Wer als Bürger Gebühren für kommunale Dienstleistungen bezahlt, der hat auch einen Anspruch darauf, dass diese Leistungen im vereinbarten Umfang erbracht werden. Allerdings sollte man nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS nicht gleich bei kurzfristigen, geringfügigen Aussetzern der Dienstleistung mit einer Ermäßigung rechnen.

Der Fall: Ein Grundstückseigentümer zahlte jährlich 164 Euro für die Entsorgung von Altpapier, Restmüll und Bioabfällen. Eine Privatfirma war damit beauftragt, die Tonnen zu leeren. Doch im Winter kam es mehrfach zu Verzögerungen. Der Bürger forderte daraufhin eine Kürzung der Gebühren, denn für eine nicht erbrachte Dienstleistung müsse man schließlich nicht bezahlen. Das Argument, irgendwann sei der Abfall dann ja doch abgeholt worden, wollte er nicht gelten lassen.

Das Urteil: Es kam nicht zur erwünschten Ermäßigung der Gebühren um 12,60 Euro. Die zuständigen Verwaltungsrichter betrachteten die Klage als unbegründet. Der Abfallgebührensatzung zu Folge müsse eine Betriebsstörung großen Umfangs vorliegen, um tatsächlich Rückzahlungen geltend machen zu können. Hiervon könne man angesichts weniger Ausfälle der Müllabfuhr nicht sprechen.

(Verwaltungsgericht Neustadt, Aktenzeichen 4 K 1119/13.NW)

Quelle: Infodienst Recht und Steuern der LBS

Mehr als zwei Wochen lang roch es aus einer vermieteten Einzimmerwohnung ziemlich seltsam. Der Eigentümer erfuhr davon und bestand darauf, dass er in der Wohnung nach dem Rechten sehen dürfe. Er müsse sich vergewissern, dass es zum Beispiel nicht zu Schimmel oder Fäulnis gekommen sei, was die Immobilie nachhaltig schädigen könne. Der Mieter verweigerte einen Besichtigungstermin. Doch damit hatte er vor Gericht nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS keinen Erfolg. Auch wenn die Geruchsbelästigung aktuell nicht mehr vorhanden sei, könne der Eigentümer noch darauf bestehen, sich umzusehen, denn entsprechende Verdachtsmomente seien ja vorgelegen. Im aktuellen Fall komme noch etwas anderes hinzu: Die letzte Besichtigung liege mehr als fünf Jahre zurück, weswegen der Eigentümer auch ungeachtet des Geruchs wieder mal eine Chance habe bekommen müssen, die Wohnung mit der gebotenen Rücksichtnahme zu inspizieren.

(Amtsgericht München, Aktenzeichen 461 C 19626/15)

Quelle: Infodienst Recht und Steuern der LBS

Mit unserem Sparkassenkalender 2017 mit dem Titel „Witten im Fokus“ zeigen wir nicht nur Monat für Monat wunderbare Impressionen aus unserer Ruhrstadt, sondern geben auch wertvolle Foto-Tipps und Tricks, die das eigene fotografische Know-How verbessern oder gar das Interesse für Fotografie und unser schönes Witten erst wecken.

Juni-Foto-Tipp: Sportfotografie

Das ­Motivfeld­ der­ Sportfotografie ­ist ­zu ­vielfältig*, ­um ­hier auch­ nur­ annähernd ­allgemein ­abge­handelt ­zu­ werden.

Zunächst ­muss ­man­ sich­ darüber ­im­  Klaren­ sein,­ welche Absicht ­mit ­dem­ Foto ­verfolgt­ werden­ soll.­ Will ­ich ­den Eindruck ­vermitteln,­ den ­ein­ majes­tätisch­ auf ­dem­ Fluss sich­ bewegender­ Achter­ hervorruft,­ oder­ will ­ich ­Emotionen­ zeigen ­oder­ beim ­Betrachter­ wecken?­ Im ­ersten ­Fall wird­ man ­versuchen,­ so­ viel ­Information­ wie ­möglich ­im Bild­ unterzubringen.­ Dabei ­ist ­allerdings ­streng ­­darauf­ zu achten,­ dass ­von ­der ­eigentlichen ­Bildaussage ­ablenkende­ Gegenstände­ oder ­Personen ­gemieden ­werden.­ Die Wahl­ fällt ­hier­ auf­ ein­ Normal­­ oder­ Weitwinkelobjektiv.

