Es klingt paradox und der Mieter wollte es auch nicht einsehen: Selbst wenn jemand in seiner Mietwohnung bereits selbst Rauchmelder eingebaut hat, kann er dazu verpflichtet werden, eine spätere, zusätzliche Anbringung von Rauchmeldern durch den Vermieter zu dulden. Das ist der Tenor einer höchstrichterlichen Entscheidung. Nur so könne eine einheitliche Ausstattung einer Immobilie gewährleistet werden, heißt es in dem Urteil.

Der Fall
Ein Mieter sah es nicht ein, warum ihn der Eigentümer seiner Wohnung dazu zwingen wollte – unter Berufung auf die Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt – Rauchwarnmelder einzubauen. Hatte er doch in Eigenregie bereits für eine solche Ausstattung gesorgt – und seiner Meinung nach damit genug getan, um im Brandfalle für einen frühzeitigen Alarm zu sorgen. Der Wunsch des Vermieters schien ihm deswegen völlig unverständlich und überflüssig. Doch der Vermieter beharrte darauf. Weil die Parteien sich nicht einigen konnten, wurde der Fall am Ende sogar dem Bundesgerichtshof vorgelegt.

Das Urteil
Zu seiner Überraschung musste der Mieter schlussendlich den Einbau dulden. Der zuständige Zivilsenat des BGH entschied, es handle sich hier um eine bauliche Veränderung, die zur nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswerts der Immobilie führe und die Wohnverhältnisse verbessere. Warum aber dann die Doppel-Ausstattung? Das habe mit späteren Wartungsarbeiten zu tun, stellten die Richter fest. Es sei im Sinne der Sicherheit und der Einheitlichkeit besser, wenn nicht jeder Mieter seine eigenen Geräte anbringe, sondern alle Wohnungen über eine identische Ausstattung verfügen (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen VIII ZR 290/14).

Quelle: Infodienst Recht und Steuern der LBS

Wir leben ja wirklich in einer grünen Stadt: Überall gibt es Parks, Grünanlagen, Alleen, Gärten und Plätze – mit vielen unterschiedlichen Bäumen. Die lohnt es sich näher zu betrachten.

Die Diplom-Geografin und Vorsitzende der Naturschutzgruppe Witten „NaWit“ Birgit Ehses hat unterschiedliche Bäume unserer Heimatstadt mit großer Sachkenntnis beschrieben.
Die Porträts der Bäume und der vielen kleinen Details wie Blätter und Früchte steuerte
der Wittener Diplom-Fotodesigner Stefan Ziese bei – und lädt damit auch optisch zum Staunen ein. Herzlichen Dank dafür an Birgit Ehses und Stefan Ziese.

Nach der Rotbuche nun der Bergahorn.

Schon gewusst?
Die Blätter fanden früher in der Medizin Verwendung. Vor allem als kühlende Auflage bei Geschwüren, geschwollenen Gliedern oder Insektenstichen. Dazu quetscht man die Blätter etwas an und legt sie auf die erhitzten Stellen.

Am Schluss gibt es noch den Tee zum Baum: Bergahorn-Sonnentee.

Im landwirtschaftlich geprägten Wittener Ortsteil Stockum steht zwischen Hörder Straße und Tiefendorf ein mächtiger Bergahorn am Feld- und Wegesrand. Der frei stehende Baum ist zwar nicht so auffällig wie die großen, in der Ferne sichtbaren Windenergieanlagen in Dortmund-Salingen. Dennoch bildet er mit seinen aufstrebenden Ästen und der abgerundeten Krone – selbst in unbelaubtem Winterkleid – eine eindrucksvolle Gestalt. Ob der Laubbaum hier einst gepflanzt wurde oder wild aufgewachsen ist, weiß niemand mehr zu sagen.

Die Feldflur ist nicht der bevorzugte Wuchsort des Bergahorns. Er ist überwiegend in buchenreichen Wäldern des Berg- und Hügellands mit Halbschatten und ausreichender Feuchtigkeit anzutreffen. Aber auch in Gärten, Parks und Alleen wird der widerstandsfähige Baum mit den charakteristisch geformten fünflappigen Blättern gerne angepflanzt. Im Herbst erfreut uns der Bergahorn mit seinem leuchtend gelben Laub.

Kal2016_02_Februar_Blatt

Beim Baumbestand im gesamten Wittener Stadtgebiet führt der Ahorn mit mehr als 3000 Exemplaren vor der Linde und der Eiche. Als Straßenbaum liegt er mit circa 1500 Bäumen hinter der Linde, die es auf mehr als 2000 Bäume bringt.

