Immerzu Stress: Telefonieren beim Autofahren, arbeiten und essen gleichzeitig – und selbst beim Sport oder am Wochenende kommen wir kaum zum Durchatmen.
Höchste Zeit für eine Auszeit – Zeit für Wellness!

Bei einem Alltag voller Stress ist es höchste Zeit, uns in Ruhe wieder selbst zu begegnen – ganz bewusst unsere Batterien wieder aufzuladen: Zeit für Wellness. Denn Wellness steht für „well-being“ und „fitness“. Also sich wohlzufühlen sowie gesund und fit zu bleiben. Dafür müssen wir nicht unbedingt ein Wellnesswochenende buchen. Echte Entspannung ist auch zu Hause sehr gut möglich. Im Kleinen mit einem Schaumbad bei Kerzenschein oder im Großen mit der eigenen Sauna oder im Whirlpool.
Denn: Sie können sich einen Wellnessbereich auch Zuhause einrichten.

Wellness zelebrieren

Zum Abschalten und Ausspannen hilft es, den Wohlfühltag vorzubereiten. Beginnen Sie den Tag mit leichter Kost, um Ihren Körper nicht zu überfrachten. Frisches Obst ist immer eine gute Wahl – ganz gleich ob als Salat mit Joghurt und Honig oder püriert als Smoothie.
Trinken Sie viel Wasser. Das reinigt den Körper von innen und unterstützt den Entspannungsprozess. Besonders gut: Ingwerwasser. Das wärmt den Körper von innen, regt die Fettverbrennung an und stärkt das Immunsystem gegen Erkältungen. Zünden Sie ein paar Kerzen an, geben Sie ein paar Tropfen ätherische Öle in eine Schale und hören Sie entspannende Musik.
So verwandelt sich das Zuhause schnell in einen Wellness-Tempel. Neben gedimmtem Licht und angenehmem Duft gehört vor allem eines dazu: offline und mal unerreichbar zu sein. Schalten Sie Ihr Handy aus und bringen Sie den Laptop außer Reichweite! Vielleicht stellen Sie sogar die Klingel ab?

Wellness-Paradies Heimsauna
Eine sehr beliebte Anschaffung ist die Sauna. Ihr Wert für Wohlbefinden und Gesundheit ist kaum zu überschätzen. Denn regelmäßiges Schwitzen sorgt neben der Entspannung für gute Durchblutung, entschlackt und stärkt – in Abwechslung mit einer kalten Dusche – das Immunsystem.
Die Finnische Sauna mit Temperaturen bis um die 100 Grad bietet der Handel relativ günstig und platzsparend (als Selbstbausatz) an – ab 500 Euro bis 3.000 Euro. Wenn die eigenen vier Wände für eine Sauna nicht in Frage kommen, kann ein Saunahaus auch im Garten aufgestellt werden.

Whirlpool oder Whirlwanne?

Ein Schaumbad bei Kerzenschein reicht Ihnen nicht aus? Sie legen Wert auf regelmäßige Wellness im eigenen Wellnessbereich? Und dieser Luxus darf auch einiges kosten? Dann könnte ein Whirlpool die Lösung sein. Den gibt es für das Badezimmer als Whirlwanne ab 700 Euro. Dabei handelt es sich um eine Badewanne mit Massagedüsen.
Für einen klassischen Outdoor-Whirlpool auf Balkon, (Dach-)Terrasse oder im Garten müssen Sie hingegen noch eine Null anhängen: Die meisten Modelle kosten um die 7.000 Euro.
Aber ob Whirlpool oder -wanne: Die Düsen massieren Ihren Körper, entlasten die Gelenke, lösen Verspannungen, fördern die Durchblutung und kurbeln den Kreislauf an. So lassen Sie in kürzester Zeit den Alltagsstress hinter sich.

Dusche 2.0
Da ohnehin viele Menschen die Dusche zur Entspannung nutzen, bieten findige Hersteller seit einigen Jahren immer mehr Modelle mit besonderem Spa-Faktor an: Dazu gehören Regenduschen im XXL-Format und Armaturen, bei denen sich Wassermenge, Temperatur und Art des Brausestrahls digital einstellen lassen. Oder Farbduschen: Denn farbiges Licht fördert das Wohlempfinden.
Ein anderes besonderes Erlebnis bieten Dampfduschen. Sie verbinden den Wasserdampf mit zahlreichen anderen Funktionen wie Licht, Aroma und sogar Musik. Dabei benötigt eine Dampfdusche ähnlich viel Platz wie eine herkömmliche Dusche. Die Preise variieren erheblich – zwischen 700 und 7.000 Euro. Die hochwertigeren Modelle haben den Vorteil, dass sie nur eine geringe Aufwärmphase (wenige Minuten) benötigen, selbstreinigend sind und sehr energiesparend funktionieren.

Lass die Sonne rein

In der kühlen, dunklen Jahreszeit sehnen wir uns nach Wärme und Sonne. Denn Licht steigert die Ausschüttung von Glückshormonen. Haben Sie genügend Platz, können Sie sich die Sonne mit einem Solarium nach Hause holen. Aber: Lassen Sie sich gut beraten. Zu den Anschaffungskosten (von 1.500 bis 5.000 Euro) kommen die Ausgaben für eine regelmäßige Wartung und den Stromverbrauch. Außerdem sollten Sie bedenken, dass die künstliche Sonne – trotz allem Wohlgefühl – zu Hautkrebs und vorzeitiger Hautalterung führen kann.

Mmmhhhmm wie Massage

Sie möchten Ihrem Wohlfühltag das i-Tüpfelchen aufsetzen? Wie wäre es mit einer mobilen Massage? Die sind in vielen Städten (ab einer halben Stunde) für einen Euro pro Minute buchbar. Massagestuhl oder -liege und Öle bringen die Masseure mit und sind meist im Preis inbegriffen.
In unserem hektischen Alltag gehören (schmerzhafte) Verspannungen oft zum Leben dazu. Regelmäßige Massagen helfen, die Muskeln wieder zu lockern. Dafür können Sie sich für 500 bis 3.000 Euro eine elektrische Massageliege zulegen. Sie haben für ein solches Gerät nicht genügend Platz oder die Anschaffung ist Ihnen zu kostspielig? Alternativ gibt es Massage-Sitzauflagen. Die können Sie nicht nur zu Hause, sondern auch auf Reisen oder im Büro verwenden, und sie sind mit 80 bis 350 Euro deutlich günstiger.

Wohlfühlen wie an der Riviera

Die Wellness-Krönung, das Nonplusultra zum Eintauchen, Schweben und Entspannen: der eigene Swimmingpool. Wahrscheinlich hat jeder von uns schon einmal davon geträumt.
Dabei ist dieser Traum nicht ganz so unrealistisch – und preiswerter als Sie vielleicht denken: Das gilt zumindest für die aufblasbaren Maxi-Rundpools (150 bis 1.000 Euro) oder die Stahlwandbecken. Die kosten zwischen 500 bis 2.000 Euro.
Deutlich kostenintensiver sind versenkte Swimmingpools oder Schwimmteiche. Es gibt zwar Varianten aus Polyester, die in einem Stück geliefert und komfortabel in die Baugrube eingesetzt werden. Doch für ein Becken mit einer Länge von acht bis neun Metern müssen Sie mit etwa 10.000 Euro rechnen. Bevor Sie also das Loch im Garten ausheben, lassen Sie sich beraten. Denn neben dem Preis gibt es von der Lage über die Einwirkung des Windes bis hin zur Bodenbeschaffenheit viele Faktoren zu beachten, um später dauerhaft Freude zu haben.

