Umgebung zu entdecken. Und davon gibt es einige! Schauen Sie doch einfach selbst.

Wiesen, Wälder, Wirkungsstätten
Hügel, Felder, Wiesen und Koppeln, dazwischen ein paar Pferdehöfe, Kotten und alte Fachwerkhäuser – so präsentiert sich ein wunderschöner Landstrich, den wohl nur die wenigsten im Ruhrgebiet vermuten würden. Bereits im 16. Jahrhundert begann die Besiedelung zwischen der heutigen Durchholzer und Bommerholzer Straße in einem Gebiet, in dem auch die Quelle des Muttenbachs zu finden ist.

Jenseits der Durchholzer Straße ist der Hang zum Hammertal hin stark bewaldet, während der Bereich Egge / Hohe Egge durch seinen dörflichen Charme besticht. Im Hammertal fließt der Pleßbach, der einst Kohleschichten durchschnitt. Er ist daher eng mit der Geschichte der Kohlegewinnung verbunden, denn dort gab es schon früh erste Kohlegrabungen. Darüber hinaus nutzten zahlreiche Wassermühlen, Hammerwerke und Schleifkotten die natürliche Energie der Wasserkraft des Pleßbachs. Heute erschließt ein Wanderweg die ehemaligen Werkstätten.

Auf der Bommerholzer Seite erstreckt sich ebenfalls ein großes Waldgebiet hinunter zum heutigen Naturschutzgebiet Elbschebachtal in Wetter. Es bietet Naturliebhabern, Wanderern und Fahrradfahrern gleichermaßen ein attraktives Ausflugsziel. Die ehemalige Bahntrasse der Elbschetalbahn ist mittlerweile zu einem Radweg ausgebaut, der zum großen Rundkurs „Von Ruhr zur Ruhr“ gehört.

Offensichtlich beflügelt die idyllische Gegend schon seit jeher die Kreativität. So findet sich dort beispielsweise das Geburtshaus von Henriette Davidis (1. März 1801 – 3. April 1876). Die Hauswirtschaftslehrerin, Erzieherin, Gouvernante und Autorin verfasste Schriften und Bücher zu den Themen Erziehung und Bildung für Mädchen und Frauen. Berühmt wurde sie mit ihrem „Praktischen Kochbuch“.

Ganz in der Nähe – sozusagen im südlichsten Zipfel des Wittener Stadtgebiets – befinden sich übrigens auch Wohnort und Wirkungsstätte der Künstlerin und Bildhauerin Christel Lechner. Unter anderem mit ihren ALLTAGSMENSCHEN hat Christel Lechner Beachtung, Anerkennung und Bekanntheit auch weit über Deutschlands Grenzen hinaus erlangt. Die mindestens lebensgroßen Skulpturen aus Beton entstehen alle in ihrem Atelier auf dem Lechnerhof an der Stoltenbergstraße.

Das gilt auch für das vierköpfige Ensemble dieser liebenswerten ALLTAGSMENSCHEN vor der Sparkassen-Hauptstelle an der Ruhrstraße.

Mehr Infos über Christel Lechner und ihre Arbeiten finden Sie auf ihrer Website www.christel-lechner.de

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