Man kann es nicht sehen und so langsam auch nicht mehr hören – das Coronavirus. Die Politik hat entschieden, seine Ausbreitung verhindern zu wollen, und war bereit, dafür die Volkswirtschaften per Anordnung in eine tiefe Rezession zu schicken. Beides ist eingetreten: die Neuinfektionszahlen sind in vielen Ländern auf niedrige Niveaus abgesunken, und die wirtschaftliche Aktivität liegt am Boden. Noch dominiert die Corona-Pandemie die Weltwirtschaft und die Nachrichtenlage. Doch gilt es, den Kopf zu heben und den Blick nach vorn zu richten.

Bereit für die konjunkturelle Erholung

Die Beschränkungen für das öffentliche Leben werden gelockert, die Wirtschaft wieder hochgefahren und der Boden für die konjunkturelle Erholung bereitet. Dies ist die notwendige Bedingung für eine „U“-förmige Erholung, die nicht wie am Gummiband gezogen nach oben schießt („V“-Erholung), sondern allmählich und sukzessive die Unternehmen auf Touren bringt und das Bruttoinlandsprodukt in den meisten Industrieländern bis Ende 2021 wieder auf das Niveau von Ende 2019 ansteigen lässt. Hauptsache, es kommt kein „L“, also ein wirtschaftlicher Absturz ohne baldige Belebung.

Keine weiteren Panikwellen an den Märkten

Aber bleiben wir bei dem Hauptszenario der Deka-Volkswirte, der „U“-Erholung. Der April hat gezeigt, dass der Einbruch tiefer ausfällt als zunächst erwartet. Die Weltwirtschaft wird nun im Jahr 2020 um etwas mehr als 3 Prozent schrumpfen. Die anschließende konjunkturelle Erholung wird demgegenüber etwas dynamischer ausfallen als zunächst prognostiziert. Dazu tragen in hohem Maße die massiv unterstützenden Regierungen und Notenbanken bei. Alle Neuerungen finanz- und geldpolitischer Natur sind darauf ausgelegt, die Konjunktur wieder auf Trab zu bringen. Dies ändert zwar noch nichts daran, dass die Nachrichtenlage von der Konjunktur und aus den Unternehmen im April trist war und dies auch im Mai bleiben wird. Doch gewinnen die Marktteilnehmer zunehmend den Eindruck, dass die Hilfs- und Rettungspakete im Volumen angemessen sind und zur Not jederzeit nachgelegt werden wird. Die Panikwellen an den Märkten im März sind damit Vergangenheit.

Auf mittlere Sicht wieder höhere Kursniveaus

Doch sollten wir uns nicht zu früh freuen. In den kommenden Monaten kann es wieder Rückschläge geben bei der Überwindung der Corona-Pandemie. Zudem rücken Zweifel an der Schuldentragfähigkeit Italiens in den Fokus der Ratingagenturen, der Konflikt zwischen den USA und China flackert wieder auf, und der fast schon vergessene Brexit kommt zurück auf die Bühne der politischen Risiken. So bleiben die Deka-Volkswirte dabei, dass über den Sommer noch hohe Schwankungen die Aktien- und Rentenmärkte begleiten werden. Auf mittlere Sicht erwarten sie jedoch wieder höhere Kursniveaus insbesondere in den risikobehafteteren Anlagebereichen.

Die Langfassung dieser volkswirtschaftlichen Prognose der DekaBank finden Sie HIER

Quelle: DekaBank, Makro Research
Wichtige Hinweise: Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen und Analysen basieren auf Quellen, die das Makro Research der DekaBank als verlässlich erachtet. Das Makro Research der DekaBank leistet jedoch keine Gewähr für deren Aktualität, Genauigkeit oder Vollständigkeit und haftet nicht für irgendwelchen Schaden oder Verlust, der aus der Verwendung dieses Dokuments entsteht. Sämtliche Informationen und Meinungen können sich jederzeit ohne Vorankündigung ändern. Die enthaltenen Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung des Makro Research der DekaBank zum Zeitpunkt der Erstellung wieder. Die Einschätzung kann sich jederzeit ohne Ankündigung ändern.

