Wenn der Eigentümer einer Wohnanlage die sehr üppige Grünfläche vor dem Haus nicht nur für seine Mieter zugänglich macht, sondern auch für die Öffentlichkeit zum Spazierengehen einlädt, dann kann er die Kosten für die Pflege nicht auf die Mieter umlegen. So lautet der Tenor einer höchstrichterlichen Entscheidung.

Der Fall
Ein Vermieter wollte seine Mieter anteilig für die Pflege der Grünanlagen rund um das Wohnanwesen herum zur Kasse bitten. Zwar hatten nicht nur die Bewohner selbst den Nutzen von diesen Flächen, weil sie mangels eines Zauns jedermann betreten konnte, aber der Vermieter bestand trotzdem auf den Nebenkosten. Es handle sich schließlich nicht um einen öffentlichen Park, sondern immer noch um ein zum Haus gehörendes Grundstück. Doch die Mieter argumentierten, sie könnten nicht für einen Garten zur Kasse gebeten werden, der allen offen stehe. Der Streit zog sich über drei Gerichtsinstanzen hin.

Das Urteil
Die Richter des Bundesgerichtshofs schlugen sich auf die Seite der Hausbewohner. In der schriftlichen Begründung ihrer Entscheidung hieß es unmissverständlich, durch die Möglichkeit einer öffentlichen Nutzung könne „der erforderliche Bezug zur Mietsache verloren“ gehen und damit die Verpflichtung zum Bezahlen der entsprechenden Nebenkosten entfallen (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen VIII ZR 33/15).

Quelle: Infodienst Recht und Steuern der LBS

Renate Birschel-Hoffmann, Klassenlehrerein der 4a – an der Rüdinghauser Grundschule (vorne links), freut sich mit ihrer Klasse über die „Schatzkisten“. Die Besucher von  v.l.n.r.: Inga Janz, Stadt Witten, Amt für Jugendhilfe und Schule, Ulrich Heinemann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Witten, Beatrix Ruhnke, Schulleiterin Rüdinghauser Grundschule, Jutta Schmidt, Stadt Witten, Leiterin des Amtes für Jugendhilfe und Schule, Thomas Richter, Vorsitzender Jugendhilfe- und Schulausschuss.

Wir fördern und unterstützen das Projekt „Meine Schatzkiste“. Ziel ist es, allen Wittener Viertklässlern den Übergang zur weiterführenden Schule zu erleichtern.

Der Wechsel von der Grundschule zur Haupt-, Real-, Gesamtschule oder zum Gymnasium stellt für die Schülerinnen und Schüler einen wichtigen Schritt dar, der von vielen Wünschen, aber durchaus auch von Sorgen und Nöten begleitet wird. Das in Witten erstmals in den 17 Grundschulen und allen weiterführenden Schulen eingesetzte Portfolioverfahren „Meine Schatzkiste“ soll die Schülerinnen und Schüler bei diesem wichtigen Schritt unterstützen und begleiten. Ulrich Heinemann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Witten, nahm jetzt die Gelegenheit wahr und besuchte die Klasse 4a der Rüdinghauser Grundschule.

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Leonora zeigt unserem Chef Ulrich Heinemann, wie sie ihre Schatzkiste gestaltet hat.

Die Schatzkiste besteht aus insgesamt fünf Teilen, die von jedem Kind natürlich individuell gestaltet werden kann und soll. So sind nicht nur selbst aufgeschriebene Gedanken zur neuen Schule, sondern auch ein selbst erstellter „Steckbrief“ des Besitzers sowie verschiedene Arbeitsbögen enthalten. Logisch, dass auch weitere Erinnerungsstücke aus der Grundschule in der Box Platz finden, die damit tatsächlich zur persönlichen „Schatzkiste“ wird: eine wertvolle Schatztruhe, die eigene Gedanken und Erfahrungen sammelt und ordnet – und in Zeiten von Veränderung die erforderliche Portion Selbstvertrauen und Halt geben kann.

Wir unterstützen dieses wegweisende Wittener Projekt  durch die Finanzierung der Produktion der erforderlichen Handbücher für Lehrer und Fachkräfte sowie der Schatzkisten-Kartons. Diese Förderung luft zunächst bis 2019. Das gibt dem Projekt die erforderliche Planungssicherheit und Verlässlichkeit.

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Unser Chef Ulrich Heinemann, hier gemeinsam mit der Klassenlehrerin Renate Birschel-Hoffmann, dazu: „In die Bildung von jungen Menschen zu investieren, ist stets eine richtige Entscheidung. Vor diesem Hintergrund unterstützen wir das Projekt ‚Meine Schatzkiste‘, das jetzt an allen Wittener Schulen greifen kann, sehr gern und mit Überzeugung als verlässlicher Partner“.