Will­ ich­ dagegen­ Emotionen ­transportieren, ­etwa ­das ­von der­ Anstrengung­ verzerrte ­Gesicht­ eines­ Ruderers ­oder die ­triumphale­ Erleichterung­ des­ Siegers, ­so­ wähle ­ich ­ein Teleobjektiv ­und ­beschränke ­mich­ auf­ die­ Detailaufnahme des­ Gesichts.­ Grundsätzlich­ gilt ­für­ alle­ Sparten­ der­ Sportfotografie:­ Detailaufnahmen­ vermitteln ­mehr­ Emotionen. Hinzu ­tritt ­dann­ noch, ­sofern ­möglich,­ das­ Spiel ­mit­ Schärfe­ und­ Unschärfe,­ was ­an ­anderer ­Stelle ­in­ diesem ­Kalender ­behandelt ­wird.

Auch ­hier ­gilt ­das ­bereits ­Gesagte ­über ­die ­Verschlusszeit. Eine ­kurze ­Belichtungszeit­ lässt ­die ­Turnerin ­in­ der­ Luft schweben. ­Eine ­längere ­Zeit ­macht­ den ­explosionsartigen Start ­beim ­Sprint­ erlebbar.

Schwebebalken; Bildautor: Peter Lück

*Vielfältig ist übrigens auch das gesellschaftliche  Engagement der Sparkasse: Gut 450.000 Euro wurden 2015 für soziale Projekte, Kunst und Kultur, Sport und Vereine sowie Wirtschafts- und Strukturförderung als Spenden oder Sponsoring in unserer  Heimatstadt investiert

Übrigens: Bei Fotos und Bildtipps hat uns der Fotoclub ObjectivArt’96 Witten/Herdecke e.V. unterstützt.

In Kooperation mit dem Haarstudio by Olga veranstaltete der S-Club der Sparkasse Witten am 11.05.2017  ein weiteres Action & Fun-Event für seine jugendlichen Kunden. „Haare hoch“ hieß es an diesem Nachmittag für die S-Clubberinnen. Unter der fachkundigen Anleitung von Olga Pazer und ihrem Team lernten die S-Clubberinnen alles rund um die „hohe Kunst“ des Hairstylings, die einen perfekten, natürlichen und lässigen Look garantiert .

Zwei  Stunden lang wurde alles probiert, was schön macht! Ob Zopf, Dutt oder Knots – mit den richtigen „Tools“ und einem Top-Know-how ließen sich bei diesem Workshop faszinierende Ergebnisse erzielen. Dass sich die S-Club Teilnehmerinnen rundum wohlfühlten, dafür sorgte auch die gesunde und vitaminreiche Verköstigung mit frischem Obst und Säften.

Für den ultimativen Traumjob braucht´s mehr als nur Geduld und viel Glück. Daher will der erste Schritt ins Berufsleben gut geplant sein. Das wussten auch die, die am 05./06.05.17 bei der Ausbildungsmesse in Bochum reinschnupperten. Punkt 9 Uhr öffnete die neue Berufsinformationsmesse in der Jahrhunderthalle ihre Pforten. An zwei Tagen konnten sich hier interessierte Jugendliche, Schüler aber auch angehende Studenten von der Berufs- und Ausbildungsvielfalt in unserer Region überzeugen. Und das war ´ne ganze Menge!

An diesen Tagen war die Jahrhunderthalle ein echter Hot-Spot in Sachen Berufsstarter. Wer sich auf ein Praktikum oder einen Ausbildungsplatz richtig vorbereiten wollte, war hier richtig.