Heimischen Wellnessbereich finanzieren
Ein Home-Spa ist eine langfristige und lohnende Investition, hat aber seinen Preis, der leicht die Ersparnisse übersteigen kann. Ist das der Fall, gibt es geeignete Finanzierungen, wie zum Beispiel den clever-günstigen
Sparkassen-Privatkredit. Wie bei der Auswahl der richtigen Dampfdusche oder des passenden Pools sollten Sie auch dabei auf kompetente Beratung setzen. Nutzen Sie das Know-how Ihres persönlichen Sparkassenberaters, um sich Ihren Wunsch nach Wellness erfüllen zu können – ganz ohne Stress.

Denn: Entscheiden – und entspannen – ist einfach
Sparkassen-Finanzkredit

Berlin, Brandenburger Tor. Nur wenige Schritte entfernt steht das geschichtsträchtige und weltberühmte Traditionshotel Adlon Kempinski. Leinwandgrößen und Sänger, Monarchen und Präsidenten aus aller Welt steigen hier ab. Einer der wichtigsten Gründe für sie herzukommen ist das Restaurant im ersten Stock. Ein Besuch im Lorenz Adlon Esszimmer ist atemberaubend. Seine Küche ist im wahrsten Sinne des Wortes herausragend und der Ausblick auf den Boulevard Unter den Linden und das Brandenburger Tor einzigartig.
Die Gerichte sind europäisch inspiriert, spannend und ausdrucksstark – Küchenchef Hendrik Otto ist einer der erfolgreichsten Köche der Republik. Renommierte Restaurantkritiker schreiben regelmäßig, dass sie vor Ehrfurcht erstarren vor so großartigem Handwerk und Finesse. Sie loben die aristokratische Architektur der Gang-Kompositionen und schwärmen von Frische, Intensität und Harmonie im Mund, die noch lange nachhallen.
Zu Recht: Hendrik Otto übernahm das Lorenz Adlon Esszimmer zwar erst 2010. Aber schon ein Jahr später erhielt er den ersten Stern des französischen Gourmetführers Michelin, bereits im Folgejahr holte er den zweiten. Der wurde seitdem jedes Jahr bestätigt.

Hendrik Otto – Küchenchef im Restaurant Lorenz Adlon Esszimmer

Herr Otto, in Ihrer Kindheit hat Ihre Familie Gemüse und Obst angebaut, heißt es. Sie möchten diese Geschmäcker heute noch für Ihre Gäste zurückholen. Warum machen Sie das?
Wenn ich einen Aha-Effekt in den Augen unserer Gäste sehe, macht mich das glücklich. Das gelingt zum Beispiel mit vertrauten Aromen. Irgendwann hatte ich auch so einen Moment: Da habe ich mich auf einmal daran erinnert, wie das früher bei uns zu Hause war, als ich als kleiner Junge mit meinen Eltern im Garten war. Der Schnittlauch und der Knoblauch blühten, und wir haben Kartoffeln geerntet. Wenn unsere Gäste in den Aromen unserer Gerichte versinken und Gänsehaut bekommen, macht das unsere Küche zu etwas Besonderem. Das versuchen wir hier.
Wie gelingt Ihnen das?
Vor allem kommt es auf gute Produkte und die richtige Behandlung an. Ein Beispiel: Eines Mittags lag eine Erdbeere auf meinem Teller, eine Mieze Schindler. Sie war erst am Morgen geerntet worden, einer unserer Lieferanten hatte sie mitgebracht und sie perfekt temperiert. Ihr Geschmack hat mich umgehauen. Diese Erdbeere ist sehr aromatisch, aber auch so empfindlich, dass man sie nicht lagern darf.
So etwas muss man wissen. Kann ich etwas lagern oder nicht? Muss ich etwas nebeneinandersetzen, damit es keine Druckstellen bekommt? Was muss ich kühlen, wie muss ich es kühlen? Wie lange muss ein Produkt reifen?
Deswegen ist es für uns wichtig, gut geschultes Personal zu haben, das richtig mit den Produkten umgeht. Auch wichtig: unsere technischen Hilfsmittel. Wir arbeiten unter anderem mit einem Julabo und einem Holdomat, also einem Gar- und einem Warmhaltegerät, außerdem mit Trockenschränken.
Worauf sollte ich als Hobbykoch besonders achten, um meine Gäste zu begeistern?
Damit Ihre Gäste Gänsehaut bekommen, hilft es zu wissen, was Ihre Gäste mögen. Wenn Ihre Freunde Tirol lieben, bietet sich doch ein Kaiserschmarrn an. Dann beschäftigen Sie sich damit und entscheiden, ob es ein Kaiserschmarrn mit geschlagenem Eiweiß sein soll oder eher einer auf einer Pfannkuchenbasis, einfach nur zerrissen, mit Mandeln oder Rosinen – und ob die Rosinen eingelegt sein sollten.
Oder noch einfacher: Sie sind im Sommer unterwegs, haben Glück und finden die besten Kirschen, die Sie je gegessen haben. Die nehmen Sie natürlich mit, denn damit machen Sie auch andere Menschen glücklich.
Wer nicht mit dem Thema Essen groß geworden ist, denkt, aus Wein, Gemüse, Fleisch oder Käse gleich eine ganze Religion machen zu müssen. Natürlich sollte man sich damit beschäftigen, aber das braucht gar nicht kompliziert zu sein.

