Von unten unscheinbar, von oben sonnenbeschienen: Auf dem Dach ihrer Hauptstelle an der Ruhrstraße hat sich die Sparkasse Witten für eine große Photovoltaikanlage entschieden. Unter der Regie der Stadtwerke Witten wurde das Projekt realisiert: 116 PV-Module versorgen von nun an die Verwaltung und das Kundenzentrum.
Dabei reicht die Leistung für den gesamten Eigenverbrauch: 90 Prozent des produzierten Stroms von rund 50.900 kWh pro Jahr werden direkt vor Ort wieder verbraucht.
„Wir freuen uns, dass der Strom für unsere Hauptstelle endlich aus Sonnenenergie gewonnen wird“, sagt Sparkassen-Vorstand Mathias Wagner. „Mit den Stadtwerken Witten stand uns ein vertrauter und zuverlässiger Partner zur Seite. So konnte die Anlage in nur vier Wochen reiner Bauzeit realisiert werden.“
Um die Anlage auf dem Dach installieren zu können, wurde dieses vorab komplett saniert. Neben dem gewonnenen Strom überzeugt auch die C02-Ersparnis der Photovoltaik-Anlage mit 52,78 kWp: Pro Jahr fallen 19.333 Kilogramm klimaschädliches Kohlenstoffdioxid weg.
„Das Projekt zusammen mit der Sparkasse Witten zeigt, wie Unternehmen effizient ihre Dachflächen durch gut geplante Photovoltaik-Anlagen nutzen können, um den Eigenbedarf an Strom zu decken und gleichzeitig CO2 einzusparen“, resümiert Nikita Wirt, Projektleiter bei den Stadtwerken Witten.
Der lokale Energieversorger steht sowohl privaten Eigentümern als auch Gewerben bei der Planung und Durchführung ihrer individuellen Photovoltaikanlage zur Seite. Dabei arbeitet er mit zuverlässigen, lokalen Handwerksbetrieben zusammen.

Fotos: Sascha Kreklau/Stadtwerke Witten