Gemeinsam da durch – Jetzt kaufen. Jetzt retten. Später einlösen.
Die Sparkasse Witten bringt mithilfe der Online-Gutschein-Plattform „gemeinsamdadurch“ hilfsbereite Menschen in der Region mit ihren Lieblingsläden und -unternehmen zusammen, die wegen der Corona-Krise Schwierigkeiten haben, ihr Geschäft zu betreiben. Über die Plattform https://helfen.gemeinsamdadurch.de können Verbraucher Gutscheine erwerben, die sie einlösen können, wenn die Wirtschaft wieder normal läuft.
Andrea Psarski Marktvorstand Sparkasse Witten
„Wir merken, dass viele Menschen einen Beitrag dafür leisten wollen, dass trotz der Corona-Krise die vielen Läden und Geschäfte erhalten bleiben, die unsere Region so lebenswert machen“, begründet Andrea Psarski, Marktvorstand der Sparkasse Witten, das Engagement ihres Instituts. Gerade die Unternehmen, die im Kampf gegen die Pandemie ihre Türen schließen mussten, bräuchten jetzt kurzfristig Umsätze – auch wenn sie ihre Leistungen erst in einigen Wochen oder Monaten erbringen.
„Die beiden Interessen – die Hilfsbereitschaft der Menschen und die Leistungsbereitschaft der Unternehmer – wollen wir zusammenbringen“, erklärt Psarski: „Den Abstand zwischen Kunden und Unternehmen, zu dem Corona uns derzeit alle zwingt, überbrücken wir mit der Gutschein-Plattform. So kommen wir gemeinsam da durch“.
Entwickelt wurde die Plattform übrigens im „Sparkassen-Innovation Hub“ und gemeinsam mit dem Partner „Atento“ realisiert. Entstanden ist die Idee beim Hackathon #wirvsvirus der Bundesregierung. Gutscheine gibt es unter https://helfen.gemeinsamdadurch.de im Wert von 10 Euro, 25 Euro, 50 Euro oder 100 Euro. Der Gegenwert jedes verkauften Gutscheins kommt 1:1 bei dem ausgewählten Unternehmen an und kann dorteingelöst werden. Und zwar bereits sofort, wenn das ausgebende Unternehmen einen Lieferservice oder eine Abholmöglichkeit anbietet – oder, wenn der Kampf gegen das Corona-Virus gemeinsam gewonnen ist und die Geschäfte wieder ganz normal geöffnet sind. Eine Haftung der Sparkasse Witten besteht nicht.
Das Portal bietet Gutscheine über 10, 25, 50 und 100 Euro an.
Kunden können diese Gutscheine für sich selbst kaufen oder verschenken.
Atento, der Gutscheinpartner der Sparkassen, leitet sie direkt an die gewünschten Empfänger weiter.
Gemeinsam durch die Krise kommen
Auf diese einfache aber effektive Weise bringen die Sparkassen hilfsbereite Menschen und leistungsbereite Unternehmer zusammen. Denn viele von ihnen wollen keine Zuschüsse und auch keinen Kredit aufnehmen, sondern einfach ihre Leistung erbringen.
Kennen Sie schon Linda, Ihre neue virtuelle Assistentin, die Ihnen ab sofort jederzeit zur Verfügung steht?
Linda ist jetzt neu in unserem Team – und erweitert Ihre Kontaktmöglichkeiten zur Sparkasse Witten. Linda beantwortet Ihre Fragen zu unseren Produkten, Leistungen und Services – und zwar rund um die Uhr. Sie sagt Ihnen zum Beispiel, wann Ihre Geschäftsstelle geöffnet hat oder was Sie tun müssen, wenn Sie Ihre Sparkassen-Card (Debitkarte) oder Mastercard (Kreditkarte) verloren haben – und vieles, vieles mehr.
Den Link zu Linda finden Sie auf der Startseite unserer Website, rechts oben in der Kontaktbox. Klicken Sie dort einfach auf ‚Chat starten‘ – und schon geht’s los: Jetzt können Sie Linda Ihre Fragen stellen.
Übrigens: Am besten versteht Linda Sie, wenn Ihre Fragen klar und in kurzen Sätzen formuliert sind. Selbstverständlich kann Linda nicht das Know-how sowie das Wissen unserer erfahrenen Beraterinnen und Berater ersetzen, wenn’s um individuelle, passgenaue Finanzberatungen und –lösungen geht. Bei der Beantwortung von Servicefragen kann Linda jedoch in vielen Fällen helfen – und sie steht Ihnen auch außerhalb unserer Öffnungszeiten zur Verfügung.
Probieren Sie’s doch einfach gleich ‚mal aus: Linda freut sich auf Ihre Fragen! Hier geht’s zu unserer Website – und … … zu Linda!
Linda, unsere neue Mitarbeiterin – Ihre virtuelle Assistentin – freut sich auf Ihre Fragen!
Trotzdem war nach Meinung des Gerichts ein Werbungskostenabzug möglich
Es gibt auch Menschen, die Räume innerhalb der eigenen Wohnung untervermieten. Wenn diese Tätigkeit grundsätzlich auf längere Zeit angelegt ist, dann dürfen bei einem vorübergehenden Leerstand auch Werbungskosten geltend gemacht werden. Hier das Urteil im Detail:
Der Fall:
Ein Steuerpflichtiger vermietete vier von sechs Räumen seiner Immobilie
an Untermieter. Die Gemeinschaftseinrichtungen wie Küche und Bad
standen sämtlichen Bewohnern des Objektes zur Verfügung. Es gab
allerdings auch Zeiten, zu denen nicht alle Räume vermietet waren.
Trotzdem machte der Betroffene auch für diese Zeiten des Leerstandes die
Werbungskosten geltend. Seine Begründung: Er strebe schließlich eine
baldige Wiedervermietung an. Der Fiskus hatte daran Zweifel, denn die
fehlende Abgrenzung der strittigen Räume zum Wohnraum des Vermieters
lege eine Selbstnutzung nahe.
