Wir hatten jetzt einen exklusiven Einblick in das PIN Bootcamp von kartensicherheit.de – herzlichen Dank dafür.

Witten, die grüne Stadt: Überall gibt es Parks, Grünanlagen, Alleen, Gärten und Plätze – mit vielen unterschiedlichen Bäumen. Die lohnt es sich näher zu betrachten.

Die Diplom-Geografin und Vorsitzende der Naturschutzgruppe Witten „NaWit“ Birgit Ehses hat unterschiedliche Bäume unserer Heimatstadt mit großer Sachkenntnis beschrieben.

Die Porträts der Bäume und der vielen kleinen Details wie Blätter und Früchte steuerte der Wittener Diplom-Fotodesigner Stefan Ziese bei – und lädt damit auch optisch zum Staunen ein. Herzlichen Dank dafür an Birgit Ehses und Stefan Ziese.

In diesem Beitrag widmen wir uns der Rosskastanie.

Schon gewusst?

Die Bezeichnung „Ross-“ oder „Pferdekastanie“ leitet sich von der Bedeutung ab, die dem für Menschen und bestimmte Tiere schwach giftigen Samen früher beim Kurieren kranker Pferde beigemessen wurde. Besonders bei Husten und Wurmerkrankungen verschafft die Rosskastanie Erleichterung.

Kal2016_10_Oktober_Blatt

Auf dem Hohenstein, nahe des Berger-Denkmals, säumen Kastanienbäume die Wegränder und Wiesenflächen. Zusammen mit anderen Baumarten bilden sie die Wald- und Parkanlage Hohenstein, die Ende des 19. Jahrhunderts auf den ehemals gerodeten und für die Landwirtschaft genutzten Flächen von der Stadt Witten für die wachsende Industriebevölkerung nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten angelegt wurde.

Gold- bis braungelb leuchtet im Herbst das Laub der Rosskastanie. Der uns vertraute Baum mit den auffallend großen fingerförmigen Laubblättern und den rundlichen glänzenden Kastanienfrüchten ist hier jedoch nicht heimisch. Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet sind die Berg- und Schluchtwälder des Balkans. Von dort gelangte die Art im 16. Jahrhundert durch die Osmanen, die bei ihren Feldzügen Kastanien als Pferdefutter mit sich führten, von Konstantinopel (Istanbul) nach Mitteleuropa.

Kal2016_10_Oktober_Blüte

Die rötlich braunen Samen der Rosskastanie schmecken im Gegensatz zu den Esskastanien bitter und sind für den Menschen nicht genießbar. Sie reifen in kugeligen grünen Stachelkapseln und fallen nach dem Aufplatzen im Herbst zu Boden. Dort werden die Kastanienfrüchte gerne zum Basteln oder Dekorieren aufgesammelt. Man schätzt sie aber auch als Winterfutter für Rothirsche, Rehe, Wildschweine und anderes Schalenwild.

Schon im Oktober sind am Kastanienbaum die Knospen für den Blattaustrieb im nächsten Frühjahr zu erkennen. Im Mai erscheinen viele weiße Blüten, die in 20 – 30 cm langen „Kerzen“ zusammenstehen. Sie bilden ausgiebig Nektar und Pollen und sind daher eine gute Bienenweide. Die Einzelblüten zeigen eine interessante blütenökologische Anpassung: Blüten, die noch nicht besucht wurden, zeigen einen gelben Fleck, das Saftmal. Nach der Bestäubung färbt sich das Saftmal rot und die Nektarquelle versiegt. Da die Farbe Rot für Bienen nicht wahrnehmbar ist, werden diese Blüten von Bienen nicht mehr angeflogen.

Die Rosskastanie zählt zur Familie der Seifenbaumgewächse. Die Samen enthalten einen hohen Anteil Saponinen und bilden durch Schütteln in Wasser einen seifenähnlichen Schaum. In der Kosmetik werden Kastanien sehr häufig in Form wässriger Auszüge verwendet. Des Weiteren gewinnt man aus Samen, Borke, Blättern und Blüten einen Grundstoff für die pharmazeutische Industrie. Die aus den Wirkstoffen hergestellten Präparate werden beispielsweise gegen Krampfadern, Hämorrhoiden oder geschwollene Füße eingesetzt.

Kal2016_10_Oktober_Frucht

2008 wurde die Gewöhnliche Rosskastanie zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. Schon früher nutzte man die verschiedenen Pflanzenteile der Rosskastanie zum Färben von Wolle. Aus der Holzkohle wurde Schießpulver hergestellt.

Fraglich ist, wie lange die Rosskastanie uns in Zukunft noch als Alleebaum, als Zierbaum in Parkanlagen und auf Plätzen oder als Schattenspender in Biergärten erhalten bleibt. Denn seit einigen Jahren setzt ein Bakterium (Pseudomonas syringae) der Baumart mächtig zu. Blutende Stellen sowie Risse und Dellen am Hauptstamm deuten auf eine Bakterieninfektion hin. Mit zunehmender Erkrankung ist das Welken und Absterben einzelner Äste zu beobachten. Schon in den Jahren zuvor war die Rosskastanie durch die Miniermotte gefährdet, durch deren Befall die Blätter frühzeitig abfielen. Während die Motte den Baum nur schwächt, führt das gefräßige Bakterium sogar zum Absterben der Bäume.