Ergänzung der Sparkasse Witten:
Selbstverständlich stehen unsere Beraterinnen und Berater gern – auch vor diesem aktuellen Hintergrund – für Beratungsgespräche zur Verfügung. Einfach TERMIN VEREINBAREN!

Planer und Objektüberwacher hätten aufpassen müssen

Wenn ein Architekt zusätzlich mit der Objektüberwachung betraut ist, dann muss er auch darauf achten, dass die Bodenfliesen von den Handwerkern nicht zu früh verlegt werden. Sonst drohen ihm Regressforderungen.

Das Urteil im Detail:

Der Fall: Bei der Errichtung einer Werkshalle verzichtete man auf eine Trennschicht zwischen der Betonsohle und dem Verlegemörtel. Nach sechswöchiger Trocknungsfrist wurden die Fliesen verlegt, wiesen aber bereits zwei Jahre später Risse und Abplatzungen auf. Der Bauherr war der Meinung, der Objektüberwacher hätte ein so frühes Verlegen der Fliesen verhindern müssen. Ein Sachverständiger stellte fest, man hätte ohne Trennschicht etwa sechs Monate warten müssen.

Das Urteil: Der Architekt und Objektüberwacher hätte nach Ansicht des Zivilsenats vor der Verlegung den Trocknungsgrad des Betonbodens überprüfen müssen. Erst dann hätte er die Ausführung erlauben dürfen. Denn es sei klar, dass der Bodenbelag zu den schadensträchtigen Arbeiten am Bau gehöre. Man müsse dazu auch nicht über ausgesprochene Spezialkenntnisse verfügen. (OLG Hamm, Aktenzeichen 24 U 1/13)

Quelle: LBS-Infodienst Recht und Steuern

Grundstückseigentümer musste Eichenprozessionsspinner beseitigen

Wenn ein Grundstück von den Raupen des Eichenprozessionsspinners befallen wird, sieht das extrem beängstigend und bedrohlich aus: Tausende der Tiere siedeln sich in solchen Fällen auf Bäumen oder Hauswänden an. Nachdem die Verbreitung der Insekten verhindert werden soll, müssen solche sogenannte Gespinstnester wegen der damit verbundenen Gesundheitsgefahr für Anwohner und Passanten tunlichst entfernt werden. Die Brennhaare der Raupen können bei Kontakt zu Ausschlägen, Husten und sogar zu Asthma führen.
Die Behörden können den Eigentümer des Anwesens zur Beseitigung der Nester durch eine Fachfirma verpflichten – zumindest dann, wenn eine Absperrung des betroffenen Baumes nicht möglich ist. Die Ausgaben dafür muss der Grundstücksbesitzer selbst tragen und kann sie nicht der öffentlichen Hand in Rechnung stellen (Verwaltungsgerichtshof München, Aktenzeichen 10 CS 19.684).

Quelle: LBS-Infodienst Recht und Steuern

Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen international tätig sind, nutzen Sie Ertragschancen – und zwar auch über
Landesgrenzen hinaus. Sie sind sich aber auch bewusst, dass Auslandsgeschäfte oftmals mit besonderen Herausforderungen verbunden sind.

  • Wie ist die aktuelle Wirtschaftslage vor Ort?
  • Gibt es Sicherheitsbedenken?
  • Wie finde ich Geschäftspartner?
Andreas Aschemeier

Andreas Aschemeier, Abteilungsdirektor Firmenkunden bei der Sparkasse Witten: „Ja, selbstverständlich ist es für international agierende Unternehmer wichtig, aktuelle und zielführende Antworten auf die oben dargestellten Fragen zu erhalten. Doch das ist noch längst nicht alles: Ebenso wichtig ist es, über die Währungskurse auf dem Laufenden zu bleiben, international relevante Termine im Auge zu behalten sowie bei Fragen schnell einen Auslandsspezialisten der Sparkasse zu Rate ziehen zu können.
Und: Unternehmer, die wichtige Informationen und Tipps mobil und immer griffbereit abrufen können, sind zusätzlich im Vorteil.
Die neue, von uns kostenlos angebotene Firmenkunden-App ,S-weltweit‘ bietet genau diese Informationen: Damit sind unsere Kunden jederzeit auf dem neuesten Stand und finden alles Wichtige zum Auslandsgeschäft – und zwar ganz bequem und auf einen Klick.“