Das Urteil: Der Bundesgerichtshof (Bundesfinanzhof, Aktenzeichen IX R 19/11) akzeptierte das Argument der fehlenden Abgrenzung nicht. Letztlich sei es entscheidend, dass der betreffende Raum nach vorheriger, auf Dauer angelegter Vermietung leer stehe und für den nächsten Mieter bereitgehalten werde. Als potenzielles Objekt der Vermietung, so die obersten Finanzrichter, könne man nicht nur abgeschlossene Räume betrachten. Es kämen wie hier auch bestimmte Teile eines Gebäudes bzw. einer Wohnung in Frage.
Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern
Katzensitterin erhielt keinen Schadenersatz
Katzen sind der Wohnung oder dem Haus, in dem sie gehalten werden, sehr verbunden. Deswegen bitten die Besitzer während ihrer Abwesenheit oft Freunde darum, die Tiere im angestammten Umfeld zu betreuen. Was aber, wenn sich der Betreuer dabei Flöhe einhandelt? Genau das war nämlich geschehen, während eine Bekannte in einer fremden Wohnung die Katze sittete. Anschließend forderte sie 5.000 Euro Schadenersatz – unter anderem für den Einsatz eines Kammerjägers bei sich zu Hause. Doch nach einem Urteil des Landegerichts Köln hatte sie keinen Anspruch darauf: Ein Flohbefall gehöre zum allgemeinen Lebensrisiko, wenn man eine Katze betreue, hieß es im Urteil (Landgericht Köln, Aktenzeichen 3 O 331/18).
Quelle: LBS- Infodienst Recht und Steuern
Zahlungsverkehr und Bargeldversorgung weiterhin gesichert
Um vor dem Hintergrund der Coronakrise Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen vor Infektionen zu schützen, sind ab Montag, 23.03.2020, folgende Filialen der Sparkasse Witten vorübergehend geschlossen:
Geschäftsstelle Bommern, Bodenborn 45
Geschäftsstelle Crengeldanz, Hörder Str. 4
Geschäftsstelle Hammertal, Im Hammertal 73
Geschäftsstelle Rüdinghausen, Kreisstr. 99 a
Geschäftsstelle Siegfriedstraße, Siegfriedstr. 1
Geschäftsstelle Stockum, Hörder Str. 327
Dennoch gilt: Die Mehrzahl der Beraterinnen und Berater – und zwar auch in den geschlossenen Geschäftsstellen – steht für ihre Kundinnen und Kunden auch weiterhin unter den bekannten Durchwahlnummern telefonisch zur Verfügung. So ist auch in diesen schwierigen Zeiten auch weiterhin persönliche Beratung möglich.
Die Standorte
Kundencenter der Sparkassen-Hauptstelle, Ruhrstraße 45, neue Servicezeiten: montags bis freitags durchgehend von 9.00 bis 16.00 Uhr; donnerstags gar bis 18.00 Uhr
Geschäftsstelle Annen, Annenstr. 172, neue Servicezeiten: montags bis freitags von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr)
Geschäftsstelle Herbede, Meesmannstr. 47, Servicezeiten: wie zuvor (Annen)
Geschäftsstelle Heven, Friedrich-List-Str. 58, Servicezeiten: wie zuvor (Annen) bleiben auch weiterhin geöffnet.
Kundinnen und Kunden werden gebeten, die noch geöffneten Standorte möglichst nur in dringenden Angelegenheiten, die nicht online oder telefonisch erledigt werden können, zu besuchen. Darüber hinaus wird der Einlass zur Sicherheit aller in der Weise kontrolliert, dass sich nur jeweils eine vertretbare Anzahl an Besuchern in den Geschäftsräumen befindet.
Rolf Wagner
Rolf Wagner, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, betont: „Für mich und meine Kollegen im Sparkassenvorstand ist die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter eine der derzeit wichtigsten Aufgaben. Wir werden daher alles Erforderliche und Mögliche unternehmen, um diese zu schützen. Um dies sicherzustellen, bündeln wir unsere Kräfte, in dem wir ab dem 23. März 2020 sechs unserer zehn Standorte vorübergehend schließen. Und auch trotz dieser Einschränkung wird die Sparkasse eine stabile Bargeldversorgung gewährleisten – sowie den Zahlungsverkehr und die Versorgung mit weiteren Bankdienstleistungen aufrechterhalten.“
Coronavirus: Sparkasse stellt Bargeldversorgung der Kunden sicher Die SB-Bereiche mit der entsprechenden Bargeldversorgung sind weiterhin an allen Standorten nutzbar. Bezahlvorgänge können wie gewohnt und uneingeschränkt stattfinden. Das betrifft die ganze Zahlungsverkehrsinfrastruktur von der stabilen Bargeldversorgung über Kartenzahlungen, Kontaktlos-Zahlungen mit Karte oder Smartphone bis zu Überweisungen und Online-Bezahlverfahren. Kontaktlose Kartenzahlungen sind bis 25 Euro ohne PIN-Eingabe am Terminal in den Geschäften und Supermärkten möglich; mobile Zahlungen mit Hilfe des Fingerabdrucks beziehungsweise der Face-ID am eigenen Smartphone – und damit unter besonders hygienischen Bedingungen machbar.
Wegen Coronavirus: Schließung von einigen Sparkassengeschäftsstellen zum Schutze aller Die Sparkasse bleibt auch weiterhin für alle Kunden erreichbar. Die weiterhin geöffneten vier Standorte in der Stadtmitte, in Annen, Herbede und Heven – sowie die Selbstbedienungsgeräte an allen Filialen stehen zur Verfügung. Dabei sorgt die Sparkasse dafür, dass alle Distanz- und Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Kunden können ihre Bankangelegenheiten ebenso telefonisch bei ihrem Berater beziehungsweise über das Kunden-Service-Center (telefonisch erreichbar montags bis freitags von jeweils 8.00 bis 18.00 Uhr) und die Internetfiliale der Sparkasse www.sparkasse-witten.de abwickeln. Auch weiterhin werden viele Beratungen durch Kundenbetreuer telefonisch durchgeführt.