Kal2016_10_Oktober_Esskastanie

Esskastanie (Castanea sativa)

Mit der Rosskastanie hat die Edel- oder Esskastanie, die zu den Buchengewächsen gehört, außer der Form der Früchte nichts gemein. Bekannt sind ihre essbaren Maronen, die geröstet zur Winterzeit angeboten werden und die Grundlage leckerer Kastaniengerichte wie zum Beispiel Kastanienpüree, Maronensuppe oder Kastanienkuchen bilden. In Witten findet man die wärmeliebende Baumart nur selten. Ein über 200 Jahre altes Exemplar steht auf dem Wassergewinnungsgelände der Stadtwerke Witten nahe der Ruhrbrücke in Bommern.

Auch wenn Sie mich jetzt für verrückt halten, wenn Sie beginnen, diesen Beitrag zu lesen – es ist einen Versuch wert, mal einen Monat auf „Ausgabe-Diät“ zu leben. Es ist natürlich klar, dass es viele Menschen gibt, für die eine strenge Ausgabenplanung jeden Tag Realität ist. Das verdient unseren Respekt und unsere Anerkennung. Die Sparkassen wurden übrigens im 19. Jahrhundert gegründet, um genau dort helfend zur Seite zu stehen. Und das hat sich nicht geändert.

Deutschland scheint – allen Unkenrufen zum Trotz – ein Land der Genießer geworden zu sein: Mehr als 60 Millionen Deutsche gehen ihren eigenen Angaben zufolge häufig oder doch ab und zu essen. Viele sehen das aber auch als verzichtbaren Luxus.

Denn auf die Frage, wo sie ihrer Meinung nach mit am ehesten sparen könnten, nennen 59 Prozent Restaurantbesuche. Deshalb: Verzichten Sie mal für einen Monat auf diesen Luxus. Leicht können Sie so 100 oder mehr Euro sparen. Statt mittags in Kantine oder Schnellrestaurant essen gehen selbst was mitbringen, statt des Coffee to go einfach Kaffee zu Hause kochen und im Thermosbecher mitnehmen, statt des Feierabendweins oder -biers im Lokal lieber auf dem Balkon ein Glas trinken. Manch einer wird staunen, wie viel Geld ihm das spart. Und umso freudiger wird man nach dem „Diät-Monat“ wieder mit Freunden ausgehen und Spaß haben.

160822_gfs_ausgabendiaet_artikelbild-02_discounter

Beim Einkauf sparen

Mehr als 80 Prozent der Deutschen geben an, ihnen sei eine kurze Entfernung bei der Auswahl eines Geschäftes wichtig. Also gehen viele zu dem Supermarkt, der besonders nah an ihrem Zuhause oder auf dem Weg zur Arbeit liegt. Nicht immer ist der aber der preiswerteste. Probieren Sie deshalb in Ihrem „Ausgabendiät-Monat“ andere Wege aus. Manchmal sind Wochenmärkte eine gute Alternative, wenn Händler dort Obst oder Gemüse schnell losschlagen müssen. Testen Sie auch mal Produkte von Discountern. In den Verpackungen der Handelsmarken stecken oft Produkte von Markenherstellern, die qualitativ nicht schlechter sind.

160822_gfs_ausgabendiaet_artikelbild-03_fitness-studio

Gratis Sport machen

Der Spar-Monat sollte natürlich nicht zu Lasten Ihrer Gesundheit und Fitness gehen. Aber ein Fitness-Studio geht nun einmal ins Geld. Prüfen Sie deshalb, ob Ihr Studio einen Ruhemonat anbietet und nehmen Sie ihn. Meist gibt es eine gewisse Vorlaufzeit, die Sie einhalten müssen. Damit Ihr Training während der Ausgabendiät nicht ausbleibt, können Sie beispielsweise joggen oder schwimmen gehen. Auch Walken bringt Fitness. Anleitungen und ausführliche Videos dazu gibt es im Web jede Menge. Aber auch hier gilt, dass zum Wohlfühlen auch das Zusammensein mit anderen gehört. Allein Sport treiben macht nicht immer Spaß.

160822_gfs_ausgabendiaet_artikelbild-04_kein-geld

Ausgaben generell reduzieren: Der einkauffreie Tag

Wer kein Geld ausgibt, spart – klingt logisch. Nehmen Sie sich deshalb vor, einen Tag pro Woche nichts zu kaufen. Gar nichts: keinen Kaffee unterwegs, keine Kaugummis am Kiosk, keine App fürs Smartphone.

Die Bargeldbefürworter behaupten ja immer, wer bargeldlos zahlt, verliert schnell den Überblick über seine Ausgaben. Das ist in Zeiten von Online-Banking und Konto-Apps auf dem Smartphone natürlich nicht mehr ganz korrekt.

Mein Tipp: Verwenden Sie an einzelnen Tagen mal kein Bargeld, sondern zahlen nur mit Karte. Das diszipliniert und erleichtert Ihnen den Überblick über Ihre Ausgaben im Verhältnis zu Ihrem Kontostand. Mit der kostenfreien App Ihrer Sparkasse haben Sie den immer im Blick.