Kostenloser Download – sowohl für Apple-, als auch für Android-Geräte
Die App „S-weltweit“ steht für iOS im App Store von Apple und für die Android-Version im Google Play
Store kostenlos zum Download bereit:

Andreas Aschemeier: „Gerade für international agierende Unternehmen gehört es zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren, überall und ohne großen Zeitaufwand Zugang zu allen relevanten Informationenzu haben. Die
kostenfreie App „S-weltweit“ bündelt alles, was für Ihr Auslandsgeschäft von Bedeutung ist. Mit einem Knopfdruck auf dem Handy können Sie Daten zu über 150 Ländern abrufen.“

Hier ein Überblick über Funktionen und Inhalte, die Ihnen mit „S-weltweit“ zur Verfügung stehen:

  • Länderinformationen:
    Ländersteckbrief, Länderrisikoeinschätzung, Auslandsstandorte der S-Finanzgruppe
  • Newsticker:
    Regelmäßige Nachrichten und Termine zu Ihrem internationalen Geschäft
  • Währungsentwicklung:
    Aktuelle Devisenkurse inkl. Kurswecker, Charts und Devisenkommentar
  • Reiseinformationen:
    Reisezahlungsmittel, Sicherheitshinweise, deutsche Vertretungen im Ausland, Notfallrufnummern usw.
  • Interkulturelle Tipps:
    Regionale Bräuche des Ziellandes kennenlernen

Über „S-weltweit“ können Sie zusätzlich per Smartphone Ihre Ansprechpartner/Fachberater der Sparkasse Witten erreichen – und direkt Kontakt zu den Auslandsspezialisten unseres Hauses aufnehmen. Wir stehen Ihnen bei allen Fragen rund um Ihr Auslandsgeschäft schnell und kompetent zur Seite: an Ihrem heimischen Standort in Deutschland sowie auch unterwegs – mit der neuen App „S-weltweit“.

Die Sparkasse Witten wird ab Montag, 27. April 2020, wieder ihre Standorte in allen Wittener Stadtteilen für den Publikumsverkehr öffnen.
Somit stehen – neben der Sparkassenhauptstelle an der Ruhrstraße – auch alle neun Geschäftsstellen wie üblich für Kundenbesuche und persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung.
Bereits im Februar hatte die Sparkasse die Einführung neuer Service- und Beratungszeiten angekündigt, die teilweise seit Anfang März umgesetzt wurden. Ab dem 27. April gelten die neuen Service- und Beratungszeiten für alle zehn Standorte:

Die Öffnung erfolgt unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen, die sich in den letzten Wochen an der Sparkassenhauptstelle sowie den Geschäftsstellen Annen, Herbede und Heven bewährt haben.

Andrea Psarski,
Marktvorstand der Sparkasse Witten

Andrea Psarski, Marktvorstand der Sparkasse Witten: „In den letzten Wochen konnten wir an vier Standorten Erfahrungen mit den von uns getroffenen Schutzmaßnahmen sammeln, die wir nun auf alle Standorte übertragen. So wird auch weiterhin Personal dafür sorgen, dass sich jeweils nur eine vertretbare Anzahl an Personen in einer Filiale aufhält. Zusätzlich werden die Tastaturen der Geldautomaten und sonstigen Selbstbedienungsgeräte – genau wie auch die Beratungstische in den Geschäftsräumen – mehrfach täglich desinfiziert. Mit Plexiglaswänden schaffen wir weitere Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter. Selbstverständlich stehen wir für Beratungen rund um Geld und Finanzen sowie Vorsorge, Versicherungen und Immobilien auch in diesen Zeiten kompetent zur Verfügung; auf Wunsch auch gern persönlich. Und als Hausbank vieler Wittener Unternehmer und Freiberufler werden wir auch weiterhin die weitreichende Liquiditätsunterstützung für Unternehmen durch die Programme der staatlichen Förderbanken KfW und NRW.Bank abwickeln und begleiten. Schließlich gilt es, den betroffenen Unternehmen schnell Zugang zu den Stützungsprogrammen zu verschaffen. Unsere Firmenkundenbetreuer sind unter den jeweiligen Telefonnummern oder unter 174-3000 erreichbar.“