Kal2016_02_Februar_Blüte

Kurz nach dem Laubaustrieb im Mai beginnen die kleinen gelblich grünen Blüten des Bergahorns in hängenden Rispen zu blühen. Sie enthalten viel Nektar und werden hauptsächlich durch Bienen und Fliegen bestäubt. Aus den Blüten entwickeln sich im Spätsommer propellerartige Früchte, die der Herbstwind mit bis zu 16 Umdrehungen pro Sekunde durch die Luft wirbelt. Oft werden die geflügelten Samen mehr als 100 Meter weit getragen, bevor sie zu Boden kreiseln. Bei Kindern sind die Ahornfrüchte  als „Nasen­zwicker“ beliebt. Die Samen und speziell die Keimblätter des Bergahorns enthalten giftige Aminosäuren. Die reifen Früchte werden von zahlreichen Tieren gefressen, sind aber für Pferde und auch Menschen ungenießbar.

Kal2016_02_Februar_Frucht

Der Bergahorn bietet vielen Vogelarten, zahlreichen Insekten sowie Pilzen Nahrung und Lebensraum. Besonders Blattläuse mögen den Baum wegen seines hohen Zuckergehalts, ebenso aber auch Ameisen, die die Blattläuse „melken“. Gelegentlich ritzen sogar Vögel und Mäuse die Rinde an, um an den zuckerhaltigen Frühjahrssaft zu gelangen. Neben seiner ökologischen Bedeutung trägt der Baum zur Bodenver­besserung bei, da seine Blätter von Bodenlebewesen leicht zersetzt werden und nährstoffhaltigen Humus bilden. Das Laub kann auch als Schaf- und Ziegenfutter und als Streu verwendet werden.

Neben dem Bergahorn, der in Mitteleuropa am häufigsten vorkommenden Ahornart, gibt es in Deutschland noch zwei weitere heimische Ahornarten: den Spitzahorn (Acer platanoides) und den Feldahorn (Acer campestre).

Das Holz des Bergahorns ist besonders begehrt und zählt zu den wertvollsten Edellaubhölzern. Schon in der Stein- und Bronzezeit erfreute es sich großer Beliebtheit. Der Baum liefert das hellste einheimische Holz und eignet sich vorzugsweise für den Möbel- und Innenausbau, für Drechslerarbeiten sowie für Schnitz- und Bildhauerarbeiten. Außerdem gehört es zu den wichtigsten Hölzern im Musikinstrumentenbau.

Unsere Vorfahren zählten den Bergahorn zu den „heiteren“ Bäumen. Er stand unter anderem für Ruhe, Gelassenheit und Harmonie. Türschwellen aus Ahornholz boten Schutz vor Hexen und Zauberern. Für die Kelten symbolisierte das weiße Holz eine besondere innere Reinheit.

Der Tee zum Baum: Bergahorn-Sonnentee

Aus den jungen Blättern des Bergahorns kann man einen „Sonnentee“ bereiten. Einen sauberen Behälter mit 4 Tassen kaltem reinem Wasser befüllen. 5 Teelöffel getrocknete Ahornblätter hineingeben und den Behälter sicher abdecken. Den Behälter für mindestens zwei Stunden in direktes Sonnenlicht stellen. Dadurch wird der Tee mit der Kraft und Energie der Sonne und / oder Wärme aufgeladen. (Im Winter kann man den Tee auch auf die Heizung oder leicht erwärmte Herdplatte stellen.) Den Tee abschmecken.

Die Teeblätter heraussieben, den Tee in Gläser füllen, eventuell süßen und mit Eis servieren. Den Tee innerhalb weniger Stunden trinken.

Übrigens: Die ganz jungen und noch nicht aufgebrochenen Ahornblätter kann man von Januar bis März auch Salaten beimischen.

Die Leistungen der Krankenkassen sind bei Zahnersatz eher gering. Eigenanteile von hunderten oder tausend Euro sind durchaus keine Seltenheit. Wollen Sie sich davor schützen, ist der Abschluss einer Zahnzusatz-Versicherung sinnvoll.

Wir haben daher zusammen mit unserem Versicherungspartner HanseMerkur eine besondere „Zahnaktion“ gestartet:
Sie haben einen sofortigen Leistungsanspruch ab Versicherungsbeginn, da wir auf die branchenübliche Wartezeit von 8 Monaten verzichten.

Diesen Aktionsvorteil können Sie bis zum 31. März 2016 für sich nutzen.

Hier habe ich Ihnen die besonderen Vorteile unseres Angebotes einmal aufgelistet:

  • Sie sind Privatpatient bei Ihrem Zahnarzt
  • Sie erhalten bis zu 100 % der Kosten Ihrer Zahnersatzrechnung erstattet
  • Die Leistungen sind unabhängig vom Stand Ihres Zahn-Bonusheftes
  • Es gibt kein Höchstaufnahmealter
  • Ab einem Alter von 20 Jahren gibt es keine altersbedingten Beitragserhöhungen mehr – und das ein Leben lang

Die Stiftung Warentest sagt dazu übrigens „Ein ausgezeichnetes Angebot“.