Andrea Psarski
Die Sparkasse stellt, so Andrea Psarski, Marktvorstand der Sparkasse, gerade unter den besonderen Bedingungen die notwendige Kreditversorgung der mittelständischen Wirtschaft sicher: „Als Hausbank vieler Wittener Unternehmer und Freiberufler werden wir auch die weitreichende Liquiditätsunterstützung für Unternehmen durch die neuen Programme der staatlichen Förderbanken KfW und NRW.Bank abwickeln. Die angekündigten Hilfestellungen der Förderbanken sind ein richtiger und wichtiger Schritt. Schließlich gilt es jetzt, den betroffenen Unternehmen schnell Zugang zu den avisierten Stützungsprogrammen zu verschaffen. Unsere Firmenkundenbetreuer erreichen Sie weiterhin unter den jeweiligen Telefonnummern oder unter (02302) 174-3000.“
Für den Fall einer angeordneten Ausgangssperre zieht die Sparkasse Witten auch weitere Einschränkungen in Betracht Rolf Wagner: „Derzeit haben weder die zuständige Landes- noch Bundesregierung eine Ausgangssperre für Nordrhein-Westfalen verhängt. Sollte dies jedoch in den nächsten Tagen geschehen, werden wir als Sparkasse diese Entscheidung mittragen – und dann unverzüglich unseren Geschäftsbetrieb ausschließlich auf das Kundencenter unserer Hauptstelle an der Ruhrstraße konzentrieren. Ziel ist ja, dem Coronavirus möglichst keine Chance zur weiteren Übertragung zu bieten.“ Derzeit ist jedoch noch KEINE Ausgangssperre verhängt worden – und daher stehen die zuvor benannten Sparkassenstandorte auch weiterhin für Kundenbesuche zur Verfügung.
Warnung vor Betrugsmaschen Eine Warnung spricht die Sparkasse vor Betrugsmaschen rund um die Corona-Pandemie aus. Derzeit versuchen Kriminelle, die Sondersituation skrupellos für ihre Tricks zu nutzen. Zum Beispiel werden Ratgeberbroschüren über die Corona-Pandemiezu horrenden Preisen an der Tür verkauft. Es kursiert eine neue Form des Enkeltricks – und vereinzelt versuchen Kriminelle unter dem Vorwand, den Lebensmitteleinkauf zu übernehmen, Gutgläubige um ihre Girokarte zu bringen. Die Tipps der Sparkasse hierzu:
Telefonate mit unbekannten Personen abwehren – keine Zusagen geben.
Vertrauenswürdige Personen zu Rate ziehen.
Hilfe von Unbekannten mit gesundem Menschenverstand und gesundem Misstrauen überprüfen.
Geldforderungen von Unbekannten kritisch in Frage stellen.
Bitte Abstand halten! Zum Schutz unserer Mitarbeiter wie auch unserer Kunden bitten wir alle Besucher unserer Standorte, den empfohlenen Mindestabstand von etwa 1,5 Metern einzuhalten: Und zwar zu den Sparkassenmitarbeitern – aber selbstverständlich auch zu anderen Kunden. Bitte berücksichtigen Sie dies insbesondere, wenn’s mal einen Augenblick länger dauert – und sich vorübergehend eine Warteschlange bilden sollte.
Bitte nach Möglichkeit Online-Banking – oder auch unsere Selbstbedienungsgeräte nutzen! Wir bitten unsere Kunden darum, nach Möglichkeit unser sicher-bequemes Online-Banking-Angebot zu nutzen: Damit können Sie ganz bequem und trotzdem sicher – per PC oder Smartphone – viele Bankgeschäfte sowie Ihren täglichen Zahlungsverkehr erledigen. Wenn Ihnen weder Internet noch Smartphone zur Verfügung steht, nutzen Sie bitte unsere Selbstbedienungsgeräte in den Selbstbedienungsbereichen unserer Geschäftsstellen. Dort können Sie ganz leicht auch Überweisungen aufgeben, Daueraufträge anlegen, ändern… und vieles mehr.
Tipp: Möglichst nicht mit Bargeld – sondern mit Karte zahlen! Auch wenn Bargeld nicht als Überträger des Corona-Virus unter Verdacht steht, überdenken viele Menschen zurzeit ihr Bezahlverhalten. Mit Ihrer SparkassenCard ist das Kontaktlose – und somit hygienische -Bezahlen nahezu flächendeckend in Geschäften und Supermärkten möglich.
Derzeit nicht notwendige Filialbesuche bitte aufschieben! Wir bitten unsere Kunden darum, Filialbesuche die derzeit nicht notwendig sind, bis auf Weiteres zu verschieben. Vieles hat sicherlich auch noch einige Tage Zeit – und kann dann in aller Ruhe erledigt werden. Das gilt selbstverständlich auch für die Einzahlung von Kleingeld.
Wertpapiergeschäfte, Investments, Börse & Co. Der Coronavirus wirkt sich, wie wir sehen, auch auf die Kapitalmärkte und Börsen aus. Daher stehen Ihnen für Fragen rund um das das Thema Geldanlage selbstverständlich auch in diesen unübersichtlichen Börsenzeiten unsere Berater gern für ein Beratungsgespräch zur Verfügung. Aber überlegen Sie bitte, ob dies in diesen Tagen nicht auch telefonisch geschehen kann. Und: Wertpapierorders können selbstverständlich online per Home-Banking – oder auch telefonisch unter (02302) 174-4600 erteilt werden.
Firmenkundenberatung läuft auf Hochtouren Unsere Firmenkundenbetreuer arbeiten derzeit übrigens mit Hochdruck daran, in Abstimmung mit unseren mittelständischen sowie freiberuflich tätigen Kunden, alle möglichen Vorbereitungen zur möglichst raschen Inanspruchnahmemöglichkeit staatlicher Finanzhilfemaßnahmen zu treffen: Seitens der Bundesregierung sind ja bereits Liquiditätshilfen, Sonderkreditprogramme und sonstige Maßnahmen zur Stützung der heimischen Wirtschaft avisiert worden – die schon bald durch die EU-Kommission freigegeben werden sollen.