Und fragen Sie ruhig mal im Geschäft, warum Sie die 7,58 Euro, die Ihr Einkauf gerade kostet, nicht mit Karte zahlen können. Der deutsche Handel tut sich nämlich auch schwer mit Kartenakzeptanz.

160822_gfs_ausgabendiaet_artikelbild-05_o%e2%95%a0epnv

 

Fahrtkosten sparen

Auto fahren kostet Geld für den Treibstoff, für öffentliche Verkehrsmittel braucht es einen Fahrschein. Fahrradfahren und laufen hingegen ist gratis, sofern Sie ein Rad Ihr Eigen nennen. Versuchen Sie in Ihrem Ausgabendiät-Monat, die eine oder andere Strecke so mal kostenlos zurückzulegen. Nicht nur Ihr Portemonnaie, auch Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken. Die „Unterhaltskosten“ für den eigenen Wagen laufen natürlich weiter. Wer da konsequent sparen will, braucht sehr gute alternative Verkehrsanbindungen.

160822_gfs_ausgabendiaet_artikelbild-06_kein-abo

Fixkosten bei Abonnements sparen

Manche Abos lassen sich nicht so einfach stilllegen, andere hingegen schon. Viele Anbieter von Streaming-Diensten sind monatlich kündbar. Wenn Sie dennoch nicht auf Musik, Serien oder Filme verzichten wollen: Testen Sie einen Konkurrenten Ihres Anbieters, der einen kostenlosen Probemonat bietet. Auch bei Tageszeitungen ist es oft möglich, für einen gewissen Zeitraum auszusetzen.
Manche Abos lassen sich nicht so einfach stilllegen, andere hingegen schon. Viele Anbieter von Streaming-Diensten sind monatlich kündbar. Wenn Sie dennoch nicht auf Musik, Serien oder Filme verzichten wollen: Testen Sie einen Konkurrenten Ihres Anbieters, der einen kostenlosen Probemonat bietet. Auch bei Tageszeitungen ist es oft möglich, für einen gewissen Zeitraum auszusetzen.

 

So behalten Sie den Überblick:
Über die Haushaltskosten kann man leicht die Übersicht verlieren. Erobern Sie sich die Kontrolle zurück. Stellen Sie anhand des Haushaltsrechners zusammen, was Sie wofür ausgeben. Und finden Sie heraus, wo Sie vielleicht sparen können.

Hier geht’s zum Haushalten mit dem Einkommen

Spiel, Spaß und Spannung gab es beim diesjährigen Weltkindertag am 25.09.2016: Bei KNAXigem Sonnenschein konnten die Kids von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf der autofreien Ruhrstraße viele tolle Aktionen erleben. Unser KNAX-Klub war natürlich auch mit der Sparschwein-Malaktion dabei. Die KNAXianer bemalten eifrig ihre Sparschweine, sodass wir hinterher viele bunte Kunstwerke bewundern konnten. Nun wollen wir hoffen, dass die kleinen Sparschweine auch fleißig befüllt werden!

Bei der Europäischen Zentralbank sind die Zinsen im Keller. Das wirkt sich auch auf die Zinsen auf Sparbüchern, Tagesgeldern und anderen Einlagen hierzulande aus. Es gibt jedoch Kreditinstitute aus anderen Ländern, die zum Teil mit höheren Zinssätzen werben.

Was Sie vor einer Geldanlage im Ausland wissen sollten

Mal angenommen, Sie haben Ihr Geld bei einer Bank angelegt, die plötzlich pleite geht. Was dann?
In der EU sind pro Sparer und Institut mindestens 100.000 Euro geschützt. Nach höchstens sieben Werktagen sollten Sie Ihr Geld zurückbekommen. So zumindest die Theorie. Denn das sogenannte „Einlagensicherungssystem“ im jeweiligen Land müsste das Geld erstatten. Reicht das Geld darin nicht, ist aber noch nicht alles verloren. Das jeweilige Land müsste Ihnen das Geld zurückzahlen – solange es zahlungskräftig ist. Laut Stiftung Warentest ist deshalb nicht jede Einlagensicherung in der EU vertrauenswürdig. Das ist sie nur, wenn die drei größten Rating-Agenturen Bestnoten für die Finanzkraft des jeweiligen Landes gegeben haben.

Was die Geldanlage in Deutschland auszeichnet

Deutschland gehört zu diesen vertrauenswürdigen Ländern. Außerdem gibt es bei uns neben der in der EU gesetzlich vorgeschriebenen Einlagensicherung eine zusätzliche, freiwillige Einlagensicherung. Die Institutssicherungen der Sparkassen-Finanzgruppe und der Genossenschaftsbanken sowie die freiwillige Einlagensicherung der privaten Banken sichern auch Beträge über 100.000 Euro ab.

Sicherheit oder Rendite?

Wer darüber nachdenkt, sein Geld im Ausland anzulegen, kommt nicht um folgende Frage herum: Ist mir Sicherheit oder eine hohe Rendite wichtiger? Die Entscheidung treffen letztlich Sie. Niemand kann sie Ihnen abnehmen.

Im Vermögensbarometer der Sparkassen des Jahres 2015 äußerten bundesweit insgesamt 1.900 Personen, welche drei Faktoren ihnen bei der Geldanlage am wichtigsten seien. Das Ergebnis: „Sicherheit“ lag auf Platz 1. Eine „hohe Rendite“ rangierte noch nach „Flexibilität“ und „Verfügbarkeit“ auf Platz 4. Sicherheit bieten wir Ihnen weiterhin … und hoffen, dass der Leitzins trotzdem bald wieder steigen wird.