 

Wir halten zwei unterschiedliche Tarife für Sie bereit: 
DentPLUS T (EZ+EZT) und DentPLUS (EZ+EZE)

Hier zunächst die Details zum Tarif DentPLUS T (EZ+EZT):

  • Leistungen für die medizinisch ausreichende Regelversorgung bis zu 100 Prozent
  • Leistungen auf privat-zahnärztlichem Niveau bis zu 90 Prozent
  • Kostenübernahme für Zahnersatz, Kronen, Brücken, Prothesen, Inlays und Implantate zu 90 Prozent

Dazu habe ich Ihnen mal ein Rechenbeispiel aus der Praxis zusammengestellt:
Im 4. Versicherungsjahr muss bei einer Zahnersatzbehandlung eine Verblendkeramikbrücke im Unterkiefer eingesetzt werden.

  • Die Zahnarztrechnung hierfür beträgt 2.000,00 Euro.
  • Der Festzuschuss der Krankenkasse bei 5-jähriger-Prophylaxe beträgt 414,72 Euro.
  • Der Eigenanteil ohne Zahnzusatzversicherung beläuft sich auf 1.585,28 Euro.
  • Die Leistung aus der Versicherung DentPLUS T beträgt 1.385,28 Euro.
  • Es verbleibt ein Eigenanteil von lediglich 200,00 Euro.

Wichtige Hinweise:
Bei DentPLUS T gelten in den ersten 4 Versicherungsjahren (VJ) folgende Erstattungshöchstbeträge für Zahnersatz: 1. VJ max. 600,– Euro; 1.–2. VJ max. 1.200,– Euro; 1.–3. VJ max. 1.800,– Euro; 1.–4. VJ max. 2.400,– Euro; ab dem 5. VJ und bei Unfällen unbegrenzt.

Hier können Sie den Tarif DentPLUS T (EZ+EZT) berechnen und den Vertrag online abschließen

 

Der Tarif DentPLUS (EZ+EZE) beinhaltet Leistungen für die medizinisch ausreichende Regelversorgung bis  zu 50 Prozent, Leistungen auf privat-zahnärztlichem Niveau bis zu 50 Prozent sowie die Kostenübernahme für Zahnersatz, Kronen, Brücken, Prothesen, Inlays und Implantate ebenfalls bis zu 50 Prozent.

Auch dazu einmal ein Rechenbeispiel aus der Praxis:
Kosten für die Überkronung eines Backenzahnes und die Versorgung eines fehlenden Backenzahnes mit einer Brücke im 4. Versicherungsjahr.

  • Die Zahnarztrechnung beträgt 1.740,68 Euro.
  • Der Festzuschuss der Krankenkasse bei 5-jähriger-Prophylaxe beträgt 568,02 Euro.
  • Der Eigenanteil ohne Zahnzusatzversicherung beläuft sich auf 1.172,66 Euro.
  • Die Leistung aus der Versicherung DentPLUS beträgt 870,34 Euro.
  • Es verbleibt lediglich ein Eigenanteil von 302,32 Euro.

Wichtige Hinweise:
Bei DentPLUS gelten in den ersten 4 Versicherungsjahren (VJ) folgende Erstattungshöchstbeträge für Zahnersatz: 1. VJ max. 300,– Euro; 1.–2. VJ max. 600,– Euro; 1.–3. VJ max. 900,– Euro; 1.–4. VJ max. 1.200,– Euro; ab dem 5. VJ und bei Unfällen unbegrenzt.

Hier können Sie den Tarif DentPLUS (EZ+EZE) berechnen und den Vertrag online abschließen

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„Aktion Zahnzusatzversicherung“: Fachberater Carsten Gallwas schreibt in unserem Blog über diese besondere Aktion, die…

Posted by Sparkasse Witten on Freitag, 22. Januar 2016

 

Es ist mal wieder soweit: In der Sonder-Auslosung der Sparlotterie der westfälisch-lippischen Sparkassen am 13. Februar 2016 gibt es neben den monatlichen Geld- und Sachpreisen attraktive Zusatzgewinne in automobiler Form: Es warten jeweils 30 VW Touran und VW Polo auf die glücklichen Gewinner/innen*.

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Der VW Touran und der VW Polo machen ihrem Namen alle Ehre. Sie vereinen Wendigkeit, Geräumigkeit und Komfort. Die Gewinnerautos sind mit attraktiven Sonderausstattungen versehen.

Wer mindestens ein Los der Sparlotterie besitzt, nimmt automatisch an der Sonder-Auslosung teil.

Auf der ganzen Linie gewinnen

Von jedem 6-Euro-Los der Sparlotterie werden 4,80 Euro Ihrem Sparvertrag oder einem Konto Ihrer Wahl gutgeschrieben und stehen für die Erfüllung Ihrer eigenen Wünsche zur Verfügung.

Die übrigen 1,20 Euro sind der Lotteriebeitrag, der Sie zur Teilnahme an den Monats-Auslosungen berechtigt und Ihnen Monat für Monat tolle Gewinnchancen* auf Geld- und Sachpreise sichert. Ein Viertel Ihres Lotteriebeitrags kommt gemeinnützigen Projekten in Ihrer Region zugute.