Sollten Sie dringende Fragen haben, auf die Sie hier keine Antworten erhalten haben, rufen Sie gern unser freundlich-kompetentes Team Kunden-Service-Center – unter Telefon: (02302) 174-0 – an. Montags bis freitags von jeweils 8.00 bis 18.00 Uhr stehen wir Ihnen auch hier mit Rat und Tat zur Verfügung – und zwar, wie Sie es von Ihrer Sparkasse Witten kennen: von Mensch zu Mensch.
Bleiben Sie gesund!
Besonnenheit ist gefragt
Die Deka-Volkswirte sehen die Wirtschaft vor einer weltweiten Rezession. Ähnlich tief wie zu Lehman-Zeiten, aber kürzer. Anleger sollten trotzdem nicht die Nerven verlieren. Solange das Virus noch ausschließlich in China wütete, zeigten sich die Börsen erstaunlich immun. Das hat sich in rasant geändert, seit Corona auch die westliche Welt erreicht hat.
Dr. Ulrich Kater
„Der zeitversetzte Shutdown in Asien, Europa und Amerika führt zu einer weltweiten Rezession, deren Ausmaß am ehesten mit der Lehman-Rezession vor etwa zehn Jahren vergleichbar ist“, so Deka-Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater.
Allerdings gibt es zwischen Lehman und Corona auch erhebliche Unterschiede. Falls die Pandemie in Europa und in den USA ähnlich rasch und ähnlich erfolgreich wie in China bekämpft werden könne, dürfe man darauf hoffen, dass die Rezession auch deutlich schneller wieder vorbei ist als zu Zeiten der Finanzkrise. „Wichtig ist, dass die Folgewirkungen der wirtschaftlichen Einschränkungen in Gestalt von Arbeitsplatzverlusten oder Firmenpleiten so gering wie möglich gehalten werden. In Deutschland hat die Bundesregierung hierfür die richtigen Weichen gestellt“, so Dr. Kater.
INFEKTIONSZAHLEN SIND DER SCHLÜSSEL An den Aktienmärkten hat die Blitzrezession zu einem Blitzcrash geführt. In Europa dürften die Aktienmärkte dabei die Rezession inzwischen praktisch schon eingepreist haben. Anders in den USA. Hier sei das noch nicht der Fall, da erst einmal höhere Bewertungen abgebaut werden mussten. „Wann sich die Kurse erholen, hängt zunächst erstmal am Verlauf der Infektionszahlen. Hier liegt der Schlüssel zu einer Beruhigung der Lage“, erklärt Dr. Kater. Aber natürlich enthält eine Situation wie die jetzige auch unmittelbare Risiken. Eine Ansteckung des Bankensystems etwa oder die Wiederkehr des Virus dort, wo er jetzt als eingedämmt gilt: „Dies ist noch nicht die Zeit, neue Mittel auf einen Schlag zu investieren.“ Während sich die Lebenswirklichkeit in kürzester Zeit dramatisch verändert, wird eines wohl konstant bleiben: die Nullzinszeiten halten an. „Das Zinsniveau wird durch das Geschehen langfristig eher weiter gedrückt, selbst wenn zwischenzeitlich bei Bundesrenditen Anstiege zu verzeichnen waren“, so der Deka-Chefvolkswirt.
„Verlust werden dadurch erst Realität, dass man an solchen Tiefpunkten verkauft.“ Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka
Wertpapiersparern könne man
in einem solchem Umfeld nur zu „stoischer Besonnenheit“ raten: „Verlust
werden dadurch erst Realität, dass man an solchen Tiefpunkten verkauft. Denn
dann hat man nicht mehr die Chance an der Erholung der Märkte teilzunehmen, wie
sie auch nach diesem Kursrutsch wieder stattfinden wird.“
Quelle: DekaBank, die ausdrücklich folgenden Hinweis anbringt: Die hier enthaltenen Aussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung (Stand: 17.03.2020) wieder. Diese kann sich jederzeit ohne Ankündigung ändern.
Ergänzung der Sparkasse Witten: Selbstverständlich stehen unsere Beraterinnen und Berater gern – auch vor diesem aktuellen Hintergrund – für Beratungsgespräche zur Verfügung. Einfach TERMIN VEREINBAREN!
In diesen Tagen erscheint die achtseitige DIN-A4-Broschüre „Report 2019“ als Beilage der Wittener Tageszeitung und in Witten-aktuell. Die Sparkasse berichtet darin über das abgelaufene Geschäftsjahr 2019. Zusätzlich wird aber auch auf – wie wir selbst hoffen – interessante Weise veranschaulicht, wie sehr die Sparkasse in der Ruhrstadt verwurzelt ist – und was sie sie alles so zusätzlich bewegt und anschiebt, wofür ansonsten oftmals nirgendwo ein Etat zur Verfügung steht. So beinhaltet auch „Report 2019“ unter anderem wieder eine beindruckende Aufzahlung von über 200 Institutionen, Projekten und Vereinen, die in 2019 durch die Sparkasse Witten mittels Spenden oder Sponsoring gefördert wurden. Schauen Sie selbst …
Die digitale Version (Ansicht in 8 Einzelseiten) finden Sie HIER!
Die Unsicherheit in der Bevölkerung wächst. Der Mittelstand steht vor großen Herausforderungen. Doch die Sparkassen sind auch jetzt für ihre Kunden da – und zwar ganz gleich, ob Privatkunden, Selbständige oder Unternehmen; damit alle gut durch diese schwierige Zeit kommen. Nachfolgend einige aktuelle Hinweise und Tipps Ihrer Sparkasse Witten.
