Sie träumen von den eigenen vier Wänden? Auch mit knappem Budget kann eine eigene Immobilie in greifbare Nähe rücken – wenn man rechtzeitig spart und die richtigen Geld- und Förderquellen kennt.

Für wen lohnt sich eine eigene Immobilie?

Das ist eine sehr individuelle Entscheidung. Denken Sie darüber nach, was Ihnen wichtig ist: beispielsweise Flexibilität, Fragen der Teuerung, Modernisieren, Nachbarschaft, Lage … Immerhin ist der Kauf oder der Bau einer Immobilie für die meisten Menschen die größte finanzielle Investition im Leben. Diese muss gut überlegt und vorbereitet sein. Vor allem die Finanzierungsstrategie spielt dabei eine wichtige Rolle. Als „Pi-mal-Daumen-Regel“ gilt: Mindestens 20 bis 30 Prozent Eigenkapital sollten Sie bereits angespart haben.

Wie kann man überhaupt für die eigenen vier Wände sparen?

Hier gibt es kein Patentrezept. Tages- oder Festgeld, ein Fondssparplan – lassen Sie sich am besten beraten. Wichtig ist vor allem, dass Sie früh starten, damit die Immobilie schuldenfrei wird, bevor Sie in den Ruhestand gehen. Experten rechnen mit einer durchschnittlichen Ansparphase von etwa zehn Jahren und einer Tilgungsphase von ungefähr 15 Jahren. Hier gibt es gerade in der heutigen Tiefzinsphase für Sie viele Stellräder. Eine passende Sparform ist auch ein Riester-Bausparvertrag. Mit der Förderung möchte der Staat Ihre Altersvorsorge unterstützen. Grundsätzlich hat jeder Anspruch auf die Riester-Förderung, der in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert ist, d. h. Arbeitnehmer, aber auch Azubis. Die staatlichen Zulagen (Grundzulage: 154 Euro pro Jahr) erhöhen die gesparte Summe. Berufsstarter unter 25 Jahren erhalten 200 Euro als Einmalzahlung im ersten Jahr. Einzahlungen auf Ihren Riester-Bausparvertrag können Sie als Sonderausgaben steuerlich absetzen – bis zu einer Obergrenze von 2.100 Euro jährlich. Gut für Familien: Auch nicht berufstätige Ehepartner mit eigenem Vertrag erhalten die Förderung. Für Kinder, die seit 2008 geboren sind, erhalten Sie 300 Euro Zulage jährlich. Einen solchen Vertrag können Sie ganz einfach bei uns abschließen.

Kann ich auch Vermögenswirksame Leistungen nutzen?

Wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber Vermögenswirksame Leistungen (VL) erhalten, können Sie diese auch für das Sparen für Ihr Eigenheim nutzen und in einen Bausparvertrag fließen lassen. Gut zu wissen: Liegt Ihr Einkommen unter einer bestimmten Grenze, profitieren Sie zusätzlich von der Arbeitnehmersparzulage als Bonus auf die VL. Für Unverheiratete liegt die Grenze z. B. bei 17.900 Euro – dann erhalten Sie bis zu 43 Euro Sparzulage (9 Prozent) pro Jahr.

Welche Geldspritzen sollten künftige Hausbesitzer noch kennen?

Wenn der Immobilienkauf schon konkret ist, können Sie Ihr Eigenkapital durch Kredite und Fördermittel aufstocken. Einer der wichtigsten Kreditgeber ist die KfW. Ihre Sparkasse berät Sie, welches der Programme für Sie geeignet ist, und beantragt den Kredit oder den Zuschuss direkt für Sie. Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), die Bundesländer, Kirchen und Gemeinden greifen Bauherren und Sanierern unter die Arme, sei es mit Zuschüssen oder zinslosen Krediten (Adressen für weitere Infos siehe Kasten „Linkempfehlungen“).

Wo kann ich noch finanzielle Unterstützung erhalten?

Manche Arbeitgeber bieten zinsgünstige Darlehen an. Auch Eltern oder Großeltern können Ihnen mit Schenkungen, Darlehen oder einer Hypothek unter die Arme greifen. Die „Muskelhypothek“, also Eigenleistungen beim Bauen oder Renovieren, spart ebenfalls Geld.

Beratung ist einfach!

Bei uns erhalten Sie eine solide Beratung von Fachleuten, die sich Ihre persönliche Situation genau anschauen. Baufinanzierung ist Spezialistensache – sie ist sogar das vorrangige sichere Fundament, das tragen muß. Rechnen Sie mit uns!

Linkempfehlungen

www.kfw.de: Förderungen vom Staat (Zuschüsse, günstige Darlehen)

www.bafa.de: besondere Förderungen z. B. von Energiesparmaßnahmen

www.aktion-pro-eigenheim.de/haus/foerderung: Zuschüsse von der Gemeinde (z. B. günstiges Bauland, Baugemeinschaften)

www.lbs.de/bausparen: u. a. ein praktischer Rechner, der ausrechnet, mit welchen Fördermitteln Sie planen können und ob Ihr Budget für Ihr Vorhaben ausreicht

 

 

Quelle: S-Pool – das Mehrwert-Portal für unsere Kunden

Bereits Mitte Dezember hatte der Wittener Wolfgang Schmitt seinen Film „Ruhrkult(o)ur“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Idee dazu trug der 72-jährige, der über 40 Jahre lang bei der Wittener Traditionsfirma J.D. Neuhaus als technischer Berater im Außendienst beschäftigt war, schon lange mit sich herum. Doch erst als Rentner hatte er die erforderliche Zeit, das Projekt umzusetzen. Schließlich war Wolfgang Schmitt gut zweieinhalb Jahre mit seiner professionellen Filmkamera zwischen Duisburg und Dortmund unterwegs, um seine 85-minütige Liebeserklärung an das Ruhrgebiet zu drehen. Im Dezember ist der Film „RUHRKULT(O)UR – eine spannende Entdeckungsreise auf der Route der Industriekultur“ im Klartext-Verlag erschienen. Doch was dem umtriebigen Filmautor noch am Herzen lag, war eine öffentlich Vorführung seines Films – und zwar in Witten.

Und diesem Wunsch haben sich nun Stadtmarketing und die Sparkasse Witten angenommen.

Olaf Michel, Vorstandsmitglied der Sparkasse Witten: „Über den Bericht in der Wittener Tageszeitung sind wir darauf aufmerksam geworden, dass Herr Schmitt nach einer Möglichkeit gesucht hat, seinen Film öffentlich in Witten zu zeigen. Wir stellen dafür sehr gern unser Veranstaltungscenter zur Verfügung.“
Am Mittwoch, 22. Februar 2017, um 18.30 Uhr, heißt es dann „Film ab“ – im Veranstaltungscenter der Sparkassenhauptstelle, Ruhrstr. 45, 58452 Witten: Wolfgang Schmitt wird dann dort seine sehenswerte 85-minütige Dokumentation zeigen. Der Besuch ist kostenlos; Sparkasse und Stadtmarketing bitten jedoch alle Interessenten darum, sich unter der Telefonnummer (02302) 174-1403 formlos telefonisch anzumelden, damit man sich entsprechend auf die Anzahl der Besucher einrichten kann. Selbstverständlich kann der Film, in Form einer DVD, auch an diesem Abend zum Preis von 9,95 Euro am Verkaufsstand der Stadtmarketing GmbH vor Ort erworben werden – übrigens ein schönes Geschenk für all diejenigen, die nicht an diesem Abend im Veranstaltungscenter der Sparkasse selbst dabei sein können.

