Jugendliche und deren Medienkompetenz gehen uns alle an!
Die Wittener Sparkassen‑und Bürgerstiftung sucht die drei strahlendsten Projekte und/oder Konzepte zur Förderung der Jugendlichen in Witten mit Blick auf Neue/Soziale Medien
Witten, 6. Mai 2026

Die Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung (WSuBS) richtet im Jahr 2026 ihren Förderschwerpunkt auf die Unterstützung herausragender Jugend‑Förderprojekte in Witten. Im zentralen Fokus stehen dabei ausdrücklich Projekte und Angebote die Jugendliche dabei unterstützen, die zunehmend wichtige Medienkompetenz im Zusammenhang mit Neuen / Sozialen Medien zu entwickeln oder zu vertiefen.
Die Stiftung ruft daher dazu auf, sich für die Unterstützung der drei herausragendsten Projekte, die sich an Jugendliche in Witten richten, zu bewerben – und stellt hierfür jeweils 5.000 Euro zur Verfügung.
Jugendliche wachsen heute in einer weitgehend digitalen Welt auf. Soziale Medien (wie Instagram, TikTok, Snapchat, YouTube u. v. a. m.) sind für viele der zentrale Ort, an dem sie…
- … Kontakt zu Freund*innen – teilweise auch über weite Entfernungen – halten.
- … sich selbst präsentieren und ihre Identität ausprobieren.
- … Informationen, Trends und Lerninhalte suchen – und schnell finden.
- … sich engagieren – z. B. bei Aktionen für den Klimaschutz oder gesellschaftliche Themen.
Damit bieten die neuen, sozialen Medien enorme Entwicklungschancen (Soziale Vernetzung, Identitätsentwicklung, Lernen & Wissenszugang, Partizipation & Engagement, Selbstorganisation, …) , gleichzeitig bergen sie aber ernstzunehmende Risiken (Psychische Belastungen, Suchtgefahr, Cybermobbing, digitale Gewalt wie Sexting & Grooming, Verletzung von Datenschutz und Privatsphäre, Falschinformationen, gezielte Desinformation, Beeinträchtigung der sozialen Kompetenz, …).
Darüber hinaus sind auch in den so genannten Sozialen Medien zunehmend Aktivitäten von anti-demokratischen Bewegungen zu verzeichnen, die gezielt darauf ausgerichtet sind, auch Jugendliche in ihrer politischen Wahrnehmen und Bewertung zu beeinflussen.
Kuratorium und Vorstand der WSuBS sind vor diesem Hintergrund davon überzeugt, dass Angebote und Projekte zur Förderung der Medienkompetenz jugendlicher Wittenerinnen und Wittener aus gleich mehreren Gründen dringend und wichtig ist.
Medienkompetenz ist heute ein zunehmend wichtiger Grundpfeiler für die gesunde Entwicklung von Jugendlichen: Medienkompetenz befähigt sie, die Chancen sozialer Medien (siehe Aufzählung oben) zu nutzen und gleichzeitig die Risiken (siehe weitere Aufzählung oben) wirksam zu minimieren.
Durch gezielte Bildung, offene – für Jugendliche relevante/ansprechende – Angebote und unterstützende Werkzeuge kann Medienkompetenz aufgebaut, sowie ein sicheres, selbstbestimmtes digitales Umfeld geschaffen und etabliert werden:
Und damit genau das, was junge Menschen für ihre persönliche Entfaltung und ihre aktive Teilhabe an der Gesellschaft benötigen, um schließlich auch unsere Demokratie als souveräne, verantwortungsbewusste und engagierte Bürger aktiv mitzugestalten.
Vor diesem Hintergrund rückt die WSuBS in diesem Jahr solche Projekte in den Fokus ihrer Förderung, die genau diese Ziele in ganz besonderem Maße sowie auf besondere Weise verfolgen und fördern.
Die drei – in diesem Sinne – förderungswürdigsten Wittener Projekte werden durch die WSuBS mit jeweils 5.000 Euro gefördert
Daher rufen Vorstand und Kuratorium der WSuBS die Träger, Macher und Akteure von Wittener Angeboten und Projekten auf, sich ab sofort schriftlich um eine Förderung ihrer Initiative/Aktion durch die WSuBS zu bewerben, und zwar auf dem Postweg (Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung, c/o Sparkasse Witten, Ruhrstraße 45, 58452 Witten) oder per E-Mail an: info@sparkassen-und-buergerstiftung.de
Die Bewerbungen sollen das Projekt, bzw. die Initiative oder Maßnahme umfassend darstellen – und auch Art und Weise des Nutzens für die Wittener Bevölkerung herausstellen.
Kurzum: Die Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung möchte in 2026 Projekte durch finanzielle Förderung unterstützen, die …
- … Jugendliche aktiv ansprechen, interessieren und einbinden – und mit für Jugendliche relevanten Inhalten wichtige Kenntnisse der Kommunikations- und Wirkungsmechanismen sozialer Medien vermitteln.
- … Bildungs‑ und Lernangebote über den Schulunterricht hinaus schaffen (z. B. Workshops, Projektwochen, Mentoring), die Jugendliche präventiv vor Risiken und Gefahren in Sozialen Medien schützen – und ihnen notwendige Kenntnisse, Werkzeuge und Selbstvertrauen vermitteln, um soziale Medien verantwortungsbewusst und sicher zu nutzen.
- … Jugendliche für die Themenfelder Mobbing, Digitale Gewalt in Sozialen Medien sowie Fake-News sensibilisieren – und Ihnen durch gezielte, für Jugendliche relevante Aufklärung, praktische Werkzeuge und ein unterstützendes Umfeld bereitstellen.
- … Jugendliche wirksame Werkzeuge vermittelt werden, die dazu befähigen, informationsbasierte Entscheidungen zu treffen, respektvoll zu debattieren und so unsere Demokratie verantwortlich, faktenbasiert und aktiv mitzugestalten.
- … durch gezielte, für Jugendliche relevante Aufklärung und unterstützende Strukturen dazu beitragen, die Chancen der neuen und Sozialen Medien (Soziale Vernetzung, Identitätsentwicklung, Lernen & Wissenszugang, Partizipation & Engagement, Selbstorganisation, …) zu erhalten/zu erschließen – und gleichzeitig deren Risiken (Psychische Belastungen, Suchtgefahr, Cybermobbing, Sexting & Grooming, Verletzung von Datenschutz und Privatsphäre, Falschinformationen, Beeinträchtigung der sozialen Kompetenz, …) zu verdeutlichen und somit wirksam zu reduzieren.
Bewerben können sich Gruppen, Vereine, Fördervereine sowie auch die Träger von Erziehungs-, Bildungs-, Sozial-, Wohlfahrts-, Sport-, oder auch Kultureinrichtungen.
Einzelpersonen, Wirtschaftsunternehmen sowie andere Stiftungen sind von der Förderung ausgeschlossen.
Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 30. September 2026. Danach wird das Stiftungskuratorium die drei Preisträger auswählen – und noch im laufenden Jahr 2026 mit jeweils 5.000 Euro prämieren.
Also, jetzt bewerben, denn:
Jugendliche und deren Medienkompetenz gehen uns alle an!

Rufen gemeinsam die Träger, Macher und Akteure von Wittener Projekten auf, sich ab sofort um eine Förderung ihrer Initiative/Aktion zu bewerben – von links nach rechts:
- Dr. Volker Brüggemann, Kuratorium der Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung
- Dipl.-Ing. Claudia Pyras, Vorsitzende des Vorstands der Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung
- Mathias Wagner, Vorstand der Wittener Sparkassen- und Bürgerstiftung