Bargeldgeschäfte Um sowohl unsere Kunden wie gleichermaßen auch unsere Mitarbeiter vor Infektionen zu schützen, wickeln wir bis auf Weiteres persönlich bediente Bargeldgeschäfte nur noch in abgeschirmter Umgebung ab. Das bedeutet: An unseren Standorten …
Kundencenter der Sparkassen-Hauptstelle, Ruhrstraße 45
Geschäftsstelle Annen, Annenstr. 172
Geschäftsstelle Herbede, Meesmannstr. 47
Geschäftsstelle Heven, Friedrich-List-Str. 58
… wird bei Bargeld-Abhebungen bis zu 1.000 Euro – auch während unserer Öffnungszeiten – auf die in den Selbstbedienungsbereichen aufgestellen Geldausgabeautomaten (teilweise auch mit Einzahlfunktion) verwiesen. Während der Öffnungszeiten werden ausschließlich Bargeld-Auszahlungen von mehr als 1.000 Euro an den entsprechend geschützen Kassenboxen durch unsere Mitarbeiter ausgezahlt; dort werden auch Einzahlungen entgegengenommen.
An unseren Standorten
Geschäftsstelle Bommern, Bodenborn 45
Geschäftsstelle Crengeldanz, Hörder Str. 4
Geschäftsstelle Hammertal, Im Hammertal 73
Geschäftsstelle Rüdinghausen, Kreisstr. 99 a
Geschäftsstelle Siegfriedstraße, Siegfriedstr. 1
Geschäftsstelle Stockum, Hörder Str. 327
verweisen wir – auch während unserer Öffnungs-, bzw. Servicezeiten – ausschließlch und ausnahmslos auf die in den Selbstbedienungsbereichen aufgestellen Geldausgabeautomaten. Wir bitten um Verständnis für diese Entscheidung, die wir auch im Interesse unserer Kunden getroffen haben. Falls Sie Unterstützung bei der Nutzung der SB-Geräte benötigen, sprechen Sie uns selbstverständlich gern an.
Bitte Abstand halten! Zum Schutz unserer Mitarbeiter wie auch unserer Kunden bitten wir alle Besucher unserer Standorte, den empfohlenen Mindestabstand von etwa 1,5 Metern einzuhalten: Und zwar zu den Sparkassenmitarbeitern – aber selbstverständlich auch zu anderen Kunden. Bitte berücksichtigen Sie dies insbesondere, wenn’s mal einen Augenblick länger dauert – und sich vorübergehend eine Warteschlange bilden sollte.
Bitte nach Möglichkeit Online-Banking – oder auch unsere Selbstbedienungsgeräte nutzen! Wir bitten unsere Kunden darum, nach Möglichkeit unser sicher-bequemes Online-Banking-Angebot zu nutzen: Damit können Sie ganz bequem und trotzdem sicher – per PC oder Smartphone – viele Bankgeschäfte sowie Ihren täglichen Zahlungsverkehr erledigen. Wenn Ihnen weder Internet noch Smartphone zur Verfügung steht, nutzen Sie bitte unsere Selbstbedienungsgeräte in den Selbstbedienungsbereichen unserer Geschäftsstellen. Dort können Sie ganz leicht auch Überweisungen aufgeben, Daueraufträge anlegen, ändern … und vieles mehr.
Tipp: Möglichst nicht mit Bargeld – sondern mit Karte zahlen! Auch wenn Bargeld nicht als Überträger des Corona-Virus unter Verdacht steht, überdenken viele Menschen zurzeit ihr Bezahlverhalten. Mit Ihrer SparkassenCard ist das Kontaktlose Bezahlen nahezu flächendeckend in Geschäften und Supermärkten möglich.
Derzeit nicht notwendige Filialbesuche bitte aufschieben! Wir bitten unsere Kunden darum, Filialbesuche die derzeit nicht notwendig sind, bis auf Weiteres zu verschieben. Vieles hat sicherlich auch noch einige Tage Zeit – und kann dann in aller Ruhe erledigt werden. Das gilt selbstverständlich auch für die Einzahlung von Kleingeld.
Wertpapiergeschäfte, Investments, Börse & Co. Der Coronavirus wirkt sich, wie wir sehen, auch auf die Kapitalmärkte und Börsen aus. Daher stehen Ihnen für Fragen rund um das das Thema Geldanlage selbstverständlich auch in diesen unübersichtlichen Börsenzeiten unsere Berater gern für ein Beratungsgespräch zur Verfügung. Aber überlegen Sie bitte, ob dies in diesen Tagen nicht auch telefonisch geschehen kann. Und: Wertpapierorders können selbstverständlich online per Home-Banking – oder auch telefonisch unter (02302) 174-4600 erteilt werden.
Firmenkundenberatung läuft auf Hochtouren Unsere Firmenkundenbetreuer arbeiten derzeit übrigens mit Hochdruck daran, in Abstimmung mit unseren mittelständischen sowie freiberuflich tätigen Kunden, alle möglichen Vorbereitungen zur möglichst raschen Inanspruchnahmemöglichkeit staatlicher Finanzhilfemaßnahmen zu treffen: Seitens der Bundesregierung sind ja bereits Liquiditätshilfen, Sonderkreditprogramme und sonstige Maßnahmen zur Stützung der heimischen Wirtschaft avisiert worden – die schon bald durch die EU-Kommission freigegeben werden sollen.
Sollten Sie dringende Fragen haben, auf die Sie hier keine Antworten erhalten haben, rufen Sie gern unser freundlich-kompetentes Team Kunden-Service-Center – unter Telefon: (02302) 174-0 – an. Montags bis freitags von jeweils 8.00 bis 18.00 Uhr stehen wir Ihnen auch hier mit Rat und Tat zur Verfügung – und zwar, wie Sie es von Ihrer Sparkasse Witten kennen: von Mensch zu Mensch.
Bleiben Sie gesund!