Gerade zu Jahresbeginn häufen sich die Ausgaben. Wie Sie einen finanziellen Engpass kurzfristig überbrücken und für die Zukunft neue Sparpotenziale aufdecken, haben wir für Sie recherchiert. Probieren Sie es aus: Sparen schont Ihren Geldbeutel, die Umwelt und sorgt damit für ein stressärmeres Leben.

5 sofort wirksame Life-Hacks , um finanzielle Engpässe zu überbrücken

Selbst kochen statt auswärts essen
Sparpotenzial: bei einmal Essen gehen pro Woche (z. B. Italiener) etwa 60 – 80 Euro im Monat

Coffee-to-go von zu Hause mitnehmen
Sparpotenzial: bei einem Kaffee pro Tag etwa 40 – 60 Euro im Monat

Fahrradfahren oder laufen statt Auto oder Bahn nutzen
Sparpotenzial: variabel, je nach Strecke – persönlicher Kostenvergleich z. B. unter www.verkehrsmittelvergleich.de

Filmabend mit Freunden statt Kino
Sparpotenzial: bei 2 x Kino pro Monat etwa 20 – 25 Euro im Monat

Sachen ausmisten und verkaufen (Kleidung, Bücher, DVDs, Elektronik…)
Sparpotenzial: je nach Wert der Sachen. Tipp: vorher nachschauen, was ähnliche Produkte eingebracht haben, z. B. bei Ebay oder Kleiderkreisel

10 Ideen, mit denen Sie langfristig besser mit dem Geld auskommen

1. Stimmen Sie alle Ihre Ausgaben aufeinander ab, verschaffen Sie sich einen Überblick, verplanen Sie Ihre Budgets sinnvoll. Führen Sie dazu ein Haushaltsbuch – kostenlos als App oder Dateidownload. Infos unter www.geldundhaushalt.de

2. Regelmäßig Geld zurücklegen: Lassen Sie sich von Ihrer Sparkasse über die zahlreichen Angebote, z. B. zu Sparplänen beraten.

3. Stromanbieter vergleichen: Lohnt sich ein Wechsel? Dazu gibt es zahlreiche Internetplattformen, bei denen Sie die Tarife gut vergleichen können.

4. Wasser und Strom aktiv einsparen, z. B. Wäscheleine statt Trockner (praxisnahe Tipps und Tricks finden Sie auf www.spartipps.de oder www.verbraucherzentrale.nrw/stromspartipps)

5. Carsharing statt eigenes Auto

6. Abos und Verträge überdenken (Fitnessstudio, Handy, Zeitschriften…)

7. Einkäufe pro Woche planen, nicht spontan einkaufen gehen – und nie hungrig!

8. Bücher von Freunden oder bei der Bücherei ausleihen statt neue kaufen

9. Nutzen Sie Tauschringe, Swap-Partys und Sharing-Plattformen

10. Über Nebenjob nachdenken

 

Quelle: S-Pool – das Mehrwert-Portal für unsere Kunden

Schon während des Studiums den Grundstein für ein Unternehmen legen?
Wir geben Ihnen Tipps von A-Z, wie Sie Theorie und Praxis clever vereinen.
Und: Wir begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg!

 

ABSCHLUSSARBEIT

Viele Studenten, die ein Unternehmen gründen wollen, schreiben ihre Abschlussarbeit über das Vorhaben. Manchmal kann man sich Seminare als Credit Points anrechnen lassen.

BAFÖG
Wenn Sie BAföG bekommen, dürfen Sie nur ein geringes Einkommen haben, sonst verringert sich die Zahlung. Zum Ende des 4. Fachsemesters müssen BAföG-Empfänger einen Leistungsnachweis erbringen. Sie müssen also trotz Existenzgründung genug Zeit fürs Studium aufbringen. Fragen klärt Ihr Studentenwerk.

BUSINESSPLAN
Für eine erfolgreiche Finanzierung unerlässlich. Er dient auch als Zielvorgabe, an die Sie sich in der Gründungsphase halten können.

CROWDFUNDING
Viele User entscheiden durch viele kleine Geldbeträge, ob ein Projekt Wirklichkeit wird. Seedmatch oder Companisto sind z. B. solche Finanzierungsplattformen.

DEUTSCHER GRÜNDERPREIS
►Gründerwettbewerbe.

EXIST
Das Gründerstipendium fördert u. a. studentische Gründer mit einem monatlichen Betrag, zusätzlich gibt’s Coachings und Zuschüsse für Sachausgaben. www.exist.de

FINANZIERUNG
In der Regel sollten dafür 20 Prozent Eigenkapital einkalkuliert werden. Ihre Sparkasse berät Sie gerne.

FÖRDERMITTEL
Ergänzen die Finanzierung. Übersicht z. B. unter www.foerderdatenbank.de

GRÜNDERWETTBEWERBE
Der Deutsche Gründerpreis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk vergeben. Ausgelobt wird er von den Partnernstern, Sparkassen, ZDF und Porsche. www.deutscher-gruenderpreis.de

HOCHSCHULE
An zahlreichen Hochschulen wurden „Gründungslehrstühle“ eingerichtet: www.stifterverband.com/gruendungsradar

INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMERN
Ihre zuständige IHK ist eine gute Adresse, um sich beraten zu lassen. Diese finden Sie hier: www.dihk.de/ihk-finder

JUNIOREN
Es gibt zahlreiche, meist ehrenamtliche und regionale Initiativen, bei denen Senioren Junioren helfen. www.althilftjung.de

KINDERGELD
Hier gelten keine Jahreseinkünftegrenzen mehr – mehr als 20 Stunden pro Woche darf die Existenzgründung nicht in Anspruch nehmen, sonst gerät der Anspruch in Gefahr.

KRANKENVERSICHERUNG
Wer sich neben dem Studium selbstständig macht, kann in der Regel in der Familienversicherung bleiben, wenn die Einnahmen 395 € (Stand: 2014; für 2015 vorauss. 405 €) im Monat nicht übersteigen. Bei Fragen hilft Ihnen Ihre Krankenkasse weiter.

MARKETING
In vielen Fällen gibt’s für die Beratung Zuschüsse. www.kfw.de, Stichwort: Gründercoaching.

NETWORKING
Holen Sie frühzeitig z. B. Mitstudenten ins Boot, die Ihre Qualifikationen ergänzen. Ebenfalls hilfreich: Online-Netzwerke wie Xing oder Facebook.