Personalbediente Bargeldauszahlungen sind Corona-bedingt auch weiterhin – und bis auf Weiteres – ausschließlich an folgenden Standorten möglich:

  • Kundencenter, Sparkassenhauptstelle, Ruhrstraße 45
  • Geschäftsstelle Annen, Annenstraße 172
  • Geschäftsstelle Heven, Friedrich-List-Straße 58 und
  • Geschäftsstelle Herbede, Meesmannstraße 47.

Die Selbstbedienungsbereiche mit Geldautomaten zur Bargeldversorgung sind selbstverständlich wie gewohnt an allen zehn Sparkassen-Standorten nutzbar. Sparkassenkunden können dort an den Geldautomaten Beträge von bis zu 1.000 Euro abheben. Für Mieter von Tresorschließfächern ist der Zugang zu den Schließfächern nach vorheriger Terminvereinbarung sowie mit Mund-/Nasenschutz möglich. An der Geschäftsstelle Hammertal und am Selbstbedienungscenter Witten-Ost sind die SB-Schließfächer ohnehin auch außerhalb der Service- und Beratungszeiten und somit rund um die Uhr verfügbar.

Rolf Wagner,
Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Witten

Rolf Wagner, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Witten: „Ausdrücklich möchte ich an dieser Stelle auch ein Dankeschön an die vielen Sparkassenkunden richten, die sich in den letzten Wochen mit den erforderlichen Maßnahmen und Einschränkungen geduldig arrangiert haben. Darüber hinaus gilt ein besonderer Dank des gesamten Sparkassenvorstands unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auch in diesen Zeiten alles tun, um die individuelle Beratung und Betreuung unserer Kunden aufrecht zu erhalten, und zwar per Telefon oder über digitale Kanäle – und zukünftig auf Wunsch auch wieder persönlich; natürlich mit dem notwendigen Abstand. Auch in schwierigen Zeiten stehen wir fest an der Seite unserer Kunden. Dennoch sind auch in den nächsten Wochen einige Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie notwendig.“

Als eine von gleich zehn Service-Garantien bietet die Sparkasse übrigens auch derzeit den Bargeld-Bringservice an: Auf Wunsch liefert die Sparkasse innerhalb des Wittener Stadtgebiets Bargeld vom Privatgirokonto nach Hause, oder in die Pflegeeinrichtung. Gegen eine Kostenbeteiligung in Höhe von 10 Euro liefert ein Bote Beträge von bis zu 1.000 Euro bis an die Haus-, bzw. Wohnungstür. Einfach unter Telefon (02302) 174-0 beim freundlichen Team des Kunden-Service-Centers anrufen – und montags bis freitags, von jeweils 8.00 bis 18.00 Uhr, einen entsprechenden Auftrag erteilen.

Bargeld-Bringservice der Sparkasse Witten

Wir liefern Ihnen Bargeld von Ihrem Sparkassen-Privatgirokonto gern auch zu Ihnen nach Hause

Bequem, sicher – diskret: Unter dieser Maxime liefert die Sparkasse Witten innerhalb des Wittener Stadtgebiets auf Wunsch Bargeld von Ihrem Privatgirokonto zu Ihnen nach Hause, ins Krankenhaus, in die Pflegeeinrichtung oder ins Seniorenheim. Gegen eine Kostenbeteiligung in Höhe von 10 Euro liefert ein Bote Beträge von bis zu 1.000 Euro bis an die Haus-, bzw. Wohnungstür. Einfach unter Telefon (02302) 174-0 beim freundlichen Team des Kunden-Service-Centers anrufen – und montags bis freitags, von jeweils 8.00 bis 18.00 Uhr, einen entsprechenden Auftrag erteilen.
Dabei gilt: Bestellungen, die bis 13.00 Uhr bei uns eingehen, werden bereits am nächsten Werktag ausgeliefert.