Weitere Informationen der Sparkassen-Finanzgruppe zur aktuellen Corona-Situation finden Sie HIER
Eine Einschätzung der aktuellen Situation von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank
Dr. Ulrich Kater Chefvolkswirt der DekaBank
Das Coronavirus hat in einer nie dagewesenen Geschwindigkeit die Weltkonjunktur gekippt. Wenn in China als dem größten industriellen Zentrum der Welt nach wie vor nur etwa die Hälfte bis zwei Drittel der mittelständischen Firmen arbeiten, hat das deutliche Auswirkungen nicht nur auf die chinesischen Zahlen. Ein Rückgang der Exporte um 20 Prozent bedeutet, dass auch die anderen Räder des fein abgestimmten Uhrwerks der Weltwirtschaft langsamer laufen. Dazu kommt, dass seit Mitte Februar das Virus innerhalb nur einer Woche in die ganze Welt ausgeschwärmt ist. Mehr als 70 Länder melden Coronafälle, und besonders betroffene Länder wie Italien reagieren mit ähnlich drastischen Maßnahmen wie zuvor in China. Die weltweite Produktion stockt, aber auch die Nachfrage geht zurück, weil Konsumenten wie auch Unternehmen durch die Abschottung am Einkaufen gehindert werden – wenigstens wirkt diese Kombination einem Inflationsanstieg entgegen.
Einige Eigenschaften solcher Pandemien ähneln Naturkatastrophen. Sie treten selten auf, dann aber plötzlich und heftig, und man kann im ersten Schritt nichts anderes tun, als die unmittelbaren Folgen abzumildern, indem man die Verbreitung vermindert. Da die Gefährlichkeit des Virus nicht zuverlässig einschätzbar ist, vor allem aber die Ansteckungsdynamik extrem hoch ist, liegt der Fokus der Gesundheitsbehörden auf der Eindämmung, um Zeit zu gewinnen und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Trotz aller statistischer Unsicherheiten bei den Fallzahlen ist diese Strategie anscheinend bislang erfolgreich, wenngleich die Kosten hierfür in einer weltweit verflochtenen Wirtschaft erheblich sind.
Für mehrere Monate gibt es Produktionsausfälle, die
später nur zum Teil wieder aufgeholt werden können. Die Weltwirtschaft steht im
ersten Halbjahr am Rand einer Rezession, einige Länder wie China, Japan,
Italien oder auch Deutschland sind wohl schon drin. Im besten Fall bleibt es
eine „technische“ Rezession, weil nach Abflauen des negativen Einflussfaktors
die Produktion schnell wieder anspringt und sogar durch einige Nacharbeiten
stärker floriert als zuvor. Trotzdem sind die Schäden da: Allein der Ausfall an
wirtschaftlicher Aktivität kann weltweit in der Größenordnung von mehr als 750
Mrd US-Dollar verortet werden.
Wesentlich ist jetzt, dass sich in dieser
realwirtschaftlichen Stressphase nicht noch zusätzlicher Druck durch die
Finanzmärkte aufbaut. Die weltweiten Börsen haben mehr als zwanzig Prozent
abgegeben, freilich von zuvor erreichten Rekordständen. Hier kommen Notenbanken
und Finanzministerien ins Spiel. Sie sollten in diesen schwierigen Wochen
ausreichend Überbrückungshilfen bereitstellen, um allen Unternehmen, die durch
die Produktionsunterbrechungen in Schwierigkeiten kommen, einen Weg durch die
Corona-Krise zu ermöglichen. Diese Maßnahmen sind in vielen Ländern unterwegs.
Für die privaten Anleger stellt sich die Frage nach den Auswirkungen auf ihre Vermögensanlagen. Hier kommt ein Kriterium ins Spiel, das bei praktisch allen großen Kursrückgängen die wichtigste Rolle spielt: Krisen sind vorübergehend. Der Zeithorizont des privaten Aktienanlegers erstreckt sich über viele Jahre, ja Jahrzehnte. In dieser Zeit werden solche negativen Kursereignisse wie gerade erlebt mehr als ausgeglichen, und es schiebt sich eher die umgekehrte Überlegung in den Vordergrund, dass in großen Kursrückgängen in der Vergangenheit durch einen Neuaufbau von Positionen immer die Saat für sehr gute Renditeentwicklungen in der Zukunft gelegt worden ist.
Quelle: DekaBank, die ausdrücklich folgenden Hinweis anbringt: Die hier enthaltenen Aussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung (Stand: 06.03.2020) wieder. Diese kann sich jederzeit ohne Ankündigung ändern.
Ergänzung der Sparkasse Witten: Selbstverständlich stehen unsere Beraterinnen und Berater gern – auch vor diesem aktuellen Hintergrund – für Beratungsgespräche zur Verfügung. Einfach TERMIN VEREINBAREN!
Erfolgreicher Abschluss eines weiteren Ausbildungsjahrgangs
Bereits im Januar legte unser Ausbildungsjahrgang 2017/2020 mit der mündlichen Prüfung den letzten Teil der Ausbildungs-Abschlussprüfung ab. Jetzt erhielten sechs fertig ausgebildete Bankkaufleute vom Sparkassenvorstand die Abschlusszeugnisse der zuständigen Industrie- und Handelskammer im mittleren Ruhrgebiet zu Bochum.
Für die Sparkasse Witten sind die in den Abschlusszeugnissen dokumentierten Noten – einmal „befriedigend“, viermal „gut“ und gar einmal die Traumnote „sehr gut“ – eine erneute Bestätigung des bewährten und umfassenden Ausbildungskonzepts: Die praktische Ausbildung erfolgt in weiten Teilen in den Sparkassengeschäftsstellen sowie dem Kundenberatungscenter und den Fachabteilungen der Sparkassenhauptstelle. Der theoretische Teil besteht aus regelmäßigen internen Seminaren und Workshops sowie mehrtägigen Kommunikations- und Beratungstrainings. Im Rahmen der dualen Berufsausbildung nehmen die ‚Azubis“ der Sparkasse am Berufsschulunterricht an der Wittener Kollegschule teil.