ONLINE-ANWENDUNGEN
Businessplan-App, Online-Training und Tipps unter www.existenzgruender.de/gruendungswerkstatt/

PATENTIERUNG
Patente und andere Schutzrechte wie z. B. Gebrauchsmuster, Marken und Geschmacksmuster können Sie beim Deutschen Patent- und Markenamt anmelden. www.dpma.de

QUALIFIKATION
Prüfen Sie, ob Sie ein Unternehmertyp sind. Auch fachliche Voraussetzungen müssen stimmen – kaufmännische und unternehmerische Kenntnisse sind ein entscheidender Faktor! Unter www.existenzgruender.de finden Sie Tests dazu.

RECHTSFORM
Es gibt Rechtsformen für Einzelkämpfer (z. B. AG oder GmbH) sowie Personengesellschaften oder Kapitalgesellschaften für Existenzgründer, die in einer Gruppe gründen möchten. Lassen Sie sich schon im Vorfeld und auch von einem Rechtsanwalt beraten. Manche Geldgeber schließen z. B. bestimmte Rechtsformen von der Förderung aus.

STIPENDIEN
Für studentische Gründer gibt’s zahlreiche Stipendien, wie z. B. ►EXIST. Datenbank mit den Förderprogrammen des Bundes, der Länder & der EU: www.foerderdatenbank.de

SPARKASSE
Sparkassen sind Marktführer bei Gründungsfinanzierungen in Deutschland. Lassen Sie sich also gleich vom Experten beraten, wenn Sie gründen möchten!

UMSATZSTEUER
Als Kleinunternehmer können Sie sich von der Umsatzsteuer befreien lassen („Kleinunternehmerregelung“). Dafür müssen Ihre Umsätze in einem bestimmten Rahmen bleiben. Als Kleinunternehmer dürfen Sie auf Ihren Rechnungen keine Umsatzsteuer ausweisen. Die ►Vorsteuer können Sie hier nicht geltend machen.

VORSTEUER
Für unternehmensbezogene Einkäufe zahlen Sie in der Regel Vorsteuer. Prüfen Sie, ob diese auf den Rechnungen, die Sie bezahlen müssen, separat aufgeführt ist (als Umsatzsteuer). Diese Vorsteuer können Sie später mit der Umsatzsteuer, die Sie an das Finanzamt abführen, verrechnen.

WERBUNG
►Marketing.

ZUSCHÜSSE
►Fördermittel.

LINKTIPPS

www.existenzgruender.de
Mit Expertenforum.

www.studis-online.de
Großes Studi-Portal mit Existenzgründer-Bereich unter „Beruf“.

www.business-angels.de
Business Angels beteiligen sich mit Kapital und Knowhow an innovativen Start-ups.

www.kfw.de/gruenden
Alles rund um die Kredite der KfW.

www.foerderland.de
Seite, bei der kaum Fragen offenbleiben.

 

Quelle: S-Pool – das Mehrwert-Portal für unsere Kunden

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Am 1. Januar 2017 trat das neue Pflegestärkungsgesetz II in Kraft. In der gesetzlichen Pflegeversicherung (GPV) gibt es nun fünf Pflegegrade statt der bisherigen drei Pflegestufen. Gleichberechtigt kommen nun auch die ca. 1,6 Millionen Menschen, die in Deutschland an Demenz erkrankt sind, in den Genuss von Leistungen. Vor allem die Pflege zu Hause wird durch höhere Leistungsbeiträge und eine Verbesserung der sozialen Absicherung der pflegenden Angehörigen stärker gefördert.

Jeder kann aufgrund von Krankheit oder Unfall pflegebedürftig werden, sogar schon in jungen Jahren. Im Gespräch mit Carsten Gallwas, Abteilungsleiter Versicherungen und Bausparen der Sparkasse Witten, wird deutlich, dass man mit einer privaten Pflegeversicherung seinen gewünschten Pflegestandard und das eigene Vermögen und das der Angehörigen gut absichern kann.

 

Frage: Herr Gallwas, brauchen gesetzlich Versicherte jetzt überhaupt noch eine zusätzliche private Pflegeversicherung? Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung (GPV) sind doch erheblich ausgeweitet worden.

Carsten Gallwas

Carsten Gallwas: Das stimmt. Der Gesetzgeber ist da einen Schritt in die richtige Richtung gegangen. Aber: Die GPV bleibt trotz der Leistungsverbesserungen nur eine Art Teilkaskoversicherung. Das heißt, im Pflegefall deckt die gesetzliche Pflegeversicherung nicht alle Kosten ab. Zuzahlungen in Höhe von bis zu mehreren Tausend Euro monatlich werden für die Betroffenen auch zukünftig keine Seltenheit sein.

Frage: Und was geschieht mit Pflegebedürftigen, die nicht genügend eigene Ersparnisse haben, um diese zusätzlichen Kosten zu bezahlen?

Carsten Gallwas: Eventuell muss Sozialhilfe in Anspruch genommen werden. Wenn sie erwachsene Kinder mit eigenem Einkommen haben, sind die Kinder oft vorrangig unterhaltspflichtig. Wenn das Thema nicht so ernst wäre, könnte man das bekannte gelbe Warnschild umkehren in „Kinder haften für ihre Eltern“. Wir wissen aus vielen Geprächen mit unseren Kunden, dass sie genau das, die Kinder oder ihren Partner belasten, unbedingt vermeiden wollen.

Frage: Viele unterschätzen ja auch die Höhe der Kosten für Pflegeleistungen?

Carsten Gallwas: Ja, das ist so. Mit 2.005 Euro monatlich, die die gesetzliche Pflegeversicherung neuerdings für Menschen mit dem höchsten Pflegegrad übernimmt, kann man nirgendwo in Deutschland einen Platz in einer Pflegeeinrichtung bezahlen. Der kostet schnell bis zu 4.000 Euro monatlich. Wenn jeden Monat bis zu 2.000 Euro aus dem Familienvermögen des Versicherten fürs Pflegeheim abfließen, dürfte jedem klar werden, wie wichtig eine private Pflegezusatzversicherung ist: Sie sichert Familienersparnisse.
Und Geld ist ja auch nicht alles. Eine Pflegeversicherung schützt nicht nur das eigene Vermögen, oder im Falle von Sozialregress auch das der Kinder, sondern sichert auch bei Eintreffen des Pflegefalls die eigene Selbstbestimmung! Schließlich möchte man, insbesondere wenn fremde Hilfe und Pflege unabdingbar sind, auch möglichst weiterhin selbst bestimmen, wie und wo man betreut wird.  Eine zusätzliche Vorsorge durch eine private Pflegeversicherung ist auch weiterhin dringend anzuraten.