Bitte beachten Sie die Hinweise zur Spielsuchtgefährdung.

Die Teilnahme ist Personen unter 18 Jahren gesetzlich verboten. Glücksspiel kann süchtig machen. Informationen erhalten Sie in Ihrer Sparkasse oder unter der kostenlosen Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Telefon: 0800 1372700.

* Gewinnchancen: 2,50 Euro = 1:10, 100.000 Euro = 1:2,4 Millionen, Monatlicher Pkw = 1:800.000, VW Touran und VW Polo = jeweils 1:100.000. Das Verlustrisiko beträgt 1,20 Euro pro Los.

Hier gibt es weitere Informationen zur Sparlotterie.

In unserem Online-Banking können Sie die Teilnahme direkt beantragen.

Sie bilden ab April 2016 unser neues Vorstandsteam: Ulrich Heinemann, Vorstandsvorsitzender (rechts), Olaf Michel, ab 01.04.2016 Vorstandsmitglied (links), Arno Klinger, stellv. Vorstandsmitglied (Mitte).

Der Verwaltungsrat der Sparkasse Witten hat innerhalb seiner Sitzung vom 11. Januar Olaf Michel – mit Wirkung zum 1. April 2016 – zum ordentlichen Mitglied des Vorstands bestellt. Herr Michel übernimmt damit – vorbehaltlich der Zustimmung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und des Wittener Stadtrats – die Position von Herrn Schmees, der die Sparkasse zu diesem Termin verlässt.

Herr Michel ist seit 1997 als Mitarbeiter der Sparkasse tätig. Derzeit ist der 44-jährige Finanz- und Vorsorgeexperte als Abteilungsdirektor für das gesamte Geldanlage- und Kreditgeschäft des wichtigen Privatkundensegments verantwortlich. Bereits seit 2013 ist Olaf Michel einer der Verhinderungsvertreter des Vorstands – und war als solcher verantwortlich an zahlreichen Projekten der Sparkasse beteiligt.

In seinem neuen Aufgabengebiet verantwortet Olaf Michel unter anderem auch den sogenannten Marktfolgebereich.

Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Witten, Ulrich Heinemann, begrüßt die Wahl des Verwaltungsrats ausdrücklich: „Wir konnten mit Herrn Michel einen ausgewiesenen Fachmann für den Vorstand gewinnen, der sich aufgrund seiner langen Betriebszugehörigkeit bestens mit der Situation in unserer Stadt und der Sparkasse Witten auskennt. Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit im neu formierten Vorstandsteam.“

Immer mitgespielt und dann mit der letzten Chance gewonnen: Wir gratulieren Peter Pflaum ganz herzlich zum Gewinn des letzten Goldbarrens in unserem Gewinnspiel zum Jahreskalender 2015.

Richard Steinforth (links), Leiter unseres Kundencenters in der Hauptstelle, überreichte jetzt dem glücklichen Gewinner den letzten Goldbarren.

„Wittener Schnitzeljagd“ lautete der Titel des Sparkassen-Kalenders 2015, der ein monatliches Gewinnspiel enthielt. Wer eines der zwölf Rätsel gelöst hatte, konnte einen Fünf-Gramm-Goldbarren gewinnen. Die Lösungen standen immer in direktem Zusammenhang mit dem Monatsmotiv – im Dezember waren es die Bahnhofstraße, der Kornmarkt und der Sackträgerbrunnen.

Glückspilz des Dezembers und gleichzeitig letzter Gewinner des Jahres 2015 ist Peter Pflaum. Er hat bislang alle Kalender-Fragen gelöst. Als Wittener Urgestein ist das für ihn eine Ehrensache. „Meine Heimatstadt ist mir vertraut“, meint er verschmitzt.“ Aber trotzdem haben wir uns immer auf den Weg gemacht, um die richtigen Lösungen vor Ort zu finden.“ So fanden er und seine Frau Margit auch den Hinweis am Fuße des Sackträgerbrunnens, der erst im Jahr 1990 vom Kornmarkt verbannt wurde und seitdem an der Heilenstraße vor der dem ehemaligen Finanzamt, der heutigen Polizeiwache steht. Den Goldbarren legt Peter Pflaum jetzt erst einmal auf die hohe Kante. „Als Reserve für schlechte Zeiten“, meint er lachend. „Oder bis der Goldpreis wieder steigt.“

Vor Jahren hat Peter Pflaum übrigens schon einmal etwas bei der Sparkasse gewonnen. Das war damals eine der großen roten Sparkassen-Bänke, die an vielen Stellen im Stadtgebiet stehen. Diese hat bei den Pflaums einen Ehrenplatz im Garten. Auf die sechs Richtigen im Lotto wartet der rüstige Rentner allerdings noch. „Das kommt auch noch“, schmunzelt er. „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“

517 Teilnehmer beteiligten sich übrigens im letzten Monat des alten Jahres am Rätsel – per Postkarte oder online. Im ganzen Jahr 2015 erreichten die Sparkasse fast 7.000 richtige Einsendungen – ein Zeichen, dass sich die Wittener gerne mit ihrer Stadt beschäftigen.

