Wittener Idyllen: September

Mit unserem Sparkassenkalender 2019 mit dem Titel „Wittener Idyllen“ möchten wir Ihnen die – manchmal etwas verborgenen – Schönheiten unserer Heimstadt zeigen. Monat für Monat laden wir Sie ein, die wunderbaren Seiten der heimischen Umgebung zu entdecken. Und davon gibt es einige! Schauen Sie doch einfach selbst.

Alles fließt

Schon in frühester Vorzeit siedelten sich Menschen vorzugsweise an Flüssen oder in wasserreichen Gegenden an. Denn Wasser, insbesondere Trinkwasser, war und ist lebensnotwendig. Flüsse boten darüber hinaus genügend Ressourcen für die Bewässerung von Feldern. Und: Wasserkraft diente unter anderem Mühlen und Sägewerken als naturgegebenes Antriebsmittel. Nicht zuletzt wurde und wird auch gegenwärtig Fracht über Wasserwege auf Schiffen und Kähnen, oftmals über große Entfernungen, transportiert. Die Ruhr und das Ruhrtal haben bis heute eine große Bedeutung für die Trink- und Brauchwasserversorgung des Ruhrgebiets. Beginnend an der Bommeraner Brücke, erstreckt sich unterhalb des Hangs das Wasserschutzgebiet bis hin zur Fähre Hardenstein. Es ist streng geschützt und nicht begehbar. Doch auch der Freizeitwert, den die Ruhr und das Ruhrtal ihren Besuchern zu bieten haben, spielt mittlerweile eine wichtige Rolle. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Ausflugsschiff „MS Schwalbe II“. Es verkehrt regelmäßig auf der 7,4 Kilometer langen Strecke vom Freizeitbad Heveney bis zur Uferstraße nach Witten-Bommern und erfreut sich großer Beliebtheit. Auf dem September-Kalendermotiv sind Kähne mit Einrichtungen zum Ausbaggern der Fahrrinne zu sehen. Wer lieber an Land bleibt, dem bietet sich mit dem RuhrtalRadweg eine reizvolle Alternative. Der Radweg begleitet, mehr oder minder direkt, auf einer Länge von circa 240 Kilometern die gesamte Ruhr von ihrer Quelle bei Winterberg im Sauerland bis hin zur Mündung in Duisburg-Ruhrort. Das Schloss Steinhausen sowie die Zechen Nachtigall und Theresia markieren nicht nur das obere Ende des Muttentals. Sie sind in diesem Bereich auch die bedeutendsten Stationen des Ruhrtalradwegs. Zum Teil auf historischen Leinpfaden, wie zum Beispiel an der Ruhrfähre Hardenstein und dem Schleusenwärterhäuschen, gibt es viel Interessantes und Wissenswertes zu entdecken.

Ausführliche Informationen zum RuhrtalRadweg finden Sie auf www.ruhrtalradweg.de

 

 

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