Welche zusätzlichen Geräte empfehlen Sie den Menschen, die leidenschaftlich gerne kochen? Mit anderen Worten: Wie sollte meine Küche ausgestattet sein, damit ich meine Lieblingsrezepte zur Perfektion bringen kann?
Ein guter Herd, ein guter Backofen und gute Töpfe und Pfannen. Es spielt schon eine Rolle, wie gut sie die Wärme leiten. Wenn ich einen Fisch brate, soll die Haut nicht kleben. Außerdem Kühlmöglichkeiten, und wer möchte eine Sorbetiere oder eine Eismaschine, um auch Eiscreme machen zu können. Vielleicht auch noch ein Gerät, um etwas schnell und gut zerkleinern zu können, und einen Mörser für die Gewürze.
Das wäre dann wahrscheinlich so etwas wie eine Grundausstattung. Und was ist obendrein „nice to have“?
Ein Hand- oder Stabmixer, und, wenn es unbedingt sein muss, auch ein Thermomix. Aber dann reicht es auch wirklich.
Welche Ausstattung braucht eine Sterneküche wie die des Lorenz Adlon Esszimmer, damit die Haute Cuisine jederzeit „a la minute“ gelingt?
Die Dinge, die ich gerade genannt habe. Bei uns kommen noch ein Schockfroster, der Julabo und der Holdomat on top. Und wir haben einen großen Konvektomaten, also einen Backofen, der Speisen mithilfe von Heißluft zubereitet. So können wir größere Fleischstücke auf den Punkt garen, wir müssen einfach nur die Temperatur einstellen. Konvektomaten gibt es auch schon für den privaten Haushalt.
Dann haben wir noch den bereits erwähnten Trockenschrank für Gemüse und Obst, zum Beispiel für Petits Fours. Ich tue einfach Limettenscheiben in den Trockenschrank, danach habe ich Limettenchips, die schön knusprig sind.
Außerdem arbeiten wir mit Zauberstab, Küchenmaschine und noch einigen andere Sachen, um perfekt ausgestattet zu sein. Natürlich braucht man das alles nicht unbedingt. Aber es erleichtert uns die tägliche Arbeit in diesem großen Maßstab natürlich erheblich.
Hier haben Sie ein gut eingespieltes Team von neun Mitarbeitern, mit denen Sie tagtäglich zusammenarbeiten. Wenn Sie zu Hause für Gäste kochen, können Sie sich dann überhaupt noch auf jemand anderen einlassen oder werfen Sie alle aus Ihrer Küche?
Das kommt darauf an, für wie viele Leute ich dann koche. Bei unserem letzten Fest hatten wir fünfzig Gäste. Da wollte ich schon mit Leuten arbeiten, die wissen, was sie tun und wie ich ticke. Die arbeiten mir zu und ich kann finalisieren. Wir haben einige wirklich gute Hobbyköchinnen und -köche in unserem Verwandten- und Bekanntenkreis. Die könnten auch Profis sein.
Wenn es nur ein kleiner Kreis ist, kann ich auch mit Laien arbeiten, die einfach nur ein bisschen mit rumschnippeln wollen. Das stört mich nicht. Wichtig ist, dass es schmeckt!
Eine Frage zum Schluss: Wie viel kostet mich die Grundausstattung einer guten Küche, und mit welchen Ausgaben muss ich rechnen, wenn Kochen meine ganze Leidenschaft ist?
Ein realistischer Preis für eine gut ausgestattete Küche mit den nötigsten Geräten liegt bei rund 8.000 Euro. Dieser Betrag bezieht sich auf eine einfache, aber gute Ausstattung, keine billige.
Noch eine allerletzte Frage, wenn sie gestattet ist: Welchen Wert hat die Küche des Lorenz Adlon Esszimmer?
320.000 Euro. Qualität hat nun einmal ihren Preis.

Wenn Sie nun also „auf den Geschmack“ gekommen sind, und sich zu Haus Ihre Traumküche einrichten möchten, dann jeht das wahrscheinlich viel leichter als Sie denken:

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Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung sucht die drei strahlendsten Bildungsprojekte

Die Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung konzentriert im Jahr 2019 ihren Förderschwerpunkt auf das wichtige Thema Bildung für alle Altersstufen – und unterstützt die drei förderungswürdigsten Projekte mit jeweils 5.000 Euro.

„Zweifellos kommen die staatlichen Bildungseinrichtungen ihrem Bildungsauftrag nach – und stellen den größten Teil des Bildungsangebots in Deutschland. Doch sind es auch immer wieder Projekte, Initiativen und unterschiedlichste nicht-staatliche Institutionen, die wertvolle ergänzende, hochrelevante sowie zunehmend wichtige Bildungsangebote darstellen – und so das breitgefächerte Angebot erst vervollständigen“, so Sparkassendirektorin Andrea Psarski, Vorstand der Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung.

Vor diesem Hintergrund rufen Vorstand und Kuratorium der
Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung die Träger, Macher und Akteure von Wittener Bildungsprojekten auf, sich ab sofort für eine Förderung ihrer Initiative/Aktion durch die Stiftung zu bewerben, und zwar schriftlich auf dem Postweg (Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung, c/o Sparkasse Witten, Ruhrstraße 45, 58452 Witten) oder per E-Mail an: info@sparkassen-und-buergerstiftung.de

Am 28.03.2019 stellten den neuen Förderschwerpunkt gemeinsam vor
(v. l. n. r.):

  • Rolf Wagner, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung
  • Andrea Psarski, Vorstand der Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung
  • Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Vorsitzende des Vorstands der Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung
  • Dr. Volker Brüggemann, Kuratorium der Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung

Die Bewerbungen sollen das Projekt, bzw. die Initiative oder Maßnahme umfassend darstellen – und auch Art und Weise des Nutzens für die Wittener Bevölkerung herausstellen. Kurzum: Die Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung möchte in 2019 Projekte durch finanzielle Förderung unterstützen, die …

  • Wittener Bürger in den Mittelpunkt der Bildungsmaßnahme stellen. Dabei muss es sich ausdrücklich NICHT ausschließlich um Kinder und Jugendliche handeln.
  • Bildungsbedingungen in Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten voranbringen.
  • sozialen Ausgleich innerhalb der Lernorte schaffen.
  • Wissenstransfer in den Alltag oder Beruf ermöglichen.
  • neue Wege für Bildung eröffnen.
  • auch vor dem Hintergrund neuer (Lern-)Medien „Zukunftsbefähigung“ vermitteln.
  • Vielfältigkeit und Chancen fördern.
  • Freiräume für Kreativität und Ideen bieten – und/oder
  • Begeisterung für Bildung leben und somit weitergeben.

Bewerben können sich Gruppen, Vereine, Fördervereine sowie auch die Träger von Erziehungs- und Bildungseinrichtungen selbst. Einzelpersonen, Wirtschaftsunternehmen sowie andere Stiftungen sind von der Förderung ausgeschlossen.
Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 30. September 2019. Danach wird das Stiftungskuratorium die drei Preisträger auswählen – und noch im laufenden Jahr 2019 mit jeweils 5.000 Euro öffentlich prämieren.

Im nächsten Jahr – also in 2020 – wird sich die
Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung übrigens einem anderen wichtigen Förderschwerpunkt widmen. Darüber werden Stiftungskuratorium und –vorstand Anfang 2020 berichten. Doch in 2019 werden zunächst die drei strahlendsten Wittener Bildungsprojekte und – initiativen gesucht – und mit jeweils 5.000 Euro gefördert.
Also: Jetzt bewerben!
Denn: Bildung geht uns alle an!

Noch nie war die Nachfrage nach Immobilien so groß, wie im Moment. Die Folge sind steigende Preise, die es für Viele schwer machen, ihren Wunsch zu verwirklichen. Um Abhilfe zu schaffen, hat die Bundesregierung das Baukindergeld auf den Weg gebracht. Schon seit Herbst 2018 können Familien und Alleinerziehende die Förderung fürs Eigenheim oder Wohneigentum beantragen.

Grischa Klawe, Leiter des Immobiliencenters
der Sparkasse Witten

Wer bekommt Baukindergeld?

Grischa Klawe, Leiter des Immobiliencenters der Sparkasse Witten: „Das Baukindergeld ist ein staatlicher Zuschuss für Familien und Alleinerziehende, der nicht zurückgezahlt werden muss. Grundvoraussetzung für den Erhalt ist, dass Sie Wohneigentum kaufen oder bauen. Die Unterschrift des Kaufvertrags soll zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 datiert sein. Falls Sie bauen, ist es erforderlich, dass Sie in diesem Zeitraum die Baugenehmigung erhalten haben. Einen Antrag können Sie noch bis Ende 2023 stellen. Entscheidend ist dann, dass Sie ihn drei Monate nach Einzug in Ihre Immobilie einreichen.“

Gibt es noch weitere Voraussetzungen für den Zuschuss?

Beim Verdienst gibt es eine Obergrenze: Die Förderungen erhalten nur Familien, deren Haushaltseinkommen eine bestimmte Grenze nicht übersteigt. Diese liegt bei einer Familie mit einem Kind bei 90.000 Euro. Für jedes weitere Kind steigt die Grenze um jeweils 15.000 Euro. Den Zuschuss gibt es nur, wenn die betreffende Immobilie aktuell ihre einzige ist. Wer schon eine Immobilie hat, erhält leider keine Förderung.