Witten ist eine grüne Stadt: Überall gibt es Parks, Grünanlagen, Alleen, Gärten und Plätze – mit vielen unterschiedlichen Bäumen. Die lohnt es sich näher zu betrachten.

Die Diplom-Geografin und Vorsitzende der Naturschutzgruppe Witten „NaWit“ Birgit Ehses hat unterschiedliche Bäume unserer Heimatstadt mit großer Sachkenntnis beschrieben.

Die Porträts der Bäume und der vielen kleinen Details wie Blätter und Früchte steuerte der Wittener Diplom-Fotodesigner Stefan Ziese bei – und lädt damit auch optisch zum Staunen ein. Herzlichen Dank dafür an Birgit Ehses und Stefan Ziese.

Schauen wir uns mal die Pyramidenpappel an.

Schon gewusst?

Der Blattstiel der Pappeln ist seitlich zusammengedrückt, was eine ständige Blattbewegung bewirkt. Darauf nimmt auch der wissenschaftliche Name des Baums „Populus“ Bezug. Er stützt sich auf das Griechische „pappalein“, was „sich bewegen“ bedeutet. Durch die dauernde Bewegung verdunsten die Blätter wesentlich mehr Wasser als andere Bäume. Dadurch kommt es zu einem höheren Nährsalztransport, der das schnelle Wachstum der Pappel unterstützt.

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Als gliederndes Element finden wir auf dem Gelände von Haus Herbede eine Reihe von Pyramidenpappeln, die auch als Säulenpappeln oder Italienische Pappeln bezeichnet werden. Man erkennt die Bäume an ihrem säulenförmigen Wuchs, den fast senkrecht aufstrebenden Ästen und den Stammverzweigungen, die nahe über dem Boden beginnen.

Erstmals im Jahr 1200 erwähnt, gilt Haus Herbede als ältestes Gebäude von Witten. Viele Jahrhunderte war es Adels- und Gerichtsherrensitz und bis 1922 im Besitz der Familie von Elverfeldt. Seit 1985 ist die Freizeitzentrum Kemnade GmbH Eigentümer der Anlage. Mit öffentlichen Mitteln wurde das einst von einem Wassergraben umgebene Herrenhaus grundlegend saniert und zu einer öffentlichen Kultur-, Kunst- und Begegnungsstätte mit Restaurant und Biergarten umgebaut. Die fünf hohen Pyramidenpappeln, die am Rande des schönen Außengeländes auf einer mit Obstgehölzen bepflanzten Wiese stehen, wurden hier vermutlich vor etwa 60 bis 70 Jahren zur Abgrenzung eines Nutzgartens gepflanzt.

Neben den drei heimischen Arten Schwarzpappel (Populus nigra), Silberpappel (Populus alba) und Zitterpappel (Populus tremula) gibt es in Mitteleuropa zahlreiche Hybriden. Die Pyramidenpappel (Populus nigra „Italica“) gilt als eine Form der Schwarzpappel, die vermutlich durch eine Mutation entstanden ist. Sie wurde bereits im 18. Jahrhundert in Oberitalien (Lombardei) kultiviert und eroberte in kürzester Zeit den österreichischen und süddeutschen Raum. Nicht ganz unbeteiligt an ihrer schnellen Verbreitung war Napoleon, der Pyramidenpappeln entlang seiner Heerstraßen als Schattenspender pflanzen ließ, aber auch, damit die Straßen bei hohem Schnee noch gut erkennbar waren.

Pappeln lieben wie Weiden, Erlen und Eschen feuchte Standorte und ertragen sogar gelegentliche Überflutungen.

Als Pionierpflanzen kommen sie vor allem in den Auwäldern größerer Flussniederungen vor. Früher pflanzte man die raschwüchsigen Bäume auch häufig an Straßen und Alleen und auf Grünflächen vor großen Gebäuden.

Auf dem Gelände der Deutschen Edelstahlwerke am Wittener Ruhrdeich begrenzen mehrere etwa 60 Jahre alte Pyramidenpappeln die Industrieanlage auf südwestlicher Seite. Sie wurden hier im Zuge der Aufhöhung des Geländes, zum Teil zweireihig, an einer Böschung gepflanzt und bilden einen natürlichen Sichtschutz. Nach Kontrollen durch einen Baumgutachter mussten die größeren Bäume vor etwa zwei Jahren aus Verkehrssicherungsgründen gestutzt werden.