Geldanlage im Nullzins-Tief: Es sind wirklich sehr magere Zeiten für Sparer. Klassische Geldanlagen wie Tagesgeld oder Sparbriefe bringen zurzeit so gut wie keine Zinsen. Es gibt jedoch durchaus Alternativen. Aber welche kann man wirklich empfehlen?

 

Das Wichtigste aber zuerst: Teilen Sie Ihr Geld auf
Experten raten seit jeher, Kapital stets auf mehrere Anlageformen aufzuteilen. Einen Teil sollten dabei immer ein „Notgroschen“ sein, über den man schnell verfügen kann. Drei Netto-Monatsgehälter sind dafür ein guter Anhaltswert. Darüber hinausgehendes Vermögen können Sie auf andere Anlageklassen verteilen.

Wie Sie dabei vorgehen, besprechen Sie am besten in einem persönlichen Gespräch mit Ihrem Sparkassen-Berater.

Nun aber zu den Anlagealternativen und ihrer Eignung.

 

Überlegenswert ist eine Geldanlage in Aktien
Wir Deutschen sind sehr zurückhaltend, ja ängstlich, wenn es um Aktien geht: 2015 lebten dem Institut für Demoskopie Allensbach zufolge 7,21 Millionen Menschen in Haushalten, die Aktien halten. 2012 waren es noch 8,5 Millionen Menschen. Dieser Rückgang ist erstaunlich, denn gerade in Zeiten, wo es auf Spareinlagen kaum Zinsen gibt, sind Aktien und Aktienfonds ja gute Alternativen. Betrachtet man es langfristig, erzielen sie durchaus gute Erfolge. Anleger müssen aber wissen und in ihre Entscheidung mit einbeziehen, dass Aktienanlagen Schwankungen unterliegen.

 

Denken Sie über Eigentum nach
Während Anleger die niedrigen Zinsen ärgern, sind sie für Immobilienkäufer ein Segen. Denn wenn Sparzinsen im Keller sind, sind Kreditzinsen es auch. Damit ist die Finanzierung einer Immobilie so günstig wie lange nicht. Ein weiterer Vorteil bei der Anlagen in Immobilien: Auf verschiedenen Wegen fördert der Staat die Anschaffung. Das wiederum treibt allerdings in manchen Gegenden die Preise in die Höhe. Besonders gute Lagen in einigen Großstädten hatten in den vergangenen Jahren hohe Teuerungsraten. Jedes Immobilienvorhaben sollte daher individuell und nur mit Fachwissen an Ihrer Seite bewertet werden.

 

Ein bisschen Gold und Silber, ein bisschen Glitzerglitzer
Edelmetalle wie Gold sind gerade in Krisenzeiten bei Anlegern beliebt. Das zieht Spekulanten an, die wiederum treiben die Preise in die Höhe. Doch ebenso unvermittelt können sie unerwartet wieder fallen. Deshalb sollte kein zu großer Anteil eines Vermögens in Edelmetallen angelegt sein. Das Risiko eines plötzlichen hohen Wertverlusts ist zu groß.

 

Die Lebensversicherung: Immer noch angeraten?
Die Lebensversicherung steht ja derzeit bei vielen „Experten“ in der Kritik. Aber obwohl die Garantiezinsen aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase immer mehr sinken, können sich Lebensversicherungen immer noch lohnen. Man muss nur wissen, für wen unf für welches Ziel. Wer zum Beispiel Kinder hat, profitiert bei Riester-Verträgen von Zulagen. Für Selbstständige können manche Vorsorgeformen steuerlich lohnend sein. Eine entsprechende Beratung ist also mehr als sinnvoll, allen Unkenrufen zum Trotz.

 

Oder mal was ganz Verrücktes?
Wertanlage in Blech: Oldtimer sind groß in Mode. Ob sie aber wirklich zur Geldanlage taugen, muss ebenso hinterfragt werden, wie Kunst oder seltene Briefmarken, alte Spitzenweine oder Immer wieder gibt es Berichte über Sammlergegenstände, deren Wert geradezu explodiert.
Nur sind solche Wertsteigerungen oder -abstürze selten präzise vorherzusagen, es droht ein totaler Verlust. Als ernsthafte Geldanlage kommt das daher kaum infrage.

Sie haben Fragen dazu? Hier können Sie sie stellen:

[gravityform id=“10″ title=“true“ description=“true“]

 

380 Mal im Jahr war ein Eigentümer zu seinen Mietobjekten unterwegs – zu viel, fand das Finanzamt. Vermietet jemand eine oder mehrere Immobilien, kann er die sachlich begründeten Fahrten dorthin in seiner Steuererklärung als Werbungskosten geltend machen. Heißt: Die Ausgaben für die Fahrten können in vollem Umfang abgeschrieben werden. Schwierig wird es allerdings, wenn die Zahl dieser Fahrten allzu sehr ausufert.