Luka Dräseke, Auszubildender bei der Sparkasse Witten, der in diesen Tagen als Bote den Bargeld-Bringservice erledigt: „Insbesondere in der aktuellen Corona-Situation ist der Bargeld-Bringservice für viele unserer Kunden ganz besonders wertvoll. Und ich freue mich jedes Mal, wenn ich ganz konkret helfen kann. Schließlich ist es gerade in diesen Tagen nicht für alle Kunden möglich, unsere Filialen oder einen der über 23.800 Sparkassen-Geldautomaten zu besuchen.
Selbstverständlich werden bei der Auslieferung die derzeitigen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten: Das bestellte Bargeld wird samt vorbereiteter Quittung und Kugelschreiber in einem durchsichtigen Kunststoffumschlag abgelegt – und erst dann vom Adressaten übernommen.

Luka Dräseke: „Sparkassenkunden, die nicht mobil sind – oder es aus anderen Gründen nicht einrichten können, unsere Geldautomaten oder Filialen zwecks Geldabhebung zu besuchen, können gern den Bargeld-Bringservice zum Preis von 10,- Euro in Auftrag geben. Einfach anrufen – ich komme dann gern auch zu Ihnen an die Haustür.
Übrigens: Die Boten der Sparkasse Witten bitten zu keiner Zeit darum, ins Haus, bzw. in die Wohnung eingelassen zu werden. Spätestens an der Wohnungstür endet der Besuch. Und: Der Besuch unserer Boten wird immer vorher telefonisch abgestimmt und vereinbart.

Hinweis:
Für das Beitragsfoto wurde ein Fahrzeug unseres Teams „Mobile Finanzberatung“ verwendet. Der Bargeld-Bringservice wird jedoch – aus Diskretionsgründen – mit neutralen Fahrzeugen abgewickelt.

Die neue virtuelle Assistentin steht ab sofort online und in der S-App für Fragen der Sparkassenkunden zur Verfügung

Ab sofort steht den Kunden der Sparkasse Witten – zusätzlich zu den Beraterinnen und Beratern in den Filialen, der Sparkassenhauptstelle und im Kunden-Service-Center – eine neue, virtuelle Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Dürfen wir vorstellen: Linda!

Vanessa Lischeid, Leiterin des Kunden-Service-Centers der Sparkasse Witten: „Insbesondere vor dem aktuellen Corona-Hintergrund, der zu deutlich mehr Anfragen der Sparkassenkunden geführt hat, freue ich mich, dass unser Team ab sofort durch unsere neue virtuelle Mitarbeiterin ‚Linda‘ verstärkt wird – und wir so die an uns gerichteten Fragen noch schneller beantworten können.“
Bei Linda handelt es sich um einen so genannten Chatbot: ein Dialogsystem, das in natürlicher Sprache mit dem Nutzer kommuniziert.
Linda beantwortet Fragen zu Produkten, Leistungen und Services der Sparkasse – und zwar auch außerhalb unserer Öffnungs- oder Servicezeiten. So liefert Linda umgehend Antworten auf beispielsweise Fragen zum Online-Banking, oder was zu tun ist, wenn einem Kunden etwa seine Sparkassen-Card (Debitkarte) oder Mastercard (Kreditkarte) gestohlen wurde.
Selbstverständlich kann Linda nicht das Know-how sowie das Wissen unserer erfahrenen Beraterinnen und Berater ersetzen, wenn’s um individuelle, passgenaue Finanzberatungen und -lösungen geht. Bei der Beantwortung von Servicefragen kann Linda jedoch in vielen Fällen sofort und rund um die Uhr helfen“, erläutert Vanessa Lischeid.