Die jungen Zweige der Pyramidenpappel sind sehr biegsam und zäh. Die Baumart altert jedoch recht früh, wird sturmanfällig und neigt bereits mit 40 Jahren zu Wipfeldürre und Astbrüchigkeit, insbesondere auf zu trockenen Standorten. Da sich die flach streichenden Wurzeln der Pappeln stark vegetativ ausbreiten, ist es ratsam, sie nicht in die Nähe von Gebäuden und Abflussrohren zu pflanzen, denn sie neigen dazu, den Boden anzuheben.

Von der Pyramidenpappel gibt es übrigens nur männliche Pflanzen, die zwar auffällig rote Blütenkätzchen tragen, aber nicht – wie weibliche Pappelpflanzen – Samen bilden. Sie werden durch Stecklinge vermehrt.

Im Mai/Juni sieht man häufig die sogenannte „Pappelwolle“ herumfliegen. Dabei handelt es sich um die in weiße Flugwolle gehüllten Samen fruchttragender Pappelarten. Sie können bis zu 15 Kilometer weit fliegen. Früher stopfte man mit der „Pappelwolle“ Kissen. Das Laub der Pappeln nutzte man als Viehfutter und als gelbes Färbemittel. Das leichte Pappelholz wird hauptsächlich zu Zellulose, Sperrholz und, weil es langsam brennt, zu Streichhölzern verarbeitet.

Pappelsalbe

Aus den zarten balsamisch duftenden, leicht klebrigen Knospen der Pappel kann man im Frühjahr eine schmerzstillende Salbe anrühren, dessen äußerliche Verwendung sich bei Verbrennungen, Wunden und Hämorrhoiden jahrhundertelang zurückverfolgen lässt. Als „Unguentum populeum“ zählte diese Salbe zu den beliebtesten volkstümlichen Heilmitteln der Ärzte und Bader. Ursprünglich aus Schweinefett zubereitet, nutzt man heute Olivenöl für die Salbenherstellung.

Dafür werden etwa 100 g frische Pappelknospen ein wenig zerkleinert, mit 250 ml Olivenöl in einem Glas angesetzt und gut verschlossen etwa zwei Wochen stehen gelassen. Danach wird die Masse etwa 10 Minuten unter ständigem Rühren auf kleiner Flamme erhitzt und der Rückstand abgesiebt. Zuletzt löst man 45 g Bienenwachs in dem Öl, füllt alles in saubere Salbengefäße ab und bewahrt diese kühl auf.

Die Sparlotterie der Sparkassen beschert einer Kundin unserer Filiale in Bommern diesen flotten Flitzer und sorgt mit 4.607 weiteren Gewinnen für gute Stimmung.

Die Wittenerin Heike Schüßler hat in der Juni-Auslosung der Sparlotterie der Sparkassen einen VW Cross Up gewonnen. Im Autohaus von Wilfried Kogelheide (links) konnte Sparkassendirektor Ulrich Heinemann (2. von links) ihr den Kfz-Brief für die Zulassung überreichen. Ihr persönliches Exemplar des kleinen Flitzers, dann natürlich in sparkassenroter Version, kann Heike Schüßler im Rahmen eines Gala-Events direkt in Wolfsburg abholen – auch das gehört zum Gewinn. Mit ihr freut sich ihr Berater, Rene Bemba (rechts), Leiter der Sparkassengeschäftsstelle Bommern.

Sparkassendirektor Ulrich Heinemann überreichte heute vor einem ähnlichen Fahrzeug im Autohaus Kogelheide die Fahrzeugpapiere des VW „Cross Up“ an die glückliche Gewinnerin Heike Schüßler. Mit den Papieren kann Heike Schüßler das Fahrzeug zulassen und mit den Nummernschildern ins VW-Werk nach Wolfsburg reisen.  Im Rahmen eines zweitägigen Luxus-Events inklusive Bahn-Anreise, Galadinner und Übernachtung im Ritz-Carlton Hotel – das gehört nämlich ebenfalls zum Gewinn – erhält sie dann ihr ganz persönliches Exemplar quasi frisch vom Fließband.

Wenn Sie in Zuunft mitspielen möchten:
Daueraufträge zur Teilnahme an der Sparlotterie der Sparkassen können in allen unseren Filalen eingerichtet werden.

Online geht das natürlich auch. 

Ein Los kostet 6 Euro, wobei 1,20 Euro eingesetzt und 4,80 Euro gespart werden. Als Hauptgewinn winken übrigens in jedem Monat „satte“ 100.000,- Euro.

Die Gewinnlisten mit allen Gewinnzahlen liegen in allen Standorten der Sparkasse Witten aus – und können unter www.sparkasse-witten.de abgerufen werden:

Unseren Kunden, die ihr Glück per Dauerauftrag „abonniert“ haben, wird der Gewinn selbstverständlich und bequem auf ihrem Girokonto gutgeschrieben; die Gewinnkontrolle erfolgt automatisch.