Die Sparkasse Witten hat Lösungen, rät Carsten Gallwas, die auf den individuellen Bedarf abgestimmt werden können. Wer mehr wissen möchte, schaut am besten einfach in einer der Sparkassen-Filialen in allen Stadtteilen vorbei oder informiert sich vorab online unter www.sparkasse-witten.de

 

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Studieren ist teuer: Neben Miete, Fahrtkosten, Büchern & Co. schlagen auch Lebensmittel, Kleidung oder die Kosten für Freizeit zu Buche. Für private Unis werden zudem hohe Studiengebühren fällig. Wir zeigen Ihnen Wege, wie Sie Ihr Studium finanzieren können.

Dass ein Studium eine sinnvolle Investition ist, bleibt unbestritten: Das Risiko der Arbeitslosigkeit sinkt mit steigender Qualifikation. Aber: Knapp 800 Euro brauchen Studenten im Schnitt jeden Monat für ihr Studium. Das hat das Deutsche Studentenwerk errechnet. Diese Summe müssen frisch gebackene Studenten erst einmal aufbringen. Es gibt dafür unterschiedliche Wege. Häufig ist eine Kombination sinnvoll:

Eltern, BAföG, Stipendium

Wäre das nicht ideal? Andere sorgen für Ihren Lebensunterhalt, und Sie können sich mit fremder Unterstützung sorgenfrei aufs Studium konzentrieren. Leider sieht die Realität bei vielen Studenten anders aus. Zwar haben sie, wenn sie sich in der ersten Ausbildung befinden, monatlich Anspruch auf einen Unterhalt von ihren Eltern von knapp 700 Euro – dieser Betrag reicht aber nicht immer aus, um alle Kosten zu decken. Auch BAföG oder ein Stipendium können die meisten Studierenden heute nicht mehr einkalkulieren. Sie müssen sich nach einer – oder mehreren – Alternative(n) umsehen.

Jobben für den Lebensunterhalt

Sich sein eigenes Geld zu verdienen gibt einem eine gewisse Zufriedenheit. Sie bleiben Ihr eigener Herr und verantwortlich für sich selbst. Zwei Drittel der Studierenden jobben nebenbei, so das Deutsche Studentenwerk. Die großen Nachteile dieser Finanzierungsform: Die Konzentration auf das Studium leidet, es zieht sich unnötig in die Länge – und auch der Lebenslauf sieht nicht mehr so zielstrebig aus. Das spricht für Lösung Nummer 3.

Kopf frei: der KfW-Studienkredit

Wer sich während des Studiums nicht mit finanziellen Problemen belasten will, sollte mit uns über einen Studienkredit unseres Partners KfW-Bank nachdenken und sprechen. Wir finanzieren Ihre Lebenshaltungskosten während des Studiums unabhängig vom Studienfach. Es spielt keine Rolle, ob Sie in Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitend studieren. Auch Fernstudiengänge sind möglich. Auslandssemester fördern wir, wenn Sie weiterhin in Deutschland immatrikuliert sind.Ihre Hochschule muss ihren Sitz in Deutschland haben und staatlich oder staatlich anerkannt sein.

Vier Vorteile auf einen Blick:

  • Förderung von Erst- und Zweitstudium, postgradualen Studien sowie Promotion
  • Finanzierung ohne Sicherheiten und unabhängig vom Einkommen
  • flexible monatliche Auszahlungsbeträge zwischen 100 und 650 Euro
  • flexible und moderate Tilgung

Details finden Sie vorab in diesem Merkblatt der KfW!

Beispielrechnung

Sarah ist 19 Jahre alt, hat gerade ihre Schullaufbahn mit dem Abitur abgeschlossen und freut sich auf ihr BWL-Studium an der Universität Regensburg in Bayern. Sechs Semester Regelstudienzeit hat sie bis zum Bachelorabschluss eingeplant. In ein paar Monaten geht es los. Doch vor Studienbeginn verschafft sich Sarah einen Überblick über ihre Finanzen. Wie hoch sind ihre Einnahmen und wie hoch ihre Ausgaben? Was
kann sich Sarah leisten, und kann sie ihr Studium tatsächlich finanziell ohne fremde Hilfe stemmen?

Die Beispielrechnung zeigt, dass Sarah jeden Monat 587,50 Euro selbst finanzieren müsste, um studieren zu können. „Extras“ wie Fahrtkosten nach Hause zu ihren Eltern, Urlaub oder teurere Erstanschaffungen wie beispielsweise eine Waschmaschine sind hier noch nicht eingerechnet.

 

 

Einnahmen
Kindergeld 184,00 €
(Weil Sarah das erste Kind ist. Ab dem dritten Kind gibt es 190,00 €, für jedes weitere Kind 215,00 €.)
_________________________________
= Total 184,00 €

Ausgaben
Wohnkosten: WG-Zimmer, 15 m² (warm, mit Internet und GEZ) 370,00 €
+ Fahrtkosten pro Monat 12,83 € (Semesterticket: 77 €)
+ Studienbeitragsgebühren pro Monat 8,67 € (52,00 € für ein Semester)
+ Lernmittel (Bücher, Kopierkosten für Skripte usw.) 40,00 €
+ Freizeit, Kultur, Sport 100,00 €
+ Lebensmittel 160,00 €
+ Kleidung 50,00 €
+ Handykosten 30,00 €
_________________________________
= Total 771,50 €


Gesamtrechnung

Einnahmen: 184,00 €
– Ausgaben: 771,50 €
_________________________________
= – 587,50 €

 

Quelle: S-Pool – das Mehrwert-Portal für unsere Kunden

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Häuser, Wohnungen und Grundstücke gelten als beliebte Geldanlage: Häuser stehen auf festem Fundament. Auch im Wert schwankten sie in den letzten Jahrzehnten vergleichsweise wenig. Das hat ihnen den Ruf einer sicheren Kapitalanlage eingebracht. Verschaffen Sie sich einen Überblick wie Sie Geld in Immobilien anlegen können – von der selbst genutzten Immobilie über die Vermietung bis hin zu Immobilienfonds.

In der eigenen Immobilie wohnen

Die Eigennutzung einer Immobilie bringt’s! Denn sie ist ein guter Baustein für die Altersvorsorge. Möchten Sie wissen, wie viel Geld Sie über die Jahre an Ihren Vermieter zahlen? Mit unserem Mietrechner  finden Sie es heraus! Würden Sie mit diesem Geld monatlich Ihre eigene Immobilie abzahlen, hätten Sie im Alter geringere Wohnkosten – vor allem wenn die Immobilie bis dahin schuldenfrei ist. Das lohnt sich, denn die Wohnkosten machen meist den größten Anteil an den Fixkosten aus.
Die Statistik belegt es: Die Wohnkosten von Eigentümern sind im Alter wesentlich niedriger als die von Mietern – wobei die Statistik jeweils ans Haushaltsnettoeinkommen gekoppelt ist.


So viel Prozent vom Haushaltsnettoeinkommen geben die jeweiligen Altersgruppen in Deutschland fürs Wohnen aus

Tipp: Sie haben nicht genug Eigenkapital für eine eigene Immobilie? Mit einem Bausparvertrag sichern Sie sich die aktuell günstigen Zinsen für später. Gerne zeigen wir Ihnen Stellschrauben für eine langfristig solide und tragfähige Finanzierung.