Über hundert Aussteller zeigten den interessierten Jugendlichen, Eltern und Lehrern, welche Möglichkeiten sich den Schulabgängern in Sachen Ausbildung bieten. Hilfreich war auch die eine oder andere „Starthilfe“: Wertvolle Tipps für erfolgreiche Bewerbungen oder Einstellungsgespräche waren an diesen beiden Tagen inklusive.

Dass die Sparkasse Witten als einer der größten Ausbildungsbetriebe des Ennepe-Ruhr-Kreis sich hier direkt vor Ort präsentierte, war daher selbstverständlich! Hier stand sie den interessierten Jugendlichen Rede und Antwort. Ob allgemeine Fragen zum Berufsbild oder gezielte zu Ausbildungsplan, Praktika und dualem Studium: Aus erster Hand erfuhren hier Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer etwas über den spannenden und vielseitigen Beruf des Bankkaufmanns/-frau.

Übrigens: Auch der Ausbildungsfilm zur BIM 2017 lohnt sich! Hier kommen unsere Azubis zu Wort…

https://www.facebook.com/sparkasse.witten

 

Besucher der Sparkassengeschäftsstelle Bommern können vom 08.05. bis zum 06.06.2017 die faszinierenden Landschafts- und Naturaufnahmen des Wittener Foto-Künstlers Dirk Schüßler bewundern. Von Nordfriesland bis in die Toskana fängt er die besonderen Momente mit der Kamera ein und nimmt die Betrachter mit auf seinen Reisen. Ob Venedigs meenschenleerer Markusplatz in den Morgenstunden oder der Westhever Leuchtturm im glühenden Sonnenuntergang Nordfrieslands: die Faszination des Augenblicks fesselt und lädt zum gemeinsamen Erleben ein.

 

(Foto: v.l.n.r.: Dirk Schüßler, Bildautor der ausgestellten Fotografien – und René Bemba, Leiter der Sparkassengeschäftsstelle Bommern)

Die Ausstellung kann zu den angegebenen Öffnungszeiten besucht werden.

Sparkassengeschäftsstelle Bommern, Bodenborn 45, 58452 Witten, Telefon: 02302/174-60
Mo, Do 08.30-18.00 Uhr     Di, Mi, Fr 08.30-16.00 Uhr

Mit unserem Sparkassenkalender 2017 mit dem Titel „Witten im Fokus“ zeigen wir nicht nur Monat für Monat wunderbare Impressionen aus unserer Ruhrstadt, sondern geben auch wertvolle Foto-Tipps und Tricks, die das eigene fotografische Know-How verbessern oder gar das Interesse für Fotografie und unser schönes Witten erst wecken.

Mai-Foto-Tipp: Stürzende Linien

Wie ­bei­ anderen ­fotografischen ­Themen­ auch ­kann ­die Architekturfotografie­ sowohl ­einen ­rein ­dokumentarischen ­als auch ­einen­ gestalter­ischen ­Charakter ­haben.­ Im zweiten ­Fall ­geht ­es ­darum,­ die ­Wirkung,­ die­ ein ­Gebäude auf­ den­ Betrachter ­ausübt, ­im ­Bild­ wiederzugeben. ­Beide Fälle ­verfolgen­ das­ Ziel, ­sogenannte ­„stürzende­ Linien“­ zu vermeiden. ­Das­ Gebäude ­scheint­ nach ­hinten ­zu ­kippen. Die­ Ursache ­liegt ­darin,­ dass ­in­ der ­Regel ­die ­Kamera schräg­ nach­ oben­ gekippt­ wurde,­ um­ das­ ganze­ Gebäude auf­ das ­Bild­ zu ­bekommen. ­Generell ­lässt­ sich­ sagen:­ Wie stark­ die­ stürzenden ­Linien­ sind,­ hängt­ wesentlich­ von ­der verwendeten ­Brennweite ­ab. ­Je ­kürzer ­die ­Brenn­weite, also­  je­ stärker­ das ­Weitwinkel,­ um so ­größer­ werden ­die Verzeichnungen, ­insbesondere ­also ­auch ­stürzende Linien.