Vanessa Lischeid

René Bemba, Mitarbeiter im Innovationsmanagement der Sparkasse: „Wir haben Linda so fit gemacht, dass sie einen sehr hohen Prozentsatz von Anfragen selbständig beantworten kann. Mein persönlicher Favorit: Fragen Sie Linda einfach mal nach einer E-Scooter-Versicherung! Und: Wenn Linda mal keine sinnvolle Antwort geben kann, leitet sie die Frage automatisch an einen ihrer menschlichen Kollegen weiter. So bleibt keine Anfrage unbeantwortet.“

René Bemba

Linda ist ab sofort in der kostenlosen App „Sparkasse“ sowie auf der Website der Sparkasse www.sparkasse-witten.de im Einsatz: Einfach auf der Startseite rechts oben in der Kontaktbox auf ‚Chat starten‘ klicken – und schon steht Linda für Fragen zur Verfügung: an 365 Tagen im Jahr – und rund um die Uhr.

Präsentieren gemeinsam den Chatbot Linda: René Bemba und Vanessa Lischeid

Gemeinsam da durch – Jetzt kaufen. Jetzt retten. Später einlösen.

Die Sparkasse Witten bringt mithilfe der Online-Gutschein-Plattform „gemeinsamdadurch“ hilfsbereite Menschen in der Region mit ihren Lieblingsläden und -unternehmen zusammen, die wegen der Corona-Krise Schwierigkeiten haben, ihr Geschäft zu betreiben. Über die Plattform https://helfen.gemeinsamdadurch.de können Verbraucher Gutscheine erwerben, die sie einlösen können, wenn die Wirtschaft wieder normal läuft.

Andrea Psarski
Marktvorstand Sparkasse Witten

Wir merken, dass viele Menschen einen Beitrag dafür leisten wollen, dass trotz der Corona-Krise die vielen Läden und Geschäfte erhalten bleiben, die unsere Region so lebenswert machen“, begründet Andrea Psarski, Marktvorstand der Sparkasse Witten, das Engagement ihres Instituts.
Gerade die Unternehmen, die im Kampf gegen die Pandemie ihre Türen schließen mussten, bräuchten jetzt kurzfristig Umsätze – auch wenn sie ihre Leistungen erst in einigen Wochen oder Monaten erbringen.

Die beiden Interessen – die Hilfsbereitschaft der Menschen und die Leistungsbereitschaft der Unternehmer – wollen wir zusammenbringen“, erklärt Psarski: „Den Abstand zwischen Kunden und Unternehmen, zu dem Corona uns derzeit alle zwingt, überbrücken wir mit der Gutschein-Plattform. So kommen wir gemeinsam da durch“.

Entwickelt wurde die Plattform übrigens im „Sparkassen-Innovation Hub“ und gemeinsam mit dem Partner „Atento“ realisiert. Entstanden ist die Idee beim Hackathon #wirvsvirus der Bundesregierung.
Gutscheine gibt es unter https://helfen.gemeinsamdadurch.de im Wert von 10 Euro, 25 Euro, 50 Euro oder 100 Euro. Der Gegenwert jedes verkauften Gutscheins kommt 1:1 bei dem ausgewählten Unternehmen an und kann dort eingelöst werden. Und zwar bereits sofort, wenn das ausgebende Unternehmen einen Lieferservice oder eine Abholmöglichkeit anbietet – oder, wenn der Kampf gegen das Corona-Virus gemeinsam gewonnen ist und die Geschäfte wieder ganz normal geöffnet sind. Eine Haftung der Sparkasse Witten besteht nicht.

Gutscheine anbieten

  • Unternehmer registrieren sich über ein Formular.
  • Atento, der Gutscheinpartner der Sparkassen, antwortet innerhalb eines Tages mit allen wichtigen Informationen zum Gutscheinsystem.
  • Danach geht das Profil online und das Unternehmen kann Gutscheine verkaufen

Gutscheine kaufen

  • Das Portal bietet Gutscheine über 10, 25, 50 und 100 Euro an.
  •  Kunden können diese Gutscheine für sich selbst kaufen oder verschenken.
  •  Atento, der Gutscheinpartner der Sparkassen, leitet sie direkt an die gewünschten Empfänger weiter.

Gemeinsam durch die Krise kommen

Auf diese einfache aber effektive Weise bringen die Sparkassen hilfsbereite Menschen und leistungsbereite Unternehmer zusammen. Denn viele von ihnen wollen keine Zuschüsse und auch keinen Kredit aufnehmen, sondern einfach ihre Leistung erbringen.