Wie läßt sich das Baukindergeld maximal ausnutzen?

Grischa Klawe erklärt, wie hoch die Förderung sein kann: „Das Baukindergeld beträgt 1.200 Euro pro Kind und Jahr. Es wird über insgesamt zehn Jahre nach dem Kauf oder Bau der Immobilie ausgezahlt. Sie bekommen den Zuschuss einmal jährlich überwiesen. So können Sie über den gesamten Förderzeitraum 12.000 Euro für jedes Kind erhalten. Bei zwei Kindern bekommen Sie 24.000 Euro, bei drei 36.000 Euro und so weiter.“

Die Art und Größe der Immobilie spielt bei der Vergabe der Förderung übrigens keine Rolle – ebenso wenig, ob Sie das Haus oder die Wohnung neu bauen oder ein Objekt aus unserem Bestand kaufen. Allerdings darf der Kauf- oder Baupreis nicht niedriger sein als die Fördersumme. Entscheidend ist, dass Sie selbst in der Immobilie wohnen und diese nicht verkaufen oder vermieten. Sie müssen während der gesamten zehn Jahre die eigenen vier Wände selbst nutzen.

Dass mindestens ein Kind beim Baukindergeld eine Grundvoraussetzung ist, versteht sich von selbst. Damit das Kind beim Antrag miteinbezogen werden kann, muss es schon auf der Welt sein. Schwangere sollten bei der Antragstellung deshalb warten, bis der Nachwuchs da ist. Kinder, die nach der Antragstellung geboren werden, werden beim Baukindergeld nicht berücksichtigt. Außerdem müssen die Kinder bei Antragstellung unter 18 Jahre alt sein und in Ihrem Haushalt leben.

Wo beantrage ich das Baukindergeld?
Welche Unterlagen werden verlangt?

Grischa Klawe: „Baukindergeld ist eine sinnvolle Komponente in der Gesamtfinanzierung, die wir gemeinsam mit unseren Kunden als tragfähiges Fundament für den Wohntraum entwickeln. Wir helfen natürlich auch bei der Beantragung, die momentan nur online über das Zuschussportal der KfW erfolgen kann. Für einen erfolgreichen Antrag bei der KfW werden einige Unterlagen verlangt, damit Sie die wichtigen Informationen zur Immobilie und zu den Kindern belegen können. Wir sind digital bestens aufgestellt und haben fast alle Informationen überall im Zugriff, wie die Kauf- oder Bauunterlagen. Sie müssen zum Beispiel nachweisen, dass Sie das Eigenheim erworben beziehungsweise gebaut haben. Das geht einfach über den Eintrag im Grundbuch. Mit einer Meldebescheinigung als Bestätigung des Einwohnermeldeamtes belegen Sie, dass Sie Ihren Erstwohnsitz in der Immobilie haben und diese selbst nutzen. Einkommensteuernachweise der Kalenderjahre, die zwei beziehungsweise drei Jahre vor der Antragstellung liegen, benötigen Sie auch. Wenn Sie 2019 den Antrag stellen, brauchen Sie die Einkommensteuernachweise der Jahre 2017 und 2016. Mit Ihren Kindergeldbescheiden weisen Sie nach, welche Kinder bei Ihnen wohnen.
Der Antrag muss spätestens drei Monate nach Einzug in die Immobilie bei der KfW vorliegen. Danach haben Sie noch drei Monate Zeit, die erforderlichen Unterlagen im Zuschussportal hochzuladen. Wie gesagt: Mein Team und ich begleiten Sie gerne bei der Antragstellung! Wir versprechen Ihnen eine günstige tragfähige Finanzierung. Das ist unser Anspruch.“

Die Sparkasse Witten hat ihren Service rund um Immobilien erweitert und zeigt, wie man heute durch einen konsequent digitalen Ansatz Kundenvorteile erarbeiten kann.

Sparkassenvorstand Andrea Psarski: „Wir leisten aus einer Hand unter einem Dach ganzheitlichen Service rund um die Immobilie bis hin zur Absicherung von Bau- und Objektrisiken. Ansprechpartner vor Ort zu haben und schnelle Entscheidungswege sind für unsere Kunden Vorteile, mit denen wir punkten. Daher haben wir aktuell viel in die digitale Zukunft investiert, um Menschen dabei zu helfen, ihren Wohntraum zu verwirklichen.“

Schnelle Entscheidungen

So gehören die Spezialisten für Wohnungsbaufinanzierung jetzt organisatorisch zum Sparkassen-Immobiliencenter an der Ruhrstraße. Hier, direkt an der Sparkassenhauptstelle, kann gleich über die Finanzierung der Wunschimmobilie gesprochen und entschieden werden.

Sparkassenvorstand Andrea Psarski

Andrea Psarski: „Die Finanzierungsexperten ‚bauen‘ auch für Bauherren und Modernisierer, die ihre Vorhaben in Eigenregie angehen, ein solides, tragfähiges finanzielles Fundament. Die Einbindung aller Finanzierungskomponenten, Bausparverträge und staatliche Fördermittel, wie das neue Baukindergeld, können so gleich in die Planungen mit einbezogen werden.“

Marktplatz Sparkasse

Wer eine Immobilie verkaufen möchte, nutzt die Sparkasse als großen Marktplatz. Der größte Wittener Immobilienmakler hat sich ein umfassendes Know-how und eine erstklassige Expertise erarbeitet. Aufgrund der Nähe zu Kunden in allen Ortsteilen weiß man, wer wo in Witten eine Immobilie verkauft oder wer welches Objekt sucht. Angebot findet Nachfrage – so einfach kann das sein. Noch schneller geht das, weil die Sparkasse sich konsequent auf neue digitale Chancen eingestellt hat.

Neue digitale Möglichkeiten bringen Käufern und Verkäufern weitere Pluspunkte.

Grischa Klawe (auf dem Gruppenfotofoto links), Leiter des neu strukturierten Immobiliencenters, beschreibt, wie eine Immobilie ihren neuen Besitzer findet: „Der Verkäufer profitiert schon bei der fundierten Wertermittlung davon, dass wir als Sparkasse vor Ort Markt und Preise kennen. Auch um die Erstellung eines Energieausweises für das Objekt – und natürlich auch um die Erstellung eines aussagestarken Exposés kümmern wir uns.“

Wohnungsbesichtigung aus dem Sessel

„Übrigens: Wir stellen unser System gerade auf beeindruckende 360-Grad-Fotos um, damit Interessenten bereits online sehr realitätsnah ein Objekt virtuell begehen können, bevor man einen Besichtigungstermin beim Verkäufer organisiert. Dies spart Interessenten und Verkäufern Zeit und Wege. Mit einer Virtual-Reality-Brille kann dies sogar dreidimensional erlebt werden.“ Alle relevanten Daten zum Immobilienobjekt werden im Sparkassen-System digital erfasst. „Darauf greifen die Immobilienmakler per Tablet sogar mobil vor Ort zu, um Käuferfragen zu beantworten. Wie hoch ist die Grundsteuer? Was genau steht im Grundbuchauszug? Ob Angaben zu Flurkarte oder Nebenkosten – wir haben immer und überall alles parat. Das ist effizient, schnell und erspart den Kunden unnötige Laufereien und Kosten“, meint Klawe.