Canterbury; Bildautor: Roland Schneider

Somit ­ist­ als­ erste­ Maßnahme­ zu ­prüfen,­ ob ­man ­das Objekt ­nicht­ von ­einem­ weiter­ entfernten­ Standpunkt ­aus fotografieren ­kann, ­da­durch ­die ­dann ­längere­ Brennweite weniger­ oder ­gar­ keine­ stürzenden­ Linien­ entstehen. ­Da dies ­aber­ nur ­in­ wenigen­ Fällen ­möglich ­oder ­sinnvoll ­ist, lassen ­sich ­in ­der­ Regel­ stürzende­ Linien ­nicht­ vermeiden. Abhilfe­ schafft­ die­ Verwendung­ eines ­nicht­ gerade­ billigen Objektivs, ­eines ­Tilt-­Shift­-Objektivs. ­Es­ würde­ zu­ weit führen,­ dessen­ Wirkungsweise ­hier ­zu ­­erklären.­ Eine weitere,­ wesentlich­ bequemere ­Möglichkeit ­bietet­ ein Bildbearbeitungsprogramm, ­also ­eine ­Bearbeitung­ des Fotos ­am­ Computer.

London; Bildautor: Roland Schneider

Das ­dritte ­und­ für ­den ­kreativen­ Fotografen ­interessanteste ­Verfahren­ besteht ­darin, ­aus­ der ­Not ­eine­ Tugend­ zu machen.­ Das ­heißt,­ ganz ­bewusst ­die ­stürzenden­ Linien ­in die ­Bildkomposition ­einzubauen ­und­ dadurch­ auch­ den Betrachter­ mit ­einer­ ungewohnten ­und ­daher­ spannenden­ Perspektive­ zu­ überraschen ­oder ­bestimmte ­Details in ­ihrer­ Wirkung ­besonders­ darzustellen.­ Es­ versteht­ sich von­ selbst, ­dass­ der ­übliche­ „Touristenstandpunkt“­ mittig vor ­dem­ Gebäude­ absolut­ ungeeignet ­ist. ­(Vgl. auch das Thema Perspektive in diesem Kalender.) ­Stürzende­ Linien lassen ­sich­ bis ­zu ­­einem­ gewissen­ Grad­ am ­Computer korri­gieren,­ ein ­falsch ­gewählter­ Standpunkt­ = ­P­erspektive kann­ allerdings­ am­ Computer ­nicht­ berichtigt ­werden.

Rathausplatz Witten; Bildautor: Holger Hänsch

Übrigens: Bei Fotos und Bildtipps hat uns der Fotoclub ObjectivArt’96 Witten/Herdecke e.V. unterstützt.

Was geht bei der Sparkasse Witten in Sachen Ausbildung? Welche Ausbildungsberufe werden angeboten? Wie sieht die Ausbildung bei der Sparkasse aus?

In der Kurzfilm-Reihe „Was geht KONKRET?“ im Rahmen der Berufsinformationsmesse (BIM) präsentieren sich hier teilnehmende Unternehmen interessierten Jugendlichen. Doch stehen weder Vorstand noch Personalleitung im Rampenlicht: Hier kommen Azubis zu Wort. Authentisch und ehrlich berichten sie von ihrer Ausbildung und dem Alltag bei der Sparkasse. Eine Kurzfilmreihe von Azubis für Azubis. In Zeiten von Fake-News und alternativen Fakten geben sie einen unverfälschten, persönlichen Einblick in die Ausbildung bei der Sparkasse – und warum sie „Bock“ auf diesen Job haben.

Da die Ausbildung bei der Sparkasse schon ab dem ersten Tag spannend ist und keinen Raum für Langeweile lässt, sind die Ausbildungsplätze bei der Sparkasse Witten natürlich heiß begehrt. Außergewöhnlich. Locker. Aber auch diszipliniert. Wie die Ausbildung war auch der Drehtag zu diesem Clip. Hier ein kleiner „Vorgeschmack“ zum „Making of“ von „Was geht KONKRET?“

 

 

Save the date!