Kennen Sie schon Linda, Ihre neue virtuelle Assistentin, die Ihnen ab sofort jederzeit zur Verfügung steht?

Linda ist jetzt neu in unserem Team – und erweitert Ihre Kontaktmöglichkeiten zur Sparkasse Witten.
Linda beantwortet Ihre Fragen zu unseren Produkten, Leistungen und Services – und zwar rund um die Uhr. Sie sagt Ihnen zum Beispiel, wann Ihre Geschäftsstelle geöffnet hat oder was Sie tun müssen, wenn Sie Ihre Sparkassen-Card (Debitkarte) oder Mastercard (Kreditkarte) verloren haben – und vieles, vieles mehr.

Den Link zu Linda finden Sie auf der Startseite unserer Website, rechts oben in der Kontaktbox.
Klicken Sie dort einfach auf ‚Chat starten‘ – und schon geht’s los: Jetzt können Sie Linda Ihre Fragen stellen.

Übrigens: Am besten versteht Linda Sie, wenn Ihre Fragen klar und in kurzen Sätzen formuliert sind. Selbstverständlich kann Linda nicht das Know-how sowie das Wissen unserer erfahrenen Beraterinnen und Berater ersetzen, wenn’s um individuelle, passgenaue Finanzberatungen und –lösungen geht. Bei der Beantwortung von Servicefragen kann Linda jedoch in vielen Fällen helfen – und sie steht Ihnen auch außerhalb unserer Öffnungszeiten zur Verfügung.

Probieren Sie’s doch einfach gleich ‚mal aus: Linda freut sich auf Ihre Fragen! Hier geht’s zu unserer Website – und …
… zu Linda!

Linda, unsere neue Mitarbeiterin – Ihre virtuelle Assistentin – freut sich auf Ihre Fragen!

Trotzdem war nach Meinung des Gerichts ein Werbungskostenabzug möglich

Es gibt auch Menschen, die Räume innerhalb der eigenen Wohnung untervermieten. Wenn diese Tätigkeit grundsätzlich auf längere Zeit angelegt ist, dann dürfen bei einem vorübergehenden Leerstand auch Werbungskosten geltend gemacht werden. Hier das Urteil im Detail:

Der Fall: Ein Steuerpflichtiger vermietete vier von sechs Räumen seiner Immobilie an Untermieter. Die Gemeinschaftseinrichtungen wie Küche und Bad standen sämtlichen Bewohnern des Objektes zur Verfügung. Es gab allerdings auch Zeiten, zu denen nicht alle Räume vermietet waren. Trotzdem machte der Betroffene auch für diese Zeiten des Leerstandes die Werbungskosten geltend. Seine Begründung: Er strebe schließlich eine baldige Wiedervermietung an. Der Fiskus hatte daran Zweifel, denn die fehlende Abgrenzung der strittigen Räume zum Wohnraum des Vermieters lege eine Selbstnutzung nahe.

Das Urteil: Der Bundesgerichtshof (Bundesfinanzhof, Aktenzeichen IX R 19/11) akzeptierte das Argument der fehlenden Abgrenzung nicht. Letztlich sei es entscheidend, dass der betreffende Raum nach vorheriger, auf Dauer angelegter Vermietung leer stehe und für den nächsten Mieter bereitgehalten werde. Als potenzielles Objekt der Vermietung, so die obersten Finanzrichter, könne man nicht nur abgeschlossene Räume betrachten. Es kämen wie hier auch bestimmte Teile eines Gebäudes bzw. einer Wohnung in Frage.

Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern

Katzensitterin erhielt keinen Schadenersatz

Katzen sind der Wohnung oder dem Haus, in dem sie gehalten werden, sehr verbunden. Deswegen bitten die Besitzer während ihrer Abwesenheit oft Freunde darum, die Tiere im angestammten Umfeld zu betreuen.
Was aber, wenn sich der Betreuer dabei Flöhe einhandelt?
Genau das war nämlich geschehen, während eine Bekannte in einer fremden Wohnung die Katze sittete. Anschließend forderte sie 5.000 Euro Schadenersatz – unter anderem für den Einsatz eines Kammerjägers bei sich zu Hause. Doch nach einem Urteil des Landegerichts Köln hatte sie keinen Anspruch darauf: Ein Flohbefall gehöre zum allgemeinen Lebensrisiko, wenn man eine Katze betreue, hieß es im Urteil (Landgericht Köln, Aktenzeichen 3 O 331/18).