Auch weiterhin bilden wir – als Wittens größtes Kreditinstitut – im Ausbildungsberuf Bankkaufmann/-frau aus – und nehmen auch für den diesjährigen Ausbildungsstart am 01.08.2020 noch Bewerbungen entgegen.
Andrea Psarski
Andrea Psarski, Marktvorstand der Sparkasse Witten, dazu: „Auch in diesem Jahr freuen wir uns auf jede motiviert-qualifizierte Bewerbung um einen unserer begehrten Ausbildungsplätze. Die jungen Menschen, die wir ausbilden und auf ihrem Weg begleiten, werden zwar intensiv von uns gefördert, jedoch auch ernsthaft gefordert. So müssen die Auszubildenden im Rahmen ihrer umfassenden Ausbildung einiges an Engagement und Selbstdisziplin aufbringen – und viel Theoretisches und Praktisches lernen: Schließlich sind es unsere Kunden, die im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit stehen – und diese erwarten Freundlichkeit und Service sowie maßgeschneiderte, kompetente und bedarfsorientierte Beratung.“
Das Foto zeigt von links nach rechts:
Kevin Elsbeck,
Ausbilder
Lisa Maureen Schäfer,
Ausbilderin
Arno Klinger, stellv. Vorstandsmitglied der Sparkasse Witten
Andrea Psarski, Marktvorstand der Sparkasse Witten
Manuela Briele, Ausbildungsleiterin der Sparkasse Witten
Joshua Hosang
Leander Dreßel
Florian Mohr
Leana Rollheiser
Dirk Becker, Personalleiter der Sparkasse Witten
Mustafa Caltili
Christine Wagner
Detaillierte Informationen zu einer Ausbildung bei der Sparkasse Witten gibt’s hier!
Noch bis zum 23. März 2020 wird in der Sparkassen-Hauptstelle, Ruhrstraße 45, 58452 Witten, eine Ausstellung zum Thema GOLD präsentiert. Neben vielen Informationen rund um den Aspekt der „Investition in Gold“ bietet die Ausstellung auch die Möglichkeit, Gold in die eigenen Hände zu nehmen: Zwar handelt es sich bei dem ausgestellten 12,5-kg-Goldbarren ausdrücklich NICHT um ein echtes Exemplar; Größe und Haptik entsprechen aber durchaus einem Original im Wert von rund 600.000 Euro.
Eröffnet wurde die Ausstellung von Andreas Aschemeier, Abteilungsdirektor Firmenkunden – und Sabrina Greffrath, Spezialistin für Auslandsgeschäfte und Edelmetalle.
Andreas Aschemeier, Abteilungsdirektor Firmenkunden, und Sabrina Greffrath, Ausstellungskoordinatorin, stellen die Themenausstellung vor.
Andreas Aschemeier: „Bereits seit einiger Zeit spüren wir bei unseren Kunden ein gestiegenes Interesse am Thema GOLD. Dabei sind die Gründe für dieses Interesse vielfältig: Immer mehr Anleger runden ihr Anlageportfolio mit einer Anlage in Gold ab, um so noch breiter investiert zu sein. Andere Kunden sammeln einfach die verschiedenen Goldmünzen – und wieder andere nutzen Goldmünzen oder -barren als werthaltiges Geschenk. In jedem Fall lohnt sich ein Besuch unserer Themenausstellung GOLD – und wir freuen uns darauf, viele Fragen kompetent beantworten zu können.“
Nachfolgend beantwortet Jörg Dechert, Gold-Experte und Abteilungsdirektor Vertrieb Sorten und Edelmetalle, bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), im Rahmen eines kurzen Interviews die häufigsten Fragen rund um das gelbe Edelmetall.
Jörg Dechert, Gold-Experte bei der Helaba
Herr Dechert, warum ist – aus Ihrer Sicht – eine Investition in Gold gerade heute so interessant? Derzeit gibt es auf Spareinlagen und verzinsliche Wertpapiere keinen Inflationsausgleich mehr in Form eines entsprechend hohen Zinsertrags. Beim Gold gibt es zwar keine Zinsen, aber hier kauft der Anleger eine Ware, die immer dem Preisanstieg durch die Inflation unterliegt. Mit anderen Worten, das Produkt Gold wird im Preis durch den Anstieg der Produktionskosten auch in der Zukunft weiter im Wert steigen.
Wie und wo kann ich denn Gold erwerben? Fragen Sie einfach Ihren Sparkassenberater: Hier bekommen Sie eine qualifizierte Beratung und Sie können absolut sicher sein, dass Sie qualitativ hochwertige und zertifizierte Goldprodukte erhalten.
Wie ist das mit der Mehrwertsteuer? Goldbarren und viele Goldmünzen sind nach §25 Umsatzsteuergesetz in Deutschland von der Umsatzsteuer befreit.
Wenn ich später mein Gold wieder verkaufen möchte – wie läuft das? Wo finde ich einen Käufer? Gerne können Sie Ihre gekauften Münzen und Barren wieder bei Ihrer Sparkasse zu absolut fairen Preisen, zum Tageskurs, verkaufen. Weiterhin kauft Ihre Sparkasse gern auch Altgold wie z.B. Medaillen, beschädigte Münzen oder Gold- und Silberschmuck an.
Was raten Sie Interessenten: Wie und wo sollten Goldmünzen und -barren aufbewahrt werden? Die sicherste Form Ihren „Goldschatz“ aufzubewahren ist natürlich ein Schließfach bei Ihrer Sparkasse. Im Bedarfsfall können Sie den Wert Ihres Schließfaches auch mit einer zusätzlichen Schließfachversicherung absichern. Fragen Sie hierzu einfach Ihren Berater.