Der Fall
Einem Eigentümer gehörten mehrere Objekte, die er regelmäßig zur Erledigung von Verwaltungs- und Aufsichtsaufgaben aufsuchte – teilweise sogar mehr als einmal täglich. Zusammengerechnet fielen in einem Jahr 380 Fahrten an. Diese Kosten machte er in seiner Steuererklärung geltend. Das zuständige Finanzamt wollte diese Werbungskosten (0,30 Euro je angefahrenem Kilometer) jedoch nicht anerkennen und den Eigentümer auf die finanziell für ihn unattraktivere Entfernungspauschale (0,30 Euro je Entfernungskilometer) beschränken.

Das Urteil
Sucht ein Vermieter ein Vermietungsobjekt nicht nur gelegentlich auf, sondern fortdauernd mit einer gewissen Nachhaltigkeit, dann wird er dort schwerpunktmäßig tätig. Er unterhält dann, vergleichbar mit einem Arbeitnehmer, eine regelmäßige Tätigkeitsstätte. So lautet die Entscheidung des Bundegerichtshofs und erkannte deswegen lediglich die Entfernungspauschale an, wie der Fiskus. Schließlich könne sich der Vermieter auf diese immer gleichen Wege einstellen und die Kosten geringer halten (Bundesfinanzhof, Aktenzeichen IX R 18/15).

Quelle: Infodienst Recht und Steuern der LBS

Erwachsen werden ist nicht nur spannend, sondern in aller Regel auch teuer: Ausbildung, Studium, erste Wohnung, Führerschein. Da haben Sie es als Eltern nicht immer leicht. Wir haben Ihnen dazu mal was zusammengestellt.

 

Auslandsaufenthalt

Ob zum Sprachen lernen, für ein Work&Travel-Programm oder einfach um den Horizont zu erweitern – viele junge Menschen wollen nach dem Schulabschluss und vor dem Start in den Beruf oder ins Studium noch etwas von der Welt sehen. Der Zeitpunkt könnte nicht günstiger sein. Familiäre Verpflichtungen haben die meisten in diesem Alter noch nicht. Wie es nach der Reise weitergeht, wissen sie vielfach bereits. Manchmal sind schlicht nur einige Wochen oder Monate zu überbrücken.

Je nach Reiseziel unterscheiden sich die Kosten. 5.000 Euro aber sollten für einen längeren Aufenthalt inklusive Flug überall auf der Welt ausreichen. Für ein Sparziel in dieser Höhe und mit einem Zeithorizont von zehn Jahren oder mehr bietet sich das Ratensparen an. Dabei überweisen Sie monatlich einen festen Betrag, am besten per Dauerauftrag. Die Laufzeit ist flexibel. Bei vielen Angeboten winkt zudem eine Sparprämie.

Extra-Tipp 1:
Dieses Sparziel wäre vielleicht auch was für die Großeltern. Sprechen Sie sie ruhig mal drauf an.

Extra-Tipp 2:
Verbinden Sie dieses Sparziel mit einem Los-Dauerauftrag für die Sparkassen-Sparlotterie. Ein Los kostet 6,00 Euro, davon geht der Sparanteil von 4,80 Euro auf’s Saprkonto. Bei 12 Losen pro Monat sind das 57,60 Euro. Dazu kommt ein garantierter Gewinn von 2,50 Euro pro Monat, weil bei den 12 Losnummern in chronologischer Reihenfolge immer die einstellige Gewinnnummer dafür dabei ist. Und vielleicht gibt Fortuna ja noch größere Gewinne dazu – maximal sind 100.000,00 Euro drin.

Mehr dazu unter

https://www.sparkasse-witten.de/sparlotterie

Wenn Sie unser Online-Banking nutzen, können Sie den Los-Dauerauftrag sofort abschließen.

Immer noch heiß begehrt: Der Führerschein

1,6 Millionen praktische Führerscheinprüfungen gab es in Deutschland im Jahr 2015.Das zeigt: Auch wenn das eigene Auto nicht mehr die gleiche Bedeutung wie früher hat, ist der Führerschein nicht aus der Mode gekommen. Gerade für junge Menschen ist er wichtig, um mobil und unabhängig zu sein.

Den Führerschein zu machen, ist je nach Stadt unterschiedlich teuer. In München kostet die Fahrschule rund 1.800 Euro, in Berlin nur etwas mehr als 1.000 Euro. Weil der Preis in den kommenden Jahren wegen der Inflation eher höher liegen wird, sind 2.000 Euro ein guter Richtwert als Sparziel. Auch für das erste Auto empfiehlt es sich bereits heute mit dem Sparen anzufangen.

Um diese für einen langen Zeitraum relativ geringe Summe bequem zu erreichen, empfiehlt sich ein Sparplan. Bei einer monatlichen Sparsumme von 25 Euro erreichen Sie in weniger als neun Jahren auch bei niedrigen Zinsen Ihr Sparziel. Zudem bleiben Sie bei dieser Anlageform flexibel, können Sparraten aussetzen und kommen leicht an Ihr Geld.

Wir haben dafür sogar einen speziellen Sparvertrag, das Sparkassen-Führerscheinsparen.
Mehr dazu direkt unter
https://www.sparkasse-witten.de/fuehrerscheinsparen

Geld fürs Studium

Während Studium oder Ausbildung wird Ihr Kind nicht viel Geld verdienen, aber dennoch Ausgaben haben. Auch um eine reibungslose und zügige Berufsausbildung zu ermöglichen, ist ein finanzieller Grundstock für die jungen Erwachsenen wichtig.