 

Eine Immobilie vermieten

Regelmäßige Mieteinnahmen stocken das Konto auf. Vorausgesetzt die Einnahmen aus der Miete liegen über den Ausgaben der Vermietung. Ob das funktioniert, hängt vor allem vom Zustand der Immobilie und ihrer Lage ab. Wie hoch sind Ihre Instandhaltungskosten? Ist die Gegend bei Mietern gefragt? Wie entwickeln sich die Mieten und Nebenkosten vor Ort? Gibt es eine gesetzliche Mietdeckelung in der Gemeinde? Wichtige Aspekte, die Sie klären sollten, bevor Sie eine Immobilie vermieten.
Tipp: Lohnt sich die Vermietung Ihrer Immobilie als Geldanlage? Mit unseren Mietrenditerechnern finden Sie das heraus.


Immobilienfonds kaufen

Immobilienfonds finanzieren mit dem Kapital mehrerer Anleger zusammen Immobilienprojekte. Das sind zum Beispiel Seniorenheime, Einkaufszentren oder Hotels, aber auch Wohnimmobilien. Unternehmen oder Privatpersonen können diese Immobilien mieten. Die Mieteinnahmen und die Wertsteigerung bei Verkauf bilden die Rendite der Anleger. In offenen Immobilienfonds können die Anleger Anteile kaufen und nach frühestens zwei Jahren wieder verkaufen. Den Verkauf müssen sie mindestens ein Jahr vorher ankündigen. Meist investieren offene Immobilienfonds in mehrere Immobilien. Dadurch streut sich das Risiko von Mietausfällen. Geschlossene Immobilienfonds investieren in der Regel nur in ein Immobilienprojekt. Wenn genug Kapital für die Finanzierung da ist, können die Anleger keine Anteile mehr kaufen. Der Verkauf von Anteilen ist komplizierter als bei offenen Immobilienfonds.

Tipp: Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern, wie Sie Geld in Immobilienfonds anlegen können.

Immobilienfonds auf einen Blick:

 

Crowdinvesting für Immobilien – Achtung Risiko!

Crowdinvesting ist eine weitere Möglichkeit, Geld in Immobilien zu investieren. Auf Crowdinvesting-Plattformen im Internet stellen Unternehmen ihre Immobilien-projekte vor. Anleger können hier oft schon mit geringen Beträgen investieren. Mit dem Kapital setzen die Unternehmen die Projekte um. Die Anbieter werben mit attraktiven Renditen und nicht selten auch mit einer Erfolgsbeteiligung. Das klingt verlockend. Der Anleger trägt aber in der Regel nur einen kleinen Teil am Gesamtprojekt. Geht das Projekt schief, bekommen meist zuerst die großen Kreditgeber ihr Geld zurück, also die beteiligten Banken und Projektentwickler. Denn für sie ist oft eine Grundschuld im Grundbuch der Immobilie eingetragen. Die Crowd-Anleger werden nachrangig behandelt. Im schlimmsten Fall können sie dadurch das gesamte eingesetzte Geld verlieren. Deshalb ist bei dieser Geldanlage eher Vorsicht geboten.

Hätten Sie‘s gewusst?
Auf unserem Immobilienportal finden Sie interessante Immobilien – zur Eigennutzung, aber auch Anlageimmobilien.

 

 

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Objektbeschreibung

In einer kleinen Neubaumaßnahme mit drei bereits errichteten Doppelhaushälften steht ein 336 m² großes Baugrundstück zum Anbau an eine vorhandene Doppelhaushälfte zum Verkauf.

Das Grundstück ist angepasst an die vorhandenen Eigenheime mit einer 1,5-geschossigen Doppelhaushälfte mit ausgebautem Studio bebaubar.

Die Grundfläche der Doppelhaushälfte beträgt ca. 6 m x ca. 12 m.

Die Terrasse und der Garten sind zum Süden ausgerichtet.

Kaufpreis: 79.000 €
Finanzierungsbeispiel

Mehr Informationen:
Exposé als PDF

 

 

Ob noch als Bauherr oder schon als stolzer Besitzer einer eigenen Immobilie – Sie tun gut daran, sich und Ihr Eigentum von Anfang an richtig abzusichern. Denn zum Schaden kommt es schneller, als man denkt. Fünf klassische Versicherungsfälle rund um Haus und Hof:


Ein schweres Unwetter in der Bauphase

Was für ein Schock für den Bauherrn! Bei der morgendlichen Besichtigung der Baustelle muss er feststellen, dass heftiger Regen und ein Sturm in der Nacht den Rohbau seines Hauses stark beschädigt haben. Die Bauarbeiten müssen erstmal unterbrochen werden. Glück im Unglück: Die Bauleistungsversicherung übernimmt die Kosten.

Unfall auf der Baustelle

Wenn das mal gut geht! Ein Handwerker hat einen Moment nicht aufgepasst. Ein Dachziegel fällt ihm aus der Hand – und zufällig kommt gerade eine Fußgängerin vorbei. Verletzungsgefahr! Gut, dass der Bauherr eine Bauherrenhaftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Sie würde zahlen, wenn der ahnungslosen Passantin etwas passiert. Auch eine private Haftpflichtversicherung würde für den Schaden aufkommen.

Einbruch ins Eigenheim

Ein ungebetener Gast hat sich Zugang zu einem Einfamilienhaus verschafft, obwohl Türen und Fenster gut verschlossen waren. Das Diebesgut: Schmuck und Bargeld. Zumindest der materielle Schaden wird ersetzt – durch die Hausratversicherung. Vorausgesetzt der Haustürschlüssel wurde nicht durch fahrlässiges Verhalten der Bewohner entwendet.

Hilfe, es brennt!

Ein Albtraum für jeden Hausbesitzer: Das Eigenheim steht in Flammen. Zum Glück haben alle Bewohner den Brand unversehrt überstanden. Und: Der Eigentümer hat eine Wohngebäudeversicherung. Sonst wäre er finanziell ruiniert.

Vorsicht – Glatteis!

Schlitterpartie mit bösen Folgen – dabei wollte der Postbote nur ein Paket zustellen. Die Treppe ist vereist, er rutscht aus und bricht sich ein Bein. Unfallursache: Der Hauseigentümer hat nicht gestreut. Er haftet grundsätzlich mit seinem gesamten Vermögen. Eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung schützt ihn. Sie übernimmt die Kosten für den Schaden. Sofern das Haus selbst bewohnt und nicht vermietet wird, greift hier in der Regel die Privathaftpflichtversicherung.

Für uns gehört das Thema Versicherungen zu unserem Anspruch einer ganzheitlichen Beratung rund ums Geld. Ihr Plus: Sie haben auch bei Versicherungsfragen Ihnen bekannte Ansprechpartner vor Ort, unterstützt von unseren Spezialisten der Abteilung Versicherungen und Bausparen. Sprechen wir also darüber!