31. Januar 2016: Der Wettbewerb „Jugend musiziert“ startet 2016 mit dem 53. Regionalwettbewerb. Wesentlichen Anteil am Zustandekommen des Wettbewerbs haben in Westfalen-West die vierzehn Sparkassen der Region. Im Verbund, dem auch unsere Sparkasse angehört, fördern sie alljährlich die Durchführung des Wettbewerbs.

Auch bei uns in Witten wird es wieder Wertungen für die Region Westfalen-West geben. 24 Harfen in insgesamt 10 Ensembles können Sie am Sonntag, 31. Januar, ab 9.30 Uhr im Kammermusiksaal des Haus Witten erleben. Die relativ seltene Kategorie wird nicht überall im Land ausgetragen. Der Eintritt ist frei.

Neben fünf Ensembles aus der Region, zu welcher der Ennepe-Ruhr-Kreis, der Märkische Kreis und die Stadt Hagen gehören, werden auch Gäste aus anderen Regionen in Witten antreten. Gemeldet sind Teilnehmer aus dem Bergischen Land, aus Aachen, Essen und der Region Bonn/Euskirchen.

Bis etwa 14.00 Uhr dauern die Vorspiele. Danach befindet noch einmal die Jury über die letzten Wertungen. Die einzelnen Ensembles bekommen Gelegenheit, sich von der Jury individuell beraten zu lassen, bevor am Ende die Ergebnisse des Tages verkündet werden.

Weitere Kategorien werden an den Wochenenden an anderen Orten der Region ausgetragen. So findet die Wertung der Akkordeonisten schon am 16. Januar in Lüdenscheid statt. In der Kategorie Duo Klavier und ein Blasinstrument treten die Ensembles am 23. Januar in Herdecke an. Percussion und Mallets sind am 30. Januar in Hagen, Streichinstrumente solo am 30. und 31. Januar in Iserlohn am Start. Die Wertungen finden jeweils in den örtlichen Musikschulen statt.

Nicht alle Kategorien werden 2016 in der Region ausgetragen. Komplett zu Gastwertungen entsandt wurden Sänger und Zupf-Ensembles sowie Ensembles für Alte Musik. Alle Wertungen sind öffentlich.

Weitere Informationen unter

www.jugend-musiziert.org/regionalwettbewerbe/westfalen-west.html

Geld im Überblick mit kostenloser App

Die Finanzchecker-App für iOS und Android hilft, Einnahmen und Ausgaben zu kontrollieren und schnell zu überblicken, wie viel Geld man ausgeben kann.

Die kostenlose App bietet eine einfache und tagesaktuelle Übersicht über die Einnahmen und Ausgaben, die man auch unterwegs immer dabei hat. Auf einen Blick erfährt man, wohin das Taschengeld oder das erste Gehalt geflossen ist und welche Ausgaben das größte Loch ins Portmonee gerissen haben. Mit dem Finanzchecker kann man schnell gegensteuern, wenn es eng wird und die Finanzen im Griff behalten.

  • Das kann der Finanzchecker
  • Einnahmen und Ausgaben einzeln eingeben oder automatisch wiederholen
  • Kategorien selbst ändern, wählen, löschen
  • Schnellübersicht, wie viel Geld für den Monat übrig ist
  • Vormerkung zukünftiger Buchungen
  • Ge- und verliehene Sachen mit Foto, Kontakt und Termin merken + Erinnerung an Rückgabetermin
  • Grafische Auswertung / Statistik über lange Zeiträume (Smartphone kippen)
  • PIN-Schutz

Den Finanzchecker gibt es als kostenlose App für Android-Smartphones sowie iPhone, iPad und iPod touch in den entsprechenden App-Stores. Nach dem Download ist die App auch offline nutzbar – die Daten werden ausschließlich auf dem Smartphone gespeichert und können mit einer PIN zusätzlich gesichert werden. Es gibt keine Kontenschnittstelle.

Kostenlose App für iOS und Android

Die Kontonummer hat ausgedient.

Ab 1. Februar 2016 dürfen Überweisungen mit Kontonummer und Bankleitzahl von Banken und Sparkassen nicht mehr angenommen werden. Die Kontonummer wird nun endgütig von der IBAN (International Bank Account Number) ersetzt.

iban

Sie tragen also einfach anstelle von Kontonummer und Bankleitzahl nur noch die IBAN ein. Die Angabe der Bankleitzahl entfällt. Sie ist in Deutschland nun Teil der IBAN.