Denn wer viel jobben muss, hat weniger Zeit fürs Studium.

Einen genauen Wert zu schätzen, den Ihr Kind später benötigt, ist schwierig. Als Grundstock für einen guten Start in die ersten Semester sollten 20.000 Euro ausreichend sein.

Auch hier beitet sich ein Ratensparvertrag an. Weil die Summe auch bei einem Zeitraum von 15 Jahren oder mehr nicht unerheblich ist, können sich auch andere Personen wie Großeltern oder Paten beim Sparen beteiligen. Ein Vorteil ist, dass Sie den Zeitpunkt, wann das Geld benötigt wird, gut abschätzen können: der liegt nach dem Schulabschluss des Kindes.

Erste Einrichtung

Mit jedem Umzug sind Kosten verbunden, vor allem aber auch mit dem Auszug von zu Hause in die erste eigene Wohnung oder das WG-Zimmer. Manche Wohnung muss erst renoviert werden. Danach gilt es, eine erste Einrichtung zu mal kaufen: Sofa, Bett, Schreibtisch, Schrank, Computer, Küchentisch und -stühle. Da kommen schnell einige Tausend Euro zusammen.

Um Summen in dieser Höhe über mehrere Jahre anzusparen, sind sind neben Sparverträgen auch Aktienfonds durchaus eine Möglichkeit. Auch eine Kombination ist überlegenswert. Gerade bei längerfristigen Anlagen sind Aktien eine gute Alternative, weil eine höhere Rendite als bei anderen Sparformen zu erwarten ist. Bitte beachten Sie aber: Aktienfonds unterliegen Schwankungen. Und ziehen Sie Ihren Kundenberater bei uns auf jeden Fall in Ihre Überlegungen mit ein, um vermeidbare Risiken nicht zu übersehen. Gerade bei der Geldanlage für Kinder steht Sicherheit an allererster Stelle.

Der Staat unterstützt den Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung mit 60 Euro im Jahr. Gefördert werden Pflegetagesgeld-Policen. Wer die Zulage erhalten möchte, muss mindestens 10 Euro monatlich in einen Versicherungsvertrag einzahlen. Weitere Infos zum Thema Altersvorsorge und Pflegezeit finden Sie im neu erschienenen

Ratgeber „Budgetkompass fürs Älterwerden“

vom Beratungsdienst Geld und Haushalt.

Warum halte ich dieses Thema für so wichtig, hier einen Beitrag dazu zu verfassen?

Pflegebedürftigkeit ist keine Frage des Alters. Sie kann jeden treffen. Entscheiden ist aber, dass Sie mit einer privaten Pflegezusatzversicherung Ihr Angespartes und das Ihrer Angehörigen sichern.

In jungen Jahren interessiert sich kaum jemand für das Thema Pflegebedürftigkeit, schließlich gibt ja es die gesetzliche Pflegepflichtversicherung. Doch die stellt lediglich eine Grundversorgung, nicht mehr! Ein großer Anteil der Pflegekosten ist vom Pflegebedürftigen oder seinen nächsten Angehörigen selbst zu tragen. Daher ist es wirklich wichtig und notwendig, dass Sie frühzeitig mit einer privaten Pflegezusatzversicherung vorsorgen.

Dazu empfehle ich Ihnen eine Beratungsgespräch. Ihr Kundenberater stellt Ihnen unverbindlich verschiedene Möglichkeiten vor. Hier können Sie einen Termin vereinbaren:
[gravityform id=“11″ title=“true“ description=“true“]

Heute präsentieren wir Ihnen in unserer Reihe von Gastbeiträgen einen weiteren Artikel zum Thema Existenzgründung.

In dieser kleinen Reihe bisher erschienen:

Bin ich ein Unternehmertyp?

Existenzgründung: Kostspielige Fehler vermeiden

Existenzgründung: Liquiditätsplan ungeheuer wichtig

 

Anna Jacobi
Anna Jacobi

Wir freuen uns über die Mitarbeit von Anna Jacobi. Anna schreibt auf dem Gründer-Blog von SmartBusinessPlan rund um das Thema Businessplan und Existenzgründung.

Gründer arbeiten länger und härter. Im Durchschnitt sind es etwa 48 Stunden in der Woche. Ein guter Grund zu lernen, wie man als Geschäftsführer Aufgaben richtig delegiert, um sich wieder aufs Wesentliche konzentrieren zu können.

Eine effektive Aufgabenteilung und -zuweisung ist nicht nur wichtig, damit der angehende Geschäftsführer seinen Fokus auf die wirklich dringlichen und wichtigen Aufgaben legen kann, sondern auch damit ein starkes, gut funktionierendes Team aufgebaut werden kann.

Grundsätzlich basiert ein gutes Team erst einmal auf Vertrauen. Jedes Teammitglied sollte seine Rolle und Erwartungen kennen und sich in der Lage fühlen, etwas beizutragen. Erst durch die Zusammenarbeit wird das möglich, was ein Einzelner alleine nicht schaffen kann.

Bevor der Geschäftsführer nun die Aufgaben an das Team delegieren kann, muss er sie sortieren. Zu diesem Zwecke empfehlen wir die Eisenhower Matrix als geeignetes Tool.