Bei der Berufsinformationsmesse am 05.05./06.05.17, kurz BIM, ist die Sparkasse Witten natürlich mit am Start! Hier kann man sich umfassend über das Berufsbild „Bankkaufmann/-kauffrau“ informieren. Übrigens: Die Sparkasse Witten bietet natürlich auch die begehrten Plätze der dualen Ausbildung an, also Ausbildung & Studium! Dass die Ausbildung bei der Sparkasse alles andere als spießig ist und nicht nur aus Zahlen und Formularen besteht, davon kann man sich direkt vor Ort überzeugen. (Stand-Nr. 4.11)

 Datum: 05./06.05.17, 9–16 Uhr

Ort: Jahrhunderthalle Bochum

An der Jahrhunderthalle 1

44793 Bochum

 

Weitere Infos:

www.bim-was-geht.de

 

 

 

 

 

#, #, #, #, #

Mit unserem Sparkassenkalender 2017 mit dem Titel „Witten im Fokus“ zeigen wir nicht nur Monat für Monat wunderbare Impressionen aus unserer Ruhrstadt, sondern geben auch wertvolle Foto-Tipps und Tricks, die das eigene fotografische Know-How verbessern oder gar das Interesse für Fotografie und unser schönes Witten erst wecken.

April-Foto-Tipp: Perspektive

Unter­ Perspektive­ verstehen ­wir ­in ­der ­bild­nerischen Kunst­ wie ­Malerei­ und­ Fotografie ­die­ Summe­ der­ Möglichkeiten,­ eine­ vom­ Menschen ­durch ­die­ Augen ­dreidimensional­ erfahrene­ Wirklichkeit ­zweidimensional­ abzubilden. Damit ­ist ­sie ­eines ­der­ wichtigsten ­Gestaltungsmittel,­ das man­ sehr ­bewusst ­gestalterisch ­einsetzen ­kann.

Für ­den gelungenen­ Einsatz­ einer ­bestimmten ­Perspektive­ ist­ ausschließlich ­der­ Kamerastandpunkt­ entscheidend.
Eine­ Veränderung­ durch­ den ­Wechsel ­des ­Kameraobjektivs­ führt­ lediglich ­zu ­einem ­anderen ­Bildausschnitt;­ das Verhältnis­ von­ Bildvordergrund­ und­ Bildhintergrund bleibt­ gleich.­ Die­ Perspektive­ wird ­also ­bestimmt ­durch die ­Wahl­ des ­Standpunkts, ­nicht­ durch­ die­ Wahl­ der Brennweite.­ Erst ­durch ­das­ kreative­ Zusammenspiel bei der­ Faktoren ­entstehen ­optimale­ Bilder.

Im­ Wesentlichen­ unterscheiden­ wir­ drei­ Arten, ­nämlich ­die Normalperspektive, ­die­ Vogelperspektive­ und­ die­ Froschperspektive,­ die­ zu ­jeweils­ sehr ­unterschiedlichen­ Bildwirkungen­ führen­ können.

Sparkasse; Bildautor: Dirk Herppich

In ­der­ Normalperspektive, ­oder­ auch­ Zentralperspektive, wird­ quasi­ auf ­Augenhöhe ­fotografiert:­ sicherlich­ die einfachste ­und­ am ­häufigsten­­ angewendete­ Methode,­ vor allem ­wenn ­Landschaften­ oder­ Gebäude­ fotografiert werden.­ A­nders ­sieht ­es­ aus, ­wenn­ zum­ Beispiel­ Kinder oder­ Tiere­ abgelichtet­ werden.­ Dann ­ist­ es­ nötig, ­dass sich ­der­ Fotograf ­auf­ die ­Ebene­ des­ Kindes ­ oder­ des­ Tieres­ begibt,­ um ­eben ­auf­ Augenhöhe ­zu­ sein.