Wie hat sich die Anlage in Gold in den letzten Jahren entwickelt? Dazu möchte ich einfach einen überzeigenden Chart zeigen, der die Wertentwicklung von GOLD der letzten 20 Jahre eindrucksvoll darstellt:
Gold als Geschenk – was sagen Sie als Experte? Selbstverständlich gibt es in unserem Angebot auch Geschenkkarten zu vielen Anlässen. Sie können sich hier für Geschenkkarten mit 1g und mit 2x1g Goldbarren entscheiden. Auch Münzen und kleine Barren können ein wunderschönes emotionales und wertschätzendes Geschenk sein. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung in der Wittener Sparkassen-Hauptstelle können Sie sich auch dazu einen Überblick verschaffen. Mein Tipp: Schauen Sie sich die Ausstellung einfach ‚mal an – von daher lohnt sich ein Besuch in der Sparkasse jetzt mehr denn je!
Je jünger Wohnhäuser in Deutschland sind, desto geringer ist der Anteil der vermieten Wohnungen und desto höher die Selbstnutzerquote
Die Wohneigentumsquote in Deutschland ist eine der niedrigsten in Europa und sie verändert sich auch kaum. In einem bestimmten Segment ist allerdings ein gewisser Fortschritt zu erkennen: Nach Berechnungen von LBS Research auf Basis des Mikrozensus Wohnen leben in neu erbauten Mehrfamilienhäusern mehr Eigentümer als in den Vor- und Nachkriegsbauten.
Ein Haus mit Garten – für viele Menschen ist dies ein Lebenstraum und deshalb hält es oft auch als Sinnbild für das Wohnen in Eigentum her. Doch die Verwirklichung des Traums von den eigenen vier Wänden mit dem Einfamilienhausbau auf der grünen Wiese gleichzusetzen, wäre verfehlt, wie ein genauerer Blick in die Ende 2019 veröffentlichte vierjährliche Zusatzerhebung des Mikrozensus zum Thema Wohnen zeigt: Zwar machen Einfamilienhäuser einschließlich Doppel- und Reihenhäusern mit einem Anteil von fast 72 Prozent immer noch das Gros des selbst genutzten Wohneigentums aus. Fast unbemerkt – weil sich die allgemeine Wohneigentumsquote seit Jahren auf einem nahezu konstant niedrigen Niveau von deutlich unter 50 Prozent bewegt – hat sich hierzulande allerdings doch etwas zu verändern begonnen: Je neuer Mehrfamilienhäuser nämlich sind, desto höher ist der Anteil an Wohnungen, die vom Eigentümer selbst bewohnt werden.
Insbesondere in neu erbauten Mehrfamilienhäusern ist die Selbstnutzerquote mit jeder Baujahrgangsepoche höher geworden.
In Mehrfamilienhäusern ab Baujahr 2011 beträgt die sogenannte Eigentümerquote immerhin 29 Prozent, während sie in Gebäuden, die zwischen 1991 und 2010 errichtet wurden, erst bei knapp 27 Prozent liegt. In den Vor- und Nachkriegsbauten bis Baujahr 1978 sind sogar gut 80 Prozent aller bewohnten Wohnungen vermietet. Dass der Mieteranteil gerade in jenen Gebäuden besonders hoch ist, die nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurden, ist leicht erklärlich: Seinerzeit war der soziale (Miet-)Wohnungsbau die treibende Kraft, um den dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Hinzu kommt, dass gerade die Häuser aus den 1950er und 1960er Jahren die Ansprüche heutiger Eigentümer an die Wohnqualität nur selten erfüllen können.
Bei den Einfamilienhäusern ist keine vergleichbare Dynamik des Selbstnutzeranteils zu beobachten, was allerdings auch nicht weiter erstaunlich ist: Denn es werden ohnehin fast 84 Prozent aller Einfamilienhäuser von ihren Eigentümern bewohnt. Im Vergleich nach Baujahren liegt die Quote bei den neueren Häusern mit gut 87 Prozent zwar etwas höher als bei den alten, aber viel Luft nach oben gibt es nun einmal nicht mehr. Dass in neueren Mehrfamilienhäusern ein höherer Anteil von Wohnungen in die Kategorie selbst genutztes Eigentum fällt, ist indirekt eine Folge der Landflucht: Immer mehr junge Menschen zieht es zum Studium oder zur Ausbildung in die Städte, und sie bleiben dort, wenn jene Lebensphase ansteht, in der Berufseinstieg und Familiengründung mit dem Erwerb von Wohneigentum Hand in Hand gehen. Dies führt dazu, dass die Wohneigentumsquote in den Städten steigt und quasi spiegelbildlich auch jene in den Mehrfamilienhäusern, die neu auf den Markt kommen. Einfamilienhäuser sind schließlich in den meisten Metropolen, vor allem in deren begehrten Szenequartieren rar.
Generell gilt: Je städtischer – sprich je verdichteter – ein Wohnort ist, umso höher fällt der Anteil von Etagenwohnungen am selbst genutzten Eigentum aus. Laut Mikrozensus beträgt er in den Metropolen gut die Hälfte, in deren Speckgürteln ein Drittel und in den daran angrenzenden Kreisen nur noch etwas mehr als ein Viertel. Nun wäre es wohl übertrieben, aus der höheren Selbstnutzerquote in neueren Mehrfamilienhäusern zu schlussfolgern, dass die selbstnutzenden Eigentümer die treibenden Kräfte des Wohnungsneubaus in den Städten sind. Dass es einen Trend zum Wohnen im Eigentum auch in den Städten gibt, steht allerdings außer Frage – und vor dem Hintergrund, dass viele gekommen sind, um zu bleiben, ist das durchaus begrüßenswert.
Wie sich die Eigentümeranteile künftig entwickeln werden, hängt allerdings auch von den politischen Rahmenbedingungen ab, die gerade bei angespannten Wohnungsmärkten kaum vorhersehbar sind und in beide Richtungen wirken können. So machen zum Beispiel Regulierungen wie die Mietpreisbremse oder gar der Berliner Mietendeckel den Mietwohnungsbau aus Investorensicht riskanter und Wiedervermietungen unattraktiver – was die Eigentümerquote eher begünstigt. Umwandlungsverbote in sogenannten Milieuschutzgebieten dagegen können verhindern, dass bestehende Mietwohnungen zu selbst genutzten Eigentumswohnungen werden.
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