Die Eisenhower-Matrix

eisenhower-matrix

Die Matrix besteht aus zwei Achsen: Dringlichkeit und Wichtigkeit, wie sie in der folgenden Abbildung dargestellt sind:
Ein Geschäftsführer sollte diese Matrix begutachten

Aufgaben, die dringlich UND wichtig sind, sollten vom Geschäftsführer selbst erledigt werden. Und zwar sofort. Aufgaben, die zwar dringend, aber nicht wichtig sind, sollten nach Möglichkeit delegiert werden. Und Aufgaben, die wichtig und nicht dringend sind, sollte sich der Geschäftsführer vornehmen und in seinen Terminkalender eintragen. Dies ist natürlich nur eine Orientierungshilfe, die nicht 1:1 umgesetzt werden muss.

Das SMART-Prinzip
Die Checkliste für den Geschäftsführer

Am besten geht das nach dem so genannten SMART-Prinzip. SMART ist dabei ein Akronym für „Specific Measurable Accepted Realistic Timely“ und dient z.B. im Projektmanagement, aber auch im Rahmen von Mitarbeiterführung und Personalentwicklung, als Kriterium zur eindeutigen Definition von Zielen im Rahmen einer Zielvereinbarung.

Im Deutschen kann man es beispielsweise so übersetzen bzw. erläutern:

Specific
Wenn Sie jemandem eine Aufgabe geben, muss sie klar und deutlich definiert sein. Zweideutigkeiten sollten unbedingt vermieden werden.

Measurable
Der Fortschritt bzw. Erfolg der vergebenen Aufgabe sollte messbar sein und regelmäßig überprüft werden.

Agreed
Der Mitarbeiter sollte sein Verständnis signalisieren und die Übernahme der Aufgabe bestätigen. Stellen Sie durch Nachfragen sicher, dass die Aufgabe auch wirklich verstanden wurde.

Realistic
Stellen Sie sicher, dass genügend Ressourcen für die zeitgerechte Bearbeitung der Aufgabe vorhanden sind. Hat der ausgewählte Mitarbeiter das benötigte Wissen, um die Aufgabe zu erfüllen?

Time bound
Setzen Sie einen geeigneten Zeitrahmen für die Aufgabe. Dabei ist es wichtig, selber einschätzen, wie lange der Mitarbeiter benötigt, um die Aufgabe zu lösen. Sie können auch Meilensteine setzen. Diese erleichtern es, nachzuvollziehen, was der Mitarbeiter bisher getan hat und die Qualität dessen zu bewerten.

Wann immer Sie als Geschäftsführer Aufgaben delegieren, sollten Sie dieses Prinzip im Hinterkopf haben. Sie können es wie eine Checkliste behandeln, dann wird es Ihnen eine große Hilfe sein, auch wichtige Aufgaben richtig zu delegieren. SmartBusinessPlan wünscht Ihnen dabei viel Erfolg.

Dieser Artikel ist im Original auf dem SmartBusinessPlan-Blog erschienen.

Soweit der Beitrag von Anna Jacobi. Wir beraten Sie selbstverständlich auch in Sachen Selbständigkeit.

Machen Sie bei Interesse einfach einen Termin mit uns aus.

Und wenn Sie schon einen Schritt weiter sind, haben wir noch etwas ganz Besonderes für Sie: den SmartBusinessPlan.

Verfassen Sie Ihren kompletten, druckfertigen Businessplan – inklusive Finanzteil. Benutzerfreundliche Assistenten und Businessplan-Beispiele realer Unternehmen unterstützen Sie dabei.

Testen Sie kostenlos und unverbindlich.

 

Sparen bei den aktuellen Zinsen? Macht keinen Spaß! Deka-Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater erklärt im Interview, warum Sie es jetzt dennoch tun sollten. Und wo Geld noch Rendite bringt.

Die meisten denken, dass man nur wegen der Zinsen spart. Zinsen sind zwar eine schöne Belohnung für das Sparen, aber Sparen ist ein Grundbedürfnis jeden privaten Haushalts wie auch Transport oder Energie. Wir sparen, um etwas erwerben zu können, das das Monatsgehalt übersteigt, sei es ein Konsumgut oder die Ausbildung der Kinder. Wir sparen auch, um unabhängiger zu sein. Und wir sparen für das Alter, weil die gesetzliche Rente nicht reichen wird. All diese Bedürfnisse bestehen auch bei Nullzinsen. Im Gegenteil: Weil die Zinsen so niedrig sind, müssen wir sogar mehr sparen, um ein angestrebtes Ziel zu erreichen.

 

Herr Dr. Kater, in einem anderen Interview haben Sie vor dem Hintergrund des Sparens in der Niedrigzinsphase einmal das Heller-Zitat aufgegriffen: „Es ist auch ein Risiko, kein Risiko einzugehen, …“ Wie haben Sie das gemeint?

Für den Sparer bedeutet Risiko, dass er Geld verliert beim Sparen. Das meint er, könne ihm nur bei Aktien und Anleihen passieren. Das ist nicht richtig: Auch beim Sparen auf dem Sparkonto kann man verlieren: Wenn die Inflationsrate höher ist als der Zins, verliert das Ersparte an Kaufkraft. In diesem Jahr ist die Inflation sehrgering, aber immer noch höher als die gar nicht mehr vorhandenen Zinsen auf dem Sparkonto. Das geht nun schon einige Jahre lang: Die Kaufkraft von Spareinlagen schwindet langsam dahin.