Bei ­der­ Vogelperspektive,­ auch­ Obersicht­ genannt,­ wird die­ Kamera­ von ­einem ­Standpunkt ­oberhalb ­der ­normalen Augenhöhe ­nach ­unten­ gerichtet.­ Diese ­Perspektive ­dient vor­ allem­ dazu,­ eine­ bessere­ Übersicht ­zu ­bekommen ­wie beispielsweise ­beim­ Blick­ von­ einem­ Turm,­ einem ­Berggipfel­ usw.­ Die­ einzelnen­ Personen ­oder ­Gegenstände wirken ­dabei­ schon ­fast­ wie­ Spielzeug.­ Vorsicht ­allerdings, wenn­ Personen­ „von­ oben ­herab“ ­­fotografiert­ werden. Schnell­ kommt­ es ­zu­ einer­ Verzerrung­ der­ Körperproportionen,­ vor­ allem­ bei­ Kinderfotos.

FEZ; Bildautor: Roland Schneider

London; Bildautor: Roland Schneider

Das­ Gegenstück ­ist ­die ­Froschperspektive, ­auch ­Untersicht­ genannt.­ Der­ Kamerastandpunkt ­befindet­ sich­ deutlich­ unter­ der­ Augenhöhe.­ Gegenstände ­oder ­Bauten wirken­ dadurch ­höher­ und­ größer,­ unter­ Umständen ­sogar bedrohlich.­ Es­ ist­ die­ Perspektive,­ in­ der­ etwa­ Kinder ­ihre Lehrer­­ erleben.­ Er ­steht,­ während ­die ­Kinder­ sitzen,­ wirkt dadurch­ dominanter ­(aber ­hoffentlich­ nicht ­­bedrohlich).

Was bedeutet diese sehr kurz gefasste  Einführung für den Fotografen?

Wichtig­ und ­sehr­ ertragreich­ ist ­es,­ immer­ wieder­ die Perspektive­ zu­ wechseln, ­andere­ Standpunkte­ und­ dadurch­ andere ­Bildwirkungen­ auszupro­bieren. ­Das­ führt häufig­ auch ­dazu,­ dass ­man ­als ­Bildautor ­selbst ­nicht selten­ Neues ­und ­Inter­essantes­ entdecken­ kann.

Übrigens: Bei Fotos und Bildtipps hat uns der Fotoclub ObjectivArt’96 Witten/Herdecke e.V. unterstützt.

Der „gläserne Mensch“ ist im Internet mittlerweile schon Realität. Überall im Netz hinterlassen wir unsere Spuren. Online-Shops schlagen uns Produkte vor, nach denen wir kurz vorher gesucht haben. Wir füllen Online-Formulare aus, und die Seite hat bereits fast alle unsere Daten erfasst.

 

100% Sicherheit im Netz? Gibt es nicht!

Facebook, Google, Amazon – und viele weitere Unternehmen speichern riesige Datenmengen von Internetnutzern. Diese Daten sind kostbar, da sie zu eigenen oder fremden Werbezwecken verwendet oder sogar weiterverkauft werden. Daher sollten wir sehr vorsichtig mit der Veröffentlichung unserer Daten sein und genau wissen, was wir simmsen, posten, hoch- oder runterladen. Hier ein paar wichtige Informationen und Tipps, wie wir uns sicherer im Netz bewegen.

Einfach sicher?! Auch die Nachrichten-App?

Eine Nachrichten-App (Facebook-Messenger, WhatsApp, WeChat etc.) sollte sicherstellen, dass Privates wie Fotos, Videos, Nachrichten auch privat bleibt. Daher überträgt eine gute Nachrichten-App alle Botschaften vom Sender zum Empfänger verschlüsselt durch sogenannte „Ende-zu-Ende“-Verschlüsselungen (E2E). Das bedeutet, dass die Daten wie bei einem „digitalen Briefumschlag“ ausschließlich vom Empfänger gelesen werden können. Trotz allem gilt: Um die eigene Privatsphäre zu schützen, sollte man keine sehr persönlichen oder sensiblen Daten, Adressen, Fotos etc. per Smart-Phone oder anderen Geräten verschicken.