Hochsommerliche Temperaturen sorgten am 24.06.2016 für eine megacoole KNAX-Freibadparty. Unser KNAX-Klub hatte seine Klubmitglieder zum angesagten Badevergnügen ins Freibad Annen eingeladen. Rund 70 KNAXianer sprangen an diesem Nachmittag bei heißen 27 Grad ins kühle Wasser.

Die Kids freuten sich über ein actiongeladenes Programm, mit spannenden Wasserschlachten und verrückten Wettkämpfen wie American Gladiator, dem Affen-Taxi oder dem Krokodilrennen. Wer sich lieber ausruhen wollte, konnte sich auch auf einem der Schwimmtiere auf dem Wasser treiben lassen. Und auch an den Liegeplätzen um das Nichtschwimmerbecken herum gab es eine ausgelassene Partystimmung zu aktuellen Musikhits.

Der KNAX-Klub der Sparkasse Witten bietet mit dem KNAX-Klub regelmäßig Aktionen für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren an. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und kann in jeder Sparkassenfiliale in Witten erworben werden: In Begleitung eines Erziehungsberechtigten einfach unverbindlich anmelden. Und am besten gleich ein Passfoto für den KNAX-Klub-Ausweis mitbringen.

Hinweis:
Das Foto kann gerne bei uns kostenlos über die KNAX-Klub-Hotline 02302/174-1405 bestellt werden.

In diesem Jahr geht bereits zum fünften Mal die Wittener Nacht der Ausbildung auf dem Gelände der Deutschen Edelstahlwerke Karrierewerkstatt, Herbeder Straße 39, 58455 Witten, an den Start.

Am Freitag, den 1. Juli 2016, können sich Schülerinnen und Schüler – gerne auch gemeinsam mit ihren Freunden, Geschwistern und Eltern – in der Zeit von 16.00 bis 20.00 Uhr rund um das Thema „Berufsausbildung und Karrierestart“ ausführlich informieren.

Insgesamt stellen sich diesmal 27 Wittener Unternehmen mit über 57 Ausbildungsberufen den Interessenten vor. Natürlich ist auch die Sparkasse Witten aktiv mit einem Informationsstand dabei.

Große Tombola

Es gibt wieder eine Tombola mit vielen tollen Gewinne wie z.B. 2x stylische Kopfhörer, 2x Power Banks, 4x fernsteuerbare Mini-Helis, 2x Bosch Akku-Schrauber u.v.m.

Beim Betreten der Wittener Nacht der Ausbildung bekommt jede Schülerin und jeder Schüler eine Teilnahmekarte für die große Tombola-Verlosung. Bei den Ständen der Unternehmen bekommt man dann jeweils einen von insgesamt 22 Stempeln aufgedruckt, welche dann zusammen einen Lösungssatz ergeben.

Manuela Briele, Ausbildungsleiterin der Sparkasse Witten: „Wenn es die Wittener Nacht der Ausbildung nicht gäbe, müsste sie schleunigst erfunden werden, schafft sie doch für alle Beteiligten handfeste Mehrwerte: Die Jugendlichen können sich in Sachen Berufswahl umfassend informieren – und auch gleich mit Ansprechpartnern zahlreicher Wittener Betriebe persönlich Kontakt aufnehmen. Eine gute Gelegenheit, gleich vor Ort ins Gespräch zu kommen und gegebenenfalls ein Praktikum in einem der Wunschbetriebe zu vereinbaren. Und auch für die Wittener Unternehmen bietet sich die Chance, in Kontakt mit begeistert-interessierten – und natürlich entsprechend geeigneten – Bewerbern zu kommen. Gemeinsam mit den Auszubildenden der Sparkasse Witten freue ich mich auf unsere Teilnahme an der fünften Wittener Nacht der Ausbildung – und viele interessante Gespräche.“

Beim 21. Wittener Unternehmertreff am 13.06.2016, der in unserem VeranstaltungsCenter stattfand, gab es mit fast 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Besucherrekord.