 

Welche Anlageformen empfehlen Sie jetzt? Und warum?

Der einzige Ort, wo Geld noch Rendite bringt, ist die Wirtschaft: Private Haushaltekönnen Wirtschaftsunternehmen unter Umgehung des Bankensystems direkt Kredite oder sogar Eigenkapital zur Verfügung stellen. Das geschieht etwa, wenn man Wertpapiere erwirbt, das sind Anleihen oder Aktien. Aus diesen Bestandteilen sollte der Teil des Vermögens bestehen, der langfristig über viele Jahre angelegt ist. Für das kurzfristig geparkte Geld, das flexibel zur Verfügung stehen soll, gibt es leider keinen Ausweg, hier schlagen die Nullzinsen voll zu.

 

Worauf sollte man beim Sparen in der Niedrigzinsphase besonders achten?

Beim Wertpapieranteil im Vermögen sollte man auf eine breite Streuung achten. Die sogenannten Geheimtipps von Aktien oder Anleihen entpuppen sich zu häufig als Rohrkrepierer. Die Wertpapierauswahl sollte sorgfältig zusammengestellt sein und laufend überwacht werden. Wem das – verständlicherweise – zu viel Arbeit ist, der kann sie sich abnehmen lassen und einen Wertpapierfonds kaufen. Hier kümmert sich die Fondsgesellschaft um die Zusammenstellung und tauscht Papiere aus, bei denen sich die wirtschaftlichen Aussichten verändert haben, was in der gegenwärtigen schnelllebigen Welt oft vorkommt.

 

Weil andererseits in der Niedrigzinsphase Darlehen besonders günstig sind, investieren viele Bürger verstärkt in Im-mobilien. Allerdings steigen dadurch auch die Immobilienpreise rasant. Wie sehen Sie die Entwicklungen von Immobilienfonds?

Das niedrige Zinsniveau und der damit verbundene Mangel an Anlagealternativen haben die Nachfrage nach Immobilien weiter angeheizt. An dieser Situation wird sich auch kaum etwas ändern, solange die Zinsen nicht spürbar steigen. Für Anbieter Offener Immobilienfonds sind diese Rahmenbedingungen durchaus eine Herausforderung. Aber für einen langfristig orientierten Investor mit weltweiter Ausrichtung bieten sich auch in der gegenwärtigen Lage nicht nur Risiken, sondern auch Möglichkeiten. Die Sorgfalt in der Auswahl der Gebäude muss jetzt noch mal gesteigert werden, um nicht überteuert einzukaufen und damit Abwertungsrisiken für die Zukunft einzugehen. Auf der anderen Seite können im derzeitigen Marktumfeld auch Objekte gut verkauft werden, die nicht mehr in das gesamte Portfolio passen.

 

Glauben Sie, dass Sparen aus der Mode kommt?

Sparen wird nicht aus der Mode kommen, ebenso wenig wie Autofahren nicht aus der Mode kommt, wenn der Benzinpreis schwankt oder man deswegen nicht aufhört zu telefonieren, weil es keine Telefonzellen mehr gibt. Das Bedürfnis zu sparen, bleibt erhalten, es ist die Art wie man spart, die sich ändert. Der Anteil von Wertpapieren an den deutschen Geldvermögen steigt an.

Herr Dr. Kater, vielen Dank für das Gespräch.

Hier ist der Sonderpreis schon einmal wie gemalt für Sie: Der VW Golf

In der Sonder-Auslosung der Sparlotterie der Sparkassen am 17. Oktober 2016 werden neben den monatlichen Geld- und Sachgewinnen zusätzlich 30 VW Golf ausgespielt. Sichern Sie sich Ihre Gewinnchance*. Wenn Sie mindestens ein Los der Sparlotterie besitzen, nehmen Sie automatisch an der Sonder-Auslosung im Oktober 2016 teil.

Unsere Sparlotterie
„Eine gute Tradition kommt nie aus der Mode.“ Daher unterstützt die Sparlotterie der Sparkassen seit über 60 Jahren gute Zwecke in Westfalen-Lippe. Mit mindestens einem Los der Sparlotterie nehmen Sie an den Auslosungen teil. Sichern Sie sich Ihre Chance.*

Sollten Sie aktuell noch keine Sparlotterie-Lose besitzen, dann wenden Sie sich einfach an Ihren Sparkassenberater oder
kaufen Sie online die von Ihnen gewünschte Anzahl von Losen der Sparlotterie der Sparkassen.

Bitte beachten Sie die Hinweise zur Spielsuchtgefährdung

Die Teilnahme ist Personen unter 18 Jahren gesetzlich verboten. Glücksspiel kann süchtig machen. Informationen erhalten Sie in Ihrer Sparkasse oder unter der kostenlosen Hotline der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Telefon: 0800 1372700.

* Gewinnchancen: 2,50 Euro = 1:10, 100.000 Euro = 1:2,4 Mio., Monatlicher Pkw = 1:800.000, VW Golf in der Sonder-Auslosung 1:100.000.

Das Verlustrisiko beträgt 1,20 Euro pro Los.