 

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Nach einem Einbruch ist man oft zu aufgeregt, um nachzudenken. Unsere Checkliste zeigt Schritt für Schritt, was Sie jetzt machen sollten.

1. Bringen Sie sich in Sicherheit

– Sind die Einbrecher noch vor Ort?- Bringen Sie sich nicht in Gefahr! Verlassen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung. Versuchen Sie nicht, die Täter selbst zu stellen!
– Gehen Sie zu einem Nachbarn, in ein Geschäft oder in ein öffentliches Gebäude in Ihrer Nähe.

2. Rufen Sie die Polizei

– Wählen Sie die Notfallnummer 110.
– Schildern Sie die Situation: Wie ist Ihr Name? Wo ist der Einbruch passiert? Wo sind Sie? Sind die Täter noch in Haus oder Wohnung oder schon weg? Was haben Sie gesehen?
– Warten Sie an einem sicheren Ort bis Hilfe kommt.
– Betreten Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung erst wieder, wenn die Polizei Ihnen den Zutritt erlaubt.

3. Fotografieren Sie Beweise – ggf. fragt Ihr Versicherer danach

– Doch zunächst: Fassen Sie am Tatort nichts an. Räumen Sie nicht auf, bevor die Spurensicherung und ggf. die Kriminalpolizei fertig ist.
– Gibt es Einbruchspuren an der Haustür oder an einem Fenster? Fotografieren Sie, wie die Einbrecher hereingekommen sind.
– Fotografieren Sie alles, was die Täter im Haus oder in der Wohnung verändert haben. Wurden Schränke durchwühlt? Sachen herausgeworfen? Gibt es Fußabdrücke auf dem Teppich?
– Fotografieren Sie alle Schäden, die durch den Einbruch entstanden sind.

4. Prüfen Sie, ob etwas gestohlen wurde

– Fassen Sie Gegenstände in Haus oder Wohnung erst an, wenn es die Polizei erlaubt.
– Sind noch alle EC- und Kreditkarten da? Die Sparbücher auch? Falls nicht, lassen Sie EC- und Kreditkarten sofort unter der Telefonnummer 116 116 sperren. Informieren Sie Ihre Sparkasse oder Bank, wenn Ihr Sparbuch gestohlen wurde.
– Ist Ihr Handy noch da? Falls nicht, sperren Sie es sofort bei Ihrem Handy-Anbieter.
– Sind alle Ausweise noch da? Falls nicht, geben Sie möglichst schnell der den Einbruch aufnehmenden Polizei Bescheid. Informieren Sie außerdem das Bürgeramt bzw. das Bürgerbüro oder die Einwohnermeldestelle.
– Unter der Telefonnummer 116 116 können Sie Ausweise mit Online-Ausweisfunktion auch sofort sperren lassen.
– Wurden Fenster eingeschlagen oder können Sie Türen durch den Einbruch nicht mehr verschließen? Zeigen Sie diese Schäden sofort der Polizei. Beauftragen Sie einen Schlüsseldienst, der den Schaden zeitnah absichert. Damit kein zweiter Einbruch folgt.
– Notieren Sie in einer Liste alles, was gestohlen wurde (Stehlgutliste). Geben Sie, wenn möglich, den Wiederbeschaffungswert jedes gestohlenen Gegenstandes an. Legen Sie, wenn möglich, Fotos der gestohlenen Gegenstände bei. Geben Sie eine Kopie der Stehlgutliste bei der Polizei ab.

5. Benachrichtigen Sie Ihre Versicherungen

– Rufen Sie bei Ihrer Hausratversicherung an. Die Hausratversicherung ersetzt die Kosten für gestohlene Gegenstände. Schildern Sie den Einbruch. Notieren Sie sich den Namen Ihres Ansprechpartners und Ihre Schadensnummer.
– Schicken Sie eine Kopie der Stehlgutliste ggf. mit den Bildern der gestohlenen Gegenstände an Ihre Hausratversicherung. Geben Sie die Schadensnummer an.
– Gibt es Schäden am Gebäude? Wenn Sie in Ihrer Wohngebäudeversicherung als Zusatzfall Einbruchschäden versichert haben, melden Sie den Schaden der Versicherung.
– Schildern Sie auch bei der Wohngebäudeversicherung, was passiert ist. Notieren Sie sich den Namen Ihres Ansprechpartners und Ihre Schadensnummer.
– Schicken Sie der Wohngebäudeversicherung Bilder der Schäden am Haus.
– Eventuell melden sich Sachverständige der Versicherungen bei Ihnen. Beantworten Sie ihre Fragen.

Im Fall eines Einbruchs ist es sehr hilfreich, wenn Sie vorgesorgt haben. Auch dazu haben wir hilfreiche Tipps.
Das sollten Sie tun, bevor ein Einbruch passiert:

• IMEI-Nummer notieren: Die Polizei kann gestohlene Handys unter Umständen lokalisieren. Notieren Sie deshalb die IMEI-Nummer.
• Hausrat fotografieren: Fotografieren Sie wertvolle Gegenstände. Nach einem Einbruch brauchen Sie die Bilder für die Stehlgutliste. Hinterlegen Sie die Fotos an einem sicheren Ort. Das sollte am besten nicht im Haus selbst sein.
• Kaufbelege sammeln: Bewahren Sie Kaufbelege teurer Gegenstände an einem sicheren Ort auf. So können Sie nach einem Diebstahl beweisen, dass Ihnen der jeweilige Gegenstand gehört hat.
• Einbruchschutz: Machen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung möglichst einbruchsicher. Dazu können Sie auch Fördermittel der KfW nutzen.

Haben Sie Fragen zur Finanzierung einbruchsicherer Umbauten? Sprechen wir darüber!

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Die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Häuser steigt und steigt. Beugen Sie deshalb vor: Mit ein paar einfachen Verhaltensweisen und der richtigen Sicherheitstechnik machen Sie Einbrechern das Leben schwer.