Der Unternehmertreff bietet Wittener Unternehmern die Möglichkeit, sich in zwangloser Runde über Wirtschaftsthemen auszutauschen, Maßnahmen zur Stärkung des Standortes zu erörtern, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Kontakte zu vertiefen. Das hat sich bewährt: Bürgermeisterin und Wirtschaftsdezernentin Sonja Leidemann, die im Frühjahr 2006 die regelmäßigen Treffen zwischen Vertretern der Stadt und Wittener Unternehmen angeregt hatte, stellte am Montag bei der Begrüßung erfreut fest, „dass die Teilnehmerzahl ständig wächst und sich dieses Veranstaltungsformat inzwischen fest etabliert hat.“

Seriensieger im City Contest

Ulrich Heinemann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, stellte den Gästen in seiner Begrüßung die Eckdaten des Gastgebers vor. Am 1. August 1853 nahm die Sparkasse unter dem Namen „Sparkasse zu Witten“ den Geschäftsbetrieb auf. Kompetenz und solides Wirtschaften zeichnen das Traditionsunternehmen von Anfang an aus, Verlässlichkeit, Vertrauen und Sicherheit sind bis heute die zentralen Werte: Im Jahr 2015 wurde die Sparkasse Witten zum fünften Mal in ununterbrochener Folge von Focus Money als Sieger im City Contest Witten identifiziert und für ihre hervorragende Beratung von Privatkunden als bestes Kreditinstitut in Witten ausgezeichnet.

Professor Dr. Jürgen Bock, Präsident der Bochumer Hochschule, hielt im Anschluss einen Impulsvortrag mit dem Thema „Hochschule- Wirtschaft- Ansatzpunkte für Kooperationen“. Dabei zeigt er zukunftsweisende Möglichkeiten für die Wirtschaft auf, qualifizierte Fachkräfte für verschiedene Ingenieurberufe zu gewinnen. Die Hochschule bietet dazu in enger Kooperation mit Unternehmen duale Studienmodelle an. Professor Bock regte an, auch in Witten Kooperationen nach dem Bochumer Muster zu begründen.

Nähere Informationen zum Wittener Unternehmertreff gibt es unter der Rufnummer (02302) 581 1734 bei Nicole Riße-Hasenkamp von der Wirtschaftsförderung Witten.

Am Freitag, dem 24. Juni 2016, veranstaltet unser KNAX-Klub die KNAX-Freibad-Party 2016 im Annener Freibad an der Herdecker Straße.

Für Wittener KNAX-Klub-Mitglieder ist der Eintritt an diesem Tag frei. Eltern und Kinder, die nicht Mitglied im KNAX-Klub sind, können gerne zum normalen Eintrittspreis mitfeiern.

In der Zeit von 14.00 bis 18.00 Uhr bietet dann unser Klub für die 6- bis 12-Jährige ein tolles Programm mit zahlreichen Wasserspielen und spannenden Wettkämpfen im und am Nichtschwimmerbecken an. Unser KNAX-Klub-Team sorgt an diesem Nachmittag für aktuelle Musikhits und eine professionelle Animation.

Im KNAX-Klub der Sparkasse Witten treffen sich Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren. Wer noch kein Mitglied ist, kann sich in Begleitung eines Erziehungsberechtigten in jeder unserer Filialen in Witten kostenlos anmelden (und bringt am besten gleich ein Passfoto für den KNAX-Klub-Ausweis mit)! Mehrmals im Jahr veranstaltet der KNAX-Klub tolle Events für seine Mitglieder. Zusätzlich erhält jedes Mitglied alle zwei Monate das KNAX-Comic-Magazin mit spannenden Geschichten, kniffligen Rätseln und tollen Basteleien.

Analyse: Der Haushaltstyp „Paar mit Kindern“ lebt am häufigsten in eigenen vier Wänden – Singles holen auf

Die „eigenen vier Wände“ werden in Deutschland relativ spät erworben: im Alter zwischen 30 und 50 Jahren wird der Wunsch zumeist Wirklichkeit.

Um Erkenntnisse auf dem Feld der Wohneigentumsbildung zu gewinnen, ist es deshalb wichtig, diesen Ausschnitt der Bevölkerung genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Berliner Immobilienforschungsinstitut empirica hat dies in Zusammenarbeit mit LBS Research getan. Ein wichtiges Ergebnis der Analyse: Die relativ hohe Wohneigentumsquote von insgesamt gut 50 Prozent in der Altersgruppe zwischen 40 und 49 Jahren wird in erster Linie von Familien getragen: 74 Prozent aller Paare mit Kindern im Westen und 64 Prozent im Osten leben im Wohneigentum. Bei den Singles hingegen dominieren die Mieterhaushalte: Nur 28 Prozent der Alleinstehenden im Westen und 20 Prozent im Osten wohnen in einer eigenen Immobilie (siehe Grafik).

Grundlage der Analyse ist die aktuelle Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes. Wie LBS Research mitteilt, ist es anhand der Daten möglich, die Wohneigentumsquoten nach Haushaltstypen zu ermitteln. Die Forscher haben neben Familien mit Kindern und Singles auch die Gruppe der Alleinerziehenden und der kinderlosen Paare betrachtet. Zusätzlich wurde für alle Gruppen die Entwicklung seit 1993 aufgezeigt.