Quelle: LBS- Infodienst Recht und Steuern

Besonnenheit ist gefragt

Die Deka-Volkswirte sehen die Wirtschaft vor einer weltweiten Rezession. Ähnlich tief wie zu Lehman-Zeiten, aber kürzer. Anleger sollten trotzdem nicht die Nerven verlieren.
Solange das Virus noch ausschließlich in China wütete, zeigten sich die Börsen erstaunlich immun. Das hat sich in rasant geändert, seit Corona auch die westliche Welt erreicht hat.

Dr. Ulrich Kater

„Der zeitversetzte Shutdown in Asien, Europa und Amerika führt zu einer weltweiten Rezession, deren Ausmaß am ehesten mit der Lehman-Rezession vor etwa zehn Jahren vergleichbar ist“, so Deka-Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater.

Allerdings gibt es zwischen Lehman und Corona auch erhebliche Unterschiede. Falls die Pandemie in Europa und in den USA ähnlich rasch und ähnlich erfolgreich wie in China bekämpft werden könne, dürfe man darauf hoffen, dass die Rezession auch deutlich schneller wieder vorbei ist als zu Zeiten der Finanzkrise. „Wichtig ist, dass die Folgewirkungen der wirtschaftlichen Einschränkungen in Gestalt von Arbeitsplatzverlusten oder Firmenpleiten so gering wie möglich gehalten werden. In Deutschland hat die Bundesregierung hierfür die richtigen Weichen gestellt“, so Dr. Kater.


INFEKTIONSZAHLEN SIND DER SCHLÜSSEL
An den Aktienmärkten hat die Blitzrezession zu einem Blitzcrash geführt. In Europa dürften die Aktienmärkte dabei die Rezession inzwischen praktisch schon eingepreist haben. Anders in den USA. Hier sei das noch nicht der Fall, da erst einmal höhere Bewertungen abgebaut werden mussten. „Wann sich die Kurse erholen, hängt zunächst erstmal am Verlauf der Infektionszahlen. Hier liegt der Schlüssel zu einer Beruhigung der Lage“, erklärt Dr. Kater. Aber natürlich enthält eine Situation wie die jetzige auch unmittelbare Risiken. Eine Ansteckung des Bankensystems etwa oder die Wiederkehr des Virus dort, wo er jetzt als eingedämmt gilt: „Dies ist noch nicht die Zeit, neue Mittel auf einen Schlag zu investieren.“
Während sich die Lebenswirklichkeit in kürzester Zeit dramatisch verändert, wird eines wohl konstant bleiben: die Nullzinszeiten halten an. „Das Zinsniveau wird durch das Geschehen langfristig eher weiter gedrückt, selbst wenn zwischenzeitlich bei Bundesrenditen Anstiege zu verzeichnen waren“, so der Deka-Chefvolkswirt.

„Verlust werden dadurch erst Realität, dass man an solchen Tiefpunkten verkauft.“
Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka

Wertpapiersparern könne man in einem solchem Umfeld nur zu „stoischer Besonnenheit“ raten: „Verlust werden dadurch erst Realität, dass man an solchen Tiefpunkten verkauft. Denn dann hat man nicht mehr die Chance an der Erholung der Märkte teilzunehmen, wie sie auch nach diesem Kursrutsch wieder stattfinden wird.“

Quelle:
DekaBank, die ausdrücklich folgenden Hinweis anbringt: Die hier enthaltenen Aussagen geben unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung (Stand: 17.03.2020) wieder. Diese kann sich jederzeit ohne Ankündigung ändern.

Ergänzung der Sparkasse Witten:
Selbstverständlich stehen unsere Beraterinnen und Berater gern – auch vor diesem aktuellen Hintergrund – für Beratungsgespräche zur Verfügung. Einfach TERMIN VEREINBAREN!