1.1 Sicherheitstipps für den Alltag

Einbruchschutz muss nicht viel kosten. Diese einfachen Verhaltenstipps helfen Ihnen, einem Einbruchdiebstahl vorzubeugen:
– Auch wenn Sie nur kurz das Haus oder die Wohnung verlassen: Schließen Sie immer Ihre Eingangstür zweifach ab – einfaches Zuziehen reicht nicht aus.
– Im Mehrfamilienhaus: Regeln Sie mit Ihren Nachbarn, dass die Haustür abends ab einer bestimmten Uhrzeit immer abgeschlossen sein soll.
– Verstecken Sie Ihren Haustürschlüssel niemals draußen. Ob im Blumentopf, unter der Türmatte oder zwischen den Ziersteinen: Einbrecher kennen alle gängigen Außenverstecke und schauen dort zuerst nach.
– Kippen Sie Fenster niemals an, wenn Sie nicht zu Hause sind. Das ist wie eine Einladung für Einbrecher. Mit dem richtigen Werkzeug ist das Fenster sekundenschnell geöffnet und der Dieb gelangt ins Haus.
– Schließen Sie Rollläden nur zur Nachtzeit. Tagsüber geschlossene Rollos signalisieren: Hier ist gerade niemand da.
– Bitte beachten Sie: Leitern, Mülltonnen oder Gartenmöbel bieten Einbrechern eine Kletterhilfe, mit der sie an höher gelegene Fenster oder auf Ihren Balkon kommen können.
– Lassen Sie Wertgegenstände wie Bargeld und Schmuck nicht offen herumliegen.
– Stellen Sie sich mit Ihren Nachbarn gut: In einer aufmerksamen Nachbarschaft haben es Einbrecher deutlich schwerer, unbemerkt zu bleiben. Achten Sie deshalb auf Fremde auf dem Grundstück nebenan oder im Hausflur.
– Öffnen Sie Ihr Heim nicht jedem: Prüfen Sie über Ihre Gegensprechanlage oder Ihren Türspion, wer an Ihrer Tür klingelt. Das ist insbesondere in einem Mehrfamilienhaus wichtig. Denn ist der Einbrecher erstmal im Hausflur, hat er oft leichtes Spiel.

1.2 Sicherheitstipps für den Urlaub

Wenn Sie länger verreist sind, sollten Sie außerdem diese Ratschläge beherzigen:
– Hinterlassen Sie keine Abwesenheitsnotiz auf Ihrem Anrufbeantworter. Und auch wenn es schwer fällt: Verzichten Sie während Ihrer Reise auf freudige Urlaubsnachrichten und Bild-Posts auf Facebook und Co.. Einbrecher erfahren sonst, dass Sie nicht zu Hause sind.
– Schreiben Sie nicht für jeden sichtbar Ihre Kontaktdaten aufs Gepäck, sondern verwenden Sie blicksichere Kofferanhänger.
– Auch ein überquellender Briefkasten ist für Einbrecher ein Hinweis, dass Sie längere Zeit abwesend sind. Bitten Sie deshalb Ihre Familie, Freunde oder Nachbarn, regelmäßig Ihre Post herauszunehmen.
– Täuschen Sie Anwesenheit vor: Steuern Sie zum Beispiel das Licht oder Fernsehsimulatoren mithilfe von Zeitschaltuhren. Lassen Sie ein paar ältere Schuhe vor der Eingangstür stehen. Und bitten Sie Ihren Nachbarn, sein Auto ab und zu in Ihrer Einfahrt zu parken.

1.3 Schwachstellen absichern

Zusätzlich zu diesen Verhaltenstipps lohnen sich auch mechanische und elektronische Mittel, um Ihr Zuhause zu schützen. Immerhin scheitern laut Kriminalstatistik rund 40 Prozent aller Einbrüche an vorhandenen Sicherheitstechniken. Dabei sollten Sie zunächst dort ansetzen, wo Einbrecher am häufigsten einsteigen: Machen Sie Ihre Türen und Fenstern sicher.


Einstiegsorte beim Einfamilienhaus

 


Einstiegsorte beim Mehrfamilienhaus

1.4 Einbruchhemmende Türen

Die meisten Einbrecher gelangen ins Haus oder in die Wohnung, indem sie Türen und Fenster aufhebeln. Dafür brauchen sie meist nur wenige Augenblicke. Viele Eingangstüren lassen sich sogar nur durch körperliche Gewalt und ganz ohne Werkzeug aufbrechen. Bei einer einbruchhemmenden Tür sind typische Schwachstellen wie Türblatt, Rahmen oder Verglasung verstärkt. Sie ist deshalb deutlich widerstandfähiger. Auch ein gutes Schloss sorgt für Sicherheit. Einbruchhemmende Türschlösser mit speziellen Zylindern, Schutzbeschlägen und Schließblechen machen es Einbrechern schwer, in Ihr Eigenheim zu gelangen. In jedem Fall braucht der Dieb deutlich länger, um die Tür aufzubekommen. Die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, steigt. Dadurch lassen sich viele abschrecken und suchen sich ein einfacheres Ziel. Zusätzlich können Sie Ihre Eingangstür auch mit einem Sperrbügel oder Querriegelschloss schützen. Ein Weitwinkelspion sorgt ebenfalls für mehr Sicherheit. Tipp für eine Eigentümergemeinschaft: Überlegen Sie doch gemeinsam mit den anderen Wohnungsbesitzern, ob Sie vielleicht eine Videosprechanlage an der Haustür anbringen. So lässt niemand versehentlich fremde Personen ins Haus. Und falls Sie mal Ihren Schlüssel verlieren, gehen Sie lieber auf Nummer sicher und tauschen Sie das Schloss aus.

1.5 Einbruchhemmende Fenster

Insbesondere bei Fenstern im Erdgeschoss oder bei Terrassentüren sollten Sie auf hohe Sicherheit achten. Einbruchhemmende Fenster haben sehr stabile Rahmen, die fest mit dem Mauerwerk verbunden sind. Außerdem besitzen sie Scheiben aus Sicherheitsglas und abschließbare Griffe. Sie können Ihre Fenster auch mithilfe von aufschraubbaren Zusatzschlössern sichern. Bei Kellerfenstern sind außen angebrachte Gitter empfehlenswert. Schützen Sie Ihre Fenster nachts zusätzlich mit heruntergelassen, widerstandsfähigen Rollläden. Achten Sie bei der Wahl von einbruchhemmenden Türen und Fenstern auf die ausgewiesenen Qualitätssiegel und Widerstandklassen. Empfehlenswert sind Türen und Fenster mit der Widerstandklasse RC2 nach DIN EN 1627. Unterstützung bei der Auswahl bekommen Sie bei polizeilichen Beratungsstellen oder Fachbetrieben. Übrigens: Die beste Technik nützt wenig, wenn sie nicht fachgerecht eingebaut wird. Lassen Sie die Fenster und Türen daher nur von Experten einsetzen.

1.6 Einbruchhemmendes Grundstück

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Grundstück nicht einladend auf Einbrecher wirkt. Mit einem Gartenzaun schaffen Sie eine erste Barriere, die ungebetene Gäste erst einmal überwinden müssen. Schließen Sie Ihr Hof- oder Gartentor immer sorgfältig ab. Ein Schild mit dem Hinweis „Achtung Wachhund“ am Tor kann abschreckend wirken. Der Einbrecher weiß ja schließlich nicht, dass Sie lediglich liebenswürdige und gänzlich ungefährliche Meerschweinchen besitzen.
Verzichten Sie auf hohe Hecken und Sträucher, da sie ungebetenen Gästen Sichtschutz bieten. Investieren Sie außerdem in eine gute Beleuchtung Ihres Grundstücks. Insbesondere auf Ihrem Zugangsweg und an den Türen sollten Sie für genügend Licht sorgen. Sie können dafür auch Lampen mit Bewegungsmeldern verwenden.