Angebot findet Nachfrage

Zwar nutzt die Sparkasse Witten, wenn der Verkäufer das wünscht, für die Präsentation und den Verkauf die besten digitalen Immobilien-Plattformen und zielführende Social-Media-Kanäle, meist ist das aber nicht einmal nötig: Denn alle Interessenten, die sich mit ihren detaillierten Immobilienwünschen bei der Sparkasse Witten registriert haben, erhalten durch einen treffsicheren softwarebasierten Wunsch-Bestand-Abgleich automatisch und zeitgleich ein Angebot per E-Mail, wenn ein neues, passendes Objekt eingestellt wird.
„Daher mein Tipp für alle Immobilien-Interessenten: Jetzt mit uns sprechen, die Immobilienwünsche entwickeln – und in unser System aufnehmen lassen. So werden Wohnträume wahr!“

Bereits im Januar legte unser Ausbildungsjahrgang 2016/2019 mit der mündlichen Prüfung den letzten Teil der Ausbildungs-Abschlussprüfung ab. Jetzt erhielten gleich neun fertig ausgebildete Bankkaufleute die Abschlusszeugnisse der zuständigen Industrie- und Handelskammer im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum.

Erfolgreich abgeschlossen haben ihre Ausbildung zur/zum Bankkauffrau/Bankkaufmann: Michelle Gert, Alina Hanke, Joana Hesper, Majken Neele Köpenick, Janina Kulla, Lennard Kutta, Nick Schöffler, Lara Tröster sowie Lorena Zagler.

Für uns als Ausbildungsunternehmen sind die erzielten Abschlussnoten eine erneute Bestätigung des bewährten und umfassenden Ausbildungskonzepts: Die praktische Ausbildung erfolgt in weiten Teilen in den Sparkassen-geschäftsstellen sowie dem Kundenberatungscenter und den Fachabteilungen der Sparkassenhauptstelle. Der theoretische Teil besteht aus regelmäßigen internen Seminaren und Workshops sowie mehrtägigen Kommunikations- und Beratungstrainings. Im Rahmen der dualen Berufsausbildung nehmen unsere ‚Azubis“ am Berufsschulunterricht an der Wittener Kollegschule teil.

Auch weiterhin bildet Wittens größtes Kreditinstitut im Ausbildungsberuf Bankkaufmann/-frau aus – und nimmt auch für den diesjährigen Ausbildungsstart am 01.08.2019 derzeit noch Bewerbungen entgegen.

Andrea Psarski, Marktvorstand der Sparkasse Witten, dazu:
„Wir freuen uns auf jede motiviert-qualifizierte Bewerbung um einen unserer begehrten Ausbildungsplätze. Aber es ist auch so, dass die Auszubildenden im Rahmen ihrer umfassenden Ausbildung einiges an Engagement und Selbstdisziplin aufbringen – und viel Theoretisches und Praktisches lernen müssen. Die jungen Menschen die wir ausbilden, werden zwar intensiv von uns begleitet und gefördert, jedoch auch ernsthaft gefordert: Schließlich sind es unsere Kunden, die im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit stehen – und diese erwarten Freundlichkeit und Service sowie maßgeschneiderte, kompetente und bedarfsorientierte Beratung.

Das Foto ganz oben zeigt übrigens von links nach rechts:
– Andrea Psarski, Marktvorstand der Sparkasse Witten,
– Rolf Wagner, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Witten,
– Michelle Gert,
– Nick Schöffler,
– Lara Tröster,
– Torben Domaser, Ausbilder,
– Lisa Maureen Schäfer, Ausbilderin,
– Kevin Elsbeck, Ausbilder,
– Alina Hanke,
– Majken Neele Köpenick,
– Lennard Kutta,
– Joana Hesper,
– Manuela Briele, Ausbildungsleiterin der Sparkasse Witten,
– Dirk Becker, Personalleiter der Sparkasse Witten – und
– Arno Klinger, stellv. Vorstandsmitglied der Sparkasse Witten.

Janina Kulla und Lorena Zagler konnten beim Fototermin leider nicht dabei sein – und fehlen entsprechend auf dem Foto.

Wenn Hausbewohner vor Gericht über „Gefährte“ in Flur und Hof streiten

Jedes Kind hat es, nahezu jeder Erwachsene und auch immer mehr Senioren: sein eigenes Gefährt. Was bei den einen der Roller, das Bobbycar und der Kinderwagen sind, das sind bei den anderen Fahrräder und in höherem Alter schließlich Rollatoren. All diese Fahrzeuge müssen aber auch irgendwo abgestellt werden, wenn sie nicht gerade in Gebrauch sind. Und an dem Punkt beginnen gelegentlich die Diskussionen. Der Infodienst Recht und Steuern der LBS hat für seine Extra-Ausgabe acht Urteile deutscher Gerichte zusam-mengefasst, in denen es um dieses Problem geht. Dabei zeigt sich: Die Justiz hat Verständnis dafür, dass Rollator & Co. irgendwo ihren Platz finden müssen. Zumeist gibt es nur im Falle der Behinderung anderer ein Verbot.

Urteile im Detail

Manchmal ist es gar nicht leicht, einen Kinderwagen ins Haus zu befördern. Aus diesem Grund beantragten Eltern den Anbau einer Rampe vor der Eingangstüre. Sie waren sogar bereit, die Kosten dafür zu übernehmen. Doch das Amtsgericht München (Aktenzeichen 481 C 21932/12, zurückgewiesene Berufung vor dem Landgericht München, Aktenzeichen 1 S 19913/13) entschied, die Wohnungseigentümergemeinschaft könne nicht gegen ihren Willen zur Duldung einer solchen Baumaßnahme verpflichtet werden. Eine Rampe bringe nämlich auch Gefahren mit sich – bei Glätte oder auch bei Umzügen könne jemand stürzen.

Kinderfahrräder und Roller sind zur Benutzung außerhalb von Haus und Wohnung gedacht. Wenn es Eltern zulassen, dass ihr Nachwuchs im Flur und in den Räumen ihrer Wohnung regelmäßig und begleitet von erheblicher Lautstärke damit herumfahren, dann muss das nicht hingenommen werden. Das Amtsgericht München (Aktenzeichen 281 C 17481/16) verpflichtete die Familie auf Antrag der WEG dazu, in den Stunden ab 20 Uhr für Ruhe zu sorgen. Geschehe das nicht, könne künftig ein Ordnungsgeld verhängt werden.

Legt ein Radfahrer eine Pause ein und stellt sein Gefährt währenddessen an einem Fahrradständer ab, so sollte er das Rad tunlichst auch anketten. Fällt es nämlich um und beschädigt ein Automobil, haftet der Betroffene. Hier war ein Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro entstanden. Das Landgericht Köln (Aktenzeichen 11 S 387/14) stellte fest, ein Radfahrer habe dafür zu sorgen, dass von seinem Gefährt keine Gefahr ausgehe. Das sei hier nicht im nötigen Umfang geschehen.

Wenn ein Hausflur seinen Dimensionen nach für das Abstellen eines Kinderwagens geeignet ist, dann darf das auch nicht untersagt werden. Die Vermieterin hatte sich dagegen verwahrt und auf eine entsprechende Klausel im Mietvertrag hingewiesen. Das Amtsgericht Düsseldorf (Aktenzeichen 22 C 15963/12) erklärte jedoch die Klausel für unwirksam, weil sie die Mieter unangemessen benachteiligt habe. Noch an der engsten Stelle im Hausflur seien 70 Zentimeter Freiraum übrig geblieben – genügend Platz, um selbst im Gefahrenfalle fliehen zu können.