Und dann gibt es noch die BIC (Business Identifier Code). Die brauchen Sie aber nur für Überweisungen in „Nicht-EU-Länder“. Unsere lautet übrigens WELADED1WTN.

Wo finden Sie die IBAN für Ihr Konto?
– Auf Ihrem Kontoauszug
– Auf Ihrer SparkassenCard
– Bei uns im Online-Banking unter Service

Hilfe und Unterstützung zur IBAN erhalten Sie ab Februar 2016 direkt in der Überweisung beim Online-Banking oder in den Sparkassen-Apps.

Wenn die Distanz zwischen Wohn- und Beschäftigungsort zu weit ist, um sie jeden Tag als Pendler regelmäßig bewältigen zu können, dann besteht die Möglichkeit der doppelten Haushaltsführung. Der Betroffene kann seine zusätzlichen Kosten durch Zweitwohnung steuerlich als Werbungskosten absetzen. In Ballungsräumen müssen Bürger allerdings durchaus in Kauf nehmen, längere Strecken zurückzulegen.

Der Fall
Eine Steuerzahlerin wohnte in Hamburg – nahe an ihrem Arbeitsplatz. Dann allerdings richtete sie nach eigener Auskunft gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten einen Haushalt im Speckgürtel der Stadt ein und betrachtete diese Wohnung fortan als ihren Lebensmittelpunkt. Die innerstädtische Immobilie sollte nur noch Zweitwohnsitz sein, denn wegen der ungünstigen Verkehrsverbindung sei ein tägliches Pendeln an den Arbeitsplatz nicht zumutbar. Die Steuerzahlerin machte dementsprechend doppelte Haushaltsführung geltend.

Das Urteil
Die hier vorliegenden 36 Kilometer Entfernung zwischen beiden Wohnungen und die damit verbundene etwa einstündige Wegezeit sei einem Arbeitnehmer in einem Ballungsraum noch zuzumuten, beschlossen die Richter. Die Folge davon war, dass die Betroffene zwar die tatsächlich absolvierten Fahrtkosten zwischen dem Umland und der Stadtmitte steuerlich geltend machen konnte, nicht aber alle übrigen damit verbundenen Ausgaben wie zum Beispiel ihren Mietanteil für die Wohnung im Speckgürtel (Finanzgericht Hamburg, Aktenzeichen 2 K 113/14).

Quelle: Infodienst Recht und Steuern der LBS

Eigentlich leben wir ja in einem großen Park: Überall gibt es Grünanlagen, Alleen, Gärten und Plätze – mit vielen unterschiedlichen Bäumen. Die lohnt es sich näher zu betrachten.

Die Diplom-Geografin und Vorsitzende der Naturschutzgruppe Witten „NaWit“ Birgit Ehses hat unterschiedliche Bäume unserer Heimatstadt mit großer Sachkenntnis beschrieben.
Die Porträts der Bäume und der vielen kleinen Details wie Blätter und Früchte steuerte der Wittener Diplom-Fotodesigner Stefan Ziese bei – und lädt damit auch optisch zum Staunen ein. Herzlichen Dank dafür an Birgit Ehses und Stefan Ziese.

Und am Schluss gibt es noch das Rezept zum Baum.

Wir beginnen den Rundgang mit der Rotbuche.

Schon gewusst?

Das Wort „Buchstabe“ leitet sich von Stäben aus Buchenholz ab, in die zur Zeit der Germanen geheime Zeichen eingeritzt wurden. Diese trugen bestimmte Bedeutungen und wurden für Orakel verwendet.

In unseren heimischen Wäldern bildet die Rot­buche mit einem Flächenanteil von 15 Prozent die häufigste Laubbaumart. Während der letzten Eiszeit wurde sie aus Mitteleuropa verdrängt, überlebte im Mittelmeerraum und kehrte vor etwa 10.000 Jahren nach Europa zurück. Ohne menschlichen Einfluss wäre Mitteleuropa heute großflächig von Buchenwäldern bedeckt.

Rund um die Kleinzeche Egbert in Witten-Kämpen begegnet man der stattlichen Rotbuche auf jedem Waldspaziergang. Während der Kohleknappheit nach dem Zweiten Weltkrieg baute man hier, wie auch an vielen anderen Standorten im südlichen Ruhrgebiet, die oberflächennahe Steinkohle ab. Die Zeche Egbert förderte noch von 1962 bis 1976 und zählt somit zur letzten Kleinzeche in Witten. Die Übertageanlagen blieben erhalten und stehen unter Denkmalschutz.

Schon lange vor der Kohleförderung besiedelte die dominierende Rotbuche in Witten den Mischwald gemeinsam mit Eiche, Ahorn, Hainbuche, Fichte und Kiefer. Die Baumart gedeiht sowohl auf saurem als auch auf kalkhaltigem Boden gut und ist besonders schattenverträglich.