Tipp Als sichere WhatsApp-Alternativen (mit E2E-Verschlüsselung) gelten z.B. TextSecure (für Android) oder Signal (für iOS). Diesen Tipp gibt der bekannte Whistleblower Edward Snowden. Recherchen zu diesem Thema im Netz lohnen sich!

 

Mal anders „googlen“

Google ist die Suchmaschine Nr. 1! Was allerdings datensensible User stört: Sie „trackt“ (verfolgt und verarbeitet) jede unserer Suchanfragen. Am Ende entsteht über jeden Nutzer ein nahezu perfektes Persönlichkeitsprofil und das wiederum ist sehr interessant für die Werbeindustrie.Über gewisse Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen ermöglicht Google es seinen Kunden hier ein Minimum an Datenschutz zu erreichen. Unter https://myaccount.google.com/ können z.B. die eigenen Daten gelöscht werden.

Tipp: Im Netz gibt es Suchmaschinen, die wesentlich mehr Wert auf Datenschutzbelange legen. Es lohnt sich, diese mal zu testen wie z.B.: Duckduckgo.com, www.ixquick.com, reloado.com

 

Sicher ist sicher: die Sicherheitseinstellungen

  • Mit wenigen Einstellungen lassen sich die Daten im Handy bei einem Verlust oder Diebstahl durch Verschlüsselung sicherer machen. Ab Android 4.3: In den Einstellungen unter Sicherheit: „Gerät verschlüsseln“ (Einstellungen -> System -> Sicherheit ->)
  • Bei Apple läuft die Verschlüsselung über einen Zahlencode: Einstellungen -> Touch ID & Code

Tipp: Beim iPhone kann der Zahlencode durch ein individuelles Passwort ersetzt werden: Einstellungen -> Touch ID & Code -> Code aktivieren -> Code ändern

 

Ab in die Cloud

Cloud-Dienste sind sinnvoll: an jedem Ort, zu jeder Zeit, mit jedem Gerät an die Daten zu gelangen, ist schon recht praktisch.

Clouds („Wolken“) sind richtige Server-Plantagen. Unzählige Computer stellen hier ihren Speicherplatz zur Verfügung. Um den eigenen Rechner nicht mit Datenmengen zu belasten, bieten diese Cloud-Dienste die Möglichkeit diese extern zu lagern. Und da heißt es: Aufpassen! Hier ist Datenschutz sehr wichtig! Große Dienste wie Drop-Box oder Google Drive sind amerikanische Firmen und unterliegen somit auch amerikanischen Datenschutzgesetze, die weit weniger streng sind, als die europäischen. Also: Einfach mal im Netz nach deutschen Cloudanbietern suchen.

„Bei allen Risiken, die im Internet und bei den damit zusammenhängenden Anwendungen tatsächlich existieren, ist doch auch der Nutzen nicht von der Hand zu weisen. Aus diesem Grund ist es nicht nötig (und heute auch gar nicht mehr denkbar!) auf diese Dienste zu verzichten. Vielmehr ist jeder Benutzer für seine eigene Sicherheit verantwortlich und sollte auf seine Daten selber aufpassen, so gut es geht. In Europa, und besonders auch in Deutschland, gelten viel strengere Regeln für den Umgang mit fremden Daten und die Einhaltung dieser Regeln wird auch überwacht. Die Apps, der Internetauftritt und das Online-Banking der Sparkassen erfüllen auch die strengsten Anforderungen an den Datenschutz. Hier kann man also ganz beruhigt sein. Das gilt übrigens auch für den immer beliebter werdenden Bezahldienst Paydirekt, der über deutsche Server abgewickelt wird und deutschem Datenschutzrecht unterliegt!“

 Dirk Zoltberger, Datenschutzbeauftragter der Sparkasse Witten

Na, heute schon alles „gecheckt“ und die Finanzen voll im Griff? Einfach geht’s mit der neuen Sparkassen-App „Finanzchecker“ für junge Leute. Mit dieser neuen Sparkassen-App weiß man sofort, wo das Geld geblieben ist. Alles, was eingenommen oder ausgegeben wurde wird ganz übersichtlich dargestellt und analysiert. Und auch Verliehenes kann man „verwalten“ und vergisst nicht, wo seine Sachen unterwegs sind. Praktisch!