In einem Mietshaus gab es zwei Möglichkeiten zum Abstellen von Fahrrädern, einen Raum im Keller und eine Fläche auf dem Hof. Doch das war vertraglich nicht fixiert. Eines Tages untersagte der Eigentümer die Parkgelegenheit auf dem Hof, was die Mieter als Zumutung empfanden, denn die Unterbringung im Keller sei sehr umständlich. Trotzdem gab das Landgericht Berlin (Aktenzeichen 67 S 70/11) dem Vermieter Recht. Wenn es keine feste Zusicherung gebe, sei ein Widerruf der Erlaubnis aus sachlichen Gründen jederzeit möglich. Hier sei es zwar beschwerlich, aber durchaus machbar gewesen, die Räder in den Keller zu schaffen.

Angesichts teurer Kinderwagen, die in entsprechend luxuriöser Ausführung gerne mal einen vierstelligen Betrag kosten können, liegt das nahe, was Eltern in Berlin machten: Sie ketteten den Wagen im Hausflur an, um einen Diebstahl zu erschweren. Doch das kann verboten werden, wenn es auf Grund der räumlichen Enge zu Problemen mit der Verkehrssicherheit komme. Ein Türflügel ließ sich nicht mehr öffnen, Besucher konnten sich nicht mehr am Treppengeländer festhalten. Das Landgericht Berlin (Aktenzeichen 63 S 487/08) untersagte den Mietern deswegen auf Antrag der Eigentümer das Anketten.

Wenn eine bestimmte Fläche in einer Tiefgarage als Stellplatz deklariert ist, dann ist diese tatsächlich nur für Kraftfahrzeuge gedacht. Wer darauf einen Fahrradständer installiert, um seine E-Bikes abstellen zu können, der muss mit Schwierigkeiten rechnen. Im konkreten Fall hatte eine Mehrheit in der WEG dem Fahrradständer zugestimmt, aber es gab auch Proteste dagegen. Das Landgericht Hamburg (Aktenzeichen 318 S 167/14) gab der Klage des unterlegenen Eigentümers statt. Es liege hier eine Zweckbestimmung in der Teilungserklärung vor, die nicht durch einen einfachen Mehrheitsbeschluss auszuhebeln sei.

Quelle: Infodienst Recht und Steuern der LBS


Kein Geld, keine Zeit, kein Interesse – warum wir die Altersvorsorge gerne auf die lange Bank schieb … und was wirklich an den Argumenten dran ist

Ökonomen haben ja für fast alles eine Erklärung. Auch dafür, warum die Menschen die Altersvorsorge auf die lange Bank schieben. Das liegt an der „Minderschätzung des künftigen Konsums“. Will sagen: Was ich heute kaufen kann, verschafft mir sofort Befriedigung. Dagegen kommt der Konsum nächste Woche, nächstes Jahr und in drei Jahrzehnten erst einmal nicht an. Darum wurde der Zins erfunden. Der entschädigt uns fürs Warten. Dennoch fallen Sparern in der Praxis neben unmittelbarer Konsumlust noch einige andere Ausreden ein, die Vorsorge aufzuschieben.

Hier unsere Top Ten:

1. Ich habe kein Geld

Ihr Berater würde antworten: „Schön, dass Sie so ehrlich sind. Lassen Sie uns gemeinsam etwas dagegen tun.“ Oft führt der Weg zum regelmäßigen Ansparen übers Einsparen. Und zwar bei den laufenden Ausgaben – für Strom, Handy, Coffee to go.  Faustregel für die Höhe der Sparraten: Zehn Prozent vom Nettoeinkommen sollten in die Altersvorsorge gehen. Zum Beispiel in einen Fondssparplan. Ab 25 Euro im Monat ist das möglich. Soviel kann fast jeder (ein)sparen.  

2. Ich habe keine Zeit

Sicher: Zeit ist ein knappes Gut.

Und Zeit ist auch Geld, und zwar in einem ganz überraschenden Sinn. Der US-Milliardär John D. Rockefeller hat gesagt: „Lieber eine Stunde über Geld nachdenken als eine Stunde für Geld arbeiten.“ Angenommen, Sie könnten mit dieser einen Stunde 100 Euro einsparen oder 100 Euro mehr erwirtschaften – das wäre doch die Mühe wert? Und außerdem: Einen Fondssparplan auszuwählen und zu eröffnen, dauert bei der Sparkasse weniger als eine Stunde.

3. Ich habe kein Interesse

Altersvorsorge ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Im Englischen gibt es die Redewendung: „Beurteile ein Buch nicht nach seinem Umschlag.“ Denn was man nicht kennt, kann man auch nicht bewerten. Deshalb: Geben Sie dem Thema eine Chance. Vielleicht macht es am Ende sogar Spaß, vor allem wenn sich der Erfolg einstellt. Es ist ein tolles Gefühl, etwas Neues zu lernen und Schritt für Schritt die Hoheit über die eigenen Finanzen zu erobern. Infos zum Thema finden Sie hier auf Sparkasse.de, auf Deka.de und bei fondsmagazin.de.

4. Das lohnt sich doch nicht

Wir leben in einer Nullzinsphase. Da macht das traditionelle Sparen mit sicheren Anlagen wie Sparbuch und Festgeld tatsächlich keinen Spaß. Aber es gibt Auswege aus der Niedrigzinsfalle. Wer in Aktien investiert, geht damit zwar ein höheres Risiko ein, aber dem stehen auch höhere Ertragschancen gegenüber. Von der Börse muss man dafür nicht unbedingt etwas verstehen. Setzen Sie einfach auf Ihren Sparkassenberater und Investmentfonds. Der Berater wählt mit Ihnen den richtigen Fonds aus. Der Fonds verteilt Ihr Geld und das vieler anderer Anleger auf viele Aktien. Dadurch sinkt das Risiko automatisch. Wobei Verluste dadurch nicht ausgeschlossen sind.

5. Das kann noch warten

Natürlich können Sie auch später noch einsteigen – aber das wird teurer. Wenn Sie zum Rentenbeginn mit 67 gerne 100.000 Euro auf der hohen Kante haben wollen, dann ändert sich der Aufwand durch Warten ganz erheblich. Wenn Sie statt mit 27 erst mit 32 Jahren mit dem Sparen beginnen, müssen Sie bei einem Steuersatz von 30 Prozent jeden Monat 106 Euro statt 81 Euro zurücklegen. Ein Unterschied von 30 Prozent, und das bei einem kleinen Unterschied von nur fünf Jahren. Mit dem Anlagerechner der DekaBank bekommen Sie einen ersten Eindruck, wie Fondssparen funktioniert.

6. Ich werde eh nicht alt

Die meisten Menschen unterschätzen die eigene Lebenserwartung. Wussten Sie, dass ein 27-jähriger Mann heute unter idealen Bedingungen im Durchschnitt 88 Jahre alt werden kann? Frauen leben sogar noch länger. Spielen Sie doch selbst einmal mit dem Lebenserwartungsrechner des Deutschen Instituts für Altersvorsorge. Dort können Sie Ihren persönlichen Wert in Abhängigkeit von Ihrem Lebenswandel ermitteln.