Auffällig sind im Frühjahr die überall auf dem Waldboden anzutreffenden Keimpflanzen, deren große halbrunde Keimblätter große Mengen fettes Öl (aus den Bucheckern) enthalten. Bucheckern keimen nur bei Bedeckung mit Laubstreu – sie gehören öko­logisch zu den Dunkelkeimern.

Kal2016_01_Januar_Blatt

Die Rotbuche blüht erst ab einem Alter von 30 bis 50 Jahren. Ihre braunen unscheinbaren Blüten erscheinen zeitgleich mit dem Blattaustrieb von April bis Mai. Das junge frischgrüne Buchenlaub enthält sehr viel wertvolle Mineralstoffe und schmeckt leicht säuerlich.

Kal2016_01_Januar_Blüte

Im Herbst erkennt man die Rotbuche an ihren oval-eckigen Früchten, den Bucheckern. Sie sitzen jeweils zu zweit in einem stacheligen Fruchtbecher.

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Obwohl früher, gerade in Hungerperioden nicht selten Bucheckern gegessen wurden, ist vom rohen Verzehr abzuraten, da die Früchte neben dem reizenden Gift Fagin auch in geringen Mengen Oxalsäure enthalten. Durch Rösten können die Giftstoffe jedoch abgebaut werden.

Für Tiere sind die Früchte verträglicher. Sie werden zum Beispiel von Wildschweinen und Vögeln gefressen oder von Nagetieren als Wintervorräte genutzt. Besonders Eichhörnchen und Eichelhäher, die die Früchte im Herbst sammeln, in Depots verstecken und eventuell vergessen, tragen zur Verbreitung der Rotbuche bei.

Nach der blassgelben bis orangeroten Herbst­färbung der Laubblätter bleibt das braune vertrock­nete Winterlaub der Rotbuche bis zum Frühjahr an den Zweigen.

Der Name „Rotbuche“ bezieht sich auf die leicht rötliche Färbung des Holzes, nicht etwa auf die Farbe der Blätter. Rötliches Laub besitzt die Blut- oder Purpurbuche (Fagus sylvatica „Purpurea“), eine verwandte Zierform. Ein besonders prächtiges Exemplar dieser Art steht hinter der Böckchenskulptur am Eingang des Wittener Stadtparks.

Für die Möbelindustrie ist Buchenholz von besonderem Wert, da Buchen unter guten Bedingungen astfreie Stämme ausbilden. Zur Herstellung von Holzkohle eignet sich vor allem Rotbuchenholz.

Das Rezept zum Baum: Der Buchenblättersalat

Kal2016_01_Januar_Rotbuche_Rezept

4 Handvoll junge Buchenblätter,
eventuell einige Buchenkeimlinge
80 g Schafskäse
2 EL Olivenöl
etwas weißer Balsamico oder Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Rohrohrzucker

Die jungen, noch zarten und weichen Buchenblätter Ende April/Anfang Mai ernten. Als ganze Blätter waschen, trocknen, schleudern und in die Salatschüssel geben, eventuell mit Buchenkeimlingen mischen. Den Schafskäse mit einer Gabel zerdrücken und zusammen mit Öl, Essig oder Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Zucker eine Salatsauce anrühren.
(aus: „Köstliches von Waldbäumen“ von Dr. Markus Strauß)

Wohin entwickeln sich die Finanzmärkte und ist bald Schluss mit den niedrigen Zinsen? Dazu haben wir den Chefvolkswirt der Deka-Bank Dr. Ulrich Kater und unseren Vorstandsvorsitzenden Ulrich Heinemann befragt.

2015. Griechenland, China, VW – Haben wir in der Aufzählung etwas vergessen?

Dr. Ulrich Kater: Niedriges Wachstum, fehlende Inflation und Geopolitik fallen mir hier spontan ein. Wir haben seit der Finanzkrise einen generellen Trend des niedrigen Wachstums. Dieser Trend ist in 2015 bestätigt worden. Eine der größten Enttäuschungen war das Wachstum der Weltwirtschaft: Im Frühjahr sind wir knapp an einer Rezession der Weltwirtschaft vorbeigeschrammt. Was sich in diesem Jahr aber geändert hat, sind die Quellen der Schwäche: Die US-Wirtschaft und mit Abstrichen auch die europäischen Länder haben sich nach der Finanzkrise gefangen. Dafür schwächeln nun China und die Emerging Markets. Und obwohl die Wirtschaft vielerorts durchaus zufriedenstellend wächst, fehlt etwas, was wir sonst für den selbstverständlichen Begleiter des Wachstums halten: Inflation. Eigentlich müsste sie in den USA längst zurück sein. Das hatte bislang zur Folge, dass die Zinsen auch im Jahr 2015 niedrig blieben. Und schließlich mussten wir uns drittens auch im Jahr 2015 mit Dingen plagen, deren Vorläufer bereits 2013/14 aufzogen: die neue Bedeutung, welche die politische Neuordnung der Welt nun auch für unsere Gesellschaften spielen.