1.7 Alarmanlage

Überfall- und Einbruchmeldeanlagen sind eine gute Ergänzung zu mechanischen Sicherungen. Sie verhindern einen Haus- oder Wohnungseinbruch nicht, können aber helfen, den Täter auf frischer Tat zu erwischen. Denn die meisten Systeme schlagen erst Alarm, wenn der Einbrecher bereits auf dem Grundstück ist oder sich Zugang zum Haus oder zur Wohnung verschafft. Die Geräte arbeiten beispielsweise mit Infrarot-Lichtschranken und Bewegungs-, Öffnungs- oder Durchbruchmeldern. Durch Licht- und Tonsignale machen Alarmanlagen Nachbarn oder Passanten auf den Einbrecher aufmerksam. Häufig lässt dieser sich davon abschrecken und sucht (im besten Fall ohne Beute) das Weite. Wenn Sie in eine Alarmanlage investieren möchten, sollten Sie auf eine hohe Qualität achten. Minderwertige Anlagen, die zum Beispiel auch bei Hagel oder der herumschleichenden Nachbarkatze anspringen, bringen wenig. Ruft jemand aufgrund eines Fehlalarms die Polizei, müssen Sie dafür zahlen. Schlägt Ihre Anlage öfter unnötig aus, reagieren Ihre Nachbarn im wirklichen Ernstfall vielleicht gar nicht mehr.

1.8 Smart-Home-Systeme

Einbruchschutz dank digitaler Vernetzung: Mithilfe eines Smart-Home-Systems können Sie Anwesenheit vortäuschen und so Einbrecher abschrecken. Über eine App auf Ihrem Smartphone können Sie beispielsweise das Licht in verschiedenen Räumen an- und ausschalten. Sie können auch den Fernseher steuern, die Musikanlage bedienen oder Rollläden hoch- und runterfahren. Smart-Home-Systeme arbeiten außerdem mit Einbruchmeldeanlagen. Wenn der Bewegungsmelder anspringt, bekommen Sie eine Warnnachricht auf Ihr Smartphone. Sie können dann aus der Ferne aktiv werden und Ihre Nachbarn oder die Polizei anrufen. Doch Achtung: Ein Smart-Home-System ist nur so sicher, wie Ihr Internetzugang und Ihr PC oder Smartphone. Damit sich niemand unbefugt Zugriff auf Ihr System verschafft, müssen Sie sehr sichere Passwörter verwenden. Außerdem sollten Sie Ihre Sicherheitssoftware immer auf dem neuesten Stand halten.

1.9 So finanzieren Sie Ihre Sicherheitstechnik

Wenn Sie in Einbruchschutz investieren, können Sie dafür staatliche Fördermittel nutzen. Bei der KfW bekommen Sie Zuschüsse oder besonders zinsgünstige Kredite. Wichtig ist, dass Sie den Antrag stellen, bevor Sie Ihre geplanten Maßnahmen umsetzen. Wir helfen Ihnen gern dabei und beraten Sie rund um Ihre Einbruchschutz-Finanzierung.

 

Die Präsidentenwahlen in Amerika und Österreich, das Referendum in Italien sowie die Nachwirkungen des Brexit-Votums warfen ihre Schatten auf das Planspiel Börse 2016 der Sparkassen. Rund 50 Schülerteams beteiligten sich über die Sparkasse Witten am europaweiten Börsenlernspiel und erlebten zehn Wochen lang eine spannende und interessante Börsenzeit.

Das Planspiel Börse der Sparkassen ist an vielen Schulen aus dem Wiurtschaftskunde-Unterricht nicht mehr wegzudenken. Insgesamt nahmen 36.000 Teams aus Deutschland, Italien, Frankreich, Luxemburg, Schweden und Mexiko am Wettbewerb teil, darunter rund 50 Schülerteams (!) aus Witten. Was bedeutet das Brexit-Votum für die deutsche Wirtschaft? Welchen Einfluss hat die Wahl Donald Trumps auf die gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen? Was für Folgen kann das italienische „Nein“ auf die Finanzlage des Landes haben? Mit solchen Fragen mussten sich die Teilnehmer verschiedener weiterführender Schulen in Witten der diesjährigen Börsenspiel-Runde beschäftigen!

Für die jungen Leute galt es, einen kühlen Kopf in spannender Börsenzeit zu bewahren, um ihr Depot mit aussichtsreichen und erfolgreichen Wertpapieren bestücken zu können – es stand ein Spielkapital von 50.000 Euro bereit. Dass in dieser bewegten Zeit Kursgewinne gut möglich sind, zeigen die beeindruckenden Ergebnisse der Wittener Schülerinnen und Schüler zum Spielende am 14. Dezember 2016.

In der Depotgesamtwertung errang das Team „KOF17“ von der Otto-Schott-Realschule den ersten Platz. Die Schüler Orkun Sümer und Kilian Krämer investierten ihr Spielkapital zum größten Teil in Coca Cola und Deutsche Bank Aktien – und bewiesen damit den richtigen Börsenriecher. Nur knapp hinter den erstplatzierten belegt das Team „Das Jahnke Experiment“ von der Hardenstein-Gesamtschule den zweiten Platz. Die Schülerinnen Kimberly Weigel, Theresa Brakelmann und Tatjana Ebert bestückten ihr Depot mit Werten der Branchen Banken/Finanzen/Versicherer, Telekommunikation und Transport und profitierten so von der kontinuierlichen positiven Entwicklung im gesamten Spielzeitraum. Ebenfalls von der Hardenstein-Gesamtschule sicherten sich die Schüler Jonah Ohlemeyer und Sonja Cynta als Team „DeadUnicorns“ den dritten Platz. Mit dem Kauf von WaltDisney Aktien erzielten die Schülerinnen in ihrem Depot den größten Gewinn.

Die ausgelobten Preisgelder im Gesamtwert von 1.300,00 Euro und die Urkunden nahmen die Siegerteams des lokalen Schülerwettbewerbs mit ihren betreuenden Lehrern von Christian Homberg (auf dem Titelfoto links), Leiter der Abteilung VermögensManagement der Sparkasse Witten, entgegen. Christian Homberg fasste kurz das Börsengeschehen der letzten Monate zusammen und gratulierte den Gewinnern: „Unsere Sparkasse möchte Jugendliche und junge Menschen ermutigen, sich mit Finanzthemen zu beschäftigen. Mit dem Planspiel Börse gelingt es uns, Börsenhandel und wirtschaftliche Zusammenhänge auf spielerische Art und Weise aufzuzeigen. Über die tollen Ergebnisse und die Begeisterung, mit der alle Beteiligten bei der Sache waren, freuen wir uns daher sehr. Von dem erworbenen Wissen können die Teilnehmer profitieren, wenn sie in Zukunft eigene Finanzentscheidungen treffen müssen.“

Mehr Informationen gibt es unter www.planspiel-boerse.de/skwitten oder auf www.facebook.com/planspielboerse sowie auf Twitter (@planspielboerse). Wer gerne beim nächsten Planspiel Börse mitmachen möchte, der sollte sich schon mal den 27. September 2017 als Starttermin für die nächste Spielrunde notieren!