7. Ich erbe etwas

Glückwunsch, dass Sie zu den Glücklichen gehören, die wirklich so viel erben, dass Sie sich keine Sorgen mehr um Ihre finanzielle Zukunft machen müssen. Die Regel ist das nicht: Die Hälfte der Erbschaften in Deutschland liegt unter 75.000 Euro, 38 Prozent sogar unter 25.000 Euro. Zu wenig für ein sorgenfreies Leben in Alter. Auch wenn Sie mehr erwarten, sollten Sie für den Fall vorsorgen, dass Ihr Erbe wider Erwarten nicht an Sie, sondern ans lokale Tierheim geht. Oder sich durch unglückliches Handeln des Erblassers in Wohlgefallen auflöst. Das soll schon vorgekommen sein. Falls Sie dann doch erben, können Sie Ihr Erspartes ja zum Ausgleich ans Tierheim spenden oder eine Stiftung errichten. Auch dabei hilft Ihnen Ihre Sparkasse.

8. Ich werde Instagram-Star

Selbst wenn Sie mit den Kurven von Kim Kardashian oder dem Waschbrettbauch von André Hamann gesegnet sind – die Chance, als Influencer von Konsumgüterherstellern pro Werbe-Post fünfstellige Beträge zu kassieren, sind verschwindend gering. Das gilt auch für YouTube. Auf eine Bibi im Beauty Palace kommen Zehntausende, die es vergeblich versuchen. Die Chance, mit regelmäßigem Sparen zu einem kleinen Vermögen zu kommen, ist deutlich größer.

9. Ich gründe ein Startup und werde reich

Der nächste Jeff Bezos mit dem nächsten Amazon – das wäre schon was. Experten nennen solche Unternehmen Unicorns, zu Deutsch „Einhörner“. Und wir alle wissen, wie häufig die in freier Wildbahn vorkommen. Deshalb: Ein Startup ist ein tolles Ziel. Behalten Sie es im Auge. Bei der Existenzgründung hilft die Sparkasse. Und für alle Fälle regeln Sie die Altersvorsorge dann gemeinsam mit Ihrem Berater gleich mit. Denn Unternehmer müssen selbst für ihr Einkommen im Alter sorgen – sie sind nicht gesetzlich rentenversichert.

10. Im Alter brauch ich eh kein Geld, da mache ich ja keine Party mehr.

Dahinter steckt die Annahme, dass der Konsum im Alter zurückgeht. Schließlich, so das falsche Bild, sitzen Alte im Fernsehsessel oder sind bettlägrig. Das wahre Leben sieht anders aus: Wir werden nicht nur immer älter, wir sind auch immer weniger bereit, im Alter unsere Ansprüche zurückzuschrauben. Rentner werden zunehmend fitter und agiler. Sie haben mehr Zeit, sie reisen mehr, sie genießen das Leben – all das kostet Geld. Die Party geht weiter, nur eben nicht unbedingt auf dem Dancefloor.
Es sei denn, man heißt Günther Krabbenhöft

Quelle: Sparkassen-Finanzportal

Im Capital-Fonds-Kompass 2019 ist die Deka zum siebten Mal mit der Bestnote ausgezeichnet worden.
Die Jury des Wirtschaftsmagazins lobte besonders die „eindrucksvolle Konstanz“ und vergab Top-Noten in den Kategorien Service, Management und Produktpalette.

Wir – Sparkasse Witten – gratulieren sehr herzlich!

Weitere Informationen unter: http://s.de/11kc

Von Frost bis +15°C – der letzte Wintermonat bietet eine wirklich große meteorologische Bandbreite mit anregenden Auswirkungen: Schneeglöckchen blühen, Kröten gehen auf Wanderschaft, Verliebte zelebrieren den Valentinstag und „Jecke“ feiern im Straßenkarneval. Weitere Februar-Neuerungen in Sachen Wirtschaft, Finanzen, Kultur und Sport finden Sie hier, alphabetisch sortiert.

B wie brandeilig: Bund bezahlt Bauern-Nothilfe

Der wunderschöne Sommer im vergangenen Jahr hat eine hässliche Schattenseite: Deutsche Landwirte verzeichneten aufgrund der anhaltenden Hitze großflächige Ernteausfälle – die mitunter zu echten Existenzproblemen führten. Bereits im Oktober 2018 unterzeichneten Bund und Länder daher eine Vereinbarung zu Dürre-Nothilfen für Bauern mit besonderen Finanznöten. Voraussetzung für den Erhalt der Dürre-Nothilfe – insgesamt 340 Millionen Euro – ist, dass Betriebe mehr als 30 Prozent ihrer durchschnittlichen Jahreserzeugung verloren haben und deshalb in ihrer Existenz bedroht sind. Anträge auf finanzielle Abmilderung des Dürreschadens konnten nur bis Ende vergangenen Jahres gestellt werden. Doch Kosten für zusätzliche Futtermittelkäufe können die Bauern noch bis Ende Februar einreichen.

E wie einträglich: Erhöhung erstmaliger Erwerbsminderungsrenten

Ab 1. Februar 2019 gelten die neuen Änderungen für höhere Erwerbsminderungsrenten. Danach erhöht sich der Rentenanspruch für Neurentner um mehr als 100 Euro. Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings einen finanziellen Nachteil für Altrentner, das sind derzeit immerhin rund 1,8 Millionen. Denn alle, die zum Beispiel im vergangenen Dezember wegen verminderter Erwerbsfähigkeit eine Rente beantragen mussten, erhalten für den Rest ihres Lebens eine niedrigere Rente als aktuelle Antragssteller. Wer sich privat gegen Erwerbs- oder Berufsunfähigkeit absichern will, findet hier  weitere Informationen zum Thema.

F wie fantasievoll: Fest für Filmbegeisterte

Wer beim Stichwort Filmfest ausschließlich an die berühmten Academy Awards denkt, besser bekannt als Oscar-Verleihung, der verpasst möglicherweise die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin am Potsdamer Platz. Auf der sogenannten Berlinale versammeln sich vom 7. bis 17. Februar wieder die Stars der internationalen Film- und Schauspielszene. Neben rund 400 Filmen, besonderen Independent-Künstlern und viel Glamour auf dem roten Teppich, erwartet begeisterte Cineasten ein spannendes Rahmenprogramm mit Live-Auftritten und Gesprächsrunden von Filmteams und Darstellern. Wer danach noch immer nicht genug hat von der Filmbranche, darf sich am 24. Februar auf die Übertragung der 91. Verleihung der Academy Awards aus dem Dolby Theatre in Los Angeles freuen.

H wie harmonisch: Handelsabkommen EU-Japan

Die Verhandlungen zwischen der europäischen Union und Japan dauerten von 2013 bis Ende 2017. Nun tritt am 1. Februar das bisher umfangreichste bilaterale Handelsabkommen der EU in Kraft. Es soll Exporte nach Japan vereinfachen, allen voran von Arzneimitteln, Medizinprodukten, Nahrungsmitteln sowie Kraftfahrzeugen. Im gleichen Zuge sollen japanische Produkte für Endkunden in der EU billiger werden. Daneben verspricht man sich einen Zuwachs bei der Zahl der Beschäftigten im Import und Export. Welche Besonderheiten deutsche Unternehmen beachten sollten, um erfolgreich Auslandsgeschäfte zu tätigen, haben wir hier  zusammengefasst.