Richten wir den Blick nach vorn. Was erwartet uns in 2016?

Dr. Ulrich Kater: Für die Weltkonjunktur erwarten wir mäßige Wachstumsraten von 3 bis 3,5 Prozent. In den Industrieländern bremst vor allem die immer noch hohe Verschuldung von Staaten und Privathaushalten. In den Schwellenländern mangelt es vielfach an politischer Stabilität, verlässlichen Rechtssystemen, Innovationsfähigkeit und breit aufgestellten Geschäftsmodellen der Unternehmen.

Ulrich Heinemann: Wir gehen dennoch davon aus, dass europäische Unternehmen im Durchschnitt ihre Gewinne im kommenden Jahr ausweiten werden. Damit sind grundsätzlich die Vorzeichen für die Aktienmärkte positiv. Insbesondere europäische Aktien bieten im kommenden Jahr moderate Renditeperspektiven.

Im alten Jahr war der Niedrigzins ständiger Begleiter der Anleger. Ist nun Schluss damit? Und wenn nicht, ist Sparen dann eigentlich noch sinnvoll?

Dr. Ulrich Kater: Wir gehen davon aus, dass die Zinsen auch in 2016 niedrig bleiben werden. Eine erste Leitzinserhöhung wird die EZB aus unserer Sicht frühestens in 2018 vornehmen. Natürlich lassen die niedrigen Zinsen manche am Sinn des Sparens zweifeln. Allerdings ist nicht das „ob“, sondern das „wie“ entscheidend.

Ulrich Heinemann: Das kann ich nur unterstreichen. Wichtig ist, dass Anleger, die bisher vor allem auf die Stabilität von festverzinslichen Anlagen vertraut haben, umdenken. Wer langfristig Vermögen aufbauen, für sein Alter vorsorgen, sein Vermögen erhalten und davon im Alter leben möchte, der kommt an einem gewissen Aktienanteil in seinem Depot nicht vorbei.

Bemerken Sie schon ein Umdenken bei den Anlegern? Schließlich hält die Niedrigzinsphase schon eine ganze Weile an.

Dr. Ulrich Kater: Wir merken, dass sich die Deutschen ganz allmählich der Vorstellung öffnen, in Wertpapiere zu investieren. Laut aktuellem Vermögensbarometer des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) sind immerhin 59 Prozent der Befragten bereit, sich mit Wertpapieren als Alternative zum Zinssparen auseinanderzusetzen. 36 Prozent der Befragten zeigten sich von deren Eignung überzeugt und jeder Fünfte erachtet mittlerweile eine Anlage in Investmentfonds als zweckmäßig.

Ulrich Heinemann: Die Tendenz ist da, auf der anderen Seite ist aber auch noch viel Luft nach oben. Denn aktuell besitzen nur 18 Prozent der Bevölkerung Wertpapiere, so eine aktuelle Studie der Deka. Noch immer ist mehr als ein Drittel des Vermögens der Deutschen in Anleihen oder Sparprodukten angelegt.

Viele nutzen den Jahresanfang, um ihre Geldanlagen zu überprüfen. Haben Sie Tipps parat, worauf man bei der Vermögensstrukturierung achten sollte?

Ulrich Heinemann: Wichtig ist, dass Kunden grundsätzlich für Anlagen offen sind, die langfristig mehr Rendite erwirtschaften können als das klassische Sparbuch. Da allerdings niemand von uns eine Glaskugel besitzt, sollte man sich so aufstellen, dass finanziell flexibel reagiert werden kann. Am besten legt man sich drei Töpfe mit unterschiedlichen Anlagehorizonten an: den kurz-, den mittel- und den langfristigen.

Für die Waschmaschinen-Reparatur oder die Nebenkostennachzahlung sollte man circa zwei bis drei Nettoeinkommen als Notreserve einplanen. Hierfür ist das Tagesgeldkonto durchaus geeignet.

Für mittelfristig angelegtes Geld für größere Anschaffungen wie ein neues Auto, eine Hausrenovierung oder neue Möbel könnte ein vermögensverwaltender Fonds mit unterschiedlichen Aktienquoten in Frage kommen. Mischfonds, die in verschiedene Anlageklassen investieren, sind hier ebenfalls eine Option.

Beim langfristigen Horizont sollten Kunden an Geldanlagen denken, die auch ihre Altersvorsorge sichern, wie z. B. auch fondsbasierte Riester-Verträge. Innerhalb der jeweiligen Anlageformen sollte man auf eine gute Mischung setzen, um Kursschwankungen zu minimieren und für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

Wer sich die Suche nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt ersparen möchte, dem empfehle ich einen Sparplan: Hier kann man schon mit regelmäßigen, kleineren Beträgen ab 25 Euro dabei sein. Die Beraterinnen und Berater der Sparkasse Witten erarbeiten gern mit unseren Kunden gemeinsam einen auf das persönliche Rendite/Risikoprofil abgestimmten Anlagevorschlag.