Bei der Entscheidung für das passende Eigenheim ist das gebrauchte Einfamilienhaus bei vielen Menschen besonders beliebt. Wenn Kaufinteressenten sich schon vor oder bei der ersten Besichtigung ausführlich über die Wunschimmobilie informieren, bleiben ihnen hinterher Überraschungen erspart und sie können – auch die Finanzierung – besser planen.  

  • Prüfung vom Experten
    Vor dem Kauf sollte ein Experte das Gebäude gründlich prüfen – das kann zum Beispiel ein Architekt oder ein Bausachverständiger sein. Dieser beurteilt die Bausubstanz sowie Haustechnik und stellt fest, ob und welche Sanierungsarbeiten in den nächsten Jahren anstehen. Während der Begehung untersucht der Experte, ob Keller und Fassade trocken sind und das Dach richtig gedämmt ist. Auch die Heizungsanlage steht auf der Checkliste: Ist sie zeitgemäß oder muss nachgerüstet werden?
  • Bauplan und Grundbuch einsehen

Ein Blick in die Baupläne und ins Grundbuch liefert Informationen über die Wunschimmobilie. Veränderungen am Gebäude wie etwa Anbauten sind im Bauplan vermerkt. Grundbucheinträge geben Aufschluss über Vereinbarungen, die der Vorbesitzer getroffen hat und die auch für den Käufer weiter bindend sind. Dazu zählt etwa das Wegerecht: Hier könnten Nachbarn oder die Stadtwerke Wege über das Grundstück nutzen, obwohl es ihnen nicht gehört. Das kann dann der Fall sein, wenn die Stadt zum Beispiel einen Zugang zum Kanal benötigt.

  • Förderungen beantragen
    Gerade Bestandsimmobilien entsprechen aufgrund ihres Baualters häufig nicht den aktuellen energetischen Anforderungen. In der Regel ist dann nach dem Erwerb eine energieeffiziente Sanierung notwendig. Unterstützung erhalten Eigentümer dabei vom Staat. So fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) solche Modernisierungsmaßnahmen mit einem zinsgünstigen Kredit: Wer seine Gebrauchsimmobilie zum KfW-Effizienzhausstandard aufrüstet, erhält bis zu 100.000 Euro. Für Einzelmaßnahmen zahlt die KfW bis zu 50.000 Euro.

 

 

Quelle: Sparkassen-Finanzportal

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