R wie rekordverdächtig: Running, Roughness, Raumgewinn

Kennen Sie ein einzelnes Sportereignis, das weltweit fast eine Milliarde Zuschauer fesseln kann? Genau das gelang im vergangenen Jahr dem Finalspiel der amerikanischen Football-Liga NFL. Touchdown! Die Philadelphia Eagles setzten sich mit 41:33 gegen die New England Patriots durch. Wer das verpasst hat, bekommt natürlich auch dieses Jahr wieder eine neue Chance – beim 53. Super Bowl in Atlanta am 3. Februar. Neben den Sporteinheiten begeistert viele Zuschauer vor allem auch die Pause dazwischen: Die legendäre Halbzeitshow ist mittlerweile unvergleichliches Prestige-Programm musikalischer Superstars. Noch mehr Lust auf Rekorde und sportliche Höchstleistungen? Dann verfolgen Sie doch vom 5. bis 17.02 die Alpine Ski-WM im schwedischen Åre-Östersund. Übrigens: Wir finden Sport wichtig – und fördern deshalb unter anderem aktiv den deutschen Breitensport, Olympia sowie Sport für Menschen mit Behinderung. Weitere Informationen zum Thema Sport und Sparkasse finden Sie hier.

S wie sicher: Safer-Internet-Day

Hätten Sie es gewusst? Am 1. Februar ist der „Ändere-dein-Passwort-Tag“ für Onlinezugänge. Ins Leben gerufen hat ihn das US-amerikanische Webportal GIZMODO im Jahr 2012, und wir begrüßen diesen Einsatz in Sachen Datensicherheit. Genau wie die Europäische Kommission – die mit dem sogenannten „Safer Internet Day“ bereits seit 2004 jährlich eine Konferenz veranstaltet zu Themen wie Datenschutz und der grundsätzlichen Sensibilisierung für die Gefahren im Internet. Dieses Jahr läuft die Konferenz am 6. Februar unter dem Motto “Together for a better internet”. Hinweise und Tipps rund um die Sicherheit im Internet haben wir hier  für Sie zusammengestellt.

W wie wissenswert: WhatsApp wird werbefinanziert

Der mit Abstand beliebteste Messenger der Deutschen darf ab Februar erstmalig Werbung schalten. Fünf Jahre nach dem 19 Milliarden US-Dollar-Kauf durch Facebook ist die einschränkende Vertragsklausel der ehemaligen Gründer abgelaufen. Jetzt soll WhatsApp zu einer weiteren Millionen-Einnahmequelle für Facebook werden. Zwischen einem halben und neun Cent kostet es Firmen dann, auf WhatsApp Werbung zu platzieren. Laut dem Unternehmen bleiben die Chat-Verläufe dabei werbefrei, die Einblendungen werden vorerst nur im Statusbereich der App ausgespielt.

Quelle: Sparkassen-Finanzportal

Ohne behördliche Genehmigung reicht das für eine fristlose Kündigung!

Wer eine Waffe in seiner Wohnung aufbewahrt, ohne den erforderlichen Waffenschein zu besitzen, dem kann der Eigentümer die fristlose Kündigung aussprechen. Denn es handelt sich dabei um eine nachhaltige Störung des Hausfriedens und einen schwerwiegenden Verstoß gegen die vertraglichen Obhutspflichten. (Landgericht Berlin, 65 S 54/18)

Urteil im Detail

Der Fall: Der Eigentümer selbst hätte wohl keine Chance gehabt, die Waffe in der Wohnung seines Mieters zu entdecken. Er hätte schließlich die Immobilie nicht ohne weiteres betreten und schon gar nicht nach dem verbotenen Gegenstand suchen dürfen. Doch bei einer Wohnungsdurchsuchung durch die Polizei wurden die Pistole und ein Magazin mit Munition gefunden. Der Eigentümer erfuhr davon und sprach die fristlose Kündigung aus, gegen die sich der Mieter zur Wehr setzte. Zwei Instanzen der Rechtsprechung waren damit befasst.

Das Urteil: Mit einem vertragsgemäßen Gebrauch einer Wohnung habe das Aufbewahren einer Waffe nichts mehr zu tun, beschied eine Zivilkammer des Landgerichts Berlin. Man dürfe nicht vergessen, dass von solch einer Pistole mit Munition eine erhebliche Gefahr ausgehe. Der Eigentümer dürfe dagegen einschreiten, selbst wenn er nicht konkret hinterfragt habe, ob und wie weit sich die anderen Hausbewohner daran stören.

Quelle: Infodienst Recht und Steuern der LBS

Um 27 Prozent sind die Strompreise laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag prognostiziert angesichts des in Deutschland geplanten Kohleausstiegs weitere Teuerungen. Ein energiebewusster Umgang mit elektronischen Geräten sowie eine energieeffiziente Modernisierung der eigenen vier Wände federn die steigenden Kosten ab.

29,4 Cent zahlten deutsche Privathaushalte im Jahr 2018 durchschnittlich für eine Kilowattstunde Strom. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren waren es noch knapp 23,1 Cent, seit 2000 hat sich der Preis sogar mehr als verdoppelt (13,9 Cent/kWh). 2019 wird sich dieser Trend fortsetzen: Den Zahlen der Grundversorger zufolge steigen die Strompreise im Schnitt um 5,1 Prozent. Für eine vierköpfige Familie mit einem jährlichen Verbrauch von etwa 5.000 Kilowattstunden bedeutet das zusätzliche Kosten von 75 Euro pro Jahr. Diese Mehrkosten lassen sich schon mit kleineren Maßnahmen abfedern. Bei Stromfressern wie Kühlschrank, Herd oder Waschmaschine lohnt es sich, auf eine hohe Energieeffizienzklasse mit niedrigem Verbrauch zu achten. Einsparpotenzial gibt es zudem bei Licht und Elektronik, indem Verbraucher den Betrieb über Zeitschaltuhren automatisch steuern und bei ungenutzten Geräten den Stecker ziehen.

Hausbesitzer können noch einen Schritt weiter gehen und mit Hilfe einer Photovoltaik-Anlage eigenen Strom erzeugen. Den Solarstrom speisen die Eigentümer entweder in das öffentliche Stromnetz ein und erhalten dafür von ihrem Energieversorger eine staatliche Vergütung oder verbrauchen ihn selbst im Haushalt. Meist rentiert sich eine Kombination aus beidem. Da jedoch die Einspeisevergütung mittlerweile unter dem Strompreis liegt, gilt: Je größer der Anteil des Eigenstroms am Verbrauch, desto besser. Mit einer 5-kWp-Anlage – das entspricht einer Fläche von 40 bis 50 Quadratmetern – kann eine Familie etwa 30 bis 40 Prozent ihres Stromverbrauchs decken. „Dennoch ist eine Photovoltaikanlage zunächst eine große Investition. Die Amortisationszeit beträgt im Schnitt etwa 13 Jahre“, erklärt Thomas Thiet von der LBS. Finanzieren lässt sich das Vorhaben gut mit einem Bausparvertrag. „Optimal für Modernisierer sind Bauspartarife, die auf kleinere Summen ausgelegt sind. Sie zeichnen sich durch einen günstigen Darlehenszins und eine rasche Tilgung aus. So ist die Photovoltaikanlage relativ schnell bezahlt und kommt früher in die Gewinnzone.“