Ein Ergebnis ist der Untersuchung zufolge, dass Familien mit Kindern in der maßgeblichen Altersgruppe heute noch häufiger als früher im Wohneigentum leben. In den alten Bundesländern stieg hier die Wohneigentumsquote von 70 auf 74 Prozent. Im Osten hat sich der Anteil Familien, die in den eigenen vier Wänden wohnen, in der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen sogar mehr als verdoppelt, nämlich von 30 auf 64 Prozent. Auch bei den Singles geht der Trend klar zum Wohn¬eigentum, wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau. Und auch hier weist der Osten die größte Dynamik auf: Während die Eigentumsquote bei den Westdeutschen seit 1993 immerhin um 3 Prozentpunkte auf 28 Prozent gestiegen ist, hat sie sich im Osten mit einem Anteil von 20 Prozent glatt verfünffacht. Bei kinderlosen Paaren im Alter zwischen 40 und 49 Jahren liegt die Wohneigentumsquote in Ost und West ebenfalls auf relativ hohem Niveau: In den neuen Ländern erreicht sie 57 Prozent, im Westen 53 Prozent. Bei den Alleinerziehenden liegt die Wohneigentumsquote in Ost und West bei rund einem Viertel.

Nach Angaben von LBS Research verdeutlichen diese Zahlen den enormen Beitrag der Familien, aber auch der Paare ohne (realisierten) Kinderwunsch bei der Wohneigentumsbildung in Deutschland. Denn quantitativ nimmt die Bedeutung beider Haushaltstypen (Paare mit Kindern und Paare ohne Kinder) seit Jahren ab, während die Zahl der Singlehaushalte zunimmt. Der Anteil der Singlehaushalte (in der betrachteten Altersgruppe zwischen 40 und 49 Jahren) hat sich in Ost und West seit 1993 auf 30 Prozent erhöht und damit fast verdoppelt. Der Anteil der klassischen „Vater-Mutter-Kind-Familie“ (Kind unter 18) ist – obwohl immer noch die mit Abstand größte Gruppe – im selben Zeitraum zurückgegangen: im Westen von 41 auf 34 Prozent, im Osten von 34 auf 27 Prozent. Auch der Anteil der Paare ohne (realisierten) Kinderwunsch ist geschrumpft: von 14 auf 11 Prozent im Westen, von 14 auf 13 Prozent im Osten.

In der aktuellen Diskussion über die nicht vorankommende Wohneigentumsquote in Deutschland (sie stagniert seit Jahren bei 43 Prozent) sind die Ergebnisse nach Angaben von LBS Research ein wichtiger Aspekt. Zur Verbesserung der Wohneigentumsquote werde es zum einen darauf ankommen, dass die Wohneigentumsbildung der Familien mit Kindern nicht „abreißt“ – etwa aufgrund der spürbar gestiegenen Immobilienpreise. Zum anderen sei es wichtig, dass auch für Single-Haushalte attraktive Angebote sowohl im Neubau als auch im Wohnungsbestand entstehen.

Quelle: LBS Research

 

Sparkasse Witten und Wirtschaftsförderung metropoleruhr diskutieren Entwicklung von Gewerbeflächen und Steuern

Termin:
22.06.2016, 18.15 Uhr

Ort:
Sparkasse Witten, VeranstaltungsCenter, Ruhrstr. 45, 58452 Witten

Interessenten können sich noch bis zum 17.06.2016 über ein Online-Formular unter folgendem Link anmelden:

www.business.metropoleruhr.de/witten2016

Mehr als jeder zweite sozialversicherungspflichtige Arbeitsplatz in Witten hängt von Gewerbe- und Industriegebieten ab. Die Möglichkeiten für Unternehmen sich zu erweitern oder neu anzusiedeln, sind jedoch stark begrenzt. In der Stadt liegt der Gesamtbestand an unbebauten und uneingeschränkt marktfähigen gewerblich-industriellen Flächenpotentialen bei rund 3 Hektar. Demgegenüber steht ein jährlicher Flächenumschlag von einem Hektar. Hinzu kommen steigende Hebesätze bei der Gewerbesteuer und der Grundsteuer B. Eine Abwanderung von Unternehmen ist die Folge.

Vor diesem Hintergrund laden die Sparkasse Witten und die Wirtschaftsförderung metropoleruhr GmbH (wmr) am 22. Juni ab 18.15 Uhr ein zur Diskussionsveranstaltung „Gewerbeflächenentwicklung und kommunale Steuern als Herausforderung für Witten“.