Tagesaktuell zeigt die App den Kontostand an, so dass man ganz genau weiß, wieviel noch bis zum Ende des Monats übrigbleibt. Und auch wieviel man wofür ausgegeben hat wird plötzlich klar, wenn man es die tolle App „Finanzchecker“ auswerten läßt.

Übrigens: Mit einer eigenen PIN sind gespeicherte Daten auf dem eigenen Smartphone sicher! Die Sparkassen-App „Finanzchecker“ kann man kostenlos in den entsprechenden App Stores downloaden (für iOS und Android).

Hier noch mal alle Vorteile im Überblick:

• Einnahmen und Ausgaben einzeln eingeben und wiederkehrende Zahlungen automatisch erfassen

• Schnellübersicht mit tagesaktuellem Kontostand und grafischen Auswertungen

• Kontenunabhängig verwendbar

• Ge- und verliehene Sachen mit Foto, Kontakt und Termin „verwalten“.

• PIN-Schutz

• Offline-Nutzung möglich, Datenspeicherung lediglich auf dem Smartphone

Sicher steht der Führerschein bei den meisten Jugendlichen ganz weit oben auf der Wunschliste, denn er garantiert Mobilität, Unabhängig und auch ein Stück Freiheit. Allerdings hat diese Freiheit auch ihren Preis: Für die Fahrstunden, die Anmeldung zur Prüfung und die Prüfung selbst kommt ein ordentliches Sümmchen zusammen. Deshalb sollte man schon früh das „Sparnavi“ auf das Ziel Führerschein einstellen, um sicher dort anzukommen.

Führerscheinsparen führt mit

  • attraktiven Zinsen,
  • einem Startguthaben,
  • flexibler Laufzeit,
  • und selbst bestimmbaren monatlichen Beiträgen und Sonderzahlungen zum gewünschten Erfolg.

Das heißt, man kann selber entscheiden, wie lange man auf den Führerschein sparen möchte. Ab 25 Euro können monatlich regelmäßig auf das Führerscheinsparkonto eingezahlt werden. Über die gesamte Laufzeit werden die eingezahlten Beträge mit einem Sonderzins verzinst.

Übrigens: Jede Fahrschule kann selbst bestimmen, was sie für die gesetzlich vorgeschriebenen Posten abrechnet. Also: Vergleichen lohnt sich. Aber bitte nicht nur die Kosten! Wichtig ist natürlich auch die Qualität der Fahrschulausbildung. Hier lohnt es sich, im Bekanntenkreis nachzufragen.

Damit die Kosten einen nicht überholen, lohnt es sich hier mit Weitsicht zu sparen. Denn: Zu den Fahrschulkosten kommen noch Vorabkosten für Sehtest, Erste-Hilfe-Kurs (mit einem FührerscheinSparen-Gutschein der Sparkasse Witten ist dieser beim Roten Kreuz kostenfrei!!!), Passfoto und Gebühren bei Behörden für die Prüfung sowie den Eintrag ins Verkehrsregister. So kann ganz schnell eine Summe zwischen 1500 und 2000 Euro zusammenkommen.

Also: Mit FührerscheinSparen ist man schon auf der richtigen Spur. Übrigens: Die Sparkasse übernimmt die Kosten für den notwendigen Lehrgang „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“  und legt nach der Führerscheinprüfung noch einen Erste-Hilfe-Kasten für das erste eigene Auto obendrauf. Nun, damit lässt sich sicherlich gut durchstarten, oder?!

Weitere Infos zum FührerscheinSparen gibt´s in jeder Sparkassengeschäftsstelle in allen Wittener Stadtteilen.