Im Veranstaltungscenter der Sparlasse Witten, Ruhrstraße 45, begrüßen Ulrich Heinemann, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Witten und Rasmus C. Beck, Vorsitzender der Geschäftsführung der wmr, die Gäste.

Nach Grußworten von Bürgermeisterin Sonja Leidemann und von Landrat Olaf Schade folgen Impulsvorträge von Rouven Beeck, Leiter des Geschäftsbereichs Industrie, Energie und Umwelt der IHK Mittleres Ruhrgebiet und Börje Wichert, Bereichsleiter Standortentwicklung der Wirtschaftsförderung metropoleruhr.

Im Anschluss ist eine Diskussionsrunde geplant, um Lösungsansätze für die derzeitige Situation aufzuzeigen. Zum Ausklang gegen 20 Uhr sind alle Gäste und Teilnehmer zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

 

Wohnungseigentümergemeinschaften können viele, manchmal sogar Hunderte von Wohneinheiten umfassen. Da ist es verständlich, dass sich hier ein Profi um die Angelegenheiten der Verwaltung kümmern muss. Eine solche neutrale Instanz wird aber auch bei kleineren Objekten häufig bestellt. Es ist eben von Vorteil, wenn jemand düber den Einzelinteressen steht und dazu noch den Eigentümern viele Arbeiten abnimmt.

Ein von den Eigentümern bestellter Verwalter hat dann eine Schlüsselrolle inne. Er vertritt die Gemeinschaft in wesentlichen Fragen nach innen und nach außen. Geht alles seinen geordneten Gang, fällt das nicht weiter auf. Kommt es jedoch zum Streit, dann sind es zumeist Gerichte, welche  die näheren Umstände der Verwaltertätigkeit klären müssen. Wir haben Ihnen hier einmal acht Urteile zusammengestellt, die sich um diesen Themenkomplex drehen.

Klare Vertragsinhalte

Es empfiehlt sich für die Eigentümergemeinschaft, unmittelbar bei der Anbahnung eines Vertragsverhältnisses mit einem Verwalter die wichtigsten Punkte unmissverständlich zu klären. Der Bundesgerichtshof wies in einer Entscheidung darauf hin, dass es der Normalfall sei, mit der Bestellung durch die Gemeinschaft in derselben Eigentümerversammlung auch die Eckdaten des Vertrages (Laufzeit und Vergütung) zu bestimmen. Damit ist nicht jedes Detail gemeint, aber die Dimensionen müssen erkennbar sein. Abweichungen von dieser Praxis sind nur unter ganz besonderen Umständen – und auch dann nur übergangsweise – gestattet (BGH,Aktenzeichen V ZR 114/14).

Wenn die Beziehung schon länger besteht, ein Verwalter also bereits eine Vertragslaufzeit hinter sich hat, sind die Anforderungen nicht mehr ganz so streng wie beim ersten Mal. Bei der Neubestellung eines Verwalters ist zum Beispiel das Einholen von Alternativangeboten erforderlich. Bei der Weiterführung des Vertrages ist das nach Überzeugung des Bundesgerichtshofs nicht zwingend nötig. Anders verhielte es sich nur, wenn sich seit der Erstbestellung des Verwalters grundlegende Aspekte seiner Arbeit verändert hätten (BGH, Aktenzeichen V ZR 96/10).

Eigentümerversammlungen

Zu den wesentlichen Aufgaben des Verwalters gehört die Einberufung der Eigentümerversammlung unter Einhaltung aller dafür vorgesehenen gesetzlichen und rechtlichen Voraussetzungen. In dringenden Fällen – zum Beispiel zur Abwendung von Schäden – können einzelne Eigentümer auf gerichtlichem Wege erzwingen, dass eine Versammlung anberaumt wird. Doch alleine die Tatsache, dass sich die bereits in Angriff genommene Bestellung eines Verwalters hinauszögert, reicht nach Meinung des Oberlandesgerichts Köln nicht aus (Aktenzeichen 16 Wx 114/02).

Ein Mitglied einer Eigentümergemeinschaft kann den Verwalter unter Umständen dazu zwingen, einen bestimmten Punkt mit in die Tagesordnung aufzunehmen, diesen erörtern zu lassen und darüber abzustimmen. In einem Streitfall war es darum gegangen, dass in der Wohnung eines Eigentümers die Heizung nicht unter einen seiner Meinung nach erträglichen Temperaturgrad herunterzuregeln war und zur Behebung grundlegende Änderungen des Heizsystems nötig gewesen wären. Die Aufnahme dieses Punktes in die Tagesordnung scheiterte nach Ansicht des Landgerichts München  im konkreten Fall allerdings daran, dass die zweiwöchige Ladungsfrist nicht mehr hätte eingehalten werden können (Aktenzeichen 1 S 5166/11).

Die Rolle des Zustellungsbevollmächtigten

Der Verwalter ist im Regelfall auch der Zustellungsbevollmächtigte für die Eigentümergemeinschaft. Das heißt, er nimmt Gerichtsentscheidungen oder Dokumente, die die Gemeinschaft betreffen, entgegen und gibt diese an die Mitglieder weiter. Ist er allerdings selbst als Gegner an einem solchen Verfahren beteiligt oder besteht die Gefahr einer „gefärbten“ Weitergabe, dann wird das zum Problem. Der Bundesgerichtshof stellte fest, dass bei der konkreten Gefahr „einer nicht sachgerechten Information der Wohnungseigentümer“ der Verwalter als Zustellungsbevollmächtigter ausgeschlossen sei (BGH, Aktenzeichen V ZR 170/11) .

Eidesstattliche Versicherung

Eine weitere Pflicht des Verwalters kann es sein, die eidesstattliche Versicherung für die Wohnungseigentümergemeinschaft abzugeben. Es gehört nach Überzeugung des Bundesgerichtshofes zur ordnungsgemäßen Erfüllung seiner Aufgaben. Er sei berechtigt und verpflichtet, das zu tun, heißt es im Urteil. Im konkreten Fall hatte sich die Verwalterin geweigert, die eidesstattliche Versicherung abzugeben (BGH, Aktenzeichen I ZB 61/10).

Die Befugnisse des Verwaltungsbeirates

Immer wieder gibt es in der Praxis Schwierigkeiten, zwischen den Befugnissen von Verwalter und Verwaltungsbeirat zu unterscheiden, da sie ja beide eine wesentliche Rolle für die Eigentümergemeinschaft spielen. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg stellte in einem aktuellen Urteil klar, dass die Vertretung nach außen normalerweise in den Zuständigkeitsbereich des Verwalters fällt und ihn der Beirat dabei lediglich unterstützt. Konkret war es um einen Normenkontrollantrag gegangen, mit dem sich der Beirat gegen einen Bebauungsplan wandte (Aktenzeichen 2 A 3.15).

Die Grenzen der Befugnisse

Der Einfluss des Verwalters findet allerdings auch seine natürlichen Grenzen. Eine Vollmacht in der Teilungserklärung, wonach der Verwalter für alle mit dem Wohnungseigentum zusammenhängenden Angelegenheiten zuständig sei, ist unzulässig. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Aktenzeichen 20 W 241/14) erkannte darin einen Verstoß gegen die wesentlichen Strukturprinzipien des Wohnungseigentumsrechts, wonach je nach Situation Beirat, Verwalter und einzelne Eigentümer einbezogen werden. Die vorliegende Lösung hätte es ermöglicht, dass der Verwalter bis in die ureigensten Rechte eines jeden Eigentümers hineinregiert (Aktenzeichen 20 W 241/14).

Quelle: Infodienst Recht und Steuern der LBS

 

Bei bestem Tenniswetter spielten am 10.06.2016 beim KNAX-Cup Finaltag auf der Anlage des Tennisclub Hohenstein Schülerinnen und Schüler von 12 Wittener Grundschulen um die begehrten KNAX-Cup Pokale.

Auf diesen Tag fieberten die teilnehmenden Zweitklässler schon lange hin, denn schließlich ging dem KNAX-Cup Finaltag ein wochenlanges Training mit Tennistrainern im Schulsportunterricht voraus. Zum abschließenden Wettbewerb, den der Tennisclub Hohenstein mit der Sparkasse Witten bereits zum 6. Mal gemeinsam ausrichtet, trafen sich die Schulteams nun auf dem Tennisplatz. Neben dem Spaß auf der Tennisanlage am Hohenstein, der auch in diesem Jahr wieder an erster Stelle stand, ging es einigen ehrgeizigen Teams auch um die Titelverteidigung.

Für reichlich Ballwechsel sorgten verschiedene Stationen, an denen die teilnehmenden Zweitklässler ihr Ballgefühl unter Beweis stellen konnten. Der beste Schlagabtausch gelang dabei der Brenschenschule, die sich den Titel in diesem Jahr zum ersten Mal erkämpft hat.

Im KNAX-Klub der Sparkasse Witten werden regelmäßig Aktionen für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren angeboten. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und kann an jeder Sparkassenzweigstelle in Witten erworben werden: In Begleitung eines Erziehungsberechtigten melden sich die Kids unverbindlich an. Für den KNAX-Klub-Ausweis bringen die Kinder am besten gleich ein Passfoto mit!

Foto: